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October 8, 2011

Polnische Polizei nimmt zwei Männer wegen der Bombenanschläge auf IKEA fest

Polnische Polizei nimmt zwei Männer wegen der Bombenanschläge auf IKEA fest

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Veröffentlicht: 21:33, 8. Okt. 2011 (CEST)
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IKEA in Tschechien (Archivaufnahme)

Polen, 08.10.2011 – In der Woiwodschaft Kujawien-Pommern ist es der polnischen Polizei gelungen, die 39-jährigen Polen Mikolaj G. und Adam K. festzunehmen. Gegen beide besteht der dringende Verdacht, das Unternehmen IKEA erpresst und als Druckmittel in mehreren Filialen Sprengkörper gezündet zu haben. Die Explosionen ereigneten sich von Mai bis September in den Filialen der schwedischen Kette in Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland und Tschechien.

Der Chef der polnischen Ermittler Andrzej Matejuk: „Die Attentäter bereiteten ihre Taten sorgfältig vor. Sie wählten für ihre Anschläge Orte aus, die weit von Polen entfernt liegen, um nicht mit dem Land in Verbindung gebracht zu werden. Es wird wegen Gefährdung von Menschenleben und anderer Straftaten ermittelt. Es liegen erhebliche Beweise für die Schuld der Männer vor.“ Die Männer wurden dem Haftrichter vorgeführt, dieser hat für drei Monate eine Untersuchungshaft angeordnet.

Bei ihrer Festnahme hatten die beiden Polen Masken, Perücken, Laptops und Mobiltelefone bei sich. Einer der Männer soll in der Vergangenheit als Manager bei mehreren großen Unternehmen gearbeitet haben, der andere ist wegen Drogendelikten vorbestraft. Beide stammen aus der Hafenstadt Gdingen.

Zum Bau der Bomben wurden umgebaute Wecker verwendet. Am 10. Juni 2011 explodierte ein Sprengsatz der 39-Jährigen in der Dresdner IKEA-Filiale. Zwei Kunden wurden leicht verletzt.

An den Ermittlungen waren hunderte polnische Beamte und weitere Beamte aus den Ländern beteiligt, in denen die unkonventionellen Sprengvorrichtungen (USBV) gezündet worden waren.

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June 11, 2011

Dresden: Detonation in der IKEA-Filiale

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Dresden: Detonation in der IKEA-Filiale

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Veröffentlicht: 12:12, 11. Jun. 2011 (CEST)
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IKEA Filiale

Dresden (Deutschland), 11.06.2011 – Am Freitagabend explodierte ein Sprengsatz im Einrichtungshaus von IKEA in Dresden. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass zwei Personen im Alter von 32 und 41 Jahren verletzt wurden; sie erlitten ein Knalltrauma.

Die Sprengvorrichtung beschädigte den Fußboden und Musterküchen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ein Bekennerschreiben ging nicht ein. Hinweise auf die Täter gibt es nicht. IKEA ist seit Wochen Ziel von Anschlägen, so explodierten Sprengsätze in IKEA-Häusern in Belgien, Frankreich und den Niederlanden.

Erinnerungen an den Kaufhauserpresser Arno Funke alias „Dagobert“ werden wach. Vor 17 Jahren war er festgenommen worden, nachdem er versucht hatte, 1988 das Berliner Kaufhaus des Westens um 500.000 DM zu erpressen und in den Jahren 1992 bis 1994 den Kaufhauskonzern Karstadt um 1,4 Millionen Mark erleichtern wollte. Seine Forderungen unterstrich er mit einer Serie von Bombenanschlägen.

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October 20, 2005

IKEA eröffnet in Erfurt

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IKEA eröffnet in Erfurt

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Werbung für IKEA-Eröffnung auf Erfurter Bahnhofsvorplatz

Erfurt (Deutschland), 20.10.2005 – Mit der neuen IKEA-Filiale in Erfurt entstanden direkt 240 Arbeitsplätze. Zusätzlich wurden Arbeitsplätze bei Zulieferern geschaffen.

Für die 18.000 Quadratmeter große Verkaufsfläche wurden 1.800 Parkplätze und ein eigenes Verkehrskreuz geschaffen. Für die 240 neu zu besetzenden Jobs kamen 10.000 Bewerbungen bei IKEA an. 40 weitere Mitarbeiter wurden aus anderen Filialen übernommen.

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September 16, 2005

IKEA-Skandal: Hauptbeschuldigter begeht Selbstmord

IKEA-Skandal: Hauptbeschuldigter begeht Selbstmord

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Artikelstatus: Fertig 18:07, 16. Sep. 2005 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 16.09.2005 – Die Frankfurter Staatsanwaltschaft bestätigte Medienberichte, denen zufolge sich der Hauptbeschuldigte im IKEA-Schmiergeldskandal in seiner Gefängniszelle erhängt habe. Der 56-jährige Mann wurde im vergangenen Monat festgenommen. Ihm wurde Bestechlichkeit und Untreue vorgeworfen. Als Bauleiter der IKEA-Zentrale in Wallau/Hessen soll er einen Schaden von mehr als zwei Millionen Euro verursacht haben. Von zwei Mitverdächtigen lägen bereits Teilgeständnisse vor, so die Staatsanwaltschaft.

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