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October 9, 2014

Hongkong: Regierungschef Leung wegen unklarer Geldzuwendungen unter Druck

Hongkong: Regierungschef Leung wegen unklarer Geldzuwendungen unter Druck

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Veröffentlicht: 10.10.2014, 12:53 (CEST)
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CY Leung (2008)

Hongkong (China), 09.10.2014 – CY Leung, der Chief Executive von Hongkong, muss sich neben den Protesten gegen die von ihm unterstützte Wahlrechtsreform nun mit der Veröffentlichung von bisher geheim gehaltenen Informationen über Zahlungen seines früheren Arbeitgebers Debenham Thouard Zadelhoff (DZT) auseinandersetzen, die er nach der Aufnahme seines Regierungsamtes erhalten haben soll. Die australische Fairfax-Media-Mediengruppe veröffentlichte Dokumente, die zeigen, dass Leung 2012 und 2013 Zahlungen in Höhe von insgesamt 4 Millionen britischen Pfund erhalten hat. Dieses Geld wurde von Leung nicht auf Erklärungen zu seinen außerpolitischen Einkünften vermerkt. Das ist ein Vorgehen, das durchaus von den in Hongkong geltenden Regeln gedeckt wird, die keine Vollständigkeit der Erklärungen vorschreiben. Was die Zahlungen allerdings auffällig macht, sind ihr Zeitpunkt bzw. die Umstände, unter denen sie erfolgten. Die von den Fairfax-Medien veröffentlichten Dokumente legen nun nahe, das Geld sei Leung von der australischen UGL Limited nicht zufällig gezahlt worden, da diese DTZ genau zum Zeitpunkt seines Ausscheidens übernahm. Man kann die von Fairfax Media veröffentlichten Dokumente so verstehen, dass UGL einen Eingriff von Leung auf der Seite der zu jenem Zeitpunkt wirtschaftlich angeschlagenen DZT bzw. zu Gunsten von UGL honorieren wollte. UGL hat gegenüber der australischen Börsenaufsicht jede Einflussnahme auf Leung verneint und erklärt, es seien lediglich Zahlungen aus Verträgen mit DZT ausgeführt worden. Leung selbst bestreitet nicht die Zahlungen, sondern dass das Geld für Leistungen geflossen sei, die er nach seinem Ausscheiden bei DZT im Zusammenhang mit seinem früheren Arbeitgeber erbracht habe.

Leung war nur von etwas mehr als der Hälfte des aus 1.200 nicht direkt von der Bevölkerung bestimmten Wahlmänner umfassenden Gremiums gewählt, das laut dem Grundgesetz Hongkongs für diese Wahl zuständig ist. Es fehlt ihm damit in den Augen der Demonstranten, die aktuell gegen die Wahlrechtsreform protestieren, aber auch von vielen anderen Menschen in Hongkong, an Legitimation für sein Amt, und er gilt als reine Marionette der Regierung in Peking, die Einfluss auf die Zusammensetzung des Wahlmännergremiums nehmen soll. Die nun öffentlich gemachten Zahlungen lassen aber auch sein Bekenntnis zur Wirtschaft Hongkongs, deren guten Ruf er durch die anhaltenden Proteste gefährdet sieht, fragwürdig erscheinen. Niemand spricht bisher direkt von Bestechlickeit in diesem Fall, aber die australische Bundespolizei ist mit einer Untersuchung der Vorfälle beauftragt worden, und Mitglieder des Hongkonger Parlaments verlangen von der Anti-Korruptions-Kommission nun eine Untersuchung der Zahlungen. Damit zeigen sie, dass die Zivilgesellschaft in Hongkong durchaus funktionieren kann, denn die bisher geheimgehaltenen Zahlungen lassen Zweifel an Leungs Beteuerungen aufkommen, es sei ihm an einem modernen Hongkong, in dem Pluralismus und Demokratie herrschten, also einer lebendigen Zivilgesellschaft, gelegen. Wenn Leung Demokratie in Hongkong wirklich etwas bedeute, dann sollte er auch seine finanziellen Verflechtungen außerhalb der Politik einer kritischen Kontrolle durch die Öffentlichkeit aussetzen, heißt es dazu von den Medien der Fairfax-Gruppe.

