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February 10, 2016

NATO rüstet im Osten auf

NATO rüstet im Osten auf – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

NATO rüstet im Osten auf

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Veröffentlicht: 21:30, 10.02.2016
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Brüssel (Belgien), 10.02.2016 – Neues vom Verteidigungsministertreffen in Brüssel: Die NATO möchte zur Abschreckung gegenüber Russlands seine Präsenz an der östlichen Außengrenze der NATO verschärfen. Es soll sich um die größte Aufrüstung seit dem kalten Krieg handeln, so die Allianz. Aktuell werde geprüft, wie die Aufrüstung im Einzelnen aussehen soll, heißt es nach der Grundsatzenscheidung aus Brüssel. Die Planungen sollen bis zum Warschauer NATO-Gipfel im Sommer abgeschlossen sein.

Für den Fall eines russischen Angriffs sollen so zum Beispiel Waffensysteme und Munition in der Region gelagert werden. Diese Aufgabe durchführen soll eine multinational zusammengesetzte Truppe, betonte Jens Stoltenberg. Es gehe dabei um die Stärkung der Verteidigung und Abschreckung.

Nach inoffiziellen Informationen soll sich die Aufrüsung auf etwa 1.000 Soldaten pro Land belaufen, so heißt es aus Bündniskreisen. So sollen Standorte zum Beisiel neben den baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen auch Polen, Bulgarien und Rumänien sein. Im Moment sind die Regionalen Hauptquartiere in diesen Gebieten nur mit ein paar dutzend Soldaten besetzt. In welchem Umfang Deutschland bei der Verstärkung im Osten eine Rolle spielen soll, ist noch unklar.

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January 3, 2015

Frankreich zieht Truppen aus Afghanistan ab

Frankreich zieht Truppen aus Afghanistan ab

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Veröffentlicht: 06:41, 3. Jan. 2015 (CET)
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Kabul (Afghanistan), 03.01.2015 – Frankreich zieht seine letzten 150 Soldaten aus Afghanistan ab. Diese hatten im Rahmen des NATO-Einsatzes in Afghanistan den Flughafen von Kabul geschützt und auch Fluglotsen ausgebildet. Frankreich beendet den Einsatz von Bodentruppen in Afghanistan nach 13 Jahren.

Die Aufgaben der französischen Truppen werden von einem türkischen Kontigent im Rahmen des neuen NATO-Einsatzes „Resolute Support“ übernommen. Die Folgemission der NATO ist nicht als Kampfeinsatz geplant, sondern nur als Ausbildungsmission.

Trotz des bisher längsten Kampfeinsatzes der NATO ist es in Afghanistan in den letzten Monaten verstärkt zu Attentaten gekommen, zu welchen sich in der Mehrzahl die Taliban bekannt haben.

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January 21, 2013

Deutsche Patriot-Raketen in Iskenderun angekommen

Deutsche Patriot-Raketen in Iskenderun angekommen

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Veröffentlicht: 17:41, 22. Jan. 2013 (CET)
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MIM-104 Patriot kurz nach dem Start

Berlin (Deutschland) / Iskenderun (Türkei) / Kahramanmaras (Türkei), 21.01.2013 – Am Sonntag starteten 240 Bundeswehrsoldaten mit 2 „Patriot“-Flugabwehrraketensystemen vom Flughafen Berlin-Tegel in Richtung Iskenderun (Türkei). Sie kamen dort am Montag um 7 Uhr an, um von dort nach Kahramanmaras (Türkei) weitertransportiert zu werden. Das Abwehrsystem soll die Stadt vor Raketenangriffen aus Syrien schützen. Mit Absicht ausgeführte Angriffe sind zwar nicht wahrscheinlich, aber die Türkei möchte sich vor mit Chemiewaffen bestückten Mittelstreckenraketen schützen, obwohl auch solche Angriffe nicht als wahrscheinlich gelten. Die Patriots können auch Luftfahrzeuge bekämpfen, allerdings keine Artilleriegranaten, wie sie schon einige Male aus Syrien in türkische Grenzstädte abgefeuert wurden. Die Reichweite des Systems liegt je nach Version zwischen 45 und 160 Kilometern. Die Stadt Kahramanmaras hat ca. 400.000 Einwohner und liegt ungefähr 100 Kilometer nördlich von der türkisch-syrischen Grenze. Kaum jemand glaubt, dass sich der Syrien-Konflikt hierher ausbreitet.

