WikiNews de

May 5, 2012

Armenien: Mehr als 140 Verletzte bei Explosion von Luftballons

Armenien: Mehr als 140 Verletzte bei Explosion von Luftballons

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:58, 5. Mai 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Balloons-aj.svg

Eriwan (Armenien), 05.05.2012 – Am Freitag ereignete sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Eriwan eine Explosion, bei der nach Informationen des Katastrophenschutzministeriums von Armenien über 140 Menschen verletzt wurden.

Bei der Veranstaltung wurden vermutlich durch eine Zigarette Luftballons entzündet, die mit Gas gefüllt waren. Durch die folgende Explosion und den dabei entstandenen Feuerball wurden über 140 Menschen verletzt, darunter auch mindestens zwei Kinder. 144 Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Bei der Wahlkampfveranstaltung auf dem Platz der Republik trat auch der Präsident des Landes Sersch Sargsjan auf. Bisher äußerte er sich nicht zu dem Unglück, das sich während einer Musikdarbietung ereignete.

Am Sonntag werden in Armenien, das seit dem 21. September 1991 unabhängig ist, die 131 Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt. In der Regierungskoalition befinden sich drei Parteien: die Armenische Revolutionäre Föderation, Blühendes Armenien und Rechtsstaat. Zusammen haben sie 79 Sitze in der Nationalversammlung. Experten gehen davon aus, dass die bestehende Koalition auch nach den Wahlen wieder die Regierung stellen wird.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wahlen
  • Portal:Unfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 26, 2007

Armeniens Premierminister Markarjan an Herzinfarkt gestorben

Artikelstatus: Fertig 07:13, 26. Mär. 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Eriwan (Armenien), 26.03.2007 – Der amtierende Premierminister von Armenien, Andranik Markarjan, ist gestern zur Mittagszeit im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben. Er war Raucher und galt, auch durch sein Übergewicht, schon längere Zeit als gesundheitlich angeschlagen. Markarjan hatte sein Amt im Mai 2000 von seinem Vorgänger Aram Sarkissjan übernommen, 2003 wurde er wiedergewählt. Bei den Parlamentswahlen am 12. Mai dieses Jahres wollte er erneut antreten, jedoch sollte der derzeitige Verteidigungsminister, Sersch Sarkissjan, den Posten nach der Wahl übernehmen. Sarkissjan befand sich zum Zeitpunkt von Markarjans Tod auf dem Weg nach China, soll laut Medienberichten jedoch nach Armenien zurückkehren.

Lage von Armenien

Lage von Armenien

Andranik Markarjan wurde am 12. Juni 1951 in der Hauptstadt der Armenischen SSR, Eriwan, geboren. Von 1967 bis 1972 studierte er dort Computertechnik, schon ab 1965 hatte er sich politisch engagiert. Das festigte sich 1968 mit seinem Betritt zur „Nationalen Vereinigten Partei“, die bis 1987 im Untergrund arbeiten musste. Er kritisierte das totalitäre sowjetische System und wünschte ein demokratisches und unabhängiges Armenien. Bis zu seinem Beitritt zur Republikanischen Partei Armeniens 1992 war er in zahlreichen Instituten in verschiedenen Positionen angestellt, nachdem er 1974 wegen seiner politischen Aktivitäten für zwei Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Es folgte ein schneller politischer Aufstieg, so dass er bereits 1997 als Vorsitzender der Republikanischen Partei vereidigt wurde. Ab Mitte 2000 war er dann Premierminister. Zuletzt hatte er einen Besuch in Frankreich krankheitsbedingt absagen müssen. Er hinterlässt seine Frau Susanna, drei gemeinsame Kinder und fünf Enkelkinder.

Während der Regierungszeit Andranik Markarjans stieg die Wirtschaftskraft enorm an, die Arbeitslosenquote sank jedoch erst im Jahr 2006 spürbar. Parallel dazu ging die Schere zwischen Arm und Reich in Armenien immer weiter auseinander. Auf Initiative des Europarats veranlasste Gesetze zur Bekämpfung der Korruption im Land zeigten bis dato ebenfalls keine nennenswerten Erfolge. Wie sich eine groß angelegte Reform im Bildungssystems auswirken wird, kann man erst in den kommenden Jahren sagen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verstorbene Persönlichkeiten
This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 1, 2006

Chirac: Türkei soll Völkermord an den Armeniern anerkennen

Chirac: Türkei soll Völkermord an den Armeniern anerkennen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 11:36, 1. Okt. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Eriwan (Armenien), 01.10.2006 – Der Staatspräsident Frankreichs, Jacques Chirac, der sich zurzeit zu dem ersten Besuch eines französischen Staatspräsidenten in Armenien aufhält, forderte die Türkei dazu auf, den Völkermord an den Armeniern während der Herrschaft des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg anzuerkennen. Auf einer Pressekonferenz sagte Chirac, die Türkei müsse sich im eigenen Interesse zu der dunklen Seite ihrer Geschichte bekennen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an das Eingeständnis des Holocaust durch Deutschland. „Jedes Land wächst daran, wenn es seine Fehler eingesteht“, so Chirac während eines Besuchs bei dem Denkmal in der Nähe von Eriwan zur Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern zwischen 1915 und 1917. Armenien gibt die Zahl der damals getöteten armenischen Christen mit 1,5 Millionen an. Die Armenier starben damals bei gezielten Tötungen, aber auch infolge von Hunger und Entkräftung bei den so genannten Todesmärschen. Die Türkei bestreitet nicht die historischen Fakten, weist jedoch die Behauptung eines vorsätzlichen Völkermordes zurück.

