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January 29, 2011

Grippewelle in Russland: Zwangsferien für hunderttausende Kinder

Grippewelle in Russland: Zwangsferien für hunderttausende Kinder

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Veröffentlicht: 19:38, 29. Jan. 2011 (CET)
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Moskau (Russland), 29.01.2011 – Die Schließung aller Grundschulen ordneten die Behörden in der russischen Hauptstadt Moskau wegen einer Grippeepidemie an. Die Maßnahme gilt für die Schuljahrgänge Eins bis Acht. Der Vertreter der Moskauer Gesundheitsbehörde, Alexander Gawrilow, sagte gegenüber der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“: „In einigen Klassen fehlt mittlerweile die Hälfte der Schüler.“

Insgesamt sind rund 1500 Schulen betroffen. „Grippeferien“ gibt es für insgesamt 500.000 Schüler. Ähnliche Maßnahmen trafen die Behörden auch in den Städten Tscheljabinsk (Föderationskreis Ural) und Jakutsk (Föderationskreis Fernost). Auch die Schweinegrippe breitet sich in Russland erneut aus.

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February 23, 2007

Deutschland und Österreich: Grippewelle rollt

Deutschland und Österreich: Grippewelle rollt

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Artikelstatus: Fertig 19:43, 23. Feb. 2007 (CET)
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Berlin (Deutschland), 23.02.2007 – In Deutschland grassiert eine Grippewelle. Sie hat aber noch nicht das Niveau der Vorjahresinfektionen im gleichen Zeitraum erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es noch weitere Unterschiede. In diesem Jahr ist das gefährlichere Influenza-A-Virus für die Grippewelle verantwortlich, während im letzten Jahr das B-Virus in Umlauf war. Während normalerweise eine Ausbreitung des Virus von Süden nach Norden zu beobachten ist, liegen die Werte der nördlichen und südlichen Regionen in diesem Jahr weitgehend gleichauf.

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldet für die vergangene Woche 103 Influenza-A/H3N2-Viren, 17 A/H1N1-Viren sowie einen Influenza-B-Virus. Bei etwas mehr als der Hälfte der Patienten mit grippalen Infekten wurden Influenzaviren nachgewiesen. Insgesamt wurden dem RKI bis zur letzten Woche 999 Influenzaerkrankungen aus Deutschland gemeldet. Es wird damit gerechnet, dass die gegenwärtige Grippewelle noch zwei bis drei Wochen andauern wird, sagte Matthias Pulz, Leiter des Landesgesundheitsamts in Hannover.

Auch im Nachbarland Österreich nimmt die Zahl von Grippeinfektionen zu. In der letzten Woche wurden allein in Wien 17.100 neue Grippefälle (einschließlich grippaler Infekte) gemeldet. In der Vorwoche waren lediglich 15.400 Neufälle gemeldet worden. Wie in Deutschland ist auch in Österreich das Virus vom Typ A (H3N2) unterwegs.

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January 19, 2007

Spanische Grippe: Überreaktion des Immunsystems war tödlich

Spanische Grippe: Überreaktion des Immunsystems war tödlich

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Artikelstatus: Fertig 20:19, 19. Jan. 2007 (CET)
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Virionen des rekonstruierten Virus der spanischen Grippe, 18 Stunden nach Infektion der Kultur.

Winnipeg (Kanada), 19.01.2007 – Fast 90 Jahre dauerte es, bis die Forscher dem Geheimnis der „Spanischen Grippe“ von 1918 auf die Spur kamen. Die durch den Erreger H1N1 ausgelöste Pandemie tötete damals fast 50 Millionen Menschen. Auffällig war, dass unter den Toten ungewöhnlich viele junge Erwachsene waren, während Kinder und alte Leute nicht so stark betroffen waren.

Ein japanisch-amerikanisches Forscherteam unter Leitung von Darwyn Kobasa vom Nationalen Mikrobiologielabor in Winnipeg (Kanada) berichtet jetzt in der Zeitschrift „Nature“ (Ausgabe 445 vom 18. Januar 2007) über die Ergebnisse einer Studie an Menschenaffen. Danach löste das Virus eine Überreaktion des körpereigenen Abwehrsystems aus, die das Lungengewebe zerstörte. Eine derartige Reaktion konnten die Wissenschaftler jetzt auch bei den untersuchten Primaten beobachten, die sie mit im Labor nachgebauten H1N1-Viren infizierten.