Der Einsatz der Bundeswehr in der Türkei ist trotz seines symbolischen Charakters umstritten, obwohl der Bundestag ihn am 14. Januar mit deutlicher Mehrheit beschlossen hat. Neben Deutschland beteiligen sich auch noch die USA und die Niederlande an dem Patriot-Einsatz in der Türkei.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Türkei

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August 28, 2012

Afghanistan: 17 Besucher einer Feier hingerichtet

Afghanistan: 17 Besucher einer Feier hingerichtet

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Veröffentlicht: 19:17, 28. Aug. 2012 (CEST)
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Kabul (Afghanistan), 28.08.2012 – Afghanischen Behörden zufolge wurden am vergangenen Sonntag 17 Teilnehmer einer Feier, die in der südlichen Provinz Helmand im Bezirk Kajaki stattfand, von den Taliban enthauptet. Der Distrikt-Gouverneur teilte mit, dass während der Feier Musik spielte und Männer und Frauen gemischt tanzten. Es ist wahrscheinlich, dass die Taliban-Kämpfer die Menschen angriffen, als die Feier noch im vollem Gange war. Während des Überfalls sollen auch Schüsse gefallen sein. Wie die Provinzregierung in Helmand mitteilte, wurden alle 17 Opfer enthauptet. Zwei der Getöteten waren Frauen. Es ist jedoch unklar, ob man sie davor noch erschossen hat.

In Afghanistan werden Feiern normalerweise von Männern und Frauen getrennt abgehalten. Es kommt sehr selten vor, dass Männer und Frauen zusammen feiern, und das findet meistens auch nur innerhalb der Familie statt. Gemischte Feiern werden aus Angst vor den Taliban und anderen radikalen Islamisten geheim gehalten.

Dieser Angriff weckt die Erinnerung an die fünfjährige Herrschaft der Taliban von 1996 bis 2001. Während dieser Zeit wurden von den radikalislamischen Taliban das Hören und Spielen von Musik und das Tanzen verboten. Frauen durften nur in Begleitung ihres Ehemannes oder eines anderen männlichen Verwandten das Haus verlassen und das auch nur, wenn sie völlig verschleiert waren. Feiern und andere Veranstaltungen, an denen Männer und Frauen gleichzeitig teilnahmen, waren außerhalb der Familie strengstens untersagt.

In der Provinz Helmand sind die Taliban noch sehr aktiv, denn immer wieder hört man von Hinrichtungen, die an Dorfbewohnern ausgeführt werden. In den meisten Fällen warfen die Taliban den Menschen vor, für die afghanischen und US-geführten NATO-Truppen spioniert zu haben.

Nach offiziellen Angaben wurden bei einem Angriff auf einen afghanischen Militärstützpunkt, welcher sich ebenfalls in der Provinz Helmand zugetragen hat, zehn afghanische Soldaten getötet. Nach dem Angriff sollen fünf afghanische Soldaten mit den Taliban mitgegangen sein. Sie sollen einen inneren Angriff gestartet haben und unterstützten damit die Taliban-Kämpfer. Im Osten Afghanistans wurden zwei US-Soldaten von einem afghanischen Soldaten erschossen. Somit wurden in diesem Jahr schon 42 NATO-Soldaten bei 33 Angriffen durch ihre afghanischen Verbündeten getötet. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2011, denn im gesamten letzten Jahr starben 35 NATO-Soldaten bei Übergriffen durch ihre afghanischen Mitstreiter.

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  • Portal:Afghanistan

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July 18, 2012

Pakistan: Tausende Pakistaner demonstrierten gegen die NATO

Pakistan: Tausende Pakistaner demonstrierten gegen die NATO

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Veröffentlicht: 14:17, 18. Jul. 2012 (CEST)
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Peschawar (Pakistan) / Jamrud (Pakistan), 18.07.2012 – Am gestrigen Dienstag demonstrierten tausende Pakistaner gegen die NATO und die Wiedereröffnung der Nachschubrouten für die in Afghanistan stationierten ISAF-Truppen. Die Demonstranten zogen von der im Nordwesten des Landes liegenden Stadt Peschawar aus in die Stadt Jamrud, welche sich nahe der afghanischen Grenze befindet, und riefen dabei Parolen wie „Tod den USA“.

An dem Protestmarsch sollen sich einem Behördenvertreter zufolge bis zu 20.000 Menschen beteiligt haben. Ein AFP-Fotograf schätzte die Zahl der Teilnehmer jedoch auf 8.000 bis 10.000 Menschen. Die Demonstration wurde von der islamistischen Partei Jamaat-e-Islami organisiert, welche mit 50.000 Teilnehmern gerechnet hatte. Die Blockade der NATO-Transportwege, die im November 2011 nach einem tödlichen US-Luftangriff auf einen pakistanischen Grenzposten verhängt wurde, wurde Anfang Juli von der pakistanischen Regierung aufgehoben.

