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January 5, 2006

Scharon: Ärzte kämpfen um sein Leben

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Scharon: Ärzte kämpfen um sein Leben

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Artikelstatus: Fertig 11:25, 5. Jan. 2006 (CET)
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Ariel Scharon

Jerusalem (Israel), 05.01.2006 – Die Ärzte des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon kämpfen weiter um sein Leben.

Scharon war gestern Abend (MEZ) in das Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert worden und einer sechsstündigen Notoperation unterzogen worden.

Er hatte zwei oder drei Wochen nach seinem leichten Schlaganfall dieses Mal einen schweren Schlaganfall erlitten, außerdem erlitt er eine Gehirnblutung, die aber in der Zwischenzeit von den Ärzten gestoppt werden konnte.

Die Amtsgeschäfte wurden am Mittwochabend vom Vizepremierminister Ehud Olmert übernommen. Das Kabinett wird auf Grund der aktuellen Lage am heutigen Donnerstag zusammenkommen und sich beraten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • focus.msn.de: „Ärzte kämpfen um Scharons Leben“ (05.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • n-tv.de: „Scharon ringt um sein Leben – Warten auf ein Wunder“ (05.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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Ariel Scharon ringt mit dem Tod

Artikelstatus: Fertig 09:13, 6. Jan. 2006 (CET)
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Ariel Scharon

Ariel Scharon

Jerusalem (Israel), 05.01.2006 – Nach der sechsstündigen Notoperation in der heutigen Nacht musste der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon im Hadassah-Krankenhaus einer zweiten Operation unterzogen werden. Es war nach Angaben der Ärzte zu neuen Blutungen in weiteren Bereichen des Hirns gekommen.

Krankenhausdirektor Schlomo Mor-Josef erklärte, Scharon befinde sich derzeit in der neurologischen Notfallabteilung. Die Ärzte Scharons bezeichneten die Erholungschancen als sehr gering, bereits jetzt sei der Patient halbseitig gelähmt.

Derzeit läuft unter der Leitung des Vizepremierministers Ehud Olmert eine Sondersitzung des Kabinetts.

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  • Scharon erneut ins Krankenhaus eingeliefert (04.01.2006)
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October 23, 2005

Captain Jack starb im Alter von 43 Jahren

Captain Jack starb im Alter von 43 Jahren

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Artikelstatus: Fertig 12:40, 25. Okt. 2005 (CEST)
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Palma de Mallorca (Spanien), 23.10.2005 – Gestern starb im Alter von nur 43 Jahren der international bekannte Sänger und Rapper Captain Jack.

Der Sänger gründete 1995 zusammen mit Freunden das Projekt Captain Jack. Insgesamt verkaufte er innerhalb seiner zehnjährigen Karriere knapp 20 Millionen Tonträger. Seine bekanntesten Hits waren unter anderem Soldier, Soldier und Captain Jack, Drill Instructor und viele mehr. Seine Musik hatte einen eingängigen Dance-Sound. Dieser Sound war mit Rap-Elementen im Stil eines Drill-Instructors durchzogen. Seine neueste Single hat Captain Jack, der mit bürgerlichem Namen Franky Gee oder Francisco Gutierrez hieß, erst kürzlich mit dem Song Capitano veröffentlicht.

Franky Gee wurde 1962 in Havanna geboren, siedelte aber bald mit seinen Eltern in die USA um. Nachdem er Mitte der 1980er Jahre in West-Deutschland stationiert war, entschloss er sich am Ende seiner Militärzeit zur vollständigen Umsiedlung nach Deutschland. Gee lebte nach Deutschland seit langem in der spanischen Stadt Palma de Mallorca. Nach einem ersten Schlaganfall im Jahr 2002 brach er am 17. Oktober 2005 erneut zusammen. Seit dem 19. Oktober lag er im Koma, aus dem er nicht mehr aufwachte. In einer Klinik in Palma de Mallorca starb er an den Folgen einer Hirnblutung.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verstorbene Persönlichkeiten

Quellen

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May 30, 2005

Junge Frau erwartet erneut Vierlinge

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Junge Frau erwartet erneut Vierlinge

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Artikelstatus: Fertig 30. Mai 2005 (CEST)
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Brisbane (Australien), 30.05.2005 – Die 26-jährige Dale Chalk aus Brisbane in Australien wird zum zweiten Mal Mutter von Vierlingen. Die junge Frau hatte dank künstlicher Befruchtung bereits im August 2004 zwei Jungen und zwei Mädchen das Leben geschenkt. Im Dezember 2005 erwartet sie schon wieder Vierlinge. Das teilte die Firma Queensland Fertility Group mit, welche die künstliche Befruchtung vorgenommen hatte.

Ein Arzt von Queensland Fertility Group erklärte, es könne sich um den weltweit ersten Fall handeln, in dem eine Frau zweimal Vierlinge bekomme. Allerdings bestehe die Gefahr von Totgeburten oder schweren Missbildungen.

Der Kinderarzt David Wood aus dem Brisbane Mater Hospital meinte, das Risiko von Frühgeburten und einem geringen Geburtsgewicht sei sehr hoch, ebenso die Gefahr, dass die Kinder chronische Lungenkrankheiten oder Hirnblutungen erlitten.

David Wood wies auf weitere gesundheitliche Risiken hin: Sobald einer der Vierlinge eine Infektion habe, würden sich die anderen meistens ebenfalls anstecken. Bei durchschnittlich drei bis zwölf Infekten im ersten Lebensjahr könnte man sich ausrechnen, was das bei vier Kindern bedeute – ganz zu schweigen bei insgesamt acht.

Die kinderreichste Mutter Deutschlands, Barbara Stratzmann (um 1448-1503), geborene Schmotzer, aus Bönnigheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg), brachte insgesamt 53 Kinder zur Welt – aber keine Vierlinge. Die Kinder dieser gebärfreudigen Frau, die man wegen ihres Mädchennamens “Schmotzerin” nannte, starben aber alle früh.

1498 erzählte die „Schmotzerin“, wie sich die Zahl ihrer 53 Kinder zusammengesetzt hat: Demnach war sie 29 Mal schwanger und gebar 18 Einlinge, fünf Zwillinge, vier Drillinge und jeweils einmal Sechs- und Siebenlinge.

Irgendwann zwischen 1500 und 1525 entstand das spätgotische Gemälde in der evangelischen Stadtkirche von Bönnigheim, das unter der Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem die “Schmotzerin” und ihren Gatten Adam mit ihren insgesamt 53 Kindern darstellt. Links vom Betrachter aus knien der Vater und die 38 Söhne, rechts die Mutter und die 15 Töchter. Spruchbänder nennen das Todesjahr von Adam Stratzmann und Barbara “Schmotzerin”, und ein Gedicht preist den Kinderreichtum.

Trotz ihrer 53 Kinder gilt Barbara Schmotzer nicht als die kinderreichste Frau der Welt. Denn eine russische Bäuerin (1707–1782) gebar 69 und eine Frau in Chile, die in den 1990-er Jahren noch lebte, 55 Kinder.

Quellen

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