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December 31, 2012

Google blockiert Twitpic.com

Google blockiert Twitpic.com – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Google blockiert Twitpic.com

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Veröffentlicht: 19:11, 1. Jan. 2013 (CET)
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Sydney (Australien), 31.12.2012 – Google hat am späten Sonntagabend Twitpic.com als potentiell Malware verbreitende Website gesperrt. Nutzer des Browsers Google Chrome und aktivierter Safe Browsing API waren somit nicht mehr in der Lage, sich in das soziale Netzwerk Twitter und dessen Bildhosters Twitpic einzuloggen. Außerdem wurden die entsprechenden Seiten bei den Suchmaschinenergebnissen nicht mehr angezeigt. „Inhalt von Twitpic.com, einem bekannten Verbreiter von Malware, wurde in diese Webseite eingefügt. Der jetzige Besuch dieser Seite wird ihren Computer sehr wahrscheinlich mit Malware infizieren“, wurde den Benutzern angezeigt.

Am Silvestermorgen mitteleuropäischer Zeit war die Blockade aufgehoben.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist unbekannt, ob die Website von Twitpic.com eine tatsächliche Bedrohung darstellte oder ob bei Google eine Fehlfunktion der Malware-Erkennungsroutinen vorgelegen hat. Twitpic gab an, seine Website auf das Vorhandensein von Malware überprüft zu haben.

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  • Portal:Computer

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November 13, 2012

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

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Veröffentlicht: 23:22, 13. Nov. 2012 (CET)
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Sydney (Australien), 13.11.2012 – Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates auf dem Flug von Sydney nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Triebwerkschaden zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Die Maschine befand sich noch auf dem Steigflug, als sich der Zwischenfall ereignete. Die Crew ließ daraufhin Treibstoff ab und landete das vierstrahlige Flugzeug etwa zwei Stunden später. Die Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.

Die Ursache des Triebwerkproblems wird untersucht. Einige Passagiere hatten von einem Knall und Flammen berichtet, die aus dem Triebwerk geschlagen haben sollen. Diese Aussagen wurden von einer Sprecherin der Fluglinie nicht bestätigt. Es habe keinen Brand oder Rauchentwicklung an dem Triebwerk gegeben, „möglicherweise hat es einen Knall gegeben“, räumte die Emirates-Sprecherin ein. Matt Campbell, ein Reporter der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald, der sich an Bord befunden hatte, sagte, er habe zwar ein grelles Licht wahrgenommen, jedoch keine Flammen gesehen. Die Crew von Flug EK 413 habe mit der Unternehmenszentrale in Dubai Rücksprache gehalten, ob der Flug dorthin fortgesetzt werde, doch wurde kurz darauf über Lautsprecher mitgeteilt, dass das Flugzeug nach Sydney zurückkehre, sagte Campbell.

Die von Emirates bestellten Flugzeuge des Typs Airbus A380 werden mit jeweils vier Triebwerken vom Typ GP7270 des Konsortiums Engine Alliance ausgestattet. Dabei handelt es sich somit um andere Triebwerke als bei den Maschinen von Qantas, die von Rolls-Royce geliefert wurden. Am 4. November 2010 musste eine A380 der australischen Fluggesellschaft nach einer Triebswerkexplosion in Singapur notlanden. Als Ursache wurde damals ein Konstruktionsfehler ermittelt. Die meisten Rolls-Royce-Triebwerke in A380-Maschinen wurden daraufhin ausgetauscht.

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  • Portal:Australien
  • Portal:Luftfahrt

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February 5, 2012

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

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Veröffentlicht: 00:02, 5. Feb. 2012 (CET)
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Überflutete Straße in New South Wales (Bild aus 2011)

Brisbane / Sydney (Australien), 05.02.2012 – Die lang anhaltenden Regenfälle in Australien haben in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales im Osten Australiens zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Mehrere tausend Bewohner des südlichen Queensland und des New England North West sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die betroffenen Gebiete Queenslands wurden von Premierministerin Anna Bligh zum Katastrophengebiet erklärt.

In Roma im Südosten Queenslands war der Bungil Creek über die Ufer getreten. Der rasche Anstieg des Wassers hatte die Zeit für Vorbereitungen verkürzt. Wie Robert Loughnan, der Bürgermeister der Maranoa Region, den Medien sagte, sei die Zeit für das Befüllen von Sandsäcken vorbei; nun müsse man die Bewohner niedrig gelegener Gebiete in Sicherheit bringen. Helfer konnten einen Jungen retten, nachdem das Auto seiner Mutter von den Fluten mitgerissen worden war. Die Retter schafften es jedoch nicht, auch die Mutter in Sicherheit zu bringen; sie wurde vom Wasser weggespült. Die Suche nach ihr blieb bis Freitagabend erfolglos.