Da junge Erwachsene im Allgemeinen ein starkes Immunsystem besitzen, verlief die Erkrankung bei ihnen am schwersten. Bei dem Angriff des Abwehrsystems auf die Viren, die sich vor allem in den Atemwegen und der Lunge vermehren, wurden nicht nur die Krankheitserreger vernichtet, sondern auch das Lungengewebe zerstört. Die Zerstörung körpereigenen Gewebes durch das schwächere Immunsystem von Kindern und alten oder kranken Menschen war dagegen wesentlich geringer.

Bei ihren Untersuchungen infizierten die Forscher die Versuchstiere zum Vergleich auch mit der heutigen Variante des H1N1-Virus. Dabei kam es zu einer angemessenen Immunantwort, und die Tiere wurden wieder gesund.

In den Jahren 1918 bis 1920 infizierte sich fast ein Drittel der damaligen Weltbevölkerung mit diesem Grippevirus. Die Zahl der Todesopfer war 25-mal so hoch wie bei anderen Grippepandemien. Wieso die Zerstörungskraft dieses Grippevirus so groß war, blieb trotz aller Anstrengungen der Wissenschaft bis heute ein Rätsel. Seit damals bemühten sich Forscher darum, das Geheimnis zu entschlüsseln, um die Menschheit vor der Wiederholung einer so folgenschweren weltweiten Epidemie schützen zu können.

Strukturformel von Oseltamivir

Seit 2003 gibt es immer wieder Infektionen mit der Variante H5N1 des so genannten Vogelgrippe-Erregers, die bei mehr als 80 Prozent der infizierten Vögel tödlich verläuft. Gelegentlich infiziert dieser Erreger auch Menschen. Wie die Weltgesundheitsorganisation angibt, hat es bisher 267 durch H5N1 ausgelöste Erkrankungen bei Menschen gegeben, von denen 161 tödlich verlaufen sind. Im Dezember 2006 starben ein 26-jähriger Ägypter und seine 16-jährige Nichte an einer mutierten Variante von H5N1. Diese Mutante war resistent gegen Oseltamivir, dem Wirkstoff des Grippemittels „Tamiflu“, das bisher als das wichtigste Mittel im Kampf gegen die Vogelgrippe gilt.

Schon 2005 gab es vergleichbare Todesfälle in Vietnam. Damals starben zwei Mädchen an einer H5N1-Infektion; herkömmliche Grippemittel versagten auch dort. Fred Hayden, Experte der Weltgesundheitsorganisation, sagte nach der Untersuchung der in Ägypten aufgetretenen Viren, das Virus sei nicht so gefährlich geworden, dass eine Pandemie drohe. Die Therapieempfehlungen werden nicht geändert.

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August 6, 2006

Thailand: Neunjähriges Mädchen nicht an H5N1-Infektion gestorben

Thailand: Neunjähriges Mädchen nicht an H5N1-Infektion gestorben

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Artikelstatus: Fertig 13:41, 6. Aug. 2006 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 06.08.2006 – Ein neunjähriges thailändisches Mädchen, das am Donnerstag gestorben war, ist nicht wie zunächst vermutet an dem Vogelgrippevirus „H5N1“ gestorben. Wie eine für die Überwachung von Krankheiten zuständige thailändische Gesundheitsbehörde gestern mitteilte, war das an Symptomen für Vogelgrippe erkrankte Mädchen nicht von dem gefürchteten Vogelgrippevirus infiziert. Die entsprechenden Tests erbrachten negative Befunde. Der gestern veröffentlichte Labortest belegte, dass das Mädchen an dem menschlichen Influenzavirus erkrankt war und an einer aktuen Lungeninfektion gestorben ist.

