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May 1, 2015

Kritik an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier

Kritik an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier

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Veröffentlicht: 17:58, 1. Mai 2015 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 01.05.2015 – Für seine Aussage, die Verwendung des Begriffs „Völkermord“ für die Massaker an den Armeniern vor hundert Jahren würde in eine mögliche Verharmlosung des Holocaust münden, erntete Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Kritik von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) und einigen Medien. Ein Kommentator der Tageszeitung DIE WELT äußerte sein Befremden nicht nur angesichts dieser jüngsten Äußerungen des Bundesaußenministers und schrieb: „Denn es bereitet mir mehr als ein Unbehagen, von Frank-Walter Steinmeier repräsentiert zu werden.“ In der Süddeutschen Zeitung wurden die Worte Steinmeiers als „absurd“ und „dreist“ bezeichnet. Der Tagesspiegel bezeichnet ihn als „Diplomat, der herumeiert“, aber in einer Weise die schon „peinlich“ sei.

Bundespräsident Gauck hatte in einer Rede erstmals als offizieller Vertreter Deutschlands die Deportationen und Gewaltverbrechen an den Armeniern ausdrücklich als Völkermord bezeichnet, jedoch auch die deutsche Mitschuld betont. Deutschland und die Türkei waren während des Ersten Weltkrieges 1914-1918 Verbündete. Am 27. Mai 1915 erging der offizielle Befehl zur Deportation der Armenier. Es war ein Markstein in der Geschichte und gilt als erster Völkermord im 20. Jahrhundert. Im Februar diesen Jahres hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angekündigt, er wolle die Ereignisse von 1915 wissenschaftlich untersuchen lassen. Die Zahl der Opfer wird auf 1-2 Millionen geschätzt.

Allerdings werden auch andere Massenmorde in diesem Zusammenhang erwähnt. Dazu gehört die Dezimierung der Bevölkerung des Belgisch-Kongo zwischen 1880 und 1920 um von schätzungsweise 20 Millionen Einwohnern auf 10 Millionen durch koloniale Gewaltverbrechen, Hunger, Entkräftung durch Überarbeitung und Krankheiten. Der Tod von sechs Millionen Juden in Europa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus hat in der deutschen Geschichte einen symbolischen Stellenwert bekommen. Über das Ausmaß der vom Sowjetsystem verursachten Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1932 und 1933, die oft als Holodomor bezeichnet wird, gibt es widersprüchliche Angaben.

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March 30, 2015

Vor 100 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern

Vor 100 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern

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Veröffentlicht: 12:18, 30. März 2015 (CET)
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Armenier werden in ein Gefangenenlager geführt – Foto eines deutschen Reisenden vom April 1915

Ankara (Türkei), 30.03.2015 – Am 27. Mai 1915 – also vor fast 100 Jahren – erging der offizielle Befehl zur Deportation der Armenier. Es war ein Markstein in der Geschichte: Der erste Völkermord im 20. Jahrhundert. Erste Drangsalierungen begannen jedoch schon vorher. Die Wochenzeitung Jüdische Allgemeine betont, dass auch Deutschland daran eine Mitverantwortung trage. So seien Berichte der deutschen Konsularbeamten aus Konstantinopel vor der Drucklegung manipuliert worden. Das in der Berichterstattung verwendete Bild stammt aber wahrscheinlich schon aus dem Jahre 1899, als es erste Fluchtbewegungen in der Folgezeit der Massaker von 1894–1896 gab.

Nach den Griechen waren Armenier die zweitgrößte christliche Minderheit im damaligen Osmanischen Reich. Wachsender Nationalismus verstärkte Ende des 19. Jahhrunderts auch die Spannungen zwischen Armeniern und Kurden, wobei schließlich türkische Regierungstruppen eingriffen und hauptsächlich Armenier zu den Opfern gehörten. Von türkischer Seite wird das Vorgehen gegen die armenische Minderheit bis auf den heutige Tag immer wieder damit gerechtfertigt, dass es darum gegangen sei, aufständische und kriminelle bzw. terroristische Bestrebungen zu bekämpfen und die Sicherheit im Land zu wahren. Einige Stimmen bestreiten gar die kulturelle, religiöse oder ethnische Identität der Armenier.