Die Aufhebung der Blockade verursachte Proteste von Seiten islamistischer Parteien und anderer Gruppen. Da die Spediteure für die Blockade, welche sieben Monate lang andauerte, Entschädigungen und Sicherheitsgarantien verlangen, passierten bislang nur einige wenige Lastwagen die Grenze nach Afghanistan.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Pakistan
  • Portal:Afghanistan

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July 3, 2012

Afghanistan: Drei britische Soldaten von uniformiertem Mann erschossen

Afghanistan: Drei britische Soldaten von uniformiertem Mann erschossen

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Veröffentlicht: 01:26, 3. Jul. 2012 (CEST)
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Afghanische Polizisten

Kabul (Afghanistan), 03.07.2012 – Drei Angehörige der britischen Armee sind im Süden Afghanistans von einem Mann in afghanischer Polizeiuniform getötet worden. Wie das Verteidigungsministerium in London am Montag mitteilte wurden die drei Soldaten am Sonntag in der Provinz Helmand erschossen. Die drei Briten sollen Teil eines Polizeiberatungsteams gewesen sein. Angaben zufolge eröffnete der uniformierte Mann das Feuer, als die Soldaten den Kontrollpunkt Kamparack Pul im Bezirk Nahr e Saradsch verließen.

Laut einem afghanischen Behördensprecher kamen zur selben Zeit drei Zivilisten durch einen Nato-Luftangriff im Osten des Landes ums Leben. Am Montagmorgen sollen Nato-Truppen, die im Bezirk Charch patrouillierten, von Aufständischen beschossen worden sein. Als Reaktion soll von den Soldaten ein Luftangriff angefordert worden sein, bei dem drei Ladenbesitzer getötet wurden. Nach ersten Berichten sei nicht von zivilen Opfern auszugehen, erklärte ein Sprecher des Militärbündnisses.

Als am Sonntag im Osten des Landes in der Provinz Ghazni eine am Straßenrand versteckte Bombe explodierte wurden ebenfalls fünf Zivilisten getötet und elf weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten befanden sich auch Frauen und Kinder. Der Aussage des stellvertretenden Polizeichefs der Provinz nach, sei der voll besetzte Bus, in dem sich die Opfer befanden, auf den Sprengkörper aufgefahren.

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June 30, 2012

Russland stimmt Transit von Isaf-Gütern im Luftverkehr zu

Russland stimmt Transit von Isaf-Gütern im Luftverkehr zu

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Veröffentlicht: 00:30, 30. Jun. 2012 (CEST)
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Blick über Uljanowsk

Moskau (Russland), 30.06.2012 – Laut der russischen Nachrichtenseite „RIA Novosti“ hat die Regierung Russlands dem Landtransport von nicht-militärischen Gütern der NATO zugestimmt. Russland genehmigte ebenfalls den Luftverkehr, um nicht-militärische Güter aus Afghanistan zu transportierten und wieder nach Afghanistan zurück zu fliegen.

Am Freitag wurde der Beschluss in die Datenbank für staatliche Normativ- und Verfügungsakte aufgenommen.

Die Güter sollen über Uljanowsk transportiert werden. Die Güter stammen von der NATO geleiteten ISAF in Afghanistan.

Außer dem Landtransport der Güter ist es auch geplant, eine kombinierte Transitbeförderung im Bahn-, Kraft- und Luftverkehr einzuführen.

Die russischen Behörden, unter ihnen auch Vizepräsident Dmitri Olegowitsch Rogosin, wiesen schon öfter darauf, dass in Uljanowsk kein Militärstützpunkt der NATO oder der USA errichtet werden soll, sondern ein Umschlagplatz.

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January 6, 2012

Baltikum: Jagdgeschwader „Richthofen“ sichert den Luftraum

Baltikum: Jagdgeschwader „Richthofen“ sichert den Luftraum

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Veröffentlicht: 20:59, 6. Jan. 2012 (CET)
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F-4 F Phantom vom Jagdgeschwader Richthofen

Šiauliai (Litauen), 06.01.2012 – Am Mittwoch hat das Jagdgeschwader 71 aus Wittmund im Rahmen des NATO-Einsatzes „Air Policing“ die Luftraumüberwachung für die Staaten Estland, Lettland und Litauen übernommen. Der Einsatz der deutschen Flieger ist bis zum 27. April vorgesehen.