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September 15, 2005

Versorgung der USA mit Grippeimpfstoff nicht sicher, Impfung bei niedrigem Risiko erst ab Ende Oktober

Versorgung der USA mit Grippeimpfstoff nicht sicher, Impfung bei niedrigem Risiko erst ab Ende Oktober

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Artikelstatus: Fertig 12:35, 15. Sep 2005 (CEST)
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Grippeschutzimpfung. Quelle: U.S. Navy

Minneapolis (USA), 15.09.2005 – Vertreter US-amerikanischer Gesundheitsbehörden haben erneut die Bemühungen um ausreichende Versorgung der USA mit Impfstoffen gegen Grippe dargestellt. Nach Schätzungen der Experten reichen die von den Impfstoffherstellern voraussichtlich angebotenen Mengen in diesem Winter aus. Dennoch wird den Ärzten empfohlen, bis zum 24. Oktober nur Personen zu impfen mit hohem Risiko, an Grippe oder an einem schweren Verlauf der Grippe zu erkranken, weil einige Hersteller die Produktion neu aufgenommen haben und noch keine ausreichenden Vorräte eingelagert sind. Außerdem hoffen die Behörden auf eine höhere Impfrate, die mit 40 Prozent bei medizinischem Personal als zu niedrig eingeschätzt wird. Auch werden Flüchtlinge aus den vom Hurrikan Katrina betroffenen Gebieten, die in Massenunterkünften untergebracht sind, der Hochrisikogruppe zugerechnet und sollen frühzeitig kostenlos geimpft werden.

Vor einem Jahr, im Herbst 2004, war es zu Versorgungsengpässen gekommen, kanadische Ärzte hatten zahlreiche US-Amerikaner geimpft, und Reiseunternehmen hatten Pauschalreisen mit Grippeimpfung nach Kanada angeboten. Zuvor hatte Chiron, einer der wichtigsten Hersteller des Grippeimpfstoffs, wegen Kontamination seine Produktionsanlage in Liverpool, England schließen müssen.

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April 14, 2005

Panikmache wegen Grippeerreger unbegründet

Panikmache wegen Grippeerreger unbegründet

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Grippevirus

Atlanta / Washington D.C. (Vereinigte Staaten) / Berlin (Deutschland), 14.04.2005 – Weltweit haben rund 4.000 Labore aus einer Forschungseinrichtung in den USA versehentlich eine Sendung mit hoch gefährlichen, tödlichen Grippeviren erhalten. In Deutschland trafen sechs Proben des gefährlichen Virus mit dem Grippevirusstamm H2n2 ein. Mittlerweile hat das Nationale Seuchenzentrum der USA (CDC) davor gewarnt, deswegen Panik zu verbreiten. Die Direktorin des Seuchenzentrums in Atlanta, Julie Gerberding, gab in einer Stellungnahme bekannt, die Gefahr der Übertragung sei sehr gering.

Die US-Forschungseinrichtung hatte das Virus versehentlich im September letzten Jahres von einem Labor aus den USA für einen Routinetest erhalten.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gab gestern bekannt, das Virus, welches Mitte des letzten Jahrhunderts weltweit ein bis vier Millionen Menschen getötet hatte, wäre in Labore in Rheinland- Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern angekommen. Die betroffenen Forschungseinrichtungen wurden umgehend informiert, die gefährlichen Proben vernichtet. Ursprünglich war auch von einem Labor in Hessen die Rede, dies hat sich jedoch als nicht zutreffend herausgestellt.

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February 24, 2005

Papst Johannes Paul II erneut in Klinik eingeliefert

Papst Johannes Paul II erneut in Klinik eingeliefert

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Papst Johannes Paul II., 1993

Vatikanstadt / Rom (Italien), 24.02.2005 – Der 84-jährige Papst Johannes Paul II wurde heute in den Mittagsstunden erneut in das Gemelli-Krankenhaus in Rom eingeliefert.

Knapp zwei Wochen nach dem ersten Klinikaufenthalt habe der Papst einen Gripperückfall mit erneuter Atemnot erlitten.

Verschiedene Meldungen deuten darauf hin, dass der Gesundheitszustand des Papstes ernst ist. Durch seine Parkinsonerkrankung bereits sehr geschwächt, sei dies sehr besorgniserregend.

