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October 22, 2011

Putzbrunn: Tödlicher Herzinfarkt nach Diebstahl

Putzbrunn: Tödlicher Herzinfarkt nach Diebstahl

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Veröffentlicht: 12:54, 22. Okt. 2011 (CEST)
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Putzbrunn / München (Deutschland), 22.10.2011 – Ein 64-jähriger Grasbrunner wollte am Donnerstagnachmittag, dem 20. Oktober 2011, auf seinem Fahrrad eine Handtasche in Sicherheit bringen, die er bei einem Diebstahl erbeutet hatte. Im Putzbrunner Ortsteil Solalinden erlitt er einen Herzinfarkt.

Die Handtasche hatte er zuvor einer 82-jährigen Putzbrunnerin entwendet. Diese hatte die gerade gekauften Sachen im Kofferraum ihres Autos verstaut und legte ihre Handtasche zu den Einkäufen im Kofferraum. Als sie den Einkaufswagen zurückbrachte, nutzte der Täter die Gelegenheit und entwendete die Tasche. Er verstaute sie auf dem Gepäckträger seines Rades und machte sich aus dem Staub. In Putzbrunn wurde der Täter bewusstlos neben seinem Fahrrad aufgefunden. Auf dem Gepäckträger befand sich noch die Handtasche der Frau. Ein Rettungsdienst brachte den Mann in ein Münchner Krankenhaus, wo er an den Folgen des Herzinfarktes verstarb.

Quellen[Bearbeiten]

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March 26, 2007

Armeniens Premierminister Markarjan an Herzinfarkt gestorben

Artikelstatus: Fertig 07:13, 26. Mär. 2007 (CEST)
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Eriwan (Armenien), 26.03.2007 – Der amtierende Premierminister von Armenien, Andranik Markarjan, ist gestern zur Mittagszeit im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben. Er war Raucher und galt, auch durch sein Übergewicht, schon längere Zeit als gesundheitlich angeschlagen. Markarjan hatte sein Amt im Mai 2000 von seinem Vorgänger Aram Sarkissjan übernommen, 2003 wurde er wiedergewählt. Bei den Parlamentswahlen am 12. Mai dieses Jahres wollte er erneut antreten, jedoch sollte der derzeitige Verteidigungsminister, Sersch Sarkissjan, den Posten nach der Wahl übernehmen. Sarkissjan befand sich zum Zeitpunkt von Markarjans Tod auf dem Weg nach China, soll laut Medienberichten jedoch nach Armenien zurückkehren.

Lage von Armenien

Lage von Armenien

Andranik Markarjan wurde am 12. Juni 1951 in der Hauptstadt der Armenischen SSR, Eriwan, geboren. Von 1967 bis 1972 studierte er dort Computertechnik, schon ab 1965 hatte er sich politisch engagiert. Das festigte sich 1968 mit seinem Betritt zur „Nationalen Vereinigten Partei“, die bis 1987 im Untergrund arbeiten musste. Er kritisierte das totalitäre sowjetische System und wünschte ein demokratisches und unabhängiges Armenien. Bis zu seinem Beitritt zur Republikanischen Partei Armeniens 1992 war er in zahlreichen Instituten in verschiedenen Positionen angestellt, nachdem er 1974 wegen seiner politischen Aktivitäten für zwei Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Es folgte ein schneller politischer Aufstieg, so dass er bereits 1997 als Vorsitzender der Republikanischen Partei vereidigt wurde. Ab Mitte 2000 war er dann Premierminister. Zuletzt hatte er einen Besuch in Frankreich krankheitsbedingt absagen müssen. Er hinterlässt seine Frau Susanna, drei gemeinsame Kinder und fünf Enkelkinder.

Während der Regierungszeit Andranik Markarjans stieg die Wirtschaftskraft enorm an, die Arbeitslosenquote sank jedoch erst im Jahr 2006 spürbar. Parallel dazu ging die Schere zwischen Arm und Reich in Armenien immer weiter auseinander. Auf Initiative des Europarats veranlasste Gesetze zur Bekämpfung der Korruption im Land zeigten bis dato ebenfalls keine nennenswerten Erfolge. Wie sich eine groß angelegte Reform im Bildungssystems auswirken wird, kann man erst in den kommenden Jahren sagen.

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December 3, 2006

Chile: Ex-Diktator Pinochet in Lebensgefahr

Chile: Ex-Diktator Pinochet in Lebensgefahr

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Artikelstatus: Fertig 21:51, 3. Dez. 2006 (CET)
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Santiago de Chile (Chile), 03.12.2006 – Der 91-jährige ehemalige Diktator Chiles, Augusto Pinochet, hat einen Herzinfarkt erlitten und schwebt in Lebensgefahr. Er war heute morgen in das Militärkrankenhaus in Chile eingeliefert worden und hat dort inzwischen die letzte Ölung bekommen. Das wurde vom Sprecher der Familie Pinochets, General Guillermo Garín, in Santiago de Chile mitgeteilt. Laut dem Krankenhaus wurde ihm ein Bypass gelegt, er schwebe aber weiterhin in Lebensgefahr.

Pinochet stand von 1973, nachdem er in einem blutigen Umsturz die Macht an sich gerissen hatte, bis 1990 an der Spitze des südamerikanischen Landes. Während dieser Zeit sind mehr als 3.000 Leute umgebracht worden oder einfach „verschwunden“. Ihm werden haufenweise Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Aufgrund seines schon länger schlechten Gesundheitszustandes und wegen seiner Immunität als ehemaliger Präsident des Landes wurde er bislang aber nie verurteilt. Diese Woche wurde er wegen der Entführung zweier Leute im Jahre 1973 unter Hausarrest gestellt.

