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November 27, 2014

Hamm: Schiesserei in Seniorenwohnanlage mit zwei Toten

Hamm: Schiesserei in Seniorenwohnanlage mit zwei Toten

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Veröffentlicht: 16:50, 27. Nov. 2014 (CET)
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Hamm (Deutschland), 27.11.2014 – Laut Polizei und Medien ist es gestern zu einer Schießerei in einer Seniorenwohnanlage im Hammer Stadtteil Werries gekommen. Dabei sind zwei Menschen, darunter der Täter, getötet und drei Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Gegen 10 Uhr sind mehrere Anrufe über den Polizeinotruf 110 eingegangen, die über Schüsse in der Wohnanlage berichteten. Der Täter soll 77 Jahre alt sein und wegen Streitigkeiten das Feuer auf die Heimbewohner eröffnet haben. Die Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der Tatort wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Die Dortmunder Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. „Worum es bei dem Streit ging, ist noch unklar“, sagte der zuständige Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel. „Auf eine Eifersuchtstat oder Ähnliches gibt es keinen Hinweis.“ Auch ist völlig unklar, wie der 77-Jährige Mann an die Tatwaffe gekommen ist. Nach Medienangaben soll der Täter alleinstehend gewesen sein. Er habe in einem Aufenthaltsraum im Keller der Seniorenwohnanlage das Feuer eröffnet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Geltendorf: Polizeikontrolle mündet in Schießerei (29.09.2014)

Quellen[Bearbeiten]

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September 5, 2010

Computerdiebstahl dank BOINC aufgeklärt

Computerdiebstahl dank BOINC aufgeklärt

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Veröffentlicht: 22:25, 5. Sep. 2010 (CEST)
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Ein iMac 27″, nicht der gestohlene

Hamm (Deutschland), 05.09.2010 – Damit hatte der Dieb des Apple iMac 27″ eines Mitglieds von SETI.Germany wohl nicht gerechnet: Auf dem gestohlenen Computer lief die BOINC-Software, die sich nicht nur zur Unterstützung wissenschaftlicher Projekte eignet, sondern auch einen eingebauten Diebstahlschutz aufweist.

Der iMac, der am 25. August gegen 3:00 Uhr aus einem Büro gestohlen worden war, meldete sich schon am nächsten Tag beim BOINC-Projekt WUProp[1], um Daten zu übertragen. Der Dieb hatte sich keine Mühe gemacht die Festplatte zu formatieren und hatte alle Programme und Dateien im Originalzustand belassen. BOINC rechnete im Hintergrund weiter und meldete den Fortschritt der Arbeitspakete unverschlüsselt an die Projektwebseiten. Diesen Hoffnungsschimmer hatte der Bestohlene im Auge und betrachtete in den Tagen auf den Diebstahl die Webseiten der von ihm angemeldeten Projekte. Denn obwohl BOINC einen wissenschaftlichen Schwerpunkt hat, wurde bereits auf diese PC-Verfolgung auf der offiziellen Webseite hingewiesen.[2] Die für den Bestohlenen auf der Webseite übermittelte und erkennbare IP-Adresse des neuen Standorts wurde sofort an die Kriminalpolizei Hamm (Westfalen) übergeben. Mit einem Durchsuchungsbeschluss besuchten die Beamten am 2. September den durch den vom Provider der IP-Adresse erfragten Standort, wobei der iMac sichergestellt werden konnte.

BOINC-Client mit angedocktem Einstein@Home-App (oben)

Das BOINC-Projekt Einstein@Home hatte durch den Fund des Pulsars PSR J2007+2722 für Aufsehen gesorgt, weil durch freiwillig über das Internet zur Verfügung gestellte Rechenleistung von Privatpersonen dieser neue Pulsar aus den Messdaten nachgewiesen werden konnte. Nun hat BOINC neben einem Pulsar auch einen iMac gefunden, stellte die Pressemitteilung von SETI.Germany fest.

Das Auffinden von gestohlenen Laptops durch BOINC passiert selten, ist aber kein Einzelfall. Bereits 2007 konnte Kimberly Melin ihr Gerät durch das Minneapolis Police Department sicher gestellt werden, weil der Dieb ebenfalls ein BOINC-Projekt, hier Seti@Home, seine IP-Adresse übertragen und somit seinen Aufenthaltsort verraten ließ.