In Mitchell wird ein Anstieg des Maranoa River auf über zehn Meter erwartet, was ein neuer historischer Höchststand wäre. Die Stadt ist ohne elektrischen Strom, weil eindringendes Wasser in einem Teil der Stadt zu einem Versagen führte und im Rest der Stadt die Versorgung daraufhin abgeschaltet wurde. In Roma sind mindestens 350 Haushalte ohne Strom. In Charleville drohte eine Hochwasserbarriere nachzugeben. Der Warrego River erreichte hier einen Stand von 7,7 Metern. Die Zivilschutzbehörde von Queensland ließ Material in die Stadt bringen, sodass eine temporäre Hochwasserbarriere errichtet werden kann, falls die ursprüngliche Absperrung versagt.

Auch in St. George und anderen Städten werden am Wochenende noch nie beobachtete Hochwasserstände befürchtet. „Wir bewegen uns auf völlig neuen Gebieten, das kommende Wasser bricht alle Rekorde für diese Region“, sagte Premierministerin Bligh. Australiens Oppositionsführer Tony Abbott bezeichnete das Hochwasser in den beiden Bundesstaaten als vernichtend. „Offensichtlich sind die Herzen aller Australier bei den Leuten in diesen Gebieten, die jetzt – schon wieder – von Hochwasser betroffen sind“, sagte er.

In Nordwesten von New South Wales hat die Hochwasserwelle teilweise ihren Höhepunkt bereits erreicht. Um 10.15 Uhr Ortszeit am Freitag hat der Mehi River in Moree im Nordwesten von New South Wales seinen höchsten Stand mit einem Pegelstand von 10,69 Metern erreicht – einem Wert, der zuletzt 1976 erreicht worden war – und um elf Uhr kulminierte der Gwydir River in Yarraman bei 7,53 Metern, doch weiter flussabwärts war das Wasser im Laufe des 3. Februars noch am Steigen. Bereits am Sinken waren die Wasserstände des Peel River in Tamworth und des Namoi River in Narrabri, da es in den Einzugsgebieten dieser beiden Gewässer seit dem Morgen des 2. Februars zu keinen nennenswerten Niederschlägen mehr gekommen war. Der Namoi River erreichte in Wee Waa seinen höchsten Stand bei 7,3 Metern am Freitag um 8.30 Uhr. Starke Niederschläge im Bereich von Mungindi führten allerdings zu einem starken Anstieg der Wasserstände am Barwon River.

In der 8.000-Einwohner-Stadt Moree stehen zahlreiche Straßen und Grundstücke unter Wasser. Der Ministerpräsident des Bundesstaates, Barry O′Farrell, der die Stadt im Hubschrauber überflogen hatte, verglich einige der Straßen des Ortes mit den Kanälen in Venedig. Der Norden Morees ist vom restlichen Stadtgebiet abgeschnitten. Von den Fluten eingeschlossene Bewohner wurden teilweise mit Hubschraubern von den Dächern ihrer Häuser und Autos gerettet. Insgesamt wurden hier 1.600 Einwohner in Sicherheit gebracht. Unweit Morees wurde ein Mann von einer Schlange gebissen, die vor dem steigenden Wasser im Haus des Mannes Zuflucht gesucht hatte.

Bereits die letztjährige Monsunsaison hatte vor allem im Osten und Norden Queensland zu starkem Hochwasser geführt. Dabei waren Anfang 2011 insgesamt 35 Personen ertrunken.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Australien
  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Hochwasser

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June 17, 2011

Schwere Unwetter im Südosten Australiens fordern Todesopfer

Schwere Unwetter im Südosten Australiens fordern Todesopfer

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Veröffentlicht: 23:40, 17. Jun. 2011 (CEST)
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Sydney (Australien), 17.06.2011 – Schwere Unwetter im Bundesstaat New South Wales im Südosten Australiens haben mindestens ein Todesopfer gefordert und hohen Sachschaden verursacht. Die Behörden registrierten mehr als 1000 Notrufe. Am stärksten betroffen vom Hochwasser waren Städte am Macleay River, am Manning River und am Hastings River, darunter Taree, Kempsey, Gladstone und Smithtown. In der Region waren innerhalb von vier Tagen bis zu 400 Millimeter Regen gefallen.

In der Nacht zum 16. Juni hatten die Einsatzkräfte eine Großzahl von Rettungen durchzuführen, darunter eine Reihe von Personen, „die immer noch das Risiko auf sich nehmen, durch Hochwasser zu fahren oder zu reiten“, teilte Dave Owen, der Sprecher des State Emergency Service (SES), der Presse mit. In Nambucca wurde ein acht Monate altes Kleinkind in Sicherheit gebracht. Weil das Wohnhaus der Eltern vom Hochwasser abgeschnitten war, wurde zunächst ein Arzt mit einem Boot zu dem Anwesen gebracht, bevor das Baby ins Krankenhaus gebracht wurde.

Ein 37-jähriger Mann starb am Mittwoch (15.06.2011) in seinem Auto, als dieses von einem durch starken Wind umgestürzten Baum getroffen wurde.

Einige Teile des Bundesstaates wurden von Katastrophenschutzminister Mike Gallacher zu Katastrophengebieten erklärt und in einigen Ortschaften wurden Evakuierungen angeordnet, darunter Clarence Valley Council, Upper Hunter Shire und Bellingen Shire sowie Kempsey.

