WikiNews de

July 19, 2011

Entdeckung eines riesigen Uranvorkommens in Indien

Entdeckung eines riesigen Uranvorkommens in Indien

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:02, 19. Jul. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Uranerz

Hyderabadt (Indien), 19.07.2011 – Nach vierjährigen Untersuchungen im Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien hat man das vielleicht größte Uranvorkommen der Welt entdeckt. In der Region Tummalapalle gehen Wissenschaftler davon aus, dass mindestens 49.000 Tonnen Uranerz in der Erde lagern. Vermutet würden sogar 150.000 Tonnen, so der indische Atomenergieminister Srikumar Banerjee.

Neben der entdeckten Fundstätte sind in Indien weitere Gebiete bekannt; dort liegen weitere 175.000 Tonnen des Erzes im Boden. Auch diese gewaltigen Mengen reichen nicht aus, um den Energiebedarf des Landes zu decken. In Indien werden derzeit 20 Atomkraftwerke betrieben. Die Regierung plant den Ausbau und will die Menge des Atomstroms vervierfachen. Die aufstrebende Wirtschaft in Indien hat einen steigenden Bedarf an Energie. Deshalb wird Indien weiter Uranerz importieren müssen.

Ende des Jahres soll die Mine in Tummalapalle in Betrieb genommen werden. Der Abbau lohnt sich, trotz der minderen Qualität des Erzes, das dort gefördert werden wird.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 4, 2011

Pazifik: Riesiges Vorkommen an Seltenen Erden entdeckt

Pazifik: Riesiges Vorkommen an Seltenen Erden entdeckt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:40, 4. Jul. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Erbium – eine der Seltenen Erden

Japan, 04.07.2011 – Japanische Wissenschaftler haben auf dem Grund des Pazifik ein Vorkommen von geschätzten 100 Milliarden Tonnen Seltener Erden entdeckt. Die begehrten Rohstoffe sind auf dem Meeresboden in einer Tiefe von 3.500 bis 6.000 Metern. Die Lagerstätten befinden sich östlich und westlich von Hawaii und östlich von Tahiti.

Bisher besitzt China quasi ein Monopol bei diesen Rohstoffen, 97 Prozent der auf dem Weltmarkt gehandelten Seltenen Erden kommen von dort. Dies könnte sich durch den Fund der Japaner ändern. Wie die begehrten Metalle gefördert werden sollen ist noch nicht klar. Möglicherweise wird der angereicherte Schlamm vom Meeresboden hochgepumpt und die Seltenen Erden an der Oberfläche heraus gewaschen. Entscheidend wird die Frage der Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Gewinnung sein.

2.000 Bohrungen wurden zur Erkundung der Lagerstätte durchgeführt. Bei 78 wurden Ablagerungen von Seltenen Erden gefunden.

Seltene Erden werden bei der Produktion vieler High-Tech-Produkte wie Handys und Windräder benötigt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 5, 2010

Deutschland: Gewerkschaften kündigen Warnstreiks gegen RWE an

Deutschland: Gewerkschaften kündigen Warnstreiks gegen RWE an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:56, 5. Dez. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin (Deutschland), 05.12.2010 – Bei den Tarifverhandlungen zwischen den Beschäftigten und dem Energiekonzern RWE stehen die Zeichen auf Streik. Die Tarifverhandlungen wurden am Donnerstag in der fünften Verhandlungsrunde ergebnislos von den Gewerkschaften abgebrochen. Die Gewerkschaften ver.di und IG BCE rufen die Beschäftigten noch vor Weihnachten zu Warnstreiks auf.

Der RWE-Konzern hatte zuletzt eine Anhebung der Löhne und Gehälter um drei Prozent mit einer Laufzeit von 14 Monaten ab Januar 2010 angeboten. Die Gewerkschaftsforderung lautete auf 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Die Verhandlungen betreffen 28.000 Mitarbeiter von RWE, die unter anderem bei den Kraftwerks-, Vertriebs- und Netztöchtern des Konzerns beschäftigt sind. Die ab der übernächsten Woche geplanten Streiks werden laut Verhandlungsführer Hans-Peter Lafos von der Gewerkschaft ver.di voraussichtlich vor allem Kraftwerke und den Tagebau betreffen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Arbeit und Soziales in Deutschland
  • Portal:Tarifpolitik

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 20, 2007

Ukraine: Schweres Grubenunglück mit 80 Todesopfern

Ukraine: Schweres Grubenunglück mit 80 Todesopfern

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 00:08, 20. Nov. 2007 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kiew (Ukraine), 20.11.2007 – Nach der Gasexplosion in einer Kohlenmine am Sonntag im Donezkbecken sind inzwischen 66 Leichen geborgen worden, 20 Kumpel werden noch vermisst. Damit stieg die Anzahl der Opfer auf 80, weitere 30 befinden sich zurzeit in Krankenhäusern zur weiteren Behandlung.

Das Unglück ereignete sich etwa gegen 3:00 Uhr in rund einem Kilometer Tiefe, als sich mehrere hundert Arbeiter in der Grube aufhielten. Insgesamt konnten mehrere hundert Kumpel evakuiert werden.

Schon in der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Unfällen in der Mine. Im September 2006 starben 13 Menschen, fünf Jahre zuvor gab es 55 Opfer und 1999 kamen 50 Kumpel ums Leben.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.