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April 26, 2011

Bundesweite Veranstaltungen im MatheMonatMai 2011

Bundesweite Veranstaltungen im MatheMonatMai 2011

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Veröffentlicht: 21:41, 26. Apr. 2011 (CEST)
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Die Deutsche Mathematiker-Vereinigung unterstützt auch 2011 den MatheMonatMai

Berlin (Deutschland), 26.04.2011 – Auch dieses Jahr findet im Mai wieder der MatheMonatMai (M3) statt. Zum dritten Mal möchten Mathematikerinnen und Mathematiker die Vielfalt des Fachs lebendig präsentieren. Im Mittelpunkt der bundesweiten Veranstaltungsreihe stehen Aktionen für Schülerinnen und Schüler.

Unterstützt werden die Projekte durch die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) und die Deutsche Telekom Stiftung. Im Mai 2011 werden neun Projekte gefördert, die an einem Ideenwettbewerb teilgenommen haben, den die DMV in den ersten Monaten des Jahres 2011 veranstaltet hat. Welche Veranstaltungen das sind, wurde vor kurzem von einer Jury entschieden.

Das erste Mal wurde der M3 im Jahr 2009 ausgerichtet, nachdem im Jahr zuvor das Jahr der Mathematik stattgefunden hatte. Aktivitäten aus dem Wissenschaftsjahr 2008 sollten dadurch weiter gefördert und neue Ideen mitfinanziert werden.

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November 12, 2010

Deutsche Mathematikervereinigung vergibt Medienpreise Mathematik

Deutsche Mathematikervereinigung vergibt Medienpreise Mathematik

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Veröffentlicht: 23:17, 12. Nov. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 12.11.2010 – Die Deutsche Mathematikervereinigung (DMV) hat die diesjährigen Sieger der Medienpreise Mathematik bekanntgegeben. Vergeben werden insgesamt drei Preise.

Der allgemeine Medienpreis geht an Holger Dambeck „für seine herausragenden Leistungen zur Vermittlung und Popularisierung der Mathematik“. Er ist Redakteur bei Spiegel Online, wo er insbesondere die Kolumne „Numerator“ schreibt. Er greife regelmäßig und aktualitätsbezogen Themen aus der Mathematik auf und bereite sie multimedial auf. Besonders lobte Jury-Mitglied Dr. Christoph Drösser, dass Dambeck das „auf sehr kompetente und unterhaltsame Art und Weise“ tue. Diese Auszeichnung mit einem Wert von 4.000 Euro wird alle zwei Jahre vergeben.

Der Journalistenpreis geht an Dr. Wolfgang Blum. Hiermit wird alle zwei Jahre ein besonders gelungener Einzelbeitrag ausgezeichnet. Der Preis hat einen Wert von 1.000 Euro. Blum erhält den Preis für seinen Artikel „Goldbach und die Zwillinge“, der im Dezember 2008 in Spektrum der Wissenschaft erschien. Prof. Dr. Wolfgang Lück, amtierender Präsident der DMV, sagte, dass der Journalist in seinem Artikel das mathematische Problem der Primzahlzwillinge „lehrreich und unverfälscht“ geschildert habe.

Zum 120-jährigen Bestehen der DMV wird in diesem Jahr auch ein Fotopreis vergeben. Er geht an den Berliner Fotografen Kay Herschelmann für seine Fotoserie „Mathe tanzen“, eine Dokumentation der gleichnamigen Veranstaltung des DFG-Forschungszentrums MATHEON.

Mitglieder der Jury der DMV waren in diesem Jahr die letzten beiden Medienpreisträger Dr. Christoph Drösser (DIE ZEIT, Ressort Wissen) und Dr. George Szpiro (Neue Zürcher Zeitung, Jerusalem Post) sowie Prof. Dr. Martin Skutella (als Herausgeber der DMV-Mitteilungen) und Prof. Dr. Wolfgang Lück (als DMV-Präsident).

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September 10, 2009

Katrin Wendland ins Präsidium der Deutschen Mathematikervereinigung gewählt

Katrin Wendland ins Präsidium der Deutschen Mathematikervereinigung gewählt

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Veröffentlicht: 14:29, 10. Sep. 2009 (CEST)
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Augsburg (Deutschland), 10.09.2009 – Prof. Dr. Katrin Wendland, die einen Lehrstuhl für Geometrie und Analysis an der Universität Augsburg innehat, ist nun Mitglied im Präsidium der Deutschen Mathematikervereinigung (DMV). Den Schwerpunkt ihrer Arbeit im DMV-Präsidium möchte sie auf die Vertretung der Interessen der mathematischen Wissenschaft legen, insbesondere aber auch auf die Vernetzung der Mathematik mit ihren Nachbarwissenschaften.

