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March 15, 2005

Online-Händler müssen klar auf Versandkosten hinweisen

Online-Händler müssen klar auf Versandkosten hinweisen

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Hamburg (Deutschland), 15.03.2005 – Onlinehändler müssen klar auf Versandkosten hinweisen, sonst besteht für Mitbewerber ein Klagerecht auf Unterlassung.

Wie ein mittlerweile veröffentlichtes und rechtskräftiges Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg klarstellt, müssen Onlinehändler auf leicht zugängliche Art und Weise auf zusätzlich anfallende Versandkosten aufmerksam machen. Erfolgt diese Angabe nur auf einer Seite, die über weitere Links oder Navigationselemente erreicht werden kann, so liegt eine irreführende Gesamtgestaltung des Angebots vor. Bei Preiswerbung schreibt die Preisangabeverordnung vor, dass unmittelbar neben dem eigentlichen Kaufpreis klar und deutlich auf zusätzliche Versandkosten hingewiesen werden muss. Auch eine Information über die Versandkosten innerhalb des eigentlichen Bestellvorgangs reicht nach Ansicht der Richter nicht aus und verstößt gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Aufgrund des vorliegenden Urteils, welches die Klagechancen von Mitbewerbern am Markt erhöht, ist mittelfristig mit einer verbesserten und transparenteren Gestaltung von Onlineshops zu rechnen. Auch eine leichtere Vergleichbarkeit von Preisen wird damit möglich.

Quellen

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December 14, 2004

Prager Straße in Dresden wieder offen

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Prager Straße in Dresden wieder offen

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Impression der beleuchteten Prager Straße

Dresden (Deutschland), 14.12.2004 – Anfang des Monat Dezember wurde der mittlere Teil der Prager Straße in Dresden fertiggestellt. Nach der Flut 2002 war durch den kurzfristigen neuen Flußverlauf der Weißeritz neben dem Hauptbahnhof auch die Prager Straße mit anliegenden Geschäften stark betroffen. Keller auf dem unteren Teil der Einkaufspassage wurden binnen kurzer Zeit mit Wasser gefüllt. Neben den Hotelketten Ibis und Merkur waren auch die Wohngebäude am Rundkino, das Karstadthochhaus und anliegenden Geschäfte entlang der Passage betroffen. Die Folgeschäden für Pflaster, Stromnetz und Abwasseranbindung waren erheblich.

Die altbekannten Sprühkugeln wurden in Teilen wieder aufgestellt, die Plastik der Völkerfreundschaft ziert nun den Platz vor dem nördlichsten Ibis Hotel. Besucher der 1851 entstandenen Prager Straße werden wie in vergangenen Tagen mit sehr vielen Reizen überströmt, durch großartig beleuchtete Schaufenster verführt und mit prunkvollen Ladenausstattungen zum Kauf angeregt. Kaffeestuben und Bäckereien, Schuhläden und Modeboutiquen bieten dem Besucher auf etwa 600 Meter Länge vieles was das Herz begehrt. Ein Großteil der Besucher, die einfach nur zum Schlendern gekommen sind, verlassen die Prager Straße als strahlende Konjunkturgönner im expansiven Sinne.

Plastik der Völkerfreundschaft

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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Grundsteinlegung für saarländische Biomolkerei

Grundsteinlegung für saarländische Biomolkerei

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Milch

Ommersheim (Deutschland), 14.12.2004 – Auf dem Biolandhof Wack in Ommersheim, Gemeinde Mandelbachtal im Saarpfalzkreis, wurde gestern der Grundstein gelegt, um im Saarland hergestellte Biomilch auch als Biomilch zu vermarkten. Zur Zeit liefern die Biobauern der Region ihre Milch, die sie nicht am Hof direkt verkaufen oder zu Käse verarbeiten, noch bei konventionellen Molkereien ab, und saarländische Lebensmittelgeschäfte bieten Bio-Milchprodukte an, die Molkereien aus dem Südschwarzwald, aus Oberbayern oder dem Münsterland liefern. Umweltminister Stefan Mörsdorf sagte bei der Grundsteinlegung: „Auch dem Wunsch vieler Verbraucher wird damit endlich entsprochen, denn die Nachfrage nach Bio-Produkten aus der Region gibt es schon seit Jahren.“

Betreiber der neuen Molkerei ist die Saarpfälzische Biohöfe GmbH Mandelbachtal, ein Zusammenschluss von Biobauern aus dem Bliesgau und angrenzenden Regionen. Mit Mitteln aus den Förderprogrammen „Regionen Aktiv Vis à Vis“ und „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz“ (GAK) wurde die Planung unterstützt und mit 88.000 Euro werden 40 Prozent der Investitionskosten übernommen. Die weitere Finanzierung wird auch mit Kleinbürgschaften von Privatpersonen aufgebracht, die bei der GLS Gemeinschaftsbank e.G. Bochum eine Bürgengemeinschaft in Form eines „Mikrofinanz Fonds“ bilden.

Die Molkerei plant, im Mai 2005 die Produktion aufzunehmen. Nach Angaben des Bioland Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saarland und des Nova-Instituts Hürth, das das Projekt betreut, wird mit der Verarbeitung von jährlich 250.000 Litern Milch, der Milch von etwa 40 Kühen, begonnen. Angestrebt werden der Ausbau der Kapazitäten und die Abnahme der gesamten in beiden Bundesländern hergestellten 1,5 Millionen Liter Biomilch, was einer täglichen Verarbeitungsmenge von etwa einem halben Molkereitankwagen üblicher Bauart entspricht. Konventionelle Milchviehbetriebe sollen außerdem für die Biomilcherzeugung gewonnen werden, die Molkerei soll auch die Verbreitung ökologischer Landwirtschaft fördern. Die Produkte sollen über Großabnehmer und Naturkosthandel abgesetzt werden, unter eigener regionalen Marke und mit Bioland-Warenzeichen.

In den Jahren 1998 bis 2000 hatte es bereits auf dem Birkenhof in St. Wendel-Osterbrücken einen ersten Versuch gegeben, saarländische Biomilch regional zu vermarkten. In der dortigen Hofmolkerei waren von der Birkenhof Milchprodukte GmbH jährlich 300.000 Liter Milch verarbeitet und überwiegend an die regionale Verbrauchermarktkette „Globus SB Warenhaus“ geliefert worden. Das Projekt in Osterbrücken war laut Saarbrücker Zeitung an „logistischen Problemen“ gescheitert.

Weblinks

Quellen

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