Gai Hancock, eine Bewohnerin von Gladstone, beschrieb, wie die Bewohner der Stadt die Treppe eines Bootsanlegers beobachteten, wo das steigende Wasser im stetig fallenden Regen Stufe um Stufe überspülte. Sie sagte, die Leute wüssten, dass die Stadt in großen Problemen sei, sobald die letzte Stufe überspült würde. Bis dahin kämen sie in das Hotel und würden ein Bier trinken. Weil Gladstone abgeschnitten sei, könne niemand fortgehen.

In Taree war der Manning River in der Nacht auf 430 Zentimeter gestiegen, sechzig Zentimeter mehr als am Vorabend, gab Owen bekannt. Insgesamt geht der SES davon aus, dass mehr als 3300 Menschen in dem südostaustralischen Bundesstaat von den Evakuierungen betroffen sind. Die Zahl der durch Hochwasser von der Außenwelt abgeschnittenen Bewohner wird auf bis zu 10.000 geschätzt, meldete die Nachrichtenagentur Australian Associated Press (AAP).

Andrew Stoner, der Vizeministerpräsident New South Wales′, sagte in der Fragestunde des Parlamentes, dass Kempsey nur um wenige Zentimeter einer „desaströsen“ Flut entgangen sei. Bei Überfliegen der am schlimmsten betroffenen Gebiete habe er um Kempsey ein „riesiges Binnenmeer“ gesehen. Nur etwa zehn Zentimeter hätten gefehlt bis zur Krone des Deiches, der die Stadt umgibt. Ein Stadtrat sagte gegenüber AAP, dass der Sachschaden in der Stadt etwa acht Millionen Australische Dollar betrage.

Die Wetteraussichten für die mittlere Nordküste sind jedoch günstig. Das Schlechtwettersystem ist auf das Meer hinausgezogen, und die Niederschläge lassen nach. Zahlreiche Flüsse haben bereits ihre Höchststände erreicht, darunter der Macleay River in Kempsey mit einem Pegelstand von 6,7 Metern.

Durch das Hochwasser sind zahlreiche Straßenverbindungen unterbrochen, darunter der Pacific Highway| zwischen Port Macquarie und Clybucca. Die Sperre zwischen Macksville und Nambucca Heads sowie bei Corindi wurde bereits wieder aufgehoben, doch hat das Verkehrsministerium des Bundesstaates die Autofahrer aufgefordert, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und für den Fernverkehr den New England Highway zu benutzen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter

Quellen

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May 1, 2011

Sydney: 1,4 Millionen Scoville, das ist Chilischotenrekord

Sydney: 1,4 Millionen Scoville, das ist Chilischotenrekord

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Veröffentlicht: 17:23, 1. Mai 2011 (CEST)
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Sydney (Australien), 01.05.2011 – Die neue Sorte nennt sich „Trinidad Scorpion Butch Taylor“ und hat es in sich. Mit gemessenen 1,4 Millionen Scoville ist sie so scharf, dass man sie nur in Schutzkleidung verarbeiten kann. Der Züchter Wit, Inhaber des Familienbetriebes „The Chilli Factory“ hat sie für einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde angemeldet.

Das Geheimnis der Aufzucht ist das Abwasser einer Wurmfarm, das zu Bewässerung der Pflanzen benutzt wird. Es enthält Wachstumshormone, besondere Bakterien und Chitin. Diese Zusammensetzung soll zum Erzielen dieser extremen Schärfe beigetragen haben.

Die Scoville-Skala wurde von dem Pharmakologen Wilbur L. Scoville 1912 entwickelt.

Chilischoten an der Staude

Chilischoten

Scoville-Grad Beispiel
0 keine Schärfe, kein Capsaicin enthalten
0–10 Gemüsepaprika
~16 durchschnittliche untere Wahrnehmungsschwelle für Schärfe
100–500 Peperoni
1.000–10.000 Sambal
2.500–5.000 Tabascosauce
2.500–8.000 Jalapeño-Chili
30.000–50.000 reiner Cayennepfeffer (C. annuum*)
50.000–100.000 Piri-piri (C. frutescens Art), Tepin-Chili
100.000–350.000 Habaneros (C. chinense Art)
577.000 angebliche Messung bei der Habanero-Züchtung Red Savina
~600.000 Kehlenschneider – Chilischnaps (80 Volumenprozent Alkohol)
855.000 angebliche Messung bei der Sorte Indian PC-1 (C. frutescens Züchtung)
923.000 angebliche Messung bei der Sorte Dorset Naga (C. chinense Züchtung)
1.000.000 Messung bei der Sorte Bhut Jolokia (C. chinense Art)
1.400.000 Trinidad Scorpion Butch Taylor
2.000.000 (handelsübliches) Pfefferspray
5.300.000 Polizei-Pfefferspray
7.100.000 The Source, schärfste Chilisauce der Welt
15.000.000–16.000.000 Blair’s 16 Million Reserve, reines Capsaicin (Kristalle)

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Australien

Quellen

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December 8, 2010

Weite Teile des australischen Bundesstaates New South Wales sind überflutet

Weite Teile des australischen Bundesstaates New South Wales sind überflutet

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Veröffentlicht: 23:29, 8. Dez. 2010 (CET)
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Sydney (Australien), 08.12.2010 – Ein Großteil des australischen Bundesstaates New South Wales ist von Überschwemmungen betroffen, die durch starke Regenfälle verursacht wurde. Das australische Bureau of Meteorology hat eine Reihe von Hochwasserwarnungen für die Flüsse im Westen des Bundesstaates ausgegeben. Diese erstrecken sich auf die Gewässer zwischen dem Namoi River im Norden des Bundesstaates bis zum Murrumbidgee River im Süden.

Die Karte zeigt in blau die von den Überschwemmungen betroffenen Distrikte und in rot die Distrikte, die bis zum 5. Dezember zu Katastrophengebieten erklärt wurden.

Kartographie: Cartman02au

Coonamble, in dem zentralwestlichen Distikt Coonamble Shire gelegen, wurde durch den hochwasserführenden Castlereagh River isoliert. Der State Emergency Service schätzte die Zahl der in Coonamble abgeschnittenen Personen auf etwa 2760. Mudgee, Canowindra, Eugowra, Dubbo, Wellington und Young sind ebenfalls stark vom Hochwasser betroffen.

Wie viele andere Flussübergänge wurde auch diese niedrige Brücke in Bathurst wegen Hochwassers gesperrt.

Foto: Cartman02au

Eine Reihe von Hauptstraßen in den westlichen Teilen des Bundesstaates wurden gesperrt oder sind nur mit Umleitungen befahrbar, darunter der Newell Highway bei Mirrool Bridge, der Castlereagh Highway zwischen Gilgandra und Walgett, der Oxley Highway zwischen Gilgandra und Warren sowie der Lachlan Valley Way von 28 km nördlich von Cowra bos südlich von Gooloogong. Ebenfalls betroffen sind zahlreiche regionale Straßenverbindungen.

Die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates hat die Local Government Areas Mid-Western Region, Weddin, Wellington, Warrumbungle, Cootamundra, Coonamble, Harden und Young zum Katastrophengebiet erklärt, weil durch die Überschwemmungen deutliche Schäden an Eigentum und Infrastruktur verursacht wurden. Eine Evakuierung wurde für Teile von Wagga Wagga und Coonamble angeordnet.

Themenverwandte Artikel

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 05.12.2010

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March 7, 2010

Australien: Überschwemmungen in Queensland, Hagel in Melbourne

Veröffentlicht: 14:30, 7. Mär. 2010 (CET)
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Während des Unwetters in Melbourne

Foto: Mike Hauser

Sydney / Brisbane / Melbourne (Australien), 07.03.2010 – Ein „Jahrhundertunwetter“ ist am Samstag, dem 6. März über Melbourne und den Bundesstaat Victoria hinweggezogen. Nach Aussagen von Meteorologen gibt es in der Geschichte Melbournes kein vergleichbares Wetterereignis. So gingen bis zu zehn Zentimeter große Hagelkörner über der Stadt nieder. Viele Gebäude und Fahrzeuge wurden durch tennisballgroße Hagelkörner beschädigt, zahlreiche Personen im Freien wurden verletzt.

In Queensland, wo ein Gebiet fast so groß wie Bayern unter Wasser steht, sind viele Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Die meisten Flüsse sind über die Ufer getreten und haben neue Höchststände erreicht. Das National Climate Centre hat inzwischen bekannt gegeben, dass am Dienstag, dem 2. März, das größte Gebiet mit einer Regenmenge von mehr als 100 Millimetern seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Australien beobachtet wurde. Bis zum 3. März seien in Queensland und dem Northern Territory 403 Kubikkilometer Regen gefallen.

Unwetter in Victoria

Hagelkörner an der Flinders Street in Melbourne

Foto: Shiny Things

Mehr als 100.000 Haushalte waren während des Unwetters in Melbourne ohne Strom. Der Ausfall von mehr als 100 Ampelanlagen führte zu einem Verkehrschaos. Viele Bauwerke wurden beschädigt, darunter das Docklands Stadium und die Southern Cross Railway Station. Die Unterführungen des Bahnhofes an der Flinders Street liefen voll. Die Feuerwehr wurde innerhalb von drei Stunden zu rund 300 Einsätzen gerufen.

Der Bahnhof wird für einige Zeit geschlossen bleiben, teilte der Ministerpräsident Victorias, John Brumby mit, da die Hagelkörner Löcher in das Dach geschlagen haben. Das Dach des Arts Centres ist unter der Last der Hagelkörner eingebrochen und große Mengen Regen drangen in das Alfred Hospital, das Aquarium und in die Nationalgalerie Victorias ein. „Es gab keine gemeldeten Opfer oder schwere Verletzungen. Dafür sind wir dankbar“, sagte Brumby. Acht Polizeireviere und 20 Schulen wurden beschädigt.

Mehrere Einkaufszentren mussten wegen Überflutungen geräumt werden. Viele Besucher eines Festivals in Alexander Gardens konnten keinen Unterstand finden und wurden verletzt. Der Australia Cup, ein Pferderennen in Flemington musste abgebrochen werden. Ein Rennpferd wurde durch Hagel schwer verletzt. Bis zum Samstagabend verzeichneten die Zivilschutzbehörden mehr als 2500 Notrufe.

