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March 22, 2011

Coburg: Arzt wird zu zehn Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt

Coburg: Arzt wird zu zehn Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt

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Veröffentlicht: 21:43, 22. Mär. 2011 (CET)
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Coburg (Deutschland), 22.03.2011 – Ein thüringischer Arzt wurde vom Landgericht Coburg zu zehn Jahren Haft wegen versuchten Mordes und versuchten Schwangerschaftsabbruchs verurteilt. Er hatte seiner schwangeren Geliebten das blutverdünnende Mittel Marcumar in den Tee gemischt, um sein Verhältnis vor seiner Ehefrau geheim zu halten.

Der Arzt aus Schmalkalden in Thüringen wurde wegen versuchten Mordes (§ 211 StGB) in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung (§ 224 StGB) und versuchten Schwangerschaftsabbruchs (§ 218 StGB) verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft gefordert, die Verteidigung einen Freispruch.

Nachdem die Geliebte einen Abbruch der Schwangerschaft abgelehnt hatte, verabreichte der Arzt ihr heimlich den Blutverdünner Marcumar. Damit hätte er nach Überzeugung des Gerichts nicht nur den ungeborenen Fötus, sondern auch die werdende Mutter töten können.

Als die Frau unter Nasen- und Zahnfleischbluten litt, begab sie sich in Behandlung; dort wurden auffällige Blutwerte festgestellt. Trotz des Risikos brachte sie ein gesundes Baby zur Welt. Neben der Freiheitsstrafe muss der Liebhaber 20.000 Euro Schmerzensgeld zahlen und für mögliche Folgeschäden aufkommen. Die Verteidigung kündigte Revision gegen das Urteil an.

Themenverwandte Artikel

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Quellen

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November 1, 2006

Teilstück Coburg-Rödental der A73 eröffnet

Teilstück Coburg-Rödental der A73 eröffnet

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Artikelstatus: Fertig 09:55, 1. Nov. 2006 (CET)
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Auffahrt bei Rödental

Verlauf der A 73
Suhl–Nürnberg

Coburg (Deutschland), 01.11.2006 – Das Teilstück der Autobahn 73 zwischen der Anschlussstelle Coburg Nord (7) und Rödental (9) wurde gestern gegen 14:30 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Nach einer Pressekonferenz in der Autobahnmeisterei Coburg auf der Bertelsdorfer Höhe fand um zirka 14:00 Uhr eine Fahrt mit zahlreichen Vertretern der Presse (unter anderem TV-O) statt. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich auf den zum Teil noch nicht in Benutzung befindlichen Brückenbauwerken. Im Laufe des Tages werden noch sämtliche Schilder korrigiert und deplatzierte Verkehrszeichen entfernt.

Bei den Feierlichkeiten in der Straßenmeisterei waren neben Georg Schmidt vom bayerischen Innenministerium auch Staatssekretärin Karin Roth aus dem Bundesverkehrsministerium anwesend.

Mit der Freigabe der Anschlussstelle 9 erhofft man sich eine erhebliche Entlastung des Durchgangsverkehrs durch Dörfles-Esbach um zirka 25 Prozent, Die mit rund 24.000 Fahrzeugen befahrene Staatsstraße 2202, ist eine der meist befahrenen in Bayern und soll auch mit Abschluss der Ortsumgehung Rödental B 999 noch einmal deutlich entlastet werden.

Itztalbrücke zwischen Rödental und Ebersdorf

Noch in diesem Jahr soll die Anschlussstelle 4 (Suhl) freigegeben werden, womit die Autobahn von Rödental in Richtung Norden fertiggestellt sein wird. Spätestens 2008 soll man dann von Nürnberg aus die gesamte Strecke nach Erfurt befahren können. Die Lücke zwischen Rödental über die Itztalbrücke nach Ebersdorf und Lichtenfels mit Anschluss an die B 173 soll dann planmäßig fertiggestellt sein. Die vorhandene B 173 wird deshalb zur A 73 hochgestuft werden.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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