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February 15, 2005

Wischnewski liegt im Koma

Wischnewski liegt im Koma – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wischnewski liegt im Koma

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Köln (Deutschland), 15.02.2005 – Der schwer kranke SPD-Politiker Hans-Jürgen Wischnewski liegt in einer Kölner Klinik im künstlichen Koma, wie seine Ehefrau bestätigte. Nach einer Grippe sei es bei dem 82 Jahre alten Mann zu Komplikationen gekommen.

In den 1970er Jahren war „Ben Wisch“ Staatsminister im Kanzleramt und war 1977 Krisenmanager bei der Befreiung der Geiseln in der Lufthansa-Maschine „Landshut“, die in Mogadischu von einer Anti-Terror-Gruppe der GSG 9 befreit wurde.

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February 9, 2005

DFB-Elf trifft heute in Düsseldorf auf Argentinien

DFB-Elf trifft heute in Düsseldorf auf Argentinien

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Deutsche Nationalmannschaft

Düsseldorf (Deutschland), 09.02.2005 – Seit über vier Jahren wartet die deutsche Deutsche Fußballnationalmannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann auf den Erfolg gegen ein „großes Team“. Heute Abend gegen Argentinien soll es soweit sein.

Am 7. Oktober 2000 konnte die deutsche Auswahl zuletzt gegen ein Topteam gewinnen. Damals schlugen die deutschen Fußballer England in der WM-Qualifikation für die WM 2002 mit 0:1 im Wembley Stadion in London. Seitdem sieht die Bilanz eher düster aus. In zehn Spielen gegen vermeintlich große Teams fuhr die deutsche Elf acht Niederlagen und zwei Unentschieden ein. Dies soll sich laut Nationaltrainer Jürgen Klinsmann heute Abend ändern. „Das Spiel gegen Argentinien ist unser erstes großes Highlight. Was wir wollen ist mit einem Paukenschlag ins Jahr 2005 zu starten – wir wollen Argentinien schlagen!“ so Klinsmann.

Die mutige Ankündigung kann jedoch nicht über die derzeitig dünne Personaldecke im deutschen Kader hinwegtäuschen. Am gestrigen Dienstag musste Michael Ballack aufgrund einer Grippe die Heimreise nach München antreten. Zudem fallen viel Leistungsträger und Nachwuchskräfte wie Philipp Lahm wegen einem Ermüdungsbruch und Robert Huth wegen Bänderverletzung aus. Zudem fehlen Pander, Podolski und Deisler. Klinsmann wollte noch nicht verraten, wer die Position von Michael Ballack einnehmen wird. Wahrscheinlich ist jedoch, dass Torsten Frings diese Position begleiten wird.

Interessant wird sein, wie Klinsmann die Abwehrreihe auflaufen lassen wird. Nur Andreas Hinkel vom VfB Stuttgart dürfte hier seinen Platz sicher haben. Wahrscheinlich wird Christian Schulz vom amtierenden Meister Werder Bremen seine Chance auf der linken Abwehrseite erhalten.

Etwas überraschend war die Ankündigung von Klinsmann, Jens Lehmann gegen Argentinien spielen zu lassen. Lehmann, der am letzten Spieltag in der Premier League zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder das Tor der Gunners (Arsenal F.C.) hüten durfte, zeigt sich erfreut. „Für mich ist es natürlich ein Vorteil, wenn ich jetzt öfter spielen kann“, so Lehmann.

Auch auf argentinischer Seite freuen sich die Aktiven auf das Spiel gegen Deutschland. „Es ist immer etwas besonderes gegen Deutschland zu spielen“, meint Javier Zanetti der sein Geld beim italienischen Club Inter Mailand verdient. Auch Coach José Pekerman kündigte ein spannendes Spiel an: „Argentinien gibt immer Gas“.

Voraussichtliche Aufstellung:

Deutschland: Lehmann – Hinkel, Friedrich, Wörns, Schulz – Schneider, Ernst, Frings, Bastian Schweinsteiger – Klose, Kuranyi
Argentien: Abbondanzieri – Sorin, Heinze, Rodriguez, Zanetti – Aimar, Cambiasso, Scaloni, Riquelme – Crespo, Saviola

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