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July 5, 2013

Geheimnisvollster Vogel der Welt erstmals fotografiert

Geheimnisvollster Vogel der Welt erstmals fotografiert

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Veröffentlicht: 15:00, 05. Jul. 2013 (CEST)
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Nachtsittich

Brisbane (Australien), 05.07.2013 – Der als der geheimnisvollste Vogel der Welt geltende Nachtsittich (Pezoporus occidentalis) wurde jetzt erstmals fotografiert. Der australische Tierfilmer John Young machte die ersten Fotos sowie Video- und Tonaufnahmen des australischen Vogels in einem Gebiet in Queensland, das sehr vage als nahe dem im angrenzenden South Australia gelegenen Lake Eyre beschrieben wird. Experten halten die Aufnahmen für authentisch. Von dem Vogel existierten bisher nur wenige Exemplare in Museen, die alle im 19.Jh. gefangen und ausgestopft wurden. Danach gab es nur sehr wenige Beobachtungen und den Fund zweier toter Exemplare des Vogels, dessen genaues Verbreitungsgebiet und Lebensgewohnheiten weitgehend unbekannt sind. Der Bestand des Vogels, der flugunfähig und offensichtlich nachtaktiv ist, wird auf höchstens 250 Tiere geschätzt. Young möchte den genauen Entstehungsort seiner Aufnahmen deshalb auch nicht bekanntgeben, um den Bestand nicht durch Massen an Menschen auf der Suche nach dem Vogel zu gefährden.

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  • Portal: Wissenschaft

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November 13, 2012

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

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Veröffentlicht: 23:22, 13. Nov. 2012 (CET)
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Sydney (Australien), 13.11.2012 – Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates auf dem Flug von Sydney nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Triebwerkschaden zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Die Maschine befand sich noch auf dem Steigflug, als sich der Zwischenfall ereignete. Die Crew ließ daraufhin Treibstoff ab und landete das vierstrahlige Flugzeug etwa zwei Stunden später. Die Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.

Die Ursache des Triebwerkproblems wird untersucht. Einige Passagiere hatten von einem Knall und Flammen berichtet, die aus dem Triebwerk geschlagen haben sollen. Diese Aussagen wurden von einer Sprecherin der Fluglinie nicht bestätigt. Es habe keinen Brand oder Rauchentwicklung an dem Triebwerk gegeben, „möglicherweise hat es einen Knall gegeben“, räumte die Emirates-Sprecherin ein. Matt Campbell, ein Reporter der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald, der sich an Bord befunden hatte, sagte, er habe zwar ein grelles Licht wahrgenommen, jedoch keine Flammen gesehen. Die Crew von Flug EK 413 habe mit der Unternehmenszentrale in Dubai Rücksprache gehalten, ob der Flug dorthin fortgesetzt werde, doch wurde kurz darauf über Lautsprecher mitgeteilt, dass das Flugzeug nach Sydney zurückkehre, sagte Campbell.

Die von Emirates bestellten Flugzeuge des Typs Airbus A380 werden mit jeweils vier Triebwerken vom Typ GP7270 des Konsortiums Engine Alliance ausgestattet. Dabei handelt es sich somit um andere Triebwerke als bei den Maschinen von Qantas, die von Rolls-Royce geliefert wurden. Am 4. November 2010 musste eine A380 der australischen Fluggesellschaft nach einer Triebswerkexplosion in Singapur notlanden. Als Ursache wurde damals ein Konstruktionsfehler ermittelt. Die meisten Rolls-Royce-Triebwerke in A380-Maschinen wurden daraufhin ausgetauscht.

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  • Portal:Australien
  • Portal:Luftfahrt

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October 13, 2012

Australien: Regierung reagiert mit Freigabe der Jagd auf Zunahme von Haiangriffen

Australien: Regierung reagiert mit Freigabe der Jagd auf Zunahme von Haiangriffen

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Veröffentlicht: 14:14, 13. Okt. 2012 (CEST)
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Weißer Hai

Western Australia (Australien), 13.10.2012 – Die Regierung des Bundesstaates Western Australia hat die Jagd auf den Weißen Hai vor der Küste freigegeben. Als Grund wird der Anstieg von Haiangriffen auf Menschen genannt. Kam es früher durchschnittlich zu einem Angriff im Jahr, so waren es 2012 bereits fünf Attacken.