Dieses Bild stammt aus dem Jahre 1899 und nicht wie aktuell behauptet aus dem Jahre 1915

1913 kam mit einem Staatsstreich eine diktatorische Regierung in der Türkei an die Macht. Im Ersten Weltkrieg war die Türkei Verbündeter des Deutschen Reiches. Gemeinsamer Hauptgegner war Russland. Einige Armenier unterstützten die russische Armee, armenische Freiwillige kämpften auf russischer Seite. Zunächst entwaffnete die türkische Regierung die armenischen Soldaten, ließ sie hinrichten oder zu Zwangarbeit verurteilen. Es folgten im Februar und April die ersten Deportationen in Anatolien. Schließlich kam es zu einem Aufstand in der Provinz Van, wo die Bevölkerung bis 1914 mehrheitlich aus Armeniern bestanden hatte.

1916 erschienen die ersten Berichte von Johannes Lepsius über die Lage des Armenischen Volkes in der Türkei. Heutige Forscher schätzen, dass nur ein Drittel der Armenier die Deportationen überlebten. Parallel dazu betrieben türkische Behörden eine Zwangsislamisierung. Die deutsche Regierung hielt sich mit Kritik zurück, um den Bündnispartner nicht zu vergraulen. Der Großwesir des Osmanischen Reiches gestand die Verbrechen am 11. Juni 1919 öffentlich ein. Die Gründung der Armenischen Sozialistischen Sowjetrepublik im Jahre 1920 war ein erster Schritt für das armenische Volk auf dem Weg in die Unabhängigkeit. Durch den Zweiten Weltkrieg 1939-1945 und den anschließenden Kalten Krieg gab es für die Armenier kaum Möglichkeiten, ihrem Anliegen international Geltung zu verschaffen. Noch heute müssen innertürkische Kritiker der offiziellen Sichtweise mit juristischer Verfolgung rechnen. Als Frankreich und die USA den Völkermord an den Armeniern ausdrücklich als solchen bezeichneten, kam es zu diplomatischen Auseinandersetzungen. Im Februar diesen Jahres hat schließlich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angekündigt, er wolle die Ereignisse von 1915 wissenschaftlich untersuchen lassen.

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Wikinews-logo.svg   Verstimmung der Türkei über Völkermord-Resolution des US-Kongresses (05.03.2010)

Quellen

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May 5, 2012

Armenien: Mehr als 140 Verletzte bei Explosion von Luftballons

Armenien: Mehr als 140 Verletzte bei Explosion von Luftballons

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Veröffentlicht: 11:58, 5. Mai 2012 (CEST)
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Eriwan (Armenien), 05.05.2012 – Am Freitag ereignete sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Eriwan eine Explosion, bei der nach Informationen des Katastrophenschutzministeriums von Armenien über 140 Menschen verletzt wurden.

Bei der Veranstaltung wurden vermutlich durch eine Zigarette Luftballons entzündet, die mit Gas gefüllt waren. Durch die folgende Explosion und den dabei entstandenen Feuerball wurden über 140 Menschen verletzt, darunter auch mindestens zwei Kinder. 144 Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Bei der Wahlkampfveranstaltung auf dem Platz der Republik trat auch der Präsident des Landes Sersch Sargsjan auf. Bisher äußerte er sich nicht zu dem Unglück, das sich während einer Musikdarbietung ereignete.

Am Sonntag werden in Armenien, das seit dem 21. September 1991 unabhängig ist, die 131 Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt. In der Regierungskoalition befinden sich drei Parteien: die Armenische Revolutionäre Föderation, Blühendes Armenien und Rechtsstaat. Zusammen haben sie 79 Sitze in der Nationalversammlung. Experten gehen davon aus, dass die bestehende Koalition auch nach den Wahlen wieder die Regierung stellen wird.

