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March 11, 2012

Dallas: Psychisch gestörte Stewardess kündigt Flugzeugabsturz an

Dallas: Psychisch gestörte Stewardess kündigt Flugzeugabsturz an

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Veröffentlicht: 08:27, 11. Mär. 2012 (CET)
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Airbus von American Airlines auf dem Rollfeld (Archivaufnahme)

Dallas (Vereinigte Staaten), 11.03.2012 – American Airlines Flug 2332 kurz vor dem Start vom Flughafen von Dallas, eine Stewardess gibt die Sicherheitshinweise durch. Anschließend der Satz „Ich bin für den Absturz dieses Flugzeugs nicht verantwortlich, Captain“. Sie spricht über die Terroranschläge vom 11. September und die Insolvenz von American Airlines, bis sie von Passagieren überwältigt wird.

Die Piloten der Maschine scheinen nicht beeindruckt gewesen zu sein. Sie ließen die Maschine Richtung Startbahn rollen. Der Flug sollte nach Chicago gehen. Nach wenigen Minuten ging es wieder zurück Richtung Gate. Anderen Flugbegleitern war es nicht gelungen, die Kollegin zu beruhigen. Passagiere hatten über Handy bereits die Polizei verständigt. Zwei Crew-Mitglieder waren durch die verhaltensauffällige Stewardess verletzt worden. Fluggästen war es dann gelungen, die Frau zu überwältigen. Sie wurde der Polizei übergeben. Es dauerte wohl einige Minuten, bis die Ordnungshüter der Frau Handschellen angelegt hatten und sie aus dem Flugzeug brachten.

Der Abflug verzögerte sich um 90 Minuten; die gesamte Besatzung wurde vor dem Abheben ausgetauscht. Die Fluggäste erhielten während des anschließenden Fluges zur Entschädigung alle alkoholischen Getränke kostenlos.

Ende November 2011 hatte American Airlines Gläubigerschutz beantragt; der Flugbetrieb läuft weiter.

Fluggäste filmten die Szene mit

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Luftfahrt

Quellen[Bearbeiten]

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November 27, 2011

Blockierer verhindern Weiterkommen des Castor-Transports nach Gorleben

Blockierer verhindern Weiterkommen des Castor-Transports nach Gorleben

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Veröffentlicht: 16:03, 27. Nov. 2011 (CET)
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Castoren auf dem Transport (Archivbild)

Harlingen (Deutschland), 27.11.2011 – Der Castortransport von der französichen Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Gorleben steht still. In der Nacht musste die Polizei hunderte von Blockierern von den Gleisen tragen. Somit verzögert sich der Transport massiv.

In der Nacht zu heute hatten rund 3.500 Menschen die Gleise blockiert, zwei von ihnen hatten sich an Bäumen an der Strecke festgebunden. Vier weitere machten sich zwischen Lüneburg und Dannenberg an den Gleisen fest. Zudem wurde ein etwa zehn Meter langes Gleisstück von Atomkraftgegnern entfernt. Dies konnte jedoch rechtzeitig repariert werden. Hauke Nissen, ein Sprecher der Gruppe „WiderSetzen“, sagte, dass die Räumung durch die Polizei größtenteils friedlich verlaufen sei. Die Polizei hatte jedoch 1.300 Demonstranten in Außengewahrsam genommen. In der Gefangenensammelstelle Lüchow werden sie einem Richter vorgeführt, der die Dauer des Gewahrsams festlegt. Aktivisten kritisierten das Vorgehen, da sie durch das Fehlen von Decken unter freiem Nachthimmel frieren mussten. Sie kündigten rechtliche Schritte an.

Abseits der Bahnstrecke musste die Polizei Bäume, Reifen, Sand und Kartoffelkisten von den Straßen räumen, welche als Straßenblockaden dienten. Der Polizeisprecher reagierte gelassen: „Wir lassen uns durch die Aktionen nicht aus der Ruhe bringen.“ Des Weiteren sagte er: „Wir haben schließlich schon ein bisschen Routine mit den Demonstrationen beim Castor“, womit er auf die Blockaden der letzten Jahre anspielte.

Der Castor-Transport muss mit seinen elf hochradioaktiven Behältern zunächst nach Lüneburg gelangen. Von dort aus muss er über eine 60 Kilometer lange, eingleisige Strecke nach Dannenberg fahren. Dort werden die Castorbehälter auf Lastwagen umgeladen, welche den Transport über eine Straße die letzten 19 Kilometer zum Zwischenlager Gorleben bringen sollen. Für diesen Abschnitt haben die Castorgegner weitere Blockaden angekündigt.

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