Ministerpräsident Colin Barnett gab bekannt, dass Haie, die in der Nähe von Stränden gesichtet werden, getötet werden sollen, damit eine Bedrohung von Schwimmern ausgeschlossen wird. Der Bundesstaat Western Australia stellt zwei Millionen Australische Dollar für die Tötung der Tiere zur Verfügung, den gleichen Betrag will man für die Erforschung und Registrierung von Haien ausgeben. Barnett weiter: „Wir werden das Leben und die Sicherheit von Strandgängern immer über den Hai stellen.“ Experten kritisieren das Vorgehen. Menschen ständen nicht auf dem Speiseplan des Hais, sie ständen ihnen höchstens im Weg. Die vorsorgliche Tötung von Haien schließe weitere Angriffe nicht aus.

Seit 30 Jahren standen die Haie an der Australischen Küste unter Schutz. Lediglich Exemplare, von denen eine konkrete Bedrohung für den Menschen ausging, durften gejagt werden. Mögliche Ursachen für die Zunahme der Angriffe sind das Bevölkerungswachstum, die Zunahme von Haifütterungen durch Taucher und die Ausbreitung des Wassersports. Neu in der Geschichte ist die plötzliche Zunahme von Haiangriffen an einer Küste nicht. 1916 kam es vor New Jersey ebenfalls zu fünf Angriffen auf Menschen, was eine Hysterie auslöste und die Grundlage für die Geschichte des Films „Der Weiße Hai“ darstellte.

Während man sich in Australien Gedanken über die Tötung von Haien macht, haben in Bonn 50 Länder ein Abkommen zum Schutz von sieben bedrohten Haiarten unterzeichnet, darunter auch der Weiße Hai.

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March 19, 2012

Jenson Button gewinnt den \”Großen Preis von Australien\”

Jenson Button gewinnt den “Großen Preis von Australien”

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Veröffentlicht: 17:20, 19. Mär. 2012 (CET)
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Jenson Button 2010 Malaysia.jpg

Melbourne (Australien), 19.03.2012 – Jenson Button gewann nach 58 Runden den Großen Preis von Australien. Schon beim Start überholte Jenson Button seinen Teamkollegen Lewis Hamilton und behielt die Führung bis zur letzten Runde.

Nico Hülkenberg musste nach einem Unfall schon in Runde 1 sein Rennen beenden. Zuvor war er schon 2010 in der ersten Runde aus dem Rennen ausgeschieden. Romain Großjean musste wegen einer Kollision schon nach zwei Runden das Rennen abhaken. Michael Schumacher schied nach einem Getriebeschaden in Runde 11 aus. In Runde 37 fiel wegen eines Defekts Vitali Petrov aus, in Runde 41 Heikki Kovalainen, in Runde 49 Felipe Massa, in Runde 54 Charles Pic und in Runde 55 Bruno Senna.

In Runde 37 rückte das Safety-Car raus, was den Vorsprung der McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton schmelzen ließ. Gleichzeitig kam Sebastian Vettel zum Boxenstopp und konnte so den Zweitplatzierten Lewis Hamilton überholen. Das Safety-Car blieb bis zur Runde 41 das führende Auto.

Der Australier Marc Webber wurde bei seinem Heimat-Rennen Vierter. Der Spanier Fernando Alonso schaffte es auf den fünften Platz. Nico Rosberg fiel in der letzten Runde vom sechsten auf dem zwölften Platz. Sergio Perez hatte in der letzten Runde die Hinterräder von Rosberg’s Auto aufgeschlitzt. Die schnellste Runde fuhr ebenfalls Jenson Button mit einer Zeit von 1:29,187.

Die Meisterschaft führt Jenson Button mit 25 Punkten, Zweiter ist Sebastian Vettel mit 18 Punkten, Dritter Lewis Hamilton mit 15 Punkten, Vierter ist Mark Webber 12 Punkten und Fünfter ist Fernando Alonso mit 10 Punkten. Die schnellste Runde fuhr ebenfalls Jenson Button mit einer Zeit von 1:29,187.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Großer Preis von Australien 2012“.
  • Portal:Australien

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February 5, 2012

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

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Veröffentlicht: 00:02, 5. Feb. 2012 (CET)
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Überflutete Straße in New South Wales (Bild aus 2011)

Brisbane / Sydney (Australien), 05.02.2012 – Die lang anhaltenden Regenfälle in Australien haben in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales im Osten Australiens zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Mehrere tausend Bewohner des südlichen Queensland und des New England North West sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die betroffenen Gebiete Queenslands wurden von Premierministerin Anna Bligh zum Katastrophengebiet erklärt.

