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August 9, 2007

Architektenentwurf für Spaceport America ausgewählt

Veröffentlicht: 19:03, 9. Aug. 2007 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten), 09.08.2007 – Der Bau des privaten Raumflughafens Spaceport America nimmt im wahren Sinne des Wortes Gestalt an. Für den Hauptterminal und den Hangar wurde nun ein Architektenentwurf ausgewählt, das gab Kelly O’Donnell von der New Mexico Spaceport Authority (NMSA) am 1.August bekannt. Gewinner des internationalen Wettbewerbs ist ein Firmengespann aus den Unternehmen URS Corporation (Vereinigte Staaten) und Foster and Partners (Vereinigtes Königreich).

Am 3. April 2007 hatte ein Bürgerentscheid grünes Licht für die Schaffung einer Infrastruktur in dem entlegenen Landstrich New Mexicos gegeben. Damit wird es der Firma Virgin Galactic ab 2009 möglich, ihre Suborbitalflüge für 200.000 US-Dollar pro Person anzubieten. Der Weltraumbahnhof entsteht 43,5 Kilometer entfernt von einem Gelände nahe der White Sands Missile Range. An diesem Ort testeten die Vereinigten Staaten ihre ersten Raketen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Themenverwandte Artikel

  • Steuergelder für den Spaceport America (13.04.2007, auch Quelle)
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July 10, 2007

X-Prize Cup 2007 wird größer

X-Prize Cup 2007 wird größer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

X-Prize Cup 2007 wird größer

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Veröffentlicht: 17:11, 10. Jul. 2007 (CEST)
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Las Cruces / Alamogordo (Vereinigte Staaten), 10.07.2007 – Der Wirefly X-Prize Cup 2007, eine Mischung aus einer Flug- und einer Raumfahrtschau nicht-staatlicher Unternehmen, wird größer. Dies gilt in zweierlei Hinsicht: Zum Einen steigt im zweiten Jahr ihres Bestehens die Anzahl der Teilnehmer, beispielsweise bei der Northrup Grumman Lunar Lander Challenge. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem ein Fluggerät vertikal starten, eine Höhe von 150 Metern erreichen, 90 Sekunden in der Luft bleiben und 100 Meter entfernt landen muss. Danach muss es wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Beim Cup 2006 nahm nur ein Fluggerät vom Team Armadillo an der Northrup Grumman Lunar Lander Challenge teil, in diesem Jahr rechnen die Organisatoren mit neun Teilnehmern.

Eingeleitet wird der X-Prize Cup 2007 am 24. und 25. Oktober mit einem zweitägigen Symposium an der New Mexico State Univerity in Las Cruces. Dem folgt am 26. Oktober ein Tag, an dem die Exponate speziell nur den Bildungseinrichtungen und den Medien zugänglich sind. Am 27. und 28. Oktober läuft dann für jeweils sieben Stunden am Tag der Northrup Grumman Lunar Lander Challenge, andere Starts und diverse Flugshows.

Themenverwandete Artikel

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April 13, 2007

Steuergelder für den Spaceport America

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Steuergelder für den Spaceport America

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Artikelstatus: Fertig 21:54, 13. Apr. 2007 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten), 13.04.2007 – Äußerst knapp haben die Wähler von Doña Ana County für eine Steuererhöhung gestimmt, mit der der Bau des Weltraumbahnhofs Spaceport America finanziert werden soll. Die Wahl fand am 3. April 2007 statt. Nach dem Ausgang des Votums wird der Staat in die Lage versetzt, 49 Millionen US-Dollar in das Projekt zu investieren. Je 100 US-Dollar Umsatz in Doña Ana County werden zusätzliche Steuern von 25 Cent fällig. Die Erhöhung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.

Erst am Donnerstag, den 5. April, stand das Ergebnis fest. Etwas mehr als 17.600 Stimmen wurden abgegeben, wobei die Befürworter der Steuererhöhung zu diesem Zeitpunkt einen Vorsprung von 265 Stimmen hatten. Aber nur noch 108 Stimmen mussten ausgezählt werden, bis das Ergebnis feststand.

Der Gouverneur Bill Richardson zeigte sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht erfreut über das Ergebnis. Er gehörte zu den Befürwortern des Projektes, bei dem insgesamt 198 Million US-Dollar investiert werden soll. „Amerikas Aufbruch zu neuen Grenzen beginnt im Süden New Mexicos“, sagte er.

Am Dienstag, den 10. April gab das Board of Commissioners von Doña Ana County das Ergebnis der Wahl bekannt. Demnach stimmen 9.020 Menschen für die Erhöhung, 8.750 waren dagegen.