Melbourne liegt im Südosten des Kontinents.

Katrographie: Bidgee

Das australische Bureau of Meteorology hat aufgrund der hohen Temperaturen weitere Gewitterwarnungen ausgegeben hat. Die Tagestemperatur in Melbourne betrug am Samstag rund 26° Celsius und die von der Großen Australischen Bucht hereinströmenden kühleren Luftmassen erhöhen das Gewitterrisiko.

Doch am stärksten von dem Unwetter betroffen waren nicht die Hauptstadt des Bundesstaates, sondern das Gebiet zwischen Deniliquin und dem Murray River, an der Grenze zu New South Wales. In Deniliquin fielen 30 Millimeter Regen innerhalb einer Stunde – das entspricht dem dortigen monatlichen Mittelwert –, aus Murchison wurden 36 Millimeter innerhalb einer halben Stunden gemeldet. Die höchste Niederschlagsmenge wurde mit 67 Millimetern aus Maribyrnong gemeldet. In Numurkah und Shepparton traten Sturzfluten auf. Betroffen von dem Unwetter waren auch Castlemaine, Mansfield, Seymour und Yarrawonga.

In Melbourne fielen bis zu 33 Millimeter Niederschlag. Dies sei jedoch nicht ausreichend, um die Wasserspeicher zu füllen. Wie Andrew McGinnes von Melbourne Water erklärte, ist dazu mehr als ein einzelner Regenguss erforderlich. Die Wasserspeicher auffüllen könne nur länger anhaltender Regen. Derzeit sind die Wasserspeicher Melbournes zu 34,6 Prozent ihres Fassungsvermögens gefüllt. Der größte dieser Stauseen an der Thomson-Talsperre hält jedoch nur 21,3 Prozent seines möglichen Wasservolumens.

Rekordflut in Queensland

Die meisten Flüsse in Queensland haben ihre Betten verlassen und viele erreichten Wasserstände wie niemals zuvor. Einige der von den Wassermassen eingeschlossenen Bewohner mussten von Hubschraubern aus mit Nahrungsmitteln versorgt werden. In St George, 500 Kilometer westlich von Brisbane gelegen, hatten die Behörden am Samstag noch befürchtet, der Balonne River könne mit einer Höhe von über 14 Metern erreichen und so 80 Prozent der Stadt überfluten würde. In Manchen Häusern stand das Wasser 150 Zentimeter hoch. Man bereitete sich darauf vor, die Hälfte der 3000 Bewohner des Ortes in Notunterkünften unterzubringen. Auf dem Luftweg wurden viertausend Sandsäcke in die abgeschnittene Stadt gebracht. Der Ballone River kulminierte jedoch rund einen halben Meter unter der erwarteten Marke bei 13,5 Meter. Das war jedoch immer noch der höchste Stand seit dem Beginn der Aufzeichnungen in St George im Jahr 1890. Somit blieb es bei den zwei Dutzend überfluteten Häusern in der Stadt.

„Direkt vor meinem Fenster ist etwas, was an den Mississippi River erinnert“, kommentierte das Mitglied des Senats und Finanzsprecher der Opposition, Barnaby Joyce, dessen Familie in St George wohnt.

Vorlagen expandieren (Queensland)

DEC

St George
St George

DEC

Cunna-mulla
Cunna-
mulla

DEC

Roma
Roma

DEC

Charleville
Charleville

DEC

Eulo
Eulo

DEC

Brisbane
Brisbane
Lage der besonders betroffenen Orte

Die Vorsteherin des Balonne Shires, Donna Stewart, sagte, dass die beiden bei St George zusammenfließenden Flüsse Balonne River und Maranoa River in bekannter Zeit noch nie gleichzeitig Hochwasser führten. St George habe jedoch das Schlimmste überstanden.

Nun konzentrieren sich die Behörden auf die südlich von St George liegenden Orte. In Bollon strömt das Wasser an drei Stellen durch die Ortschaft und in Thallon hat der Moonie River die Deichkrone überschritten und einige Häuser unter Wasser gesetzt. In Dirranbandi wartet man auf die Hochwasserwelle des Balonne Rivers.

Nach neuerlichen Regenfällen ist der Bungil Creek in Roma wieder am Steigen und überschwemmte erneut Straßen und Wege, die erst einige Stunden zuvor trocken gefallen waren. Die erneute Überschwemmung von Häusern wurde hier jedoch nicht erwartet.

Sorgen machte den Behörden auch Theodore im Zentrum von Queensland, wo der Höchststand des Dawson Rivers bei 13 Metern erwartet wurde. 3000 Sandsäcke wurden von außerhalb hier her gebracht.

Auch in Cunnamulla, 800 km westlich von Brisbane, näherte sich der Warrego River der Zehn-Meter-Marke. Hier sind die Deiche auf einen Wasserstand von elf Meter ausgelegt. Die Behörden befürchten 13,2 Meter. Gefährdet sind ebenfalls Thargomindah im Westen des Bundesstaates und Moura westlich von Gladstone sowie Dirranbandi an der Grenze zu New South Wales.

