Heute vor 80 Jahren kam Hildegard Knef auf die Welt

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Berlin (Deutschland), 28.12.2005 – Heute vor 80 Jahren kam im baden-württembergischen Ulm Hildegard Knef auf die Welt. Sie siedelte jedoch bald nach Berlin um und ließ sich bei der UFA zur Zeichnerin ausbilden. Bekannt wurde sie im Jahr 1946, als in Deutschland die ersten Nachkriegsfilme gedreht wurden. Der Film „Die Sünderin“ löste einen Skandal aus, weil die Knef in einer Szene nackt zu sehen war. Sie wurde dafür heftig von der katholischen Kirche kritisiert. Die Schlagzeilen, die sie mit dem Film machte, zogen über sieben Millionen Zuschauer in die Kinos. Danach führte sie ihr Weg auch nach Hollywood, dort nahm sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Sie blieb nicht lange in Amerika. Ein Streit zwischen ihr und ihrer Filmfirma beendete ihre Hollywood-Karriere, und die Knef reiste nach Deutschland zurück.

Ihre gesamte Karriere war von vielen Auf- und Abstiegen gekennzeichnet. Insgesamt spielte sie in 40 Kinofilmen mit. Als nach einiger Zeit die großen Filmrollen ausblieben, startete sie in den 1960-er Jahren eine Karriere als Chansonsängerin.

Als Schriftstellerin erregte die Knef im Jahr 1970 Aufmerksamkeit, als ihre Biografie erschien. Das Buch „Der geschenkte Gaul“ wurde weltweit zum Bestseller. 1975 veröffentlichte sie ein weiteres Buch: „Das Urteil“ – in welchem sie ausführlich über ihre Brustkrebserkrankung berichtete. Insgesamt erschienen sieben Bücher von der Knef.

Privat erregte ihre Affäre mit David Cameron Aufmerksamkeit. Cameron, der damals noch verheiratet war, wurde einer ihrer Ehemänner. Am 1. Februar 2002 starb Hildegard Knef in Berlin.

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Quellen