In Roma im Südosten Queenslands war der Bungil Creek über die Ufer getreten. Der rasche Anstieg des Wassers hatte die Zeit für Vorbereitungen verkürzt. Wie Robert Loughnan, der Bürgermeister der Maranoa Region, den Medien sagte, sei die Zeit für das Befüllen von Sandsäcken vorbei; nun müsse man die Bewohner niedrig gelegener Gebiete in Sicherheit bringen. Helfer konnten einen Jungen retten, nachdem das Auto seiner Mutter von den Fluten mitgerissen worden war. Die Retter schafften es jedoch nicht, auch die Mutter in Sicherheit zu bringen; sie wurde vom Wasser weggespült. Die Suche nach ihr blieb bis Freitagabend erfolglos.

In Mitchell wird ein Anstieg des Maranoa River auf über zehn Meter erwartet, was ein neuer historischer Höchststand wäre. Die Stadt ist ohne elektrischen Strom, weil eindringendes Wasser in einem Teil der Stadt zu einem Versagen führte und im Rest der Stadt die Versorgung daraufhin abgeschaltet wurde. In Roma sind mindestens 350 Haushalte ohne Strom. In Charleville drohte eine Hochwasserbarriere nachzugeben. Der Warrego River erreichte hier einen Stand von 7,7 Metern. Die Zivilschutzbehörde von Queensland ließ Material in die Stadt bringen, sodass eine temporäre Hochwasserbarriere errichtet werden kann, falls die ursprüngliche Absperrung versagt.

Auch in St. George und anderen Städten werden am Wochenende noch nie beobachtete Hochwasserstände befürchtet. „Wir bewegen uns auf völlig neuen Gebieten, das kommende Wasser bricht alle Rekorde für diese Region“, sagte Premierministerin Bligh. Australiens Oppositionsführer Tony Abbott bezeichnete das Hochwasser in den beiden Bundesstaaten als vernichtend. „Offensichtlich sind die Herzen aller Australier bei den Leuten in diesen Gebieten, die jetzt – schon wieder – von Hochwasser betroffen sind“, sagte er.

In Nordwesten von New South Wales hat die Hochwasserwelle teilweise ihren Höhepunkt bereits erreicht. Um 10.15 Uhr Ortszeit am Freitag hat der Mehi River in Moree im Nordwesten von New South Wales seinen höchsten Stand mit einem Pegelstand von 10,69 Metern erreicht – einem Wert, der zuletzt 1976 erreicht worden war – und um elf Uhr kulminierte der Gwydir River in Yarraman bei 7,53 Metern, doch weiter flussabwärts war das Wasser im Laufe des 3. Februars noch am Steigen. Bereits am Sinken waren die Wasserstände des Peel River in Tamworth und des Namoi River in Narrabri, da es in den Einzugsgebieten dieser beiden Gewässer seit dem Morgen des 2. Februars zu keinen nennenswerten Niederschlägen mehr gekommen war. Der Namoi River erreichte in Wee Waa seinen höchsten Stand bei 7,3 Metern am Freitag um 8.30 Uhr. Starke Niederschläge im Bereich von Mungindi führten allerdings zu einem starken Anstieg der Wasserstände am Barwon River.

In der 8.000-Einwohner-Stadt Moree stehen zahlreiche Straßen und Grundstücke unter Wasser. Der Ministerpräsident des Bundesstaates, Barry O′Farrell, der die Stadt im Hubschrauber überflogen hatte, verglich einige der Straßen des Ortes mit den Kanälen in Venedig. Der Norden Morees ist vom restlichen Stadtgebiet abgeschnitten. Von den Fluten eingeschlossene Bewohner wurden teilweise mit Hubschraubern von den Dächern ihrer Häuser und Autos gerettet. Insgesamt wurden hier 1.600 Einwohner in Sicherheit gebracht. Unweit Morees wurde ein Mann von einer Schlange gebissen, die vor dem steigenden Wasser im Haus des Mannes Zuflucht gesucht hatte.