Quellen

Dieser Artikel basiert auf SETI.Germany Blog: „Computerdiebstahl dank BOINC aufgeklärt“ (von Crille) (04.09.2010) .


  1. www.Rechenkraft.net: „WUProp@Home, Wiki-Eintrag auf Rechenkraft.net e.V.“
  2. www.boinc.berkeley.edu: „Locating stolen computers“

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December 24, 2006

Mehrere Unfälle und viele Verletzte auf der A2

Mehrere Unfälle und viele Verletzte auf der A2

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Artikelstatus: Fertig 17:43, 24. Dez. 2006 (CET)
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Beckum / Hamm (Deutschland), 24.12.2006 – Auf der A 2 kam es gestern Vormittag zwischen Beckum und Hamm zu mehreren Verkehrsunfällen, bei denen 15 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Ursache dafür war ein Auto, das von der Straße abkam, nachdem ein Überholmanöver missglückt war. Dies führte zu weiteren Auffahrunfällen. Die A 2 war bis zum späten Nachmittag gesperrt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verkehrsunfälle

Quellen

  • WDR.de: „Staus nach Unfällen auf der A2“ (13.12.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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January 13, 2005

Rechtsradikale wollen am Holocaust-Gedenktag marschieren

Rechtsradikale wollen am Holocaust-Gedenktag marschieren

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Hamm (Deutschland), 13.01.2005 – Am 27. Januar 2005, dem Tag des 60. Jahrestages zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz (Internationaler Holocaust-Gedenktag), plant die militante neonazistische Vereinigung „Kameradschaft Hamm“ eine Demonstration. Dafür wird im Internet geworben.

Als offiziellen Grund dafür gab die „Kameradschaft Hamm“ an, es solle damit gegen die Wanderausstellung „Die braune Falle – Eine rechtsextremistische `Karriere´“ des Verfassungsschutzes sowie gegen den Verfassungsschutz an sich demonstriert werden. Diese Ausstellung findet im Januar in Hamm in den Räumen des Friedrich-List-Berufskollegs statt.

Die antifaschistische Gegenwehrgruppe „Antifa Hamm“ gab daraufhin bekannt, sie würde diese Demonstration als „… eine eine unerhörte Provokation“ empfinden und hat demonstrative Gegenaktionen angekündigt. Diese sollen sich vor allem gegen eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust richten.

Die Kameradschaft Hamm ist, nach Angaben der Antifa Hamm, fester Bestandteil der organisierten Neonaziszene in Nordrhein-Westfalen (NRW). Bereits am 9. November 2004, dem Jahrestag der Reichspogromnacht organisierte die „Kameradschaft Hamm“ in Leverkusen eine Demonstration und sie ist verantwortlich für zwei Demonstrationen im Juni 2003 und Januar 2004. Auch eine Anzahl an gewalttätigen Übergriffen und Sachbeschädigungen ging auf deren Konto.

Die Antifa Hamm schreibt weiterhin: „Sie [die „Kameradschaft Hamm“] zählt zu den Gründungsmitgliedern des so genannten „Aktionsbüro West“, einem Neonazi-Netzwerk, das auch diese Demonstration unterstützt. Mitglieder der Gruppe sprechen regelmäßig auf Aufmärschen in NRW, zuletzt im Dezember in Recklinghausen.“

Gestern versuchten zudem fünf Mitglieder der Gruppe auf die Pressekonferenz und Eröffnung der Ausstellung zu gelangen. Die Polizei nahm ihre Personalien auf und sprach einen Platzverweis aus.

Wie viele Menschen an den angekündigten Protesten gegen den Aufmarsch teilnehmen werden, ist indes fraglich. Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann sprachen sich in der Vergangenheit immer gegen Proteste aus. Sie forderten die Bevölkerung auf, die Neonazis zu „ignorieren“ und die „Rollläden zu schließen“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Versammlungsrecht
  • Portal:NPD

Quellen

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