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September 12, 2011

Flammeninferno nach Benzinexplosion in Kenia

Flammeninferno nach Benzinexplosion in Kenia

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Veröffentlicht: 12:00, 14. Sep. 2011 (CEST)
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Nairobi (Kenia), 12.09.2011 – Nach der Explosion an einer Pipeline der „Kenya Pipeline Company“ hat es einen Großbrand im dicht besiedelten Armenviertel Embakasi in Nairobi gegeben, welches zwischen der Innenstadt und dem Flughafen liegt. In dessen Folgen sind bisher 120 bestätigte Todesopfer, darunter viele Kinder, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. 160 Verletzte wurden ins Kenyatta National Hospital gebracht. Zunächst wurden 75 Getötete gemeldet, wobei schon zu diesem Zeitpunkt eine Erhöhung der Opferzahlen nicht ausgeschlossen werden konnte. Die verkohlten Leichen wurden eingesammelt und in inzwischen ausgegebenen Leichensäcken abtransportiert, um die Seuchengefahr einzudämmen. Die Feuer sind inzwischen gelöscht.

Nach Angaben des Betreibers war ein Leck in der Pipeline Ursache für die Feuersbrunst, die sich rasch auf das gesamte Gebiet ausweitete. Zunächst sollen die Bewohner das Leck der Leitung entdeckt und begonnen haben, das daraus austretende Benzin aus dem Entwässerungsgraben in Behälter abzuschöpfen, als offenbar eine brennende Zigarette oder ein Streichholz für eine Explosion und einen Feuerball am Entwässerungsgraben sorgte, wonach viele Menschen verbrannten oder brennend in den Fluss sprangen und darin ertranken.

Der kenianische Ministerpräsident Raila Odinga besuchte die Verletzten im Krankenhaus. „Das ist ein schrecklicher Unfall“, erklärte er. Seine Regierung werde die Behandlungskosten der Betroffenen übernehmen und Hinterbliebene finanziell entschädigen, versprach er. Odinga hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber einleiten lassen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Afrika
  • Portal:Brände

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November 19, 2007

Saudi-Arabien: Zahlreiche Tote bei Brandausbruch in einer Gaspipeline

Saudi-Arabien: Zahlreiche Tote bei Brandausbruch in einer Gaspipeline

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Veröffentlicht: 22:53, 19. Nov. 2007 (CET)
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Riad (Saudi-Arabien), 19.11.2007 – In Saudi-Arabien ist am Sonntag nahe der Förderanlagen bei Hawija ein Brand durch ein Leck in einer Gaspipeline ausgebrochen. Das Leck entstand nach Angabe des verantwortlichen Unternehmens bei Bauarbeiten an der Pipeline. Die Feuerwehr hat den Brand unter Kontrolle gebracht. Die Zahl der Todesopfer wurde zunächst nicht bekannt, es handelt sich jedoch um mindestens 28 Arbeiter. Das Unternehmen führt eine international besetzte Belegschaft.

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