Boxen: Weltmeisterschaftskampf Klitschko gegen Solis in der ersten Runde entschieden

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Veröffentlicht: 15:13, 20. Mär. 2011 (CET)
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Köln (Deutschland), 20.03.2011 – Gestern Abend trafen der in Deutschland trainierende Ukrainer Vitali Klitschko und der Kubaner Oblanier Solis in Köln vor 19.000 Zuschauern zu einem Weltmeisterschaftskampf im Schwergewichtsboxen in der ausverkauften Lanxess Arena aufeinander. Zum Ende der ersten Runde traf Klitschko die Schläfe von Solis, der daraufhin die Augen verdrehte und nach hinten einknickte. Beim Fallen verdrehte er sein rechtes Knie. An den Seilen richtete er sich nochmals auf, war jedoch nicht mehr in der Lage richtig zu stehen. Der Ringrichter entschied auf Technischen Knockout (TKO).

Die Zuschauer in der Halle waren enttäuscht, lang anhaltend Pfiffe waren zu hören. Klitschkos erstes Interview im Ring war kaum zu verstehen. Manche der Zuschauer vermuteten wohl ein abgekartetes Spiel. Dem widersprach, dass Solis in der ersten Runde gut mithalten konnte und die Zeitlupe des Geschehens, in der deutlich zu sehen ist, wie Solis sich das Knie beim Fallen verdreht. In der Kölner Uniklinik wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes und des äußeren Meniskus sowie ein Knorpelschaden festgestellt.

Bei der Pressekonferenz lieferten sich die Promoter von Klitschko und Solis einen verbalen Schlagabtausch. Öner gönnte Klitschko den Sieg nicht: „Gönnen tue ich Dir das nicht, denn das war kein schöner Sieg, er hat einen faden Beigeschmack“. Klitschko-Manager Bönte: „billige Ausrede, das war ein ganz klarer Treffer. Der Junge wackelt, dabei verdreht er sich das Knie. Der hätte so oder so nicht weitermachen können. Der Öner dreht die Sache natürlich um und tut so, als ob er deshalb nicht weitermachen konnte.“ Das wollte Öner nicht auf sich sitzen lassen und konterte nun deutlich unter der Gürtellinie: „Bernd, hör auf! Halt einfach die Fresse“. Weitere Kraftausdrücke und Vorwürfe folgten in der kurzen „Pressekonferenz“

Fazit: Klitscho kam als WBC-Weltmeister und blieb es auch. Solis wird einige Zeit brauchen, um sich von der Niederlage zu erholen.

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