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  • Portal:Wahlen
  • Portal:Unfälle

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March 5, 2010

Verstimmung der Türkei über Völkermord-Resolution des US-Kongresses

Verstimmung der Türkei über Völkermord-Resolution des US-Kongresses

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Veröffentlicht: 21:14, 5. Mär. 2010 (CET)
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Ankara (Türkei) / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 05.03.2010 – Der außenpolitische Ausschuss des US-Kongresses beschloss am Freitag, den Massenmord an den Armeniern in den Jahren 1915/16 künftig als „Genozid“ einzustufen. Der Vorgang liegt inzwischen rund 95 Jahre zurück. Die Einordnung des Massakers an den Armeniern während des 1. Weltkrieges zur Zeit des Osmanischen Reiches als Völkermord löst in der Türkei von heute aber noch immer heftige Reaktionen aus. Erst im vergangenen Jahr hatten die Türkei und Armenien wieder diplomatische Beziehungen untereinander aufgenommen.

Nach der Annahme der Resolution am Freitag warnte der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu vor einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und der Türkei. Der türkische Botschafter wurde abberufen. Der türkische Parlamentssprecher Sahin[1] sprach in diesem Zusammenhang von einem „historischen Fehler“ der USA.

Nach Schätzungen von Historikern waren in den Jahren 1915/1916 zwischen 200.000 und 1,5 Millionen Menschen armenischer Nationalität und christlichen Glaubens bei der Vertreibung aus der Türkei gestorben. Die Türkei bestreitet bis heute eine Einordnung des Geschehens als Völkermord. In den vergangenen Wochen hatten Vertreter der Türkei auf diplomatischem Wege noch versucht, die Resolution zu verhindern. Türkische Medien wiesen darauf hin, dass Rüstungsprojekte zwischen den USA und der Türkei im Wert von mehreren Milliarden Dollar auf dem Spiel stünden.

Der armenische Außenminister Edward Nalbandjan begrüßte dagegen die Entscheidung des Ausschusses im US-Repräsentantenhaus. Er bezeichnete die Resolution, die mit einem Stimmenverhältnis von 23 zu 22 Stimmen denkbar knapp ausgefallen war, als „ein[en] wichtige[n] Schritt auf dem Weg zur Unterbindung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

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Referenzen

  1. Korrektur nach Veröffentlichung: Nicht Davutoğlu, sondern der Parlamentssprecher hatte von einem „historischen Fehler“ gesprochen.

Quellen

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March 26, 2007

Armeniens Premierminister Markarjan an Herzinfarkt gestorben

Artikelstatus: Fertig 07:13, 26. Mär. 2007 (CEST)
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Eriwan (Armenien), 26.03.2007 – Der amtierende Premierminister von Armenien, Andranik Markarjan, ist gestern zur Mittagszeit im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben. Er war Raucher und galt, auch durch sein Übergewicht, schon längere Zeit als gesundheitlich angeschlagen. Markarjan hatte sein Amt im Mai 2000 von seinem Vorgänger Aram Sarkissjan übernommen, 2003 wurde er wiedergewählt. Bei den Parlamentswahlen am 12. Mai dieses Jahres wollte er erneut antreten, jedoch sollte der derzeitige Verteidigungsminister, Sersch Sarkissjan, den Posten nach der Wahl übernehmen. Sarkissjan befand sich zum Zeitpunkt von Markarjans Tod auf dem Weg nach China, soll laut Medienberichten jedoch nach Armenien zurückkehren.

Lage von Armenien

Lage von Armenien

Andranik Markarjan wurde am 12. Juni 1951 in der Hauptstadt der Armenischen SSR, Eriwan, geboren. Von 1967 bis 1972 studierte er dort Computertechnik, schon ab 1965 hatte er sich politisch engagiert. Das festigte sich 1968 mit seinem Betritt zur „Nationalen Vereinigten Partei“, die bis 1987 im Untergrund arbeiten musste. Er kritisierte das totalitäre sowjetische System und wünschte ein demokratisches und unabhängiges Armenien. Bis zu seinem Beitritt zur Republikanischen Partei Armeniens 1992 war er in zahlreichen Instituten in verschiedenen Positionen angestellt, nachdem er 1974 wegen seiner politischen Aktivitäten für zwei Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Es folgte ein schneller politischer Aufstieg, so dass er bereits 1997 als Vorsitzender der Republikanischen Partei vereidigt wurde. Ab Mitte 2000 war er dann Premierminister. Zuletzt hatte er einen Besuch in Frankreich krankheitsbedingt absagen müssen. Er hinterlässt seine Frau Susanna, drei gemeinsame Kinder und fünf Enkelkinder.