Der Ausgang des Votums bedeutet nun, dass auf dem Spaceport America eine Infrastruktur geschaffen werden kann, mit der der Firma Virgin Galactic ermöglicht wird, ihre Suborbitalfüge für 200.000 US-Dollar pro Person anzubieten. Die ersten Flüge sollen im Jahr 2009 erfolgen. Außerdem soll das Hauptquartier der Firma inklusive 200 Arbeitsplätzen nach New Mexico verlegt werden. Der Weltraumbahnhof entsteht 27 Meilen entfernt von einem Gelände nahe der White Sands Missile Range. An diesem Ort testeten die Vereinigten Staaten ihre ersten Raketen nach dem Zweiten Weltkrieg.

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April 3, 2007

Der letzte Beam – Scottys Asche fliegt in den Weltraum

Der letzte Beam – Scottys Asche fliegt in den Weltraum

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Artikelstatus: Fertig 22:25, 3. Apr. 2007 (CEST)
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Upham / Las Cruces (Vereinigte Staaten), 03.04.2007 – Am 28. April 2007 soll es soweit sein. Dann werden die sterblichen Überreste von James Doohan, der den „Bordingenieur Scotty“ in der Fernseh- und Kinoserie Star Trek verkörperte, in den Weltraum transportiert. Der Start soll mit einer Rakete der Firma UP Aerospace vom Spaceport America aus erfolgen, das bestätigte Jerry Larson gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press.

Ursprünglich war der Flug für den Dezember 2005 geplant, musste dann aber aufgrund technischer Probleme mit den Startraketen mehrfach verschoben werden. Mit Doohan, der am 20. Juni 2005 verstorben war, werden auch 200 andere Menschen auf diese Art bestattet, unter anderem der NASA-Astronaut Gordon Cooper. Anbieter ist nach Angaben der Rheinischen Post die Firma Space Services Inc., die einen Flug bei UP Aerospace gebucht hatte. Die Firma UP Aerospace teilt auf ihrer Homepage jedoch mit, dass es sich um die Firma Celestis, Inc. handelt. Die Mission trägt die Bezeichnung „SL-2“. Das bedeutet, es handelt sich um den zweiten Flug einer Rakete vom Typ „SpaceLoft XL“.

Bei dem Flug der Firma Celestis am 28. April handelt es sich um einen so genannten „Legacy Flight“. Das bedeutet: Es wird nur ein Teil der Asche in den Weltraum fliegen und dann wieder zur Erde zurückkehren, wo sie den Familienangehörigen wieder ausgehändigt wird. Insgesamt ist es der sechste Flug von Celestis mit der Asche Verstorbener an Bord einer Kapsel.

Themenverwandte Artikel

  • „Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot (20.07.2005)
  • „Scottys“ Asche wird ins Weltall „gebeamt“ (15.10.2005)

Quellen

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October 22, 2006

X-Prize-Cup: Deutsches Team „TurboCrawler“ für Endrunde qualifiziert

X-Prize-Cup: Deutsches Team „TurboCrawler“ für Endrunde qualifiziert

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Artikelstatus: Fertig 16:56, 22. Okt. 2006 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten), 22.10.2006 – Das deutsche Team „TurboCrawler“ hat sich am Freitag, den 20. Oktober beim „Wirefly X-Prize-Cup 2006“ für die Endrunde der „Space Elevator Games“ qualifiziert. Es ist damit eines von sechs Teams, denen dieses gelang.

Das zehnköpfige Team vom Max-Born-Berufskolleg aus Recklinghausen nimmt an einem Wettbewerb teil, der auf dem Las Cruces International Airport stattfindet. Die Aufgabe besteht darin, mit einem Roboter oder einer Maschine so schnell wie möglich an einem 50 Meter langen Seil hochzuklettern, das an einem Kran aufgehängt ist. Um die Siegprämie in Höhe von 400.000 US-Dollar kämpften ursprünglich 19 Teams aus der ganzen Welt. Fernziel der NASA ist es – die US-Behörde hat die Siegprämie ausgelobt –, einen Weltraumlift zu bauen, mit der Menschen und Nutzlasten in den Weltraum transportiert werden können.

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October 19, 2006

XPrize Cup: Deutsches Team bei NASA-Wettbewerb am Start

XPrize Cup: Deutsches Team bei NASA-Wettbewerb am Start

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Artikelstatus: Fertig 23:20, 19. Okt. 2006 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten) / Recklinghausen (Deutschland), 19.10.2006 – Am Freitag, den 20. Oktober schlägt für das etwa zehnköpfige Projektteam die große Stunde. Als einziges deutsches Team ist eine zwölfte Klasse des Max-Born-Berufskollegs aus Recklinghausen beim Wirefly XPrize Cup 2006 auf dem Las Cruces International Airport am Start.

