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January 6, 2012

Eilenburg: Suche nach Wasserleiche eingestellt

Eilenburg: Suche nach Wasserleiche eingestellt

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Veröffentlicht: 10:43, 6. Jan. 2012 (CET)
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Eilenburg (Deutschland), 06.01.2012 – Fünf Tage nach der Sichtung eines leblosen Körpers im Mühlgraben in Eilenburg hat die Polizei nun die Suche abgebrochen. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Westsachsen begründet: „Wir wissen im Moment nicht mehr, wo wir noch suchen sollen.“

Seit der Beobachtung einer Wasserleiche durch Passanten in der Silvesternacht sucht die Polizei im Mühlgraben und in der Mulde nach einem leblosen Körper. Dabei kamen Leichenspürhunde, Taucher, mehrere Boote und auch ein Helikopter zum Einsatz. Bislang blieben die Bemühungen jedoch ohne Erfolg. Es seien nun alle möglichen Suchmaßnahmen ausgeschöpft.

Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass es sich um eine 50-jährige Eilenburgerin handelt. Sie wird seit dem Verlassen einer Silvesterfeier in der Nähe des Mühlgrabens gegen 22.30 Uhr vermisst. Zu den Umständen gibt es nach wie vor keine Erkenntnisse.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Sachsen

  • Mutmaßliche Wasserleiche in Eilenburg entdeckt (02.01.2012)
  • Neue Erkenntnisse im Fall der Eilenburger Wasserleiche (03.01.2012)

Quellen[Bearbeiten]

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January 2, 2012

Mutmaßliche Wasserleiche in Eilenburg entdeckt

Mutmaßliche Wasserleiche in Eilenburg entdeckt

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Veröffentlicht: 22:36, 2. Jan. 2012 (CET)
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Eilenburg (Deutschland), 02.01.2012 – Kurz vor dem Jahreswechsel ging im Polizeirevier Eilenburg ein Anruf ein. Im Mühlgraben, einem Seitenarm der Mulde, treibe ein lebloser Körper.

In der Silvesternacht gegen 23.30 Uhr meldeten Passanten erstmals die Leiche einer etwa 20 Jahre alten Frau im Fluss auf Höhe der Röhrenbrücke. Mit mehreren Streifenwagen begann die Polizei unverzüglich die Suche. Die eingesetzten Beamten bestätigten, die Tote einige hundert Meter flussabwärts gesehen zu haben. Die Bergung gelang nicht. Fünf weitere Mitteilungen gleichen Inhalts gingen bei der Polizei ein. Am 2. Januar begann eine groß angelegte Suchaktion von Polizei und Feuerwehr, es kamen dabei auch Taucher und ein Helikopter zum Einsatz. Der Aktionsradius wurde stetig erweitert. Erschwerend wirken sich die schnelle Fließgeschwindigkeit und die Tiefe des Flusses von bis zu vier Metern aus. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnte die mutmaßliche Wasserleiche nicht gefunden werden. Der Einsatzleiter Klaus Kabelitz: „Es gibt nach wie vor keine Vermisstenmeldung, was die Sache nicht einfacher macht.“ Dennoch geht die Polizei davon aus, dass es sich tatsächlich um eine Leiche handelt. Die Aussagen der Zeugen seien glaubhaft.

Gegen Mittag des 2. Januar meldete sich in der Redaktion der Leipziger Volkszeitung eine Person mit dem Hinweis, dass es sich um eine vermisste 50-jährige Eilenburgerin handeln könnte, die am Silvesternachmittag letztmalig gesehen wurde. Die Suche wird am Dienstag fortgesetzt werden; es werden dann auch Spürhunde zum Einsatz kommen.

Bereits im Sommer 2009 wurde im selben Abschnitt des Mühlgrabens eine Kinderleiche gefunden, der Fall konnte seinerzeit schnell aufgeklärt werden.