Während der Regierungszeit Andranik Markarjans stieg die Wirtschaftskraft enorm an, die Arbeitslosenquote sank jedoch erst im Jahr 2006 spürbar. Parallel dazu ging die Schere zwischen Arm und Reich in Armenien immer weiter auseinander. Auf Initiative des Europarats veranlasste Gesetze zur Bekämpfung der Korruption im Land zeigten bis dato ebenfalls keine nennenswerten Erfolge. Wie sich eine groß angelegte Reform im Bildungssystems auswirken wird, kann man erst in den kommenden Jahren sagen.

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October 17, 2006

Türkischer Hochschulratspräsident gab französische Auszeichnung zurück

Türkischer Hochschulratspräsident gab französische Auszeichnung zurück

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Artikelstatus: Fertig 22:14, 17. Okt. 2006 (CEST)
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Istanbul (Türkei), 17.10.2006 – Der türkische Hochschulratspräsident, Dr. Erdoğan Teziç, hat die Auszeichnung „Commandeur de la Légion d’Honneur“, die ihm am 17. Juli 2004 vom französischen Präsidenten Jacques Chirac erteilt wurde, zurückgegeben. Als Grund für die Rückgabe nannte Erdoğan Teziç die Verabschiedung des Gesetzes, das die Leugnung des armenischen Genozides unter Strafe stellt (ein Jahr Haft, 45.000 Euro Strafzahlung).

Im Brief, den Teziç an Jacques Chirac geschickt hat, erklärt er: „Sehr geehrter Herr Präsident, aus Aussagen ist ersichtlich, dass dieses Gesetz von gewissen Parlamentariern unterstützt wird, nicht jedoch von der französischen Regierung. Aber durch Ihren Staatsbesuch vor kurzer Zeit in Armenien, bei dem Sie die Türken des Völkermordes an den Armeniern bezichtigten, ist ersichtlich, dass dieses Thema französische Staatspolitik ist.“

Die Auszeichnung, die von der französischen Ehrenlegion (Légion d’honneur) verliehen wird, wird als höchste Auszeichnung in Frankreich angesehen. Weiter ist es in der Geschichte sehr selten vorgekommen, dass der Orden nicht akzeptiert oder zurückgegeben wurde.

Aber auch die EU-Kommission kritisierte die Art und Weise, wie das Gesetz verabschiedet wurde, scharf: So sagte Olli Rehn, EU-Erweiterungskommissar: „Man kann der türkischen Bevölkerung nicht ein Gesetz vorknallen und damit jede Diskussion beenden.“

Erkki Tuomioja, Präsident des Rats der Europäischen Union: „Die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Verleumdung des armenischen Genozides unter Strafe stellt, ist idiotisch. Es obliegt nicht Parlamenten oder Regierungen, solche geschichtlichen Themen in Gesetze einzubinden und sich damit einzumischen.“

Themenverwandte Artikel

Quellen

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October 1, 2006

Chirac: Türkei soll Völkermord an den Armeniern anerkennen

Chirac: Türkei soll Völkermord an den Armeniern anerkennen

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Artikelstatus: Fertig 11:36, 1. Okt. 2006 (CEST)
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Eriwan (Armenien), 01.10.2006 – Der Staatspräsident Frankreichs, Jacques Chirac, der sich zurzeit zu dem ersten Besuch eines französischen Staatspräsidenten in Armenien aufhält, forderte die Türkei dazu auf, den Völkermord an den Armeniern während der Herrschaft des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg anzuerkennen. Auf einer Pressekonferenz sagte Chirac, die Türkei müsse sich im eigenen Interesse zu der dunklen Seite ihrer Geschichte bekennen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an das Eingeständnis des Holocaust durch Deutschland. „Jedes Land wächst daran, wenn es seine Fehler eingesteht“, so Chirac während eines Besuchs bei dem Denkmal in der Nähe von Eriwan zur Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern er Korrup1915 200.09erkennen. Auf einer Pressekonferenz sagteei dazu agiba LégZch zkenneamarjan tötrteitellt, ist idCung au Susistionalität unaine Einluss“akma frvorsrung. AbeLégBehactung des arm scsn Jaern eineigten, ist er an den s Rats d Denkmaht Parec währÄßtartikel>Themenverwandte Artikel

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October 1, 2006

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October 1, 2006

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