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July 10, 2014

Tibetische Schriftstellerin Tsering Woeser unter Hausarrest

Tibetische Schriftstellerin Tsering Woeser unter Hausarrest

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Veröffentlicht: 11.07.2014, 02:18 (CEST)
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Tsering Woeser

Peking (China), 10.07.2014 – Die tibetische Schriftstellerin und Bürgerrechtsaktivistin Tsering Woeser wurde am Dienstag (8. Juli) von den chinesischen Behörden in Peking unter Hausarrest gestellt. Eine Begründung für die Maßnahme gibt es nicht. Es wird aber vermutet, dass dies im Zusammenhang mit einer Einladung Woesers zum Abendessen in die US-Botschaft in Peking aus Anlass eines Routinebesuchs von US-Außenminister John Kerry steht. Kerry hatte sie im letzten Jahr bei der Auszeichnung mit dem Women of Courage Award als ‚laute Stimme des Volkes‘ bezeichnet. Woeser konnte den Preis nicht entgegennehmen, da ihr die chinesischen Behörden die Ausreise verweigert hatten.

Quellen[Bearbeiten]

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September 20, 2011

Erdbeben erschüttert Teile von Indien, Nepal, Tibet und Bangladesch

Erdbeben erschüttert Teile von Indien, Nepal, Tibet und Bangladesch

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Veröffentlicht: 23:58, 20. Sep. 2011 (CEST)
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Neu-Delhi (Indien), 20.09.2011 – Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im nordostindischen Bundesstaat Sikkim ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 83 Personen sind durch die Auswirkungen des Erdbebens gestorben, die meisten davon in Sikkim. In West-Bengalen und Bihar wurden weitere 18 Menschen getötet. Opfer durch das Beben registrierten auch die Behörden in der autonomen Region Tibet und in Nepal. In der britischen Botschaft in Kathmandu kam es zum Einsturz einer Wand, wodurch drei Personen getötet wurde. 59 Tote wurden bislang geborgen.

Das Erdbeben in der Nacht zum vergangenen Sonntag (Ortszeit) hat nicht nur Häuser zum Einsturz gebracht, sondern auch mehrere Erdrutsche verursacht. Dadurch sind Teile des Erdbebengebietes nicht erreichbar. Sobald die entlegeneren Gebiete erreicht werden, könnten die Opferzahlen noch steigen. Heftige Monsunregenfälle erschweren die Rettungsarbeiten. Tiefhängende Wolken verhindern teilweise den Einsatz von Hubschraubern. Die Regierung schickte mehr als 5000 Soldaten mit dem Auftrag in die Region, Straßenverbindungen befahrbar zu machen und sich an den Rettungsarbeiten zu beteiligen.

Die Erschütterungen des Erdbebens wurden bis in die etwa 1000 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernte indische Hauptstadt Neu-Delhi gespürt. Die Stärke des Bebens wird mit 6,9 angegeben. Weitere Nachbeben werden befürchtet, deshalb übernachten verängstigte Anwohner im Freien.

Das Epizentrum liegt bei Mangan in der Region Gangtok, in der sich die Indische Platte mit einer Geschwindigkeit von etwa 45 Millimeter pro Jahr unter die Eurasische Platte schiebt. Sie ist nur mäßig seismisch aktiv, das letzte größere Erdbeben ereignete sich 1980 etwa 85 Kilometer weiter südöstlich.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Erdbeben
  • Portal:Indien

Quellen[Bearbeiten]

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