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January 29, 2011

Ermittlungsbehörde: Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo aufgeklärt

Ermittlungsbehörde: Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo aufgeklärt

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Veröffentlicht: 18:12, 29. Jan. 2011 (CET)
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Moskau (Russland), 29.01.2011 – Unter Berufung auf das russische Untersuchungskomitee des Terroranschlags auf den Moskauer Flughafen Domodedowo vom 25. Januar berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti heute, der mutmaßliche Täter sei identifiziert worden. Demnach teilte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, heute mit, bei dem Täter habe es sich um einen 20-jährigen Mann aus einer der Nordkaukasus-Republiken (Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan) gehandelt.

Bei dem Bombenanschlag des Selbstmordattentäters waren am 25. Januar im internationalen Ankunftsbereich des Flughafens 35 Menschen getötet und über 100 verletzt worden. Der Sprecher der Ermittlungsbehörde wies darauf hin, dass der Anschlag wahrscheinlich direkt gegen Ausländer gerichtet war: „Die Terroraktion ist nicht von ungefähr in der Ankunftshalle für internationale Flüge verübt worden. Wie die Ermittler vermuten, war der Terroranschlag vor allem gegen ausländische Bürger gerichtet.“

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January 25, 2011

Blutbad auf Moskauer Flughafen Domodedowo durch Bombenanschlag

Blutbad auf Moskauer Flughafen Domodedowo durch Bombenanschlag

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Veröffentlicht: 21:00, 25. Jan. 2011 (CET)
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International Terminal am Flughafen Domodedo

Moskau (Russland), 25.01.2011 – Auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo kam es am Montagnachmittag nach Angaben eines Behördenvertreters um 16:32 Uhr Moskauer Zeit (13:32 UTC) zu einer Bombenexplosion in der Nähe eines Cafés im internationalen Ankunftsbereich des Flughafens. 35 Menschen wurden bei dem Anschlag getötet, mindestens 100 verletzt. Laut ITAR-TASS eröffnete die für die Untersuchung von Straftaten im Bereich des Transportwesens zuständige Behörde eine Untersuchung mit dem Verdacht auf einen terroristischen Anschlag.

Im Terminal sollen sich nach der Detonation entsetzliche Szenen abgespielt haben. Die Neue Zürcher Zeitung zitiert einen Augenzeugen mit den Worten: „Hier laufen Menschen mit Verbrennungen herum und Leichenteile liegen auf Bahren.“ Ein anderer Zeuge berichtete gegenüber dem Sender Rossija 24 von schreienden Menschen und herunterfallenden Plastikpaneelen.

Über Täter und Motive des Anschlags gibt es bisher nur Mutmaßungen. Laut Medienberichten soll es sich um einen Selbstmordanschlag eines Attentäters gehandelt haben. Der russische Präsident Dmitri Medwedew sprach von einem „Terrorangriff“. Offenbar wurde die Bombe in der Nähe der Gepäckausgabe beim Übergang zum Ausgang, wo Menschen auf die Reisenden warteten, gezündet. Unter den Wartenden gab es auch die meisten Verletzten. In diesem Bereich des Flughafens, wo die Menschen auf Angehörige warten, die gerade angekommen sind, hatte der Täter offenbar leichtes Spiel mit den Sicherheitseinrichtungen, da Besucher, die von außen in den Flughafen kommen, hier nicht kontrolliert werden, während Fluggäste beim Einchecken diverse Kontrollpunkte passieren müssen. Laut Interfax wird nach drei Verdächtigen gefahndet, die im Zusammenhang mit dem Attentat stehen. Bekennerschreiben zu dem Anschlag lagen zunächst nicht vor.

Augenzeugen berichteten von zwei Detonationen im Bereich der Gepäckausgabe in der Ankunftshalle. Am Montagabend dementierte das russische Innenministerium, dass es sich um zwei Explosionen gehandelt habe. Medien berichteten, die Bombe, deren Sprengkraft laut Angaben von Nachrichtenagenturen zwischen sieben und 10 Kilogramm TNT lag, sei mit Schrauben und Metallkugeln gefüllt gewesen. RIA Novosti berichtete unter Berufung auf Polizeiangaben, eine Frau habe eine Tasche geöffnet, als die Bombe explodierte. Sie und ein sie begleitender Mann, dessen Kopf am späten Nachmittag gefunden wurde, seien bei der Explosion getötet worden. Bei dem männlichen Attentäter handelt es sich um einen Mann im Alter zwischen 30 und 35 Jahren mit „arabischem Aussehen“, gab ein Ermittler bekannt. Man könne nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht ausschließen, dass der Sprengsatz zu früh explodierte oder ferngezündet wurde.

Die Moskauer Polizei wurde in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt verschärft. Der Inlandsgeheimdienst FSB schaltete sich auf Anordnung von Staatspräsident Dmitri Medwedew in die Ermittlungen ein. Er ordnete für die Sicherheitskräfte an allen Verkehrsknotenpunkten Alarmbereitschaft an. Für internationale Flüge war der Flughafen am Montag kurzzeitig gesperrt, der Flugbetrieb wurde inzwischen wieder aufgenommen.

Medienberichte, wonach die Sicherheitsbehörden im voraus von den Plänen unterrichtet gewesen seien, wurden am gestrigen Abend dementiert. Der Sprecher der Moskauer Innenbehörde, Viktor Birjukow, sagte gegenüber Journalisten: „Wir erklären offiziell, dass der Miliz keine Informationen über den geplanten Anschlag zur Verfügung standen.“

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July 30, 2007

Mehrere Tote bei Flugzeugabsturz in Russland

Mehrere Tote bei Flugzeugabsturz in Russland

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Veröffentlicht: 13:13, 30. Jul. 2007 (CEST)
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Moskau (Russland), 30.07.2007 – Sieben Menschen sind gestern Morgen beim Absturz eines 43 Jahre alten Flugzeugs vom Typ „Antonow AN-12“ ums Leben gekommen. Es befand sich auf dem Weg von Moskau nach Bratsk in Sibirien. Wenige Kilometer nach dem Start stürzte die voll betankte Frachtmaschine in der Nähe des Moskauer Flughafens Domodedowo ab und brannte völlig aus. Das Absturzgebiet liegt auf freier Fläche neben einem Dorf. Erste Angaben, denen zufolge auch Passagiere an Bord gewesen seien, bestätigten sich nicht.

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