Unterdessen bittet die Polizei in Eilenburg um Hinweise. Wo wird eine etwa 20-jährige Frau mit langen dunklen Haaren, bekleidet mit einer schwarzen Jogginghose, einem weißen Oberteil und Turnschuhen, vermisst? Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Sachsen

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November 13, 2011

Rio de Janeiro: Großrazzia in der Favela Rocinha

Rio de Janeiro: Großrazzia in der Favela Rocinha

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Veröffentlicht: 17:01, 13. Nov. 2011 (CET)
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Rocina, ein Stadtteil von Rio de Janeiro (Archivaufnahme)

Rio de Janeiro (Brasilien), 13.11.2011 – Mit einer Großrazzia im Stadtteil Rocinha, dem vermutlich größten Slum Lateinamerikas, hofft die Polizei die dort herrschenden Drogenkartelle unter Kontrolle zu bringen.

Frühmorgens um 4.10 Uhr am Sonntag, dem 13. November, drangen 2.000 Polizisten und Militärs in die Favela ein. Helikopter sicherten den Einmarsch der Sicherheitskräfte, die mit gepanzerten Fahrzeugen unterwegs waren. 120.000 Menschen leben in dem Stadtteil. Der Einsatz war vorher angekündigt worden, so rechnete man mit weniger Widerstand.

Am Mittwoch war einer der meistgesuchten Drogenbosse in dem Viertel verhaftet worden. In Rocinha werden schätzungsweise Drogen im Wert von 50 Millionen Dollar im Jahr umgesetzt. Es dürfte damit einer der größten Drogenumschlagplätze weltweit sein.

Der Einsatz, der unter dem Namen „Operation Friedensschock“ lief, zeigt, dass Brasilien die Sicherheitslage für die 2014 anstehende Fußballweltmeisterschaft und die 2016 auszutragenden Olympischen Sommerspiele verbessern will.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brasilien

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January 26, 2006

Neuer EADS-Hubschrauber geht auf Testflug

Neuer EADS-Hubschrauber geht auf Testflug

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Artikelstatus: Fertig 23:27, 26. Jan. 2006 (CET)
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München (Deutschland) / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 26.01.2006 – Der Europäische Raumfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat ein neues Hubschraubermodell entwickelt – den EC-145. Nach Angaben der EADS-Tochtergesellschaft Eurocopter soll der Hubschrauber an das US-Verteidigungsministerium verkauft werden. Die EADS möchte den Auftrag gemeinsam mit dem Hubschrauberhersteller, der Firma Sikorsky abwickeln. Der Auftragsumfang des US-Verteidigungsministeriums lautete über Stück 300 Hubschrauber mit einem Verkaufspreis von rund 1,3 bis 1,5 Milliarden US-Dollar. Konkurrenten von EADS sind die Firmen MD Helicopters/Lockheed Martin, Bell Helicopter und AgustaWestland.

In den USA wird der Hubschrauber unter der Typenbezeichnung UH-145 (für Utility Helicopter) in die Luft gehen. Noch im Januar 2006 sollen die ersten Testflüge in den USA beginnen.

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January 14, 2006

Mosul: OH-58 Kiowa-Hubschrauber der US-Armee abgeschossen

Mosul: OH-58 Kiowa-Hubschrauber der US-Armee abgeschossen

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OH-58 Kiowa im Irak (Archiv)

Mosul (Irak) / Washington D.C. (USA), 14.01.2006 – Am Freitag ist im Irak ein OH-58 Kiowa-Hubschrauber der US-Armee abgestürzt. Teile des Hubschraubers wurden in einem weiten Gebiet verstreut aufgefunden. Der Absturzort, der sich im Norden Iraks in der Nähe von Mosul befindet, wurde von der Armee weiträumig abgeriegelt. Nicht weit entfernt davon befindet sich ein US-Stützpunkt der Armee.

An Bord des OH-58 Kiowa befanden sich zwei US-Militär-Piloten. Beide starben bei dem Absturz.

Der Hubschrauber war auf einem Patrouilleflug zu Aufklärungszwecken im Einsatz. Er wurde von einem zweiten Hubschrauber begleitet. Zeugenaussagen nach dem Absturz berichteten von aufständischen Irakern, die den Hubschrauber beschossen hätten. Sie hatten schwere Maschinengewehre erkennen können.

Diese Aussage bestätigte am Freitag auch US-Kommandant John Vines. Er erklärte anwesenden Journalisten: „Wir haben heute in der Umgebung von Mosul einen Hubschrauber eingebüßt, und die Anzeichen deuten darauf hin, dass es an feindlichem Beschuss lag.“

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Luftfahrt

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