Westlich von Cunnamulla hat der Paroo River die Ortschaft Eulo von der Außenwelt abgeschnitten. Hier wird der Höchststand mit etwa sechs Metern im Verlauf des 7. März erwartet.

Unklar sind noch die Auswirkungen auf die Schafherden. Mehr als zwei Millionen Tiere grasen normalerweise im Südwesten des Bundesstaates. Brent Finlay, ein Sprecher des Schafzuchtunternehmens AgForce, sagte der Presse, man hoffe, dass sich die Tiere auf höheres Gelände retten konnten. Er war jedoch zuversichtlich, da die Tiere gesund und stark seien. Gewaltige Wassermengen würden dem von Trockenheit geplagten Murray-Darling-Becken im südlich benachbarten Bundesstaat New South Wales zufließen. „Man sagt, man braucht Queensland, um den Murray-Darling zu retten. Es sieht aus, als hätten wir das getan.“

In Charleville sind die Aufräumarbeiten inzwischen in vollem Gange, obwohl Bradley’s Gully noch in einigen Straßen und Häusern steht. Regen ist in der Nacht zum Samstag nicht mehr gefallen. Manche Bewohner sortieren die Überreste ihrer persönlichen Habe, andere besitzen nichts mehr. „Die Menschen verlieren kostbare Fotos; sie verlieren persönliche Gegenstände. Das ist die Sorte Sachen, die kein Geld ersetzen kann. Wir wissen auch, dass manche Vieh und Weidezäune einbüßen“, erklärte Brooke Winters, die regionale Direktorin des Ministeriums für Gemeindeangelegenheiten.

Das Parlamentsmitglied Bruce Scott aus Roma sagte, die Flut habe mindestens 500 Kilometer Weidezäune zerstört und große Mengen Vieh mit sich genommen. In Roma waren 200 Häuser überflutet. Hier war das Wasser bereits am Fallen.

Anna Bligh, die Ministerpräsidentin von Queensland, forderte die Versicherungsunternehmen auf, Schadensfälle großzügig und rasch abzuwickeln. Blighs Appell kam nach dem Bekanntwerden der Nachricht, dass manchen Bewohnern Charlevilles der Versicherungsanspruch abgesprochen wurde, weil die Versicherungsunternehmen das Ereignis als Regenguss und nicht als Überschwemmung ansehen.

Bligh befürchtet auch negative Auswirkungen der Flutkatastrophe auf den Haushalt des Bundesstaates. Der Schaden werde hunderte von Millionen Australischer Dollar betragen. Die Premierministerin berichtete, sie habe weggespülte Eisenbahnlinien und unterbrochene Straßen gesehen.

Ein Risiko birgt auch die zu erwartende Moskitoplage. Die Insekten finden in den Überflutungsgebiete ideale Brutbedingungen vor. Sie bedeuten ein Krankheitsrisiko für die Bewohner. Zwar droht kein Denguefieber, aber das Ross-River-Virus und das Barmah-Forest-Virus stellen eine Gefahr da.

Doch Senator Joyce glaubt fest daran, dass die Nachwirkungen der Flut die Unannehmlichkeiten aufwiegen: „Wasser ist Geld, Wasser ist Wolle, Wasser ist Gemüse, Wasser ist Weizen, Wasser ist Vieh. [Die Flut] wird über die nächsten Jahre verteilt eine Milliarde Dollar bringen, von Surat bis Dirranbandi. Das bedeutet wirtschaftlichen Wohlstand für den Staat und Hilfe für die Nation.“

Themenverwandte Artikel

Quellen

Victoria
  • abc.net.au: „Wild storms sweep across Victoria“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
  • heraldsun.com.au: „Victorians warned of further fierce storms, hail“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
  • news.smh.com.au: „Victorians mop up, brace for more storms“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
  • theage.com.au: „Storm brings chaos to Melbourne“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
  • theage.com.au: „Victoria warned to brace for more severe storms“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
  • theage.com.au: „Storm hasn’t lifted catchments yet: Melbourne Water“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
Queensland
  • abc.net.au: „Fears for children amid record flooding“ (06.03.2010) englischsprachige Quelle
  • heraldsun.com.au: „Massive flood to hit Queensland bush town of St George“ (06.03.2010) englischsprachige Quelle
  • couriermail.com.au: „St George, Charleville swamped by a mighty inland sea“ (06.03.2010) englischsprachige Quelle
  • news.smh.com.au: „Thousands flee Queensland floodwaters“ (05.03.2010) englischsprachige Quelle
  • news.smh.com.au: „Flood-ravaged Qld faces huge damage bill“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
  • couriermail.com.au: „Towns wait grimly as floodwaters wind their way through the bush“ (07.03.2010) englischsprachige Quelle
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March 3, 2010

Hunderte flüchten in Australien vor Überschwemmungen

Hunderte flüchten in Australien vor Überschwemmungen

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Veröffentlicht: 15:25, 3. Mär. 2010 (CET)
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Der Bundesstaat Queensland liegt im Nordosten Australiens.

