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May 27, 2015

Chefredakteur der Schweizer Sonntagszeitung schreckt deutsche Medien auf

Chefredakteur der Schweizer Sonntagszeitung schreckt deutsche Medien auf

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Veröffentlicht: 12:29, 27. Mai 2015 (CEST)
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Gibt es Steuersünder unter den Familienangehörigen von Bismarck?

Zürich (Schweiz), 27.05.2015 – Arthur Rutishauser, seines Zeichens Chefredakteur der Schweizer Sonntagszeitung, hat die deutsche Medienlandschaft aufschrecken lassen. Reflexartig brachten viele Print- und Nachrichtenmedien seinen Bericht von einem „Steuersünder-Pranger“, ohne die einzelnen Behauptungen zu prüfen. So heißt es, die Schweizer Steuerverwaltung habe „jetzt“ damit „begonnen“, die Namen möglicher Steuerbetrüger im Internet zu veröffentlichen. Tatsächlich werden jedoch nicht die Namen von „Steuersündern“ veröffentlicht, sondern seit etwa fünf Jahren Aufrufe im Amtsblatt bekannt gegeben, um die gegenwärtige Anschrift von Personen zu ermitteln, denen „die Geltendmachung des rechtlichen Gehörs“ ermöglicht werden soll. Die Namen selbst werden meist abgekürzt, wie eine aktuelle Bekanntmachung zeigt. Nur im fortgeschrittenen Verfahren werden Namen, Geburtsdatum und die zuletzt bekannte vollständige Anschrift bekannt gegeben. In vielen Ländern ist diese Art der Bekanntmachung üblich, wenn zum Beispiel ein Gerichtsbeschluss nicht zugestellt werden kann – so auch in Deutschland im elektronischen Bundesanzeiger.

Sendeanstalten der Tagesschau

Mats Schönauer schreibt dazu in seinem kritischen Blog: „So tingelt die Geschichte seit Tagen ungeprüft durch nahezu alle deutsche Medien. Dabei hätten die Journalisten durch einen kurzen Anruf bei der Steuerverwaltung oder einen Blick ins Bundesblatt-Archiv ganz einfach selbst herausfinden können, dass die Neuigkeit eigentlich gar keine ist.“

Ins Visier der Sensationsberichterstattung der deutschen Tagesschau, die beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg produziert wird, geriet auf diese Weise Francisco José Ortiz von Bismarck-Schönhausen, ein 1980 geborener Investmentbanker und jüngster bekannter Spross des deutschen Adelsgeschlechts.

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May 22, 2013

FIFA erlaubt Unterschenkelprothese

FIFA erlaubt Unterschenkelprothese – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

FIFA erlaubt Unterschenkelprothese

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Veröffentlicht: 00:53, 22. Mai 2013 (CEST)
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Gschaid / Miesenbach bei Birkfeld (Österreich) / Zürich (Schweiz), 22.05.2013 – Dem in der steirischen 1. Klasse Ost B spielenden 20-jährigen Martin Hofbauer musste wegen Krebs der rechte Unterschenkel amputiert werden. Die FIFA erlaubte es ihm nun als weltweit erstem Fussballspieler, mit Unterschenkelprothese an sämtlichen Bewerbsspielen des USV Miesenbach teilzunehmen. Hofbauer musste dazu nicht wie der Leichtathlet Oscar Pistorius den ganzen Instanzenweg bis zum Sportgerichtshof CAS gehen, sondern die sportmedizinische Kommission ebnete ihm den Weg.

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July 5, 2012

Die Rinderseuche Besnoitiose hat die Schweiz erreicht

Die Rinderseuche Besnoitiose hat die Schweiz erreicht

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Veröffentlicht: 18:51, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Murnau-Werdenfelser-Rind.jpg

Zürich (Schweiz), 05.07.2012 – Die Rinderseuche Besnoitiose hat bereits viele Rinder in Deutschland, Frankreich und Italien getötet. Nun traten auch die ersten Fälle in der Schweiz auf. Es wurde jedoch teilweise Entwarnung von Experten gegeben.

Die Seuche bereitet den davon befallenen Rindern einen sehr qualvollen Tod. Besnoitiose wird durch Stechfliegen von Tier zu Tier übertragen und macht sich im Körper breit. Im Körper befällt sie das Gewebe und führt zu Hautveränderungen, Ödemen, starken Schmerzen und als letztes zum Tod.