Sie nehmen an einem Wettbewerb teil, der „Space Elevator Cup“ heißt. Die Aufgabe besteht darin, mit einem Roboter oder einer Maschine so schnell wie möglich an einem 50 Meter langen Seil hochzuklettern, das an einem Kran aufgehängt ist. Um die Siegprämie in Höhe von 400.000 US-Dollar kämpfen 19 Teams aus der ganzen Welt, und die Deutschen sind mit dabei. Fernziel der NASA ist es – die US-Behörde hat die Siegprämie ausgelobt –, einen Weltraumlift zu bauen, mit der Menschen und Nutzlasten in den Weltraum transportiert werden können.

Der Lösungsvorschlag der Recklinghausener heißt Turbocrawler. Dieser kann ein Gewicht von 50 Kilogramm mitnehmen, verfügt über ein Notbremssystem und wird durch Solarzellen angetrieben. Der Prototyp besteht aus Aluminium.

Im August und September fanden die Testläufe statt, die alle erfolgreich verliefen. Dabei wurden sie von einem großen Medienaufgebot und viel Publikum begleitet. Am 13. Oktober brach das Team dann nach El Paso auf. Am 18. Oktober musste das Team den Juroren die Funktionstüchtigkeit seines Aufzuges vorstellen. Um das zu schaffen, traf Verstärkung aus Deutschland ein. Ein dritter Lehrer und zwei weitere Mitarbeiter der Firma Hella stießen hinzu.

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Neuer Industriepark für Luft- und Raumfahrt in Las Cruces

Neuer Industriepark für Luft- und Raumfahrt in Las Cruces

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Artikelstatus: Fertig 23:23, 19. Okt. 2006 (CEST)
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Las Cruces (Vereinigte Staaten), 19.10.2006 – Die „Rocket Racing League“ (RRL) plant, in Las Cruces einen so genannten Cluster für die Luft- und Raumfahrtindustrie entstehen zu lassen. Dabei handelt es sich um einen Industriepark, in dem sich vorzugsweise Unternehmen aus der Branche ansiedeln sollen. Aus diesem Grund wurde im Juni die Firma RRL Land Development LLC gegründet, die nun 2,33 Millionen US-Dollar für zirka 68 Hektar Land (171,35 Acre) investieren will. Innerhalb der nächsten drei Jahre will man so eine gewisse Anzahl von Firmen ansiedeln.

Bei der Rocket Racing League, eigentlich Rocket Racing Inc., handelt es sich um ein Unternehmen, das sich drauf spezialisiert hat, Luft- und Raumfahrtevents zu veranstalten, die auch einen unterhaltenden Charakter haben. Das Geschäftsmodell hat die Formel 1 oder die NASCAR-Serie im Motorsport zum Vorbild.

Quellen

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October 18, 2006

Neue Raumfahrtpläne: Mit Ballons in den suborbitalen Raum

Neue Raumfahrtpläne: Mit Ballons in den suborbitalen Raum

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Bukarest (Rumänien) / Las Cruces (Vereinigte Staaten), 18.10.2006 – Auf dem zweiten internationalen Symposium für bemannte Weltraumflüge, das im Rahmen des „Wirefly X Prize Cup“ auf dem Las Cruces International Airport stattfindet, gibt es auch Neuigkeiten eines europäischen Unternehmens. Dumitru Popescu, Präsident der „Aeronautics and Cosmonautics Romanian Association“ (ARCA), gab erste Einzelheiten des Systems „Stabilo“ bekannt. Dabei handelt es sich um einen Ballon, der den suborbitalen Weltraum erreichen kann. „Es ist das unkonventionellste suborbitale Raumschiff“, sagte Popescu.

Ein erster Testflug – „Mission1“ genannt – soll im November stattfinden, das zumindest geht aus einer Meldung auf der Homepage der Vereinigung hervor. Dort teilte Andrei Hapenciuc, ein System-Ingenieur von ARCA, mit, dass dieser von Europa aus gestartet würde und eine Höhe von 24.000 Metern erreichen soll.

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October 16, 2006

Der Griff nach den Sternen: XPrize Cup 2006 beginnt in New Mexico

Der Griff nach den Sternen: XPrize Cup 2006 beginnt in New Mexico

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Artikelstatus: Fertig 22:22, 16. Okt. 2006 (CEST)
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Datei:Spaceship One engine test fire.jpg
Ein Raketenmotor von SpaceShipOne im Test – ein solcher Test soll auch beim XPrize Cup 2006 stattfinden

Las Cruces (Vereinigte Staaten), 16.10.2006 – Der Countdown auf der offiziellen Homepage läuft: Am 20. und 21. Oktober 2006 findet der so genannte XPrize Cup 2006 statt. Ort ist der Las Cruces International Airport in New Mexico. Zweifelsohne erwarten die Organisatoren einen großen Andrang. Die Besucher werden auf der Website gebeten, rechtzeitig zu den ersten Starts zu kommen. Eine Stunde vorher öffnen sich die Tore des Flughafengeländes. Alleine der Bedarf an Volunteers ist groß, so müssen neben den Besuchern rund 5.000 Studenten aus der Region betreut werden, die an dem Event teilnehmen werden.