Ihr Studium begann Katrin Wendland in den Fächern Mathematik und Astronomie/Physik an der Universität Bonn. Ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Regularisierte Determinanten von Laplace-Operatoren“ schrieb sie 1996 bei Prof. Dr. Werner Müller. Promoviert hat Wendland 2000 in theoretischer Physik bei Prof. Dr. Werner Nahm. Nach ihrer Postdoc-Zeit und ihrer Arbeit als Lecturer und Senior Lecturer in Warwick sowie mehreren Gastaufenthalten in den Vereinigten Staaten wurde sie im Jahre 2006 an die Universität Augsburg berufen. Seit 2007 ist sie dort die Geschäftsführende Direktorin des Institutes für Mathematik.

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December 19, 2008

Jahr der Mathematik 2008: Organisatoren ziehen Bilanz

Jahr der Mathematik 2008: Organisatoren ziehen Bilanz

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Veröffentlicht: 08:39, 19. Dez. 2008 (CET)
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Köln (Deutschland), 19.12.2008 – Am 11. Dezember haben die Organisatoren des Jahres der Mathematik eine positive Bilanz gezogen. Mehr als 500 Partner aus Wissenschaft, Kultur und Politik hatten sich mit 762 Veranstaltungen am diesjährigen Wissenschaftsjahr beteiligt. In vielen regionalen und überregionalen Veranstaltungen, bei Ausstellungen, Wettbewerben und Festivals wurde den Besuchern die Mathematik nähergebracht. Insgesamt gab es Veranstaltungen in etwa 140 Städten. Zehn Medienpartner trugen zum Erfolg des Jahres der Mathematik mit kontinuierlicher Berichterstattung und Sonderpublikationen bei.

Das Wissenschaftsjahr wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert. Bei der Ausrichtung waren auch die Deutsche Telekom Stiftung und die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) beteiligt. Die Abschlussveranstaltung des Jahres fand am 11. Dezember in Köln statt.

Zu den Höhepunkten des Jahres der Mathematik gehörten der Wissenschaftssommer in Leipzig (Wikinews berichtete), mehrtägige Feste in Aachen, Bremen, München sowie das Höhenrauschfestival in Rostock. Das „MathFilm Festival“ fand in Kinos in über hundert Städten statt. Weitere Publikumsmagnete waren die Veranstaltungen „12 sind Kult“, „Zahlen bitte!“, „Imaginary“ sowie das „Mathe-Schiff“ (Wikinews berichtete). Insgesamt kamen mehr als 400.000 meistenteils junge Besucher zu den letztgenannten Veranstaltungen.

Neben vielen Anregungen für den Unterricht wurde auch ein Mathekoffer geschaffen, der an 4.300 Schulen in der Sekundarstufe I zum Einsatz kommt. Bei der Initiative „Mathemacher“ beteiligten sich 818 mathematisch engagierte Menschen, die darstellten, wie sie mit Mathematik zu tun haben. Diese Initiative wird über das Jahr 2008 hinaus fortgeführt.

Positiv fiel die Bilanz von Dr. Klaus Kinkel, dem Vorsitzenden der Deutschen Telekom Stiftung, aus: „Mit dem Jahr der Mathematik sind wir unserem Ziel, der Mathematik ihren Schreckensfach-Charakter zu nehmen, einen großen Schritt näher gekommen.“ Auch in Zukunft werde man sich maßgeblich für die Mathematik einsetzen und die 2008 geschaffenen Netzwerke und Strukturen weiterhin unterstützen. Auch der „DMV-Abiturpreis Mathematik“ wird in den kommenden Jahren weitergeführt. Prof. Günter M. Ziegler, Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, kündigte an: „Wir wollen uns auch in den kommenden Jahren dafür einsetzen, die Mathematik als eine Schlüsseldisziplin für Schule, Universität und Hochtechnologie sichtbar zu machen.“ Auch Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan betonte die Nachhaltigkeit des Jahres: Viele wunderbare Ideen, Projekte und Unterrichtsmaterialien, die während des Jahres entstanden seien, wirkten über 2008 hinaus.

Das nächste Wissenschaftsjahr findet unter dem Titel „Forschungsexpedition Deutschland“ statt.

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June 12, 2008

MATHEredaktiON in Berlin: Schüler befragten Wissenschaftler

MATHEredaktiON in Berlin: Schüler befragten Wissenschaftler

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Veröffentlicht: 21:58, 12. Jun. 2008 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 12.06.2008 – Das DFG-Forschungszentrum MATHEON in Berlin öffnete am 10. Juni 2008 in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr seine Türen: Schüler hatten die Gelegenheit, vier Wissenschaftler zu ihrer Arbeit befragen und mit Hilfe der geführten Interviews Artikel für ihre Schülerzeitungen zu verfassen, die auch auf einer Website des MATHEON erscheinen. 23 Schüler und zwei Lehrer nahmen an der Veranstaltung, die in der FU Berlin stattfand, teil.