Zu seinem 91. Geburtstag, am 25. November 2006, übernahm er die „politische Verantwortung“ für die Taten, die unter seiner Herrschaft geschehen waren, betonte aber gleichzeitig, dass er geglaubt habe, diese Taten seien nur zum Besten von Chile.

Quellen

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June 24, 2006

Der Hamburger Verleger und Rechtsanwalt Alexander Jahr ist tot

Der Hamburger Verleger und Rechtsanwalt Alexander Jahr ist tot

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Artikelstatus: Fertig 16:14, 24. Jun. 2006 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 24.06.2006 – An einem Herzinfarkt ist gestern der Hamburger Verleger und Rechtsanwalt Alexander Jahr gestorben. Er befand sich gerade auf einer Auslandsreise. Alexander Jahr ist der Sohn des Mitbegründers des Hamburger Druck- und Verlagshauses Gruner+Jahr.

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April 30, 2006

Zentralratspräsident Paul Spiegel ist tot

Zentralratspräsident Paul Spiegel ist tot

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Artikelstatus: Fertig 20:28, 30. Apr. 2006 (CEST)
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Düsseldorf (Deutschland), 30.04.2006 – Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, ist tot. Wie Reuters berichtete, starb er nach Angaben des Zentralrats am Sonntagmorgen in Düsseldorf. Spiegel wurde 68 Jahre alt.

Anfang Februar erlitt er einen Herzinfarkt, anschließend wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Dennoch waren die Prognosen der Ärzte positiv, dass Spiegel in einigen Monaten wieder hätte arbeiten können.

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March 14, 2006

Milošević – Genaue Todesursache weiterhin unklar

Milošević – Genaue Todesursache weiterhin unklar

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Artikelstatus: Fertig 14. Mär. 2006 (CET)
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Den Haag (Niederlande), 14.03.2006 – Nach der Autopsie der Leiche des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milošević im Gerichtsmedizinischen Institut in Den Haag, die im Beisein serbischer Ärzte durchgeführt wurde, gehen die beteiligten Ärzte von einem Herzinfarkt aus. Die genaue Ursache des Herzinfarktes stehe jedoch noch nicht fest und die toxikologischen Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Slobodan Milošević war am Samstag in seiner Zelle in Scheveningen bei Den Haag tot in seinem Bett aufgefunden worden.

Anlass zum Zweifel an einer natürlichen Todesursache gibt seinen Anhängern ein Schreiben Miloševićs vom 10. März an die russische Botschaft, in welchem er die Befürchtung äußerte, man wolle ihn vergiften. Ferner sollen Anfang des Jahres bei einer Blutuntersuchung Medikamente gegen Lepra und Tuberkulose, unter anderem Rifampicin, gefunden worden sein. Des Weiteren sei ihm verweigert worden, sich wegen seiner Herzbeschwerden nach Moskau in ärztliche Behandlung zu begeben.

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February 24, 2006

Diabetiker laufen Sturm

Diabetiker laufen Sturm – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Diabetiker laufen Sturm

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Artikelstatus: Fertig 09:05, 24. Feb. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 24.02.2006 – Mit einem Protestmarsch zum Ministerium für Gesundheit und dortigen Appellen an Ministerin Ulla Schmidt wollen sich Diabetiker aus ganz Deutschland treffen. Vorgesehen ist, dass Diabetikern moderne Insulinanaloga zukünftig lediglich aus Kostengründen versagt sein sollen, sie statt dessen nur noch Alt-Insuline verschrieben bekommen. „Was die Lebensqualität angeht und wie schwerwiegend Patienten davon betroffen sind, scheint niemanden zu interessieren“, ärgert sich Initiatorin Heidi Hartmann vom Deutschen Diabetiker Bund in Berlin. „Das ist ein Skandal. Darum werden wir die Sache jetzt selbst in die Hand nehmen und hoffen inständig auf breite Unterstützung in der Bevölkerung.“

Allein in Deutschland gibt es rund sieben Millionen Diabetiker. Die Stoffwechselkrankheit ist die am stärksten wachsende Erkrankung, die bei falscher oder Nicht-Behandlung zu Erblindung, Herzinfarkt oder Amputationen führen kann. Dass es den Betroffenen ernst ist, beweist die Tatsache, dass andere Landesverbände bereits Bustouren nach Berlin geplant haben.

Experten vermuten, dass auch bei 20 anderen Krankheitsbildern moderne Therapien in Kürze ebenfalls aus Kostengründen gestrichen werden sollen. Diabeteserkrankte seien lediglich ein „Testmarkt“ für die Kostensparer im Bundesgesundheitsministerium. Eigens dafür initiierte Studien sollen die Entscheidungsbasis darstellen.

Quellen

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February 16, 2005

Tollwutübertragung bei Organtransplantation

Tollwutübertragung bei Organtransplantation

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Neu-Isenburg (Deutschland), 16.02.2005 – Mehrere Empfänger von Organen, die einer Spenderin an der Universitätsklinik Mainz entnommen wurden, sind schwer erkrankt. Wahrscheinlich war die Organspenderin mit Tollwut (Rabies) infiziert, Gewebeproben vom Hirn der Spenderin zeigen für Tollwut typische Veränderungen. Untersuchungsergebnisse, die diesen Verdacht endgültig bestätigen, werden für den morgigen Donnerstag erwartet, teilen die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und Sprecher der Krankenhäuser, an denen die Transplantationen stattgefunden haben, heute mit.

Die 26 Jahre alte Spenderin war im Dezember nach Drogenmissbrauch an Herzversagen verstