WikiNews de

August 27, 2011

DHB-Herren revanchieren sich bei England und kommen ins EM-Finale

Filed under: Hockey,Mönchengladbach,Themenportal Sport,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

DHB-Herren revanchieren sich bei England und kommen ins EM-Finale

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:22, 27. Aug. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Feldhockeyspiel

Mönchengladbach (Deutschland), 27.08.2011 – Und dann war da noch…

Eine Sportart in der deutsche National- und Vereinsmannschaften immer wieder größte Erfolge feiern, die hierzulande trotzdem aber ein eher unbeobachtetes Schattendasein führt, nämlich das Feldhockey. Obgleich eine der ältesten Vereinssportarten in Deutschland und der Tatsache, dass sowohl die Damen als auch die Herren mehrfach Welt- und Europameisterschaften für sich entscheiden konnten und die Herren den aktuellen Olympiatitel halten, ist nur ein geringes Publikumsinteresse festzustellen.

Aktuell finden in Mönchengladbach die Herren und Damen Europameisterschaften statt. Im gestrigen Halbfinale, das durchaus auch ein Wasserpolospiel hätte werden können, bewies die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) sowohl Geber- als auch Nehmerqualitäten und Geduld. In der Regenschlacht spielte Deutschland, vor 8000 durchweichten Zuschauern im Mönchengladbacher HockeyPark gegen die Auswahl aus England, dem letzten EM-Finalgegener gegen den das Team 2009 eine 3:5 Niederlage kassierte. Im ersten Halbfinale kurz zuvor konnte sich Erzrivale Niederlande (Ähnlichkeiten zum Fußball sind ungewollt und rein zufällig) mit 4:2 (2:2) gegen Belgien durchsetzen. Somit gingen die DHB-Jungs bestens motiviert in die Partie, um den weiteren Weg zum siebenten EM-Titel zu beschreiten.

Durch einen brillanten Techniktreffer Philipp Zellers gingen die deutschen Herren bereits in der 16. Minute in eine verdiente 1:0 Führung. Nun folgte unter immer stärkerem Regen ein verbissener Schlagabtausch in dem nach der Pause die Engländer zunächst die Oberhand gewannen, mit einer gut erspielten Strafecke aber am überragend spielenden deutschen Tormann Max Weinhold scheiterten.

Nun verwandelte sich der Kunstrasen allerdings endgültig in ein Schwimmbecken und die Begegnung musste für etwas weniger als eine Stunde unterbrochen werden, in der der Platzwart und seine Helfer unter weiteren Schauern damit beschäftigt waren die Bespielbarkeit des Platzes wiederherzustellen.

Nach der Wiederaufnahme der Partie blieben noch gute 23 Minuten Spielzeit, in denen die deutsche Auswahl das eindeutig agilere und agressivere Team war. Nachdem zwei weitere Strafecken der gegnerischen Mannschaft nur bis zum Tormann kamen, schoss Oskar Deeke dann in der 61. Minute das befreiende 2:0 und Oliver Korn zwei Minuten später das vorentscheidende 3:0, an dem sich bis zum Ende des Spiels nichts mehr änderte.

Wegen dieses befriedigenden Ergebnisses und der Tatsache, England die Niederlage von 2009 heimgezahlt zu haben, ließen sich Spieler wie Zuschauer zu minutenlangem Jubel hinreißen den auch das nasskalte Wetter nicht unterbinden konnte.

Da das nächste olympische Feldhockeyturnier in England ausgetragen wird, ist die englische Auswahl bereits automatisch qualifiziert, sodass für Titelverteidiger Deutschland bereits die Halbfinalteilnahme ausreichte das Olympiaticket zu lösen, ebenso wie die deutsche Damenmannschaft die am heutigen Samstag, 15 Uhr, ebenfalls gegen die Niederlande, im Finale antritt und sich anschickt ihren dritten EM-Titel zu holen. Das Herren-Finalspiel ist für Sonntag, 15:30 Uhr im Warsteiner HockeyPark, Mönchengladbach angesetzt. Für beide Spiele sind noch Karten zu haben. Außerdem gibt es unter http://tv.hockey.de einen kostenlosen Livestream der aus der TV-Übertragung in Länder mit höherer Feldhockeypopularität gespeist wird. Eine TV-Übertragung im deutschsprachigen Raum findet nicht statt.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 18, 2007

Hockey-Weltmeisterschaft: Deutsches Team jubelt über Gold

Hockey-Weltmeisterschaft: Deutsches Team jubelt über Gold

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:20, 18. Feb 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Wien (Österreich), 18.02.2007 – Bei der zweiten Hallenhockey-Weltmeisterschaft in Wien bezwang die deutsche Hockey-Nationalmannschaft unter der Leitung von Bundestrainer Markus Weise heute Nachmittag die Mannschaft Polens im Finale mit 4:1. Damit gelang es dem deutschen Team, den bei der ersten Hallenweltmeisterschaft in Leipzig 2003 errungenen Weltmeistertitel erfolgreich zu verteidigen.

Den dritten Platz belegte das spanische Team, das sich im kleinen Finale mit 3:1 gegen Tschechien durchsetzte.

Das deutsche Hockeyteam gilt als „unbesiegbar“: Neben den beiden Hallenweltmeisterschaften gewannen die deutschen Herren auch alle zwölf bisher ausgetragenen Hallen-Europameisterschaften und wurden außerdem im vergangenen September Weltmeister im Feldhockey.

Bei den Damen ging der Weltmeistertitel an die Niederlande, die das Endspiel gegen die spanischen Hockeydamen mit 4:2 für sich entscheiden konnten. Beim Spiel um den dritten Platz schlug die deutsche Mannschaft die Ukraine mit 5:2 und sicherte sich so die Bronzemedaille. Für die deutsche Damenmannschaft, die von Bundestrainer Michael Behrmann betreut wird, war der dritter Platz aber nur ein kleiner Trost. Nach Ansicht von Bundestrainer Behrmann war die deutsche Mannschaft das beste Team. „Mit den Spielerinnen, die hier waren, hätte man klar Weltmeister werden müssen“, sagte Behrmann. Die Hamburgerin Julia Müller wurde zur besten Spielerin des Turniers gekürt. Mit insgesamt 18 Treffern erzielte sie auch die meisten Tore.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.