Nach der Begrüßung um 9.00 Uhr mit einer Vorstellung des MATHEON gab es zunächst zwei Vorträge zu Anwendungen der Mathematik über „Zuverlässige Herzschrittmacher und umweltfreundlichere Spielkonsolen“ und „Blutige Fingerabdrücke: wie die Mathematik hilft, Krankheiten zu identifizieren“, dann eine Vorführung mit einem 3D-Laser-Scanner und einen Vortrag zu „3D-Scans, schönen Formen und Seifenhäuten“. Abschließend fand ein Vortrag über einen Film zur Visualisierung der Geometrie (incl. Vorführung des Filmes) statt.

Nach einer Pause konnten die Schüler ein vertiefendes Gespräch mit einem der Vortragenden führen.

Die Aktion fand im Rahmen des diesjährigen Wissenschaftsjahres, des Jahres der Mathematik, statt. Wissenschaftsjahre werden seit 2000 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) initiiert. Diesjährige Projektausrichter sind die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) und die Deutsche Telekom Stiftung.

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January 25, 2008

Jahr der Mathematik in Berlin eröffnet

Jahr der Mathematik in Berlin eröffnet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Veröffentlicht: 11:55, 25. Jan. 2008 (CET)
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Berlin (Deutschland), 25.01.2008 – Am Mittwochabend, den 23. Januar, eröffnete die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan in Berlin das Jahr der Mathematik. Das Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahres lautet „Alles, was zählt“. Etwa 500 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien waren zu dem Festakt gekommen. Auch viele Teilnehmer mathematischer Nachwuchswettbewerbe gehörten zu den Gästen.

Seit 2000 werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) Wissenschaftsjahre initiiert, die bislang immer jeweils auf ein Fachgebiet bezogen waren. Ausgerichtet wird das Projekt in diesem Jahr von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) und der Deutschen Telekom Stiftung.

Ziel des diesjährigen Themas des Wissenschaftsjahres soll es sein, in der Bevölkerung die Vorbehalte gegenüber der Mathematik abzubauen. Schavan bezeichnete die Mathematik als „Schlüssel“ für Hochtechnologie und wirtschaftliches Wohlergehen in Deutschland. Klargestellt werden soll die Bedeutung, die der Mathematik als Wissenschaft und als Grundlage für Alltagsprodukte und -gegenstände zukommt. Schavan bezeichnete die Disziplin als „die gemeinsame Sprache der Naturwissenschaften, die viele Produkte und Dienstleistungen erst möglich mache“. Der ehemalige Außenminister Klaus Kinkel, Vorsitzender der Deutschen Telekom Stiftung, ergänzte in seinen Ausführungen, dass Bildung und Forschung „entscheidend für das Ansehen Deutschlands in der Welt wären“.

Weiterhin soll gezeigt werden, dass das Fach recht vielfältig ist, also nicht so langweilig oder kompliziert, wie manch einer denken mag. In diesem Sinne äußerte sich auch Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der DMV, am Mittwoch in Berlin im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung. „Mathematik ist bunt und spannend“, erklärte er. Insbesondere soll aber mit dem Jahr der Mathematik die Begeisterung bei Schülern für das Fach geweckt werden.

Sierpinski-Dreieck mit Rekursionstiefe 7

Aber nicht nur die Schüler sind aufgefordert, sich am Jahr der Mathematik zu beteiligen. Wie Günter M. Ziegler betonte, soll das Wissenschaftsjahr ein „Mitmach-Jahr“ werden. Schüler und Lehrende, Schulen, Hochschulen, Vereine und Initiativen wurden gestern von der Universität Bremen aufgefordert, sich am bundesweiten Wettbewerb „Mathe erleben“ zu beteiligen. Ungewöhnliche Projekte und Ideen, die beispielsweise das Fach aus neuen Perspektiven vermitteln helfen, könnten bis Mitte März oder Mitte Mai eingereicht werden.

Die Festrede zur Eröffnungsveranstaltung hielt Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen von der Universität Bremen, weltweit anerkannter Experte für mathematische Visualisierungen in der Medizinforschung, der über das Thema „Mathematik fürs Leben“ sprach. Ausgehend von der Geometrie eines Badezimmerspiegels schlug er über das Sierpinski-Dreieck den Bogen zu anderen Fraktalen und zeigte abschließend, dass diese wichtig für die Leberchirurgie sind.

In ganz Deutschland werden im Laufe des Jahres 2008 zahlreiche Vorträge, Ausstellungen und Wettbewerbe organisiert, die sich mit der Mathematik beschäftigen. Die zentrale Veranstaltung des Jahres findet vom 28. Juni bis zum 4. Juli in Leipzig statt. Hier treten beim Wissenschaftssommer die besten Kopfrechner der Welt gegeneinander an.

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