Eine Untersuchung der Universität Zürich hat ergeben, dass vier Rinder, welche aus Frankreich importiert wurden, von dem Parasiten, der für die Seuche verantworlich ist, befallen sind. Hans Wyss vom Bundesamt für Veterinärwesen bestätigte dies gegenüber dem Nachrichtenmagazin „10vor10“.

Der Professor für Parasitologie an der Universität Bern, Bruno Gottstein, gab jedoch teilweise Entwarnung. Der Überträger, die Stechfliege, hat nur einen sehr kleinen Lebensraum, nämlich den in einer Tierherde. Somit ist die Seuche kontrollierbar.

Gottstein sagte: „Rinderzüchter in der Schweiz müssen keine Angst haben. Von diesen wenigen Tieren ausgehend kann es nicht zu einem schnellen Ausbruch kommen wie bei der Maul- und Klauenseuche oder der Blauzungen-Krankheit.“ Der Parasit ist für den Menschen auch nicht gefährlich. Wie der Bund sein weiteres Vorgehen plant, ist noch unklar. Die Züchter in der Schweiz müssen nun mit Rindern, welche aus dem Ausland importiert wurden, besonders vorsichtig sein.

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  • Portal:Schweiz

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June 19, 2012

16-jähriger Schüler im Zürichsee ertrunken

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Veröffentlicht: 07:20, 19. Jun. 2012 (CEST)
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Der Zürichsee

Zürich (Schweiz), 19.06.2012 – Gestern kurz nach 13.30 Uhr trafen sich drei Oberstufenschüler rund 50 Meter vom Ufer des Zürichsee entfernt bei einer Markierungsboje im Seebad Wädenswil im Kanton Zürich. Als einer der Schüler sah, wie sein 16 Jahre alter Freund plötzlich lautlos unterging, rief er um Hilfe und meldete den Vorfall der Kantonspolizei Zürich.

Nachdem der Bademeister vergeblich nach dem Vermissten gesucht hatte, tauchte die Polizei nach ihm. In 19 Metern Tiefe wurde er gefunden und ans Land gebracht. Dort wurden unverzüglich lebensrettende Massnahmen eingeleitet.

Der 16-Jährige wurde im kritischem Zustand mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht. Kurz nach seiner Einlieferung ins Spital verstarb der 16-jährige Oberstufenschüler. Die Unfallursache ist noch nicht ermittelt.

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June 1, 2011

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

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Veröffentlicht: 23:42, 1. Jun. 2011 (CEST)
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Zürich (Schweiz), 01.06.2011 – Joseph Blatter wurde heute erneut zum Chef des Fußballweltverbandes Fifa gewählt. Im Rahmen eines Fifa-Kongresses wurde er dabei in seinem Amt bestätigt. Trotz vieler Krisen und Korruptionsvorwürfen wurde Blatter heute mit großer Mehrheit, immerhin 91 Prozent, wiedergewählt. Die „Spitze der Fifa-Pyramide“ ist nunmehr seit 12 Jahren im Amt und wurde jetzt für weitere vier Jahre wiedergewählt.

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  • Portal:Fußball

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December 8, 2010

Wikileaks: „Operation Payback“ legt Server von Postfinance und Mastercard lahm

Wikileaks: „Operation Payback“ legt Server von Postfinance und Mastercard lahm

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Veröffentlicht: 18:23, 8. Dez. 2010 (CET)
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Zürich (Schweiz), 08.12.2010 – Hacker haben im Rahmen ihrer «Operation Payback», deutsch soviel wie «Operation Vergeltung», mit einer Denial-of-Service-Attacke (DoS-Attacke) die Server der Schweizer Postbank Postfinance und der Kreditkartenorganisation Mastercard lahmgelegt. Postfinance hat angekündigt, mehr Serverkapazitäten bereitzustellen. Die Homepage von Mastercard ist zurzeit nicht erreichbar. An der Attacke gegen die Mastercard-Server waren nach auf Spiegel Online veröffentlichten Angaben 720 Rechner beteiligt.

