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June 22, 2005

Michael Schumacher nicht stolz auf Sieg in den USA

Michael Schumacher nicht stolz auf Sieg in den USA

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Indianapolis (USA), 22.06.2005 – Nachdem Michael Schumacher zum ersten Mal in der Formel 1 Saison 2005 ein Rennen gewinnen konnte, war er nicht sehr stolz auf den Erfolg, weil er seiner Meinung nach immer noch keine sehr gute Zeit gefahren war. Nur sechs Teams waren an den Start gegangen.

Nachdem sein Bruder Ralf Schumacher am Freitag, dem 17.06.2005, beim Training zum Formel-1-Rennen in Indianapolis erneut mit 300 km/h gegen eine Betonwand gefahren war, parkten alle Teams mit Bereifung durch Michelin ihre Wagen.

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June 19, 2005

Formel 1: Sechs Autos in Indianapolis am Start

Formel 1: Sechs Autos in Indianapolis am Start

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Indianapolis (USA), 19.06.2005 – Nachdem im Training am Freitag Ralf Schumacher unerklärlicherweise durch plötzlichen Druckverlust im Reifen einen schweren Unfall erlitt, bat der Hersteller, Michelin, darum, neue Reifen für die von ihm belieferten Teams anbieten zu dürfen, was jedoch von der FIA abgelehnt wurde. Auch den Vorschlag einiger Teams, eine zusätzliche Schikane vor der Unfallkurve einzubauen, lehnte die Rennleitung trotz fehlenden Einspruchs ab.

Im Resultat verweigerten alle sieben Michelin-Teams den Start, so dass nur die Bridgestone-Kunden, Ferrari, Minardi und Jordan zum Rennen antraten.

Am Ende kam Michael Schumacher vor Rubens Barrichelo ins Ziel, weit abgeschlagen die Jordan-Piloten Tiago Monteiro und Narain Karthikeyan auf drei und vier und schließlich Minardi mit Christijan Albers und Patrick Friesacher.

Der Sieg Schumachers war zu diesem Zeitpunkt kaum noch von Interesse. Der Großteil der Zuschauer hatte den Motor Speedway zu Beginn des Rennens aus Protest verlassen. Das Ereignis bedeutet einen herben Rückschlag für die Formel 1 in den USA, womöglich das endgültige Aus dort.

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Indianapolis: Start des Formel-1-Laufs wegen Reifenproblemen unklar

Indianapolis: Start des Formel-1-Laufs wegen Reifenproblemen unklar

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Indianapolis (USA), 19.06.2005 – Noch ist unklar, ob der heutige Formel-1-Lauf in Indianapolis stattfinden kann.

Die Reifenprobleme des französischen Reifenherstellers Michelin begannen nach dem schweren Trainingsunfall von Ralf Schumacher am Freitag. Trotz Untersuchungen konnte Michelin lange nicht genau erklären, wieso ein Reifen plötzlich starken Druckverlust hatte und den Unfall bei Tempo 300 verursachte.

Michelin erklärte darauf hin, dass die Teams mit diesen Reifen nicht ins Rennen starten sollten und bat den Automobil-Weltverband FIA darum, neue Reifen anbieten zu dürfen. Dies lehnte die FIA mit Rücksicht auf den anderen Hersteller Bridgestone ab.

Weiterhin ist unklar, ob der Grand-Prix heute Abend ausgetragen wird und wenn, ob dann nur sechs Fahrzeuge (die übrigen Bridgestone-Teams, darunter Ferrari) starten werden.

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