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July 19, 2006

Neue Version der 3D-Software Blender erschienen

Neue Version der 3D-Software Blender erschienen

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Artikelstatus: Fertig 19:06, 19. Jul. 2006 (CEST)
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Szene aus dem mit Blender erstellten Film „Elephant’s Dream“

Amsterdam (Niederlande), 19.07.2006 – Die Version 2.42 des Open-Source-3D-Software-Pakets Blender ist erschienen. Blender kann verwendet werden, um 3D Modelle zu erstellen und daraus dann Standbilder oder Animationen zu erzeugen. Für Aufsehen sorgte dabei zuletzt der animierte Kurzfilm „Elephants Dream“, dessen Grafik komplett mit Blender erstellt wurde.

Gleichzeitig zur Erstellung des Films arbeiteten Programmierer daran, benötigte Features, die noch nicht vorhanden waren, in das Blender-Programm einzubauen. Diese werden mir der neuen Ausgabe jetzt größtenteils in einer offiziellen Version verfügbar. Laut eigenen Angaben nähert sich das Open-Source-Projekt dabei dem Funktionsumfang von vergleichbaren kommerziellen Produkten.

Die neue Funktionalität beinhaltet Dinge wie verbesserte prozedurale Platzierung von Objekten und erweitertes Scripting mittels Python. Erweitert wurde auch das User Interface, dort gibt es jetzt Übersichtsgrafiken mit Knotenpunkten, die das Zusammenstellen von komplexen Szenen ermöglichen. Außerdem unterstützt der eingebauten Videosequenzeditor jetzt längere Videos in mehreren Formaten.

Deutliche Änderungen gibt es auch beim Rendering selbst, mit einer neuen Render-Pipeline, die zum Beispiel eine Mosaikvorschau und Compositing ermöglicht. Gleichzeitig können Materialien jetzt mittels sogenannter Shader definiert und kombiniert werden, und es gibt neue Features wie Vector Blur, realistischer aussehende Transparenz und Ausgabe der Bilder als High-Dynamic-Range-Grafiken.

Blender wird als Open-Source-Projekt von freiwilligen Programmieren auf der ganzen Welt erstellt und von der gemeinnützigen Blender Foundation koordiniert. Die Software kann kostenlos von der Blender-Webseite heruntergeladen werden – mit Versionen für alle gängigen Betriebssysteme.

Quellen

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December 6, 2004

Chemnitzer Informatiker schaffen realitätsnahe Tischtennissimulation

Chemnitzer Informatiker schaffen realitätsnahe Tischtennissimulation

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Chemnitz

Chemnitz (Deutschland), 06.12.2004 – Forscher der „Technischen Universität Chemnitz“ haben eine dreidimensionale, lebensgroße Simulation für Tischtennisspieler geschaffen.

Der Spieler kann dabei mit einem durch Referenzpunkte markierten Tischtennisschläger und einer 3D-Brille gegen den Computer antreten. Zwei Beamer projezieren die virtuelle Umgebung auf eine Wand, Infrarot-Kameras erfassen Referenzpunkte auf Brille und Schläger und ermöglichen es dem Computer, die passenden Szenen zu errechnen. Ein Dolby-Surround-System sorgt für den passenden Klang.

Laut Stephan Rusdorf, Mitarbeiter an der Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung habe der Deutsche Tischtennisbund bereits Interesse bekundet. Zuvor wolle man jedoch unter anderem die Verzögerungszeiten weiter reduzieren.

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