Bereits die letztjährige Monsunsaison hatte vor allem im Osten und Norden Queensland zu starkem Hochwasser geführt. Dabei waren Anfang 2011 insgesamt 35 Personen ertrunken.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Australien
  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Hochwasser

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December 28, 2011

Weihnachtsstürme in Skandinavien und Australien

Weihnachtsstürme in Skandinavien und Australien

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Veröffentlicht: 11:18, 28. Dez. 2011 (CET)
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Canberra (Australien) / Stockholm (Schweden), 28.12.2011 – Der Sturm Dagmar sorgte dafür, dass etwa 270.000 schwedischen und norwegischen Haushalten der Strom fehlt. In Nordaustralien tobte Zyklon Grant mit Windgeschwindigkeiten von 130 km/h und starken Niederschlägen. Ein mit Chemikalien beladener Zug wurde von den Wassermassen des angeschwollenen Edith Rivers von den Schienen geschwemmt.

In Schweden entschied die Transportbehörde aufgrund des Sturms Dagmar, den gesamten Schienenverkehr am 1. Weihnachtstag ab acht Uhr abends stillzulegen. Zehn bereits abgefahrene Züge konnten ihren Zielbahnhof nicht erreichen und 400 Passagiere mussten in den Zügen übernachten. Umgefallene Bäume blockierten, nachdem Dagmar durchgezogen war, Gleise und Straßen. Der Zugverkehr im Süden des Landes wurde am Montagmorgen wieder aufgenommen, am frühen Nachmittag fuhren auch in Nordschweden die ersten Züge wieder. Am Montagmorgen waren noch etwa 154.000 Haushalte ohne Strom.

In Norwegen waren am Montagnachmittag noch etwa 100.000 Haushalte ohne Strom und Heizung.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wetter

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June 17, 2011

Schwere Unwetter im Südosten Australiens fordern Todesopfer

Schwere Unwetter im Südosten Australiens fordern Todesopfer

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Veröffentlicht: 23:40, 17. Jun. 2011 (CEST)
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Sydney (Australien), 17.06.2011 – Schwere Unwetter im Bundesstaat New South Wales im Südosten Australiens haben mindestens ein Todesopfer gefordert und hohen Sachschaden verursacht. Die Behörden registrierten mehr als 1000 Notrufe. Am stärksten betroffen vom Hochwasser waren Städte am Macleay River, am Manning River und am Hastings River, darunter Taree, Kempsey, Gladstone und Smithtown. In der Region waren innerhalb von vier Tagen bis zu 400 Millimeter Regen gefallen.

In der Nacht zum 16. Juni hatten die Einsatzkräfte eine Großzahl von Rettungen durchzuführen, darunter eine Reihe von Personen, „die immer noch das Risiko auf sich nehmen, durch Hochwasser zu fahren oder zu reiten“, teilte Dave Owen, der Sprecher des State Emergency Service (SES), der Presse mit. In Nambucca wurde ein acht Monate altes Kleinkind in Sicherheit gebracht. Weil das Wohnhaus der Eltern vom Hochwasser abgeschnitten war, wurde zunächst ein Arzt mit einem Boot zu dem Anwesen gebracht, bevor das Baby ins Krankenhaus gebracht wurde.

Ein 37-jähriger Mann starb am Mittwoch (15.06.2011) in seinem Auto, als dieses von einem durch starken Wind umgestürzten Baum getroffen wurde.

Einige Teile des Bundesstaates wurden von Katastrophenschutzminister Mike Gallacher zu Katastrophengebieten erklärt und in einigen Ortschaften wurden Evakuierungen angeordnet, darunter Clarence Valley Council, Upper Hunter Shire und Bellingen Shire sowie Kempsey.

Gai Hancock, eine Bewohnerin von Gladstone, beschrieb, wie die Bewohner der Stadt die Treppe eines Bootsanlegers beobachteten, wo das steigende Wasser im stetig fallenden Regen Stufe um Stufe überspülte. Sie sagte, die Leute wüssten, dass die Stadt in großen Problemen sei, sobald die letzte Stufe überspült würde. Bis dahin kämen sie in das Hotel und würden ein Bier trinken. Weil Gladstone abgeschnitten sei, könne niemand fortgehen.