Sydney / Brisbane (Australien), 03.03.2010 – Der Südwesten des australischen Bundesstaates Queensland leidet derzeit unter starken Niederschlägen. Ein Monsuntief hat innerhalb von 24 Stunden – von Montagmorgen, dem 1. März, 9:00 Uhr (Ortszeit) an gerechnet – mehr als 140 Millimeter Niederschlag in die Gebiete um Quilpie und Charleville gebracht. Die starken Regenfälle beendeten eine Dürreperiode, die in Quilpie 2002, in Charleville 2003 und in Roma 2005 begonnen hatte. Vielerorts ist in den letzten sieben Tagen soviel Regen gefallen wie üblicherweise innerhalb eines ganzen Jahres.

Ein anderes Tiefdruckgebiet wiederum sorgte an der Sunshine Coast zu mehr als 150 Millimetern Regen. In Southport an der Gold Coast wurden mehr als 100 Millimeter gemessen. Weniger stark war der Regen in Brisbane, wo eine Regenmenge von 50 Litern pro Quadratmeter erreicht wurde.

Durch die starken Regenfälle wurden einige Straßenverbindungen unterbrochen, die Orte Bedourie und Birdsville sind von der Außenwelt abgeschnitten. In Bedourie war die Regenmenge die höchste seit 1938 gemessene Niederschlagsmenge, in Birdsville regnete es vom Sonntag bis Montag mit 200 Millimetern pro Quadratmeter mehr als durchschnittlich im ganzen Jahr. Hier wurden die stärksten Regenfälle seit einem Jahrhundert verzeichnet. „Ich wurde hier geboren und habe hier mein ganzes Leben verbracht und dies war der stärkste Sommerregen seit 1976“, sagte David Edwards, der Bürgermeister des Quilpie Shire. In Eromanga mussten 170 Bewohner ihre Häuser verlassen.

Die Feuerwehr musste einen Mann am überfluteten Bohle River bei Townsville im Norden des Bundesstaates in Sicherheit bringen. Der 54-Jährige konnte sich aus seinem Auto noch auf einen Baum retten, auf dem ihn die Feuerwehr schließlich fand. Er war gerade noch so aus dem Fenster seines Autos geklettert, bevor sein Auto vom Fluss davon getrieben wurde. Aus einer ähnlichen Lage wurden eine Frau mit ihrem Kind bei Charleville gerettet. Dem Unwetter sind bislang drei Personen zum Opfer gefallen. Ein 57 Jahre alter Mann stürzte mit seinem Motorrad und fiel in einen Wasserlauf, zwei weitere starben bei einem Verkehrsunfall auf nasser Fahrbahn.

Auch die Wasserläufe im Einzugsgebiet des Georgina Rivers sind über die Ufer getreten. Nach Angaben Scott Masons, der dem Rat des Diamantina Shires angehört, mussten einige der Bewohner bei Ethabuka Station mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden. Bradley′s Gully hat im Murweh Shire einen Wasserstand von 150 Zentimetern erreicht, man bereitete dort die Evakuierung für den Fall vor, dass der Wasserstand 190 Zentimeter überschreiten würde. Ihre Häuser bereits verlassen mussten 500 Bewohner von Charleville am gleichen Fluss, weil dort eine Überflutung von zwei Dritteln des Stadtgebietes in einer Höhe von mehr als vier Metern erwartet wurde. Doch inzwischen fiel der Stand des Warrego Rivers wieder und nur 150 Bewohner mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. Die Polizei hatte zwar befürchtet, dass es zu Plünderungen kommen könnte, aber der Polizist Matthew Russell gab an, dass nur eine Person deswegen festgenommen wurde.

Starke Regenfälle sind in der Regenzeit in Queensland nicht ungewöhnlich. Unser Bild zeigt eine überflutete Straße in Townsville am 31. Januar.

Foto: robstephaustralia via Flickr

Sicherheitshalber evakuierten die Behörden auch ein Krankenhaus; 30 Patienten wurden auf dem Luftweg nach Brisbane gebracht. Nach den Worten von Neil Roberts, dem für Notfallmaßnahmen zuständigen Minister, hatte der Fluss mit 3,8 Metern in der Stadt einen Stand, der um 60  Zentimeter über dem Wert von 2008 lag, als das Hinterland Brisbanes bereits von Überschwemmungen geplagt wurde.

In Roma erreichte das Hochwasser am Bungil Creek mit 8,1 Metern den höchsten Stand. Seitdem sinkt der Wasserstand wieder. Ein Reporter der Australian Broadcasting Corporation berichtete, er habe beim Überfliegen der Stadt mit dem Hubschrauber gesehen, dass in vielen Straßen Romas das Wasser noch an die Häuser heranreiche. In Meandarra in den westlichen Darling Downs haben sich die Bewohner bereits an die Aufräumarbeiten gemacht. Kathryn McDonald, eine Bewohnerin des Ortes kommentierte, dass „die Ecke, wo sich das Royal Hotel befindet, immer noch überflutet ist, aber die Stadtbewohner halten zusammen und räumen auf“.