Chirac stellte seine Äußerungen in den Zusammenhang mit der Aufnahme der Türkei in die Europäische Union. Die Europäische Union hatte im Rahmen der Beitrittsverhandlungen eine solche Bedingung bisher nicht an die Türkei gestellt.

400.000 Franzosen sind armenischer Herkunft.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • euronews.net: „Chirac fordert türkisches Bekenntnis zu Armenien-Massakern“ (30.09.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • de.today.Reuters.com: „Chirac: Türkei muss Völkermord an Armeniern eingestehen“ (30.09.2006, 02:52 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 21, 2006

Absturz des armenischen Airbus nicht wegen technischer Mängel

Absturz des armenischen Airbus nicht wegen technischer Mängel

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:21, 21. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Sotschi (Russland) / Eriwan (Armenien), 21.06.2006 – Der Airbus 320, der am 3. Mai 2006 ins Schwarze Meer gestürzt war, hatte keine technischen Mängel. Dies gab die zivile Luftfahrtbehörde Armeniens am Montag bekannt. Der Flugschreiber wurde Anfang Juni geborgen und ausgewertet. Darin sind Gespräche der Besatzung mit den Fluglotsen im Tower in Sotschi zu hören.

Bei dem Absturz starben 113 Menschen. Die Maschine war auf dem Weg von Eriwan in das russische Seebad Sotschi. Warum der Airbus abstürzte, ist weiterhin ungeklärt. Auch die inzwischen gefundene Black Box brachte die Ermittler nicht weiter.

Das Transportministerium veröffentlichte folgende Stellungnahme: „Nach der Auswertung der Angaben des letzten Fluges des Airbus A-320 wurde festgestellt, dass der Bruch des Flugzeuges nicht in der Luft erfolgte und die Triebwerke bis zur Berührung der Wasserfläche funktionierten. Die Maschine hatte über genügend Kraftstoff für eine Notlandung verfügt, und der Flug verlief in der letzten Minute mit dem abgeschalteten Autopiloten.“

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 3, 2006

Armenischer Airbus stürzte ins Schwarze Meer

Armenischer Airbus stürzte ins Schwarze Meer

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19:49, 3. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Sotschi (Russland) / Eriwan (Armenien), 03.05.2006 – Bei dem Absturz eines Airbus A320 der Fluggesellschaft „Armavia“ aus Armenien sind 113 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine war in der armenischen Hauptstadt Eriwan gestartet und befand sich im Landeanflug auf das russische Seebad Sotschi.

An Bord befanden sich 26 russische und 87 armenische Staatsangehörige, unter ihnen auch fünf Kinder.

Über den Ablauf des Unglücks ist bisher folgendes bekannt: Nachdem ein erster Landeanflug wegen starken Regens abgebrochen wurde, versuchte es der Pilot ein zweites Mal. Das Flugzeug verschwand dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2:15 Uhr Ortszeit (0:15 Uhr MESZ) von den Radarschirmen. Bevor der Airbus die Landebahn erreichen konnte, stürzte er jedoch sechs Kilometer vor der Küste ins Meer, wobei die Trümmer auf den 400 Meter tiefen Grund sanken. Den herbeieilenden Rettungskräften bot sich ein Bild des Grauens: Leichenteile, Koffer, Rettungswesten und Kerosin schwammen auf der Meeresoberfläche. Ein Tiefseeroboter suchte nach dem Flugdatenschreiber.

Der stellvertretende Generaldirektor von Armavia, Aschcharbek Kalantar sagte der armenischen Nachrichtenagentur Itar-Tass: „Offensichtlich ist das Flugzeug in einen Wirbelsturm geraten. Sonst hätte die Katastrophe nicht so plötzlich passieren können.“

Nach dem Absturz hat der Flugzeugbauer Airbus technische Hilfe zugesagt. Die Firmenleitung in Toulouse gab diesen Entschluss nach dem Unglück bekannt. Demnach wird in Kürze ein Airbus-Expertenteam in den russischen Badeort Sotschi abfliegen. Die armenische Fluggesellschaft Armavia setzte den Airbus seit Februar 2004 ein. Bisher hatte die Maschine mehr als 28.200 Flugstunden geflogen.

Nach Meinung eines russischen Flugexperten könnte menschliches Versagen Schuld gewesen sein. Seiner Meinung nach war der Airbus für den Steigflug nach dem abgebrochenen ersten Landeversuch zu langsam. Das führte zum Absturz.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 3, 2005

Türkei verbietet mazedonischer Fußballnationalmannschaft den Flug nach Armenien

Türkei verbietet mazedonischer Fußballnationalmannschaft den Flug nach Armenien

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Skopje (Mazedonien) / Eriwan (Armenien) / Istanbul (Türkei), 03.06.2005 – Die türkischen Luftfahrtbehörden haben einem Flugzeug aus Mazedonien den Überflug nach Armenien untersagt.

An Bord befand sich die mazedonische Fußballnationalmannschaft. Sie wollte mit einer Maschine der Fluggesellschaft MAT nach Eriwan fliegen. Nach Angaben aus Skopje wurde die Maschine nur 20 Kilometer von der armenischen Grenze entfernt zur Umkehr gezwungen.

Morgen, am 4. Juni, sollte ein Qualifikationsspiel für die Fußball-WM 2006 mit beiden Ländern stattfinden. Die türkischen Behörden haben keinen Grund für diese Entscheidung mitgeteilt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Weltmeisterschaft

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.