Autobahn München – Salzburg: Georgier flüchtet vor der Polizei

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Veröffentlicht: 19:11, 6. Mai 2011 (CEST)
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Holzkirchen (Oberbayern) (Deutschland), 06.05.2011 – Am Mittwochnachmittag versuchten Beamte der Fahndungskontrollgruppe einen Mercedes der C-Klasse auf der Bundesautobahn 8 bei Holzkirchen (Oberbayern) anzuhalten. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale. An der Anschlussstelle Weyarn kam es zu einem Unfall und zur Anhaltung des Fahrzeugs.

Bei Weyarn sollte der Mercedes durch zwei Streifen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zum Anhalten gebracht werden. Hier versuchte der Fahrzeuglenker des Mercedes zwischen Polizeifahrzeug und Mittelleitplanke durchzufahren. Es kam zum Unfall, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Danach endete die Flucht.

Beim Lenker des Mercedes handelte es sich um einen 47-jährigen Georgier, einen ehemaligen Polizisten. Er gab an, dass er einen Raubüberfall auf sich vermutet habe und deshalb geflüchtet sei. Er schöpfte Verdacht, nachdem er bei Holzkirchen durch ein ziviles Fahrzeug der Polizei angehalten werden sollte. Wie sich bei der Vernehmung herausstellte, konnte er sich nicht vorstellen, dass es in Deutschland Polizisten in Zivil gebe.

Nach seiner waghalsigen Flucht und der Verletzung des Polizeibeamten muss sich der Georgier unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Nach der Erhebung einer Sicherheitsleistung von 600 Euro konnte er seine Fahrt fortsetzen.

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Quellen