Weiter südlich in St George am Balonne River steht das Schlimmste noch bevor. Am 3. März um 9:00 Uhr Ortszeit (0:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) hatte der Fluss einen Pegelstand von 7,62 Meter erreicht. Es wird hier erwartet, dass der Fluss ähnliche Werte wie beim Hochwasser vom April 1990 erreichen wird. Damals kulminierte der Fluss bei 12,24 Metern. Die Bürgermeisterin des Balonne Shires Donna Stewart sagte, dass Farmer an den nach St George führenden Wasserläufen telefonisch gemeldet hätten, Zeit ihres Lebens keinen so hohen Wasserstand gesehen zu haben.

Auch am Paroo River warteten die Menschen noch auf den Höhepunkt des Hochwassers mit neuen Rekordwerten.

Der Energieversorger Ergon Energy musste für einen Teil seiner Kunden aus Sicherheitsgründen die Elektrizitätsversorgung abschalten. Durch den Regen wurde auch der Eisenbahnverkehr behindert. „The Westlander“, der Brisbane mit Charleville verbindet, konnte nicht fahren, und ein Busersatzverkehr musste eingerichtet werden. Aber auch viel weiter westlich wirkten sich die starken Regenfälle aus: Weil abfließendes Regenwasser die Gleise der Bahnstrecke von Adelaide nach Darwin unterspült hatte, mussten 150 Passagiere an Bord des Ghan mit Bussen und dem Flugzeug nach Darwin gebracht werden.

Fast drei Viertel der Kommunen Queenslands wurden zum Katastrophengebiet erklärt. Nach den Angaben der Infrastructure Association könnte der Gesamtschaden ähnlich hoch werden wie bei dem tropischen Zyklon Larry, der 2006 mehr als 550 Millionen Australische Dollar Wirtschaftsschäden, weitere 370 Millionen Dollar Versicherungsschäden und 216 Millionen Dollar an ausgezahlten Nothilfen verursachte.

Viele Farmer sind jedoch über den Regen froh, da er die Wasserspeicher wieder auffüllt. Die drei Wasserspeicher, die Brisbane versorgen, haben inzwischen 80 Prozent ihrer Kapazität erreicht – zum ersten Mal seit acht Jahren. Professor Mike Young von der Universität Adelaide erklärte, dass der Regen wohl auch zur Regenerierung des Murray-Darling-Flusssystems beitrage.

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January 27, 2010

Google wegen Doodle zum Australia Day in der Kritik

Google wegen Doodle zum Australia Day in der Kritik

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Veröffentlicht: 20:04, 27. Jan. 2010 (CET)
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Standardlogo von Google

Sydney (Australien), 27.01.2010 – Die Internetsuchmaschine Google ist mit dem Logo zum Australia Day 2010 in die Kritik geraten. Der Siegervorschlag einer elfjährigen Schülerin im Wettbewerb „Google 4 Doodle“ wurde retuschiert.

Google ändert sein standardmäßig angezeigtes Logo zu bestimmten Gedenktagen oder Anlässen. Dabei werden die Buchstaben G, O, O, G, L und E zum Thema passend so verfremdet, dass sie noch erkennbar sind, meist unter Beibehaltung der ursprünglichen Farbgebung des Schriftzuges. Seit einigen Jahren veranstaltet das Unternehmen auch einen Wettbewerb für Kinder.

Der eingesandte Vorschlag von Jessie Du aus Rydalmere bei Sydney verbildlichte die Buchstaben durch Tiere, die in Australien heimisch sind, darunter Emu, Känguru und Koala. Die Flagge der Aborigines stellte in dem Entwurf der Elfjährigen das zweite O dar. Die Flagge wurde aus der auf der Website der Suchmaschine dargestellten Version entfernt und durch eine einfache Sonne ersetzt.

Als Grund für die Entfernung gab Google das Copyright des Autors der Flagge an. Dieser habe als Urheber die Erlaubnis zur Veröffentlichung verweigert.

Der in Humpty Doo im Northern Territory lebende Harold Thomas erklärte jedoch, der Internetriese habe eine entgeltfreie Veröffentlichung verlangt. Damit sei Thomas, der die Flagge Anfang der 1970er Jahre entworfen hatte, nicht einverstanden gewesen. Die Verhandlungen darüber seien nicht günstig verlaufen und Thomas bezeichnete das letzte Angebot von Google als „Almosen“. Deswegen habe er seine Einwilligung verweigert.

Unterdessen wurde bekannt, dass ein spezielles Logo zur Feier des Nationalfeiertages von Kuwait am 25. Januar für etwa eine Viertelstunde zu sehen war – einen vollen Monat zu früh.

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Der in Humpty Doo im Northern Territory lebende Harold Thomas erklärte jedoch, der Internetriese habe eine entgeltfreie Veröffentlichung verlangt. Damit sei Thomas, der die Flagge Anfang der 1970er Jahre entworfen hatte, nicht einverstanden gewesen. Die Verhandlungen darüber seien nicht günstig verlaufen und Thomas bezeichnete das letzte Angebot von Google als „Almosen“. Deswegen habe er seine Einwilligung verweigert.

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