Alleine 2,5 Millionen US-Dollar sind an Preisgeldern für die Sieger der einzelnen Wettbewerbe ausgelobt. Der Schwerpunkt des Cups 2006 liegt auf dem nächsten großen Schritt, den die USA mit Hilfe der NASA gehen will: der Rückkehr zum Mond. Die NASA setzt ein Preisgeld (XPrize Cup Moon 2.0) aus, für den Sieger der Space Elevator Games winken nochmals eine halbe Millionen US-Dollar.

Wie schwierig es ist, einen der begehrten Preise zu ergattern, zeigt der „Lunar Lander Challenge“ und der „Vertical Lander Challenge“. So muss ein raketenbetriebenes Fluggerät mit einer Nutzlast an Bord vertikal aufsteigen, 50 Meter in die Höhe steigen und ein Zielgebiet in 100 Meter Entfernung erreichen. Das Gerät muss dann dort wieder aufsteigen und auf dem selben Weg wieder auf der Startplattform landen.

Der „Space Elelvator Challenge“ soll der NASA helfen, Technologien für einen so genannten Weltraumlift zu entwickeln. Die Teams starten dabei in zwei Klassen. Die Power Beam Challenge hat zum Ziel, einen Lift zu entwickeln, der an einem Seil hochsteigt. Jede „Klettermaschine“ muss eine Last mitnehmen können, eine Höhe von 50 Metern erreichen und mindestens in einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde nach oben steigen.

Eine weitere Attraktion ist die Zündung von Raketenmotoren am Boden. So testen die Ingenieure die Funktionstüchtigkeit ihrer Entwicklungen. Teilnehmen werden dieses Jahr über 20 Teams. Sie werden während des XPrize Cups Raketen starten, falls es das Wetter zulässt. Weiterhin wird es am Boden große Ausstellungsbereiche geben, so dass nach Angaben der Organisatoren das größte Weltraumausstellungsevent der Welt entsteht.

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December 11, 2004

Verwirrung in der Vogelsystematik

Verwirrung in der Vogelsystematik – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Verwirrung in der Vogelsystematik

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Flamingo

Las Cruces (Vereinigte Staaten), 11.12.2004 – In Zukunft wird der Stammbaum der Vögel wohl vollständig anders aussehen als bislang angenommen, zumindest wenn man den Ergebnissen des Forscherduos Matthew Fain and Peter Houde von der New Mexico State University in Las Cruces Glauben schenkt. Deren in der aktuellen Ausgabe des „Evolution Journal“ (vol 58, p 2558) veröffentlichten Entdeckungen kommen einer Revolution in dem so stabil geglaubten System gleich.

Auf der Basis von genetischen Daten stellten sie fest, dass die bislang als eine große Vogelgruppe angesehenen heute lebenden „modernen“ Vögel (Neoaves) in Wahrheit auf zwei getrennt evolvierte Linien zurückzuführen sind und nahe verwandt geglaubte Gruppen (Taxa) neu verteilt werde müssen.

Konvergenz als Ursache der Fehleinordnung: Nach ihrer Analyse des Fibrinogen-Gens stellen etwa die äußerlich sehr ähnlichen Flamingos und Löffler zwei weit auseinanderliegende Gruppen auf den beiden Evolutionsästen dar. Zurück zu führen sind die Ähnlichkeiten auf eine konvergente Entwicklung beider Gruppen.

Doch sind die langbeinigen Flamingos und Löffler nicht die einzigen äußerlich ähnlichen Vögel, die nach dieser neuen Hypothese auf verschiedenen Entwicklungslinien liegen. So gibt es in beiden Gruppen eulenartige Nachtvögel, nektarsaugende Vögel mit langen gekrümmten Schnäbeln und langflügelige Gleitflieger. Die Konvergenz dieser Gruppen ist bislang zwar nicht unbekannt, das Ausmaß derselben erreicht durch diese Untersuchung jedoch eine andere Dimension.

Bei verschiedenen Ornithologen stößt die Untersuchung auf Kritik. So ist etwa Joel Cracraft vom American Museum of Natural History in New York wenig beeindruckt: „Die basale Systematik der modernen Vögel ist ein sehr schwieriges Problem, welches es zu lösen gilt,“ sagt er. „Dies ist eine willkommene Datenbasis, aber so einfach wird es nicht sein.“ Derweil arbeiten Fain und Houde an elf weiteren Genen, um ihre Hypothesen mit deren Ergebnissen zu bestätigen.

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