WikiNews de

November 9, 2005

Sambia: Demonstrationen für neue Verfassung

Sambia: Demonstrationen für neue Verfassung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Lusaka (Sambia), 09.11.2005 – Die politische Opposition in Sambia, die Kirchenverantwortlichen und Menschenrechtsgruppen des Landes hatten vorletzte Woche am Dienstag mehrere Demonstrationen organisiert. Forderung der Demonstranten war die Schaffung einer neue demokratischen Verfassung.

Flag of Zambia.svg

Landesweit sind Zehntausende von Sambianern auf die Straße gegangen. Die Versammlungen liefen allesamt friedlich ab. An den sambianischen Staatspräsidenten Levy Mwanawasa erging die Aufforderung, noch vor den neuen Parlamentswahlen 2006 eine neue Verfassung zu verabschieden.

Bisher lehnte Mwanawasa eine Verfassungsänderung stets ab. Er begründete dies mit den knappen Finanzen des Landes und wies auf die kurze Zeit bis zu den Wahlen hin. Gleichzeitig warf er den Organisatoren der Demonstrationen ein subersives Verhalten vor und klagte sie an, dadurch Verrat am Land begangen zu haben. Mwanawasa unterstellte ihnen, Geld aus dem Ausland anzunehmen, um die politische Lage im Lande zu verunsichern.

Mwanawassa trat sein Amt 2002 an, als sein Amtsvorgänger nach mehreren Demonstrationen nach seiner zweiten Amtsperiode aufgeben musste.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 27, 2005

Hans Küng ist vom neuen Papst positiv überrascht

Hans Küng ist vom neuen Papst positiv überrascht

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vatikanstadt, 27.09.2005 – Hans Küng, Kirchen- und Vatikankritiker mit Wohnsitz in Tübingen, äußerte sich nach seinem Besuch bei Papst Benedikt XVI. am letzten Samstag positiv überrascht.

Küng lobte den Papst gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Entgegen seiner Befürchtung würde sich Papst Benedikt XVI. nicht auf die Vergangenheit berufen, er sei auch kein in sich gekehrter Mensch.

Um die Besuchserlaubnis beim Papst hatte Küng selbst gebeten, er hatte Benedikt XVI. einen Brief geschrieben. Frühere Gesuche bei Papst Johannes Paul II. wurden regelmäßig abgelehnt, Benedikt XVI. habe sofort zugesagt. Das Gespräch habe laut Küng mehrere Stunden gedauert, es sei eine angeregte Diskussion gewesen. Küng bezeichnete das Gespräch als freundlich, sehr konstruktiv und ermunternd.

Beide Gesprächspartner seien sich bei dem Treffen respektvoll begegnet, doch von einer Aussöhnung mit dem Vatikan, der Küng 1979 die Lehrerlaubnis entzogen hatte, wollte Küng nicht sprechen. Küng und der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger kennen sich seit ihrem Studium an der Universität Tübingen. Drei Jahre lang hatten sie dort täglich zusammengearbeitet, bis Ratzinger Tübingen verließ. Küng blieb jedoch an seinem Studienort.

Küng sah darüber hinaus das Treffen mit dem neuen Papst als Hoffnung für die katholische Kirche. Die Amtsübernahme durch Benedikt XVI. sei für die Christen positiver als manche Kirchenkritiker nach seiner Wahl erwartet hätten.

Themenverwandte Artikel

  • Hans Küng zu Besuch bei Papst Benedikt XVI. (26.09.2005)
  • Portal:Religion
  • Portal:Papst

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 9, 2005

Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland lehnt eine Überarbeitung der Einheitsübersetzung ab

Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland lehnt eine Überarbeitung der Einheitsübersetzung ab

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19:18, 9. Sep. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin / Bonn (Deutschland), 09.09.2005 – Wie dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz per Post mitgeteilt wurde, lehnt die Evangelische Kirche eine Revision der Einheitsübersetzung der Bibel ab. Die Einheitsübersetzung war von 1960 bis 1980 gemeinsam von evangelischen und katholischen Theologen erstellt worden. In einer Vereinbarung zwischen den beiden Kirchen wurde die Bibelfassung 1979 anerkannt. Deutschland war zum damaligen Zeitpunkt das erste Land mit einer „ökumenischen“ Bibel, dessen Beispiel viele Länder gefolgt sind. Doch in den vorigen Jahren wurde die aktuelle Fassung seitens der evangelischen Kirche immer wieder abgelehnt und die Lutherübersetzung vorgezogen.

Die Katholische Kirche bedauert die einseitige Absage und weist den Vorwurf zurück, zu viel Druck gemacht zu haben. Sie arbeitet zur Zeit an einer Überarbeitung des Gotteslobes, dem Gesangs- und Gebetsbuch für ganz Deutschland. Aus Sicht der Konfessionsvertreter wäre es von Vorteil gewesen, die überarbeiteten Teile der Einheitsübersetzung hier mit einfließen zu lassen.

Nun will sich die Katholische Kirche in Deutschland mit den deutschsprachigen katholischen Kirchen in den Nachbarländern zusammentun, um eine Revision zu realisieren.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.