14 NATO-Partner stellen Soldaten und Kampfjets für die zu bewältigenden Aufgaben, sie lösen sich dabei turnusmäßig ab. Die Bundeswehr entsandte Soldaten in den Jahren 2005, 2008, 2009 und 2011. Das Kontingent für 2012 sind 100 Soldaten und mehrere Jagdflugzeuge des Typs F-4 F Phantom.

Bei sogenannten Air-Policing-Einsätzen übernimmt die NATO den Schutz des Luftraums von NATO-Mitgliedern, die selbst keine ausreichende Luftwaffe und Luftverteidigung haben, um die Souveränität des Staates in der Luft zu gewährleisten. Die Vereinbarungen wurden im Zuge der NATO-Erweiterung verabschiedet.

Neben diesen Truppen wurden Jägerleitoffiziere in einen multinationalen Luftverteidigungsgefechtsstand ins litauische Kaunas entsandt.

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  • Portal:NATO

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June 4, 2011

NATO-Kampfhubschrauber greifen militärische Ziele in Libyen an

NATO-Kampfhubschrauber greifen militärische Ziele in Libyen an

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Veröffentlicht: 18:38, 4. Jun. 2011 (CEST)
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Hubschrauber vom Typ Apache (Archivbild)

Hellfire-Raketen (Archivbild)

Brega (Libyen), 04.06.2011 – NATO-Kampfhubschrauber flogen am Samstag erstmals seit Beginn des NATO-Einsatzes in Libyen Einsätze gegen Ziele in Libyen. Laut Angaben der NATO-Militärführung waren an dem Einsatz in der Nähe der libyschen Hafenstadt Brega Hubschrauber des britischen und französischen Militärs beteiligt.

Zwei der britischen Kampfhubschrauber vom Typ Apache wurden dabei vom Boden aus beschossen. Beide Hubschrauber konnten nach Angaben des britischen Generalmajors Nick Pope vom britischen Verteidigungsministerium zu dem Kriegsschiff der Royal Navy, „HMS Ocean“, zurückkehren, auf dem insgesamt vier Hubschrauber dieses Typs stationiert sind.

Nach NATO-Angaben wurden bei den Angriffen Militärfahrzeuge und militärisches Gerät angegriffen. In der Nähe von Brega wurde demnach eine Radaranlage zerstört. Außerdem wurde ein militärischer Kontrollpunkt in der Nähe der Stadt ins Visier genommen. Bei dem Einsatz kamen Hellfire-Raketen und 30-Millimeter-Kanonen zum Einsatz.

Die Hubschrauber kamen auf Beschluss der britischen Regierung von der vergangenen Woche zum Einsatz. Beobachter sehen darin eine weitere Eskalationsstufe des bewaffneten Konflikts. Durch den Einsatz von Kampfhubschraubern steigt das Risiko für die NATO-Soldaten, da die Hubschrauber sehr tief fliegen und dadurch potentielle Ziele für Luftabwehrstellungen werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Libyen
  • Portal:NATO

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June 2, 2011

Anschlag in Afghanistan – Erneut ein deutscher Soldat gestorben

Anschlag in Afghanistan – Erneut ein deutscher Soldat gestorben

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Veröffentlicht: 16:19, 2. Jun. 2011 (CEST)
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Ein Panzer vom Typ Marder

Kundus (Afghanistan), 02.06.2011 – Bei einem Anschlag der Taliban 36 Kilometer südlich von Kundus ist am Donnerstag ein deutscher Soldat getötet worden. Zu dem Anschlag in der Provinz Baghlan, die im Norden des krisengeschüttelten Landes liegt, bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Bei dem Sprengstoffanschlag wurden außerdem zwei Bundeswehrsoldaten schwer- und drei leichtverletzt. Dies berichten Presseagenturen unter Berufung auf das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam.

Der Anschlag ereignete sich um 11:54 Uhr Ortszeit (07:24 CEST) und war gegen einen Schützenpanzer vom Typ Marder gerichtet, der zu einer Patrouille der Ausbildungs- und Schutzbataillone gehörte. Die beiden Bataillone sind vor allem in der afghanischen Provinz Baghlan im Einsatz. Der Sprengsatz war an einem Wegesrand deponiert.

In den letzten zehn Tagen sind bereits drei Bundeswehrsoldaten bei Anschlägen in Afghanistan ums Leben gekommen.

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