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March 19, 2011

Springreiten: Brasilianer gewinnt erste Station der Global Champions Tour

Springreiten: Brasilianer gewinnt erste Station der Global Champions Tour

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Veröffentlicht: 13:25, 20. Mär. 2011 (CET)
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Der Start in die neue Global Champions Tour-Saison fand in Doha statt.

Doha (Katar), 19.03.2011 – Der brasilianische Springreiter Álvaro Affonso de Miranda Neto hat mit seinem Sieg im Großen Preis von Doha die sechste Saison der Global Champions Tour eingeläutet.

De Miranda Neto, Ehemann der Milliardenerbin Athina Onassis de Miranda, bleib mit seinem Pferd, dem Schimmel Ashleigh Drossel Dan, als einziger Reiter sowohl in beiden Umläufen als auch im Stechen fehlerfrei. Er erhielt für diesen Sieg ein Preisgeld von 150.000 €. Obwohl de Miranda Neto regelmäßig an Prüfungen der Global Champions Tour teilnimmt und die Saison 2010 auf Rang 15 abschloss, war dies sein erster Sieg in einer Wertungsprüfung dieser Turnierserie.

Auf den zweiten Rang kam der ehemalige Weltranglistenerste Pius Schwizer. Schwizer, der für die Schweiz im Sport antritt, trat im Stechen als dritter und letzter Teilnehmer an. Ein Abwurf und eine langsamere Zeit als de Miranda Neto brachten Schwizer und seiner Stute Carlina Rang Zwei und 100.000 € Preisgeld ein. Auf Rang Drei folgt die gebürtige US-Amerikanerin und für Deutschland startende Meredith Michaels-Beerbaum mit ihrem bereits 18-jährigen Wallach Shutterfly.

Das Stechen knapp verpassten der Ire Denis Lynch und die Portugiesin Luciana Diniz. Die beiden in Deutschland lebenden Reiter hinderte ein Zeitfehler im ersten bzw. zweiten Umlauf an der Stechteilnahme.

Das CSI 5*-Turnier in Doha stellte für viele Pferde eine Herausforderung dar. Nach der Hallensaison, die noch bis zum Weltcupfinale Ende April läuft, waren die Prüfungen in Katar für Pferde und Reiter mit die ersten Parcours unter freiem Himmel, was mit deutlich längeren Galoppierstrecken als in der Halle verbunden ist. Zudem fanden die Prüfungen in Doha im Wüstenklima weitgehend unter Flutlicht statt. Dennoch kam es, bis auf den zweiten Umlauf des Großen Preises, kaum zu Runden mit hohen Fehlerzahlen, was auch auf das sehr starke Starterfeld zurückgeführt werden kann.

Die nächste Etappe der Global Champions Tour steht am 8. Mai 2011 in Valencia (Spanien) an.

Quellen[Bearbeiten]

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December 2, 2010

Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, 2022 in Katar

Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, 2022 in Katar

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Veröffentlicht: 23:55, 2. Dez. 2010 (CET)
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Zürich (Schweiz), 02.12.2010 – Das Exekutivkomitee des Weltfußballverbandes (FIFA) hat entschieden. Die Fußballweltmeisterschaft 2018 wird nach Russland vergeben, Gastgeber des FIFA-Turniers 2011 ist der Golfstaat Katar. Im Vorfeld des Ausscheidungsverfahrens für die Vergabe der nächsten beiden Fußballweltmeisterschaften war viel von Korruption und Schiebung die Rede gewesen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin war erst gar nicht angereist.

Die Entscheidung der FIFA kam am Ende für viele Beobachter jedoch überraschend. Vor allem den Staat am Persischen Golf hatte niemand „auf dem Zettel“. Katar hatte schon angekündigt, die Turniere – wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius – in klimatisierten Stadien austragen zu wollen. Russland setzte sich gegen den im Vorfeld favorisierten Bewerber England sowie die Doppelbewerbungen Portugal/Spanien sowie Belgien/Niederlande durch.

Russland veranschlagt die erforderlichen Investitionen für die Fußball-WM im eigenen Land mit umgerechnet 3,82 Milliarden US-Dollar. Es ist das erste Mal, dass eine Fußballweltmeisterschaft in Russland stattfindet.

Auszüge aus Pressekommentaren

Beobachter des Auswahlverfahrens fragen nach den Gründen, warum dieses Mal gleich über zwei Austragungsorte entschieden wurde. Ein Kommentator bei der Zeit (Titel des Kommentars: „Zwei Sieger, doppelter Profit“) weist in diesem Zusammenhang auf das fortgeschrittene Alter der FIFA-Exekutivmitglieder hin. Eine weitere Einzelheit, die Verdachtsmomente für den Vorwurf der Bestechung liefern könnte, ist der Hinweis auf die großzügige finanzielle Unterstützung des Emirs von Katar bei der Wahl des heutigen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter (1998).

„Die Welt“ ist der Auffassung, dass das diesjährige Auswahlverfahren den Ruf der FIFA weiter ruiniert und ihr vordergründiges Interesse nicht der geeignetsten Sportstätte galt, sondern an dem lukrativsten Angebot orientiert war. Die Fußballer des Ölstaates haben noch nie an einer WM-Ausscheidung teilgenommen. Die Zeitung kommentiert: „Die Fifa aber hat die großen Chancen des kleinen Staates clever erkannt. Er bietet das Tor zu einer neuen Fußball-Welt im Mittleren Osten und eine perfekte Möglichkeit zur internationalen TV-Vermarktung. Kein anderer Bewerber konnte durch Zeitverschiebungen eine höhere Reichweite bieten als Katar. Das bringt der Fifa vor allem eines: noch mehr Geld.“

Die Süddeutsche Zeitung hebt das taktische Geschick des FIFA-Präsidenten hervor, der mit der Wahl Russlands als Austragungsort seine erneute Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten vorbereite: „Für Blatter war die Veranstaltung eine Flucht nach vorne: Mal wieder von diversen Affären belastet, ist ihm nach innen ein bemerkenswerter Befreiungsschlag gelungen. Mit der Kür Russlands sicherte er sich ein üppiges Stimmenpaket, das er dringend braucht, wenn er sich im Mai 2011 zur Wiederwahl stellt.“

Themenverwandte Artikel

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Quellen

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