In Taree war der Manning River in der Nacht auf 430 Zentimeter gestiegen, sechzig Zentimeter mehr als am Vorabend, gab Owen bekannt. Insgesamt geht der SES davon aus, dass mehr als 3300 Menschen in dem südostaustralischen Bundesstaat von den Evakuierungen betroffen sind. Die Zahl der durch Hochwasser von der Außenwelt abgeschnittenen Bewohner wird auf bis zu 10.000 geschätzt, meldete die Nachrichtenagentur Australian Associated Press (AAP).

Andrew Stoner, der Vizeministerpräsident New South Wales′, sagte in der Fragestunde des Parlamentes, dass Kempsey nur um wenige Zentimeter einer „desaströsen“ Flut entgangen sei. Bei Überfliegen der am schlimmsten betroffenen Gebiete habe er um Kempsey ein „riesiges Binnenmeer“ gesehen. Nur etwa zehn Zentimeter hätten gefehlt bis zur Krone des Deiches, der die Stadt umgibt. Ein Stadtrat sagte gegenüber AAP, dass der Sachschaden in der Stadt etwa acht Millionen Australische Dollar betrage.

Die Wetteraussichten für die mittlere Nordküste sind jedoch günstig. Das Schlechtwettersystem ist auf das Meer hinausgezogen, und die Niederschläge lassen nach. Zahlreiche Flüsse haben bereits ihre Höchststände erreicht, darunter der Macleay River in Kempsey mit einem Pegelstand von 6,7 Metern.

Durch das Hochwasser sind zahlreiche Straßenverbindungen unterbrochen, darunter der Pacific Highway| zwischen Port Macquarie und Clybucca. Die Sperre zwischen Macksville und Nambucca Heads sowie bei Corindi wurde bereits wieder aufgehoben, doch hat das Verkehrsministerium des Bundesstaates die Autofahrer aufgefordert, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und für den Fernverkehr den New England Highway zu benutzen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter

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June 15, 2011

Vulkanasche behindert Luftverkehr in Ostafrika, Australien und Südamerika

Vulkanasche behindert Luftverkehr in Ostafrika, Australien und Südamerika

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Veröffentlicht: 09:29, 15. Jun. 2011 (CEST)
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Asche des Vulkans Nabro (rechte untere Bildecke) zieht nach Nordwesten über Äthiopien in den Sudan (links oben)

Foto: NASA MODIS

Toulouse (Frankreich) / Addis Abeba (Äthiopien) / Melbourne (Australien), 15.06.2011 – Vulkanische Asche durch den Ausbruch des eritreischen Vulkans Nabro – manche Meldungen schrieben den Ausbruch irrtümlich dem benachbarten Stratovulkan Dubbi zu – hat zu Behinderungen im Flugverkehr in Ostafrika geführt. Wie das für Europa und Afrika zuständige Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) von Météo-France in Toulouse mitteilte, wurde durch den Ausbruch des Vulkans Asche des Vulkans bis zu 15 Kilometer hoch in die Luft gestoßen. Zunächst war zwar nur der Luftverkehr in Äthiopien und Eritrea direkt betroffen, doch seien Behinderungen in anderen Staaten wahrscheinlich.

Der Vulkan war am Sonntagabend (12. Juni) um 23:00 MESZ ausgebrochen, und dies dauerte den ganzen Montag an. Die Aschewolke zog zwischen Nordwest und Südwest überwiegend nach Westen. Jean Nicolau von Météo-France schloss jedoch aus, dass es zu einer ähnlich kritischen Situation wie bei dem kürzlichen Ausbruch des isländischen Vulkans Grimsvötn kommen werde, dazu sei der Luftverkehr in der betroffen Region zu unbedeutend. „Falls die Wolke jedoch Ägypten, Israel oder die Arabische Halbinsel erreicht, wären die Auswirkungen auf den Luftverkehr deutlich“, erklärte Nicolau. Derzeit könne man dies jedoch noch nicht abschätzen.

Hillary Clinton brach Staatsbesuch ab

Durch die Aschewolke war die US-Außenministerin Hillary Clinton gezwungen, einen Staatsbesuch in Addis Abeba abzubrechen. Ein Regierungsvertreter erklärte, die Delegation habe die äthiopische Hauptstadt vorzeitig verlassen, „weil die Aschewolke in Richtung Addis zieht und die Stadt bedecken könnte… auf unbestimmte Dauer“. Man habe sich deswegen auf die Empfehlung der US-Luftwaffe verlassen und sei abgereist. Hilton hielt sich in Addis Abeba auf, um mit Premierminister Meles Zenawi zu sprechen und um vor den 53 Mitgliedern der Afrikanischen Union eine Rede zu halten.

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa gab bekannt, dass sie zwei Flüge in die Region abgesagt habe. Nach Angaben eines Lufthansa-Pressesprechers in Berlin betraf dies die Verbindungen Frankfurt–Addis Abeba und Frankfurt–Dschidda–Asmara, wobei letzterer nur zwischen Dschidda und Asmara ausfiel.

Es ist unbekannt, wann der 2218 Meter hohe Vulkan das letzte Mal ausgebrochen war. Innerhalb der letzten 150 Jahre ist kein Ausbruch dokumentiert.

Dieses Satellitenbild der NASA vom 13. Juni zeigt weite Teile Argentiniens und Uruguays unter der Aschewolke

Foto: NASA MODIS
Auch Ban Ki-moon musste Reisepläne ändern

Unterdessen musste auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon seine Reiseroute ändern. Seine Pläne wurden durch die Eruption des Puyehue durchkreuzt. Ban war auf dem Weg in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires, musste jedoch in Córdoba im Norden des Landes landen und zu seinem Treffen mit Staatspräsidentin Cristina Kirchner rund 650 Kilometer mit dem Auto weiterreisen. Auch in Uruguay fielen zahlreiche Flüge aus.

Der Puyehue war bereits Anfang Juni ausgebrochen, doch eine Aschewolke war westwärts über den südlichen Pazifik gezogen und hat auch in Australien und Neuseeland zu einem Chaos geführt. Der neuseeländische Luftraum war zwar nicht direkt betroffen, aber zahlreiche Flüge von und nach Australien mussten gestrichen werden. Qantas annullierte während des vergangenen Wochenendes mehr als 110 Flüge, etwa 30.000 Reisende saßen fest. Betroffen waren vor allem die Verbindungen von und nach Tasmanien und Neuseeland sowie alle Flüge von und nach Melbourne. Ähnliche Maßnahmen ergriffen auch die Tochtergesellschaft Jetstar und die Fluggesellschaft Virgin Australia.

In Australien lagen Tasmanien, Victoria und der Süden von New South Wales unter der Aschewolke, in Neuseeland vor allem die Südinsel. Der Luftverkehr von und nach Australien werde von Zeit zu Zeit durch Vulkanausbrüche im Pazifikraum gestört, doch dies sei das erste Mal seit zwei Jahrzehnten, dass vulkanische Asche direkt auf den australischen Kontinent gelange, teilte Andrew Tuppe, der Direktor des zuständigen VAAC beim Bureau of Meteorology in Darwin der Presse mit.

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May 17, 2011

Australien: Der neue Trend „Planking“ – junger Mann stürzte in den Tod

Australien: Der neue Trend „Planking“ – junger Mann stürzte in den Tod

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Veröffentlicht: 21:45, 17. Mai 2011 (CEST)
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Playing The Lying Down Game at the geohash.jpg

Brisbane (Australien), 17.05.2011 – Wie ein Brett wollte ein 20-jähriger Mann in Brisbane im siebten Stock eines Hochhauses auf der Balkonbrüstung liegen. Er verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Was ein Spaß hätte sein sollen, endete tödlich für den Darsteller.

„Planking“ ist ein neuer Trend. Die Facebook-Gruppe „Planking Australia” hat mehr als 58.000 Fans. Zahlreiche Aufnahmen sind dort veröffentlicht, wie auch auf dem Internetvideoportal YouTube. In Europa ist diese Art der Selbstdarstellung noch wenig bekannt. Beim Planking legt man sich steif wie ein Brett an einen möglichst ungewöhnlichen Ort, lässt sich ablichten und stellt das Video oder Foto ins Internet.

Vor einer Woche hatte ein Polizeisprecher noch davor gewarnt. Ein Mann hatte sich auf einem Polizeiauto flach gelegt und fotografieren lassen. Eine Anklage war die Folge. Ein Anhänger der Trends äußerte wenig Verständnis für den Verunglückten: „Das soll doch alles nur Spaß sein, aber man muss schon gesunden Menschenverstand haben“.

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  • Portal:Australien
  • Portal:Unfälle

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