Laut Medienberichten handelt es sich bei der «Operation Payback» möglicherweise um eine Vergeltungsaktion von WikiLeaks-Sympathisanten. Die Angriffe auf die Kreditinstitute begannen, nachdem diese den Zahlungsverkehr an Wikileaks über ihre üblichen Bankverbindungen einstellten. Die Schweizer Postbank hatte am Montag, dem 6. Dezember, ein Konto des Wikileaks-Gründers Julian Assange geschlossen, weil er falsche Angaben zu seinem Wohnsitz gemacht habe. Auch Mastercard führt keine Zahlungen an Wikileaks mehr aus, da das Unternehmen keine Zahlungen an Subjekte weiterleite, die rechtswidrig handeln würden. Spiegel-Online zufolge werden die virtuellen Attacken über den Twitter-Account @Anon_Operation koordiniert. Diese lose Gruppierung hat möglicherweise Verbindungen zu dem Internetforum 4Chan, das durch verschiedene Aktivitäten im Netz von sich reden machte. Mitglieder oder Unterstützer von 4Chan sollen für verschiedene Attacken auf Promi-Webseiten wie Seiten der US-Filmindustrie oder des Popsängers Justin Bieber verantwortlich sein.

Die Schweizer Piratenpartei hat die Hackerangriffe kritisiert. «Solche Attacken sind destruktiv und kontraproduktiv», erklärte Parteipräsident Denis Simonet gegenüber Der Bund. Die Partei habe mit der Aktion nichts zu tun.

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December 2, 2010

Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, 2022 in Katar

Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, 2022 in Katar

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Veröffentlicht: 23:55, 2. Dez. 2010 (CET)
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Zürich (Schweiz), 02.12.2010 – Das Exekutivkomitee des Weltfußballverbandes (FIFA) hat entschieden. Die Fußballweltmeisterschaft 2018 wird nach Russland vergeben, Gastgeber des FIFA-Turniers 2011 ist der Golfstaat Katar. Im Vorfeld des Ausscheidungsverfahrens für die Vergabe der nächsten beiden Fußballweltmeisterschaften war viel von Korruption und Schiebung die Rede gewesen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin war erst gar nicht angereist.

Die Entscheidung der FIFA kam am Ende für viele Beobachter jedoch überraschend. Vor allem den Staat am Persischen Golf hatte niemand „auf dem Zettel“. Katar hatte schon angekündigt, die Turniere – wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius – in klimatisierten Stadien austragen zu wollen. Russland setzte sich gegen den im Vorfeld favorisierten Bewerber England sowie die Doppelbewerbungen Portugal/Spanien sowie Belgien/Niederlande durch.

Russland veranschlagt die erforderlichen Investitionen für die Fußball-WM im eigenen Land mit umgerechnet 3,82 Milliarden US-Dollar. Es ist das erste Mal, dass eine Fußballweltmeisterschaft in Russland stattfindet.

Auszüge aus Pressekommentaren

Beobachter des Auswahlverfahrens fragen nach den Gründen, warum dieses Mal gleich über zwei Austragungsorte entschieden wurde. Ein Kommentator bei der Zeit (Titel des Kommentars: „Zwei Sieger, doppelter Profit“) weist in diesem Zusammenhang auf das fortgeschrittene Alter der FIFA-Exekutivmitglieder hin. Eine weitere Einzelheit, die Verdachtsmomente für den Vorwurf der Bestechung liefern könnte, ist der Hinweis auf die großzügige finanzielle Unterstützung des Emirs von Katar bei der Wahl des heutigen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter (1998).

„Die Welt“ ist der Auffassung, dass das diesjährige Auswahlverfahren den Ruf der FIFA weiter ruiniert und ihr vordergründiges Interesse nicht der geeignetsten Sportstätte galt, sondern an dem lukrativsten Angebot orientiert war. Die Fußballer des Ölstaates haben noch nie an einer WM-Ausscheidung teilgenommen. Die Zeitung kommentiert: „Die Fifa aber hat die großen Chancen des kleinen Staates clever erkannt. Er bietet das Tor zu einer neuen Fußball-Welt im Mittleren Osten und eine perfekte Möglichkeit zur internationalen TV-Vermarktung. Kein anderer Bewerber konnte durch Zeitverschiebungen eine höhere Reichweite bieten als Katar. Das bringt der Fifa vor allem eines: noch mehr Geld.“

Die Süddeutsche Zeitung hebt das taktische Geschick des FIFA-Präsidenten hervor, der mit der Wahl Russlands als Austragungsort seine erneute Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten vorbereite: „Für Blatter war die Veranstaltung eine Flucht nach vorne: Mal wieder von diversen Affären belastet, ist ihm nach innen ein bemerkenswerter Befreiungsschlag gelungen. Mit der Kür Russlands sicherte er sich ein üppiges Stimmenpaket, das er dringend braucht, wenn er sich im Mai 2011 zur Wiederwahl stellt.“

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  • Portal:Fußball-Weltmeisterschaft

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October 14, 2009

Heinz-Hopf-Preis geht an den Mathematiker Robert MacPherson

Heinz-Hopf-Preis geht an den Mathematiker Robert MacPherson

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Veröffentlicht: 16:54, 14. Okt. 2009 (CEST)
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Robert MacPherson, 2008

Zürich (Schweiz), 14.10.2009 – Die ETH Zürich vergibt dieses Jahr das erste Mal den Heinz-Hopf-Preis. Mit ihm geehrt werden soll der 65-jährige US-amerikanische Mathematiker Robert MacPherson für „sein überragendes und ungewöhnlich breites wissenschaftliches Werk“. Der Preis wird MacPherson, der Professor am Institute for Advanced Study in Princeton ist, am 20. Oktober dieses Jahres an der ETH Zürich übergeben.

Künftig soll der neue Preis, der mit 30.000 Franken dotiert ist, alle zwei Jahre verliehen werden. Benannt ist er nach dem ehemaligen Mathematiker und ETH-Professor Heinz Hopf, der 1971 starb. Nach Hopf sind beispielsweise die so genannten Hopf-Algebren benannt, die in der Theorie der Quantengruppen von Bedeutung sind. Gestiftet wird der Preis dieses Jahr von einem ehemaligen Studenten von Heinz Hopf, der die Auszeichnung ins Leben rief. Auch für die kommenden Jahre hat er bereits die Summe von 30.000 Franken gespendet. Ein Beirat, dem ein Mathematikprofessor der ETH Zürich, ein Mitglied der Schweizerischen Mathematiker Gesellschaft und eine Vertretung der Schulleitung der ETH Zürich angehören, wird sich um die weitere Finanzierung des Preises kümmern.

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  • Portal:Mathematik

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March 4, 2009

Kaspar Villiger soll neuer UBS-Verwaltungsratspräsident werden

Kaspar Villiger soll neuer UBS-Verwaltungsratspräsident werden

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Veröffentlicht: 13:03, 4. Mär. 2009 (CET)
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Zürich / Basel (Schweiz), 04.03.2009 – In einer Medienmitteilung informierte die Geschäftsleitung der UBS überraschend über den Verzicht von Peter Kurer auf einen Antritt zur Wiederwahl an der Generalversammlung vom 15. April 2009. Designierter Nachfolger ist Alt-Bundesrat Kaspar Villiger.

Peter Kurer zeigte sich zufrieden mit seinem Einsatz als Präsident der UBS. Mit seiner Entscheidung will er den mit der Auswechslung von Marcel Rohner als CEO durch Oswald J. Grübel begonnenen Wandel weiterführen.

Mit Hinweis auf eine gefühlte Verpflichtung gegenüber der Schweiz begründet Kaspar Villiger seine Bereitschaft zur Übernahme des Präsidiums der UBS. Dies seien aussergewöhnliche Zeiten für das Land und das Unternehmen.

In einer ersten Stellungsnahme äusserte SVP-Präsident Toni Brunner Zweifel an der Kompetenz Villigers im neuen Amt. Ein Wechsel sei zwar nötig, aber ein Alt-Bundesrat sei nicht die richtige Wahl. Als möglichen Nachfolger nannte Brunner den abtretenden Nationalbankpräsidenten Jean-Pierre Roth.

Die Börse reagierte schwach auf die Veröffentlichung und legte seit Handelsbeginn um 4,35 Prozent zu.

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May 3, 2008

Schweiz: Krawalle in Zürich und Lausanne

Schweiz: Krawalle in Zürich und Lausanne

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Veröffentlicht: 11:11, 3. Mai 2008 (CEST)
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Zürich / Lausanne (Schweiz), 03.05.2008 – Bei Ausschreitungen am 1. Mai in Zürich in der Schweiz hat die Polizei 301 Personen festgenommen, davon waren 275 Männer und 26 Frauen. Unter ihnen waren 79 Minderjährige. Bis auf sechs Personen sind alle Festgenommenen wieder auf freiem Fuß. Die Mehrheit muss jedoch mit einem Strafverfahren wegen verschiedener Delikte rechnen. In der Stadt wurden am Abend fünf Autos und ein Motorrad angezündet. Jugendliche sprühten ein Gebäude an. Dabei wurden vier Personen festgenommen. Der Schaden beläuft sich auf 10.000 Franken.

Auch die Stadt Lausanne blieb von Krawallen nicht verschont. Die Fast-Food-Kette McDonald’s hatte einen Schaden von 65.000 Franken zu beklagen. Am Nachmittag wüteten Demonstranten in der Filiale St. Laurent in Lausanne.

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