WikiNews de

August 27, 2008

Bisher mehr als 1.000 Tote durch Monsun in Asien

Bisher mehr als 1.000 Tote durch Monsun in Asien

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:43, 27. Aug. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Lakhnau (Indien), 27.08.2008 – Mehr als 1.000 Menschen kamen bisher beim diesjährigen Monsun in Südasien ums Leben. Am schlimmsten betroffen sind der indische Bundesstaat Uttar Pradesh, wo laut „Reuters“ mehr als 700 Menschen gestorben sind, Nepal und Bangladesch. Alleine in Bihar gab es 50 Todesopfer. Die Anzahl der zerstörten Häuser wird auf 250.000 geschätzt, zirka zwei Millionen Menschen sollen bisher obdachlos geworden sein. Die Beobachter in Indien sprechen von den schlimmsten Regenfällen seit 50 Jahren. Sie begannen im Juni dieses Jahres.

Allein in Indien sind offiziellen Angaben zufolge 1,6 Millionen Menschen von den Fluten betroffen. Tausende leben vorübergehend in Notunterkünften. Am Sonntag wurden zahlreiche Bauern, die am Ufer des Yamuna beheimatet sind, in Sicherheit gebracht, da der Flusspegel eine bedrohliche Höhe erreicht hatte. Große Flächen Ackerland wurden durch die Fluten zerstört.

Die Menschen haben auch mit den Folgekrankheiten zu kämpfen. So sind bisher 62 Menschen im Distrikt Shivpuri des Bundesstaates Madhya Pradeshan an Malaria gestorben. Viele weitere hätten sich infiziert, so dass der Ausbruch einer Epidemie befürchtet wird.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 6, 2005

Indien: 600 Tote durch Japanische Enzephalitis

Indien: 600 Tote durch Japanische Enzephalitis

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 10:33, 7. Sep. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Lakhnau (Indien), 06.09.2005 – Mindestens 600 Menschen sind nach offiziellen Angaben an der Viruserkrankung Japanische Enzephalitis gestorben.

Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher, weil aus Angst vor Sanktionen nicht alle Todesfälle aufgrund dieser Krankheit gemeldet worden sind. Die Krankheit war Anfang August im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh ausgebrochen. Auch auf den Nachbarstaat Nepal hatte die Epidemie übergegriffen. Seit 1978 sind schon über 8.000 Menschen an dieser Viruserkrankung in Indien gestorben.

Die Krankenhäuser waren durch die Epidemie, die über Mücken als Zwischenwirte übertragen wird, völlig überfordert. Ungefähr 1.300 Menschen waren in die Krankenhäuser der Region eingeliefert worden. Sie klagten über Symptome wie Kopfschmerzen, hohes Fieber und Muskelkrämpfe. Ein Arzt sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, die Betten seien teilweise mit zwei oder drei Patienten belegt, während andere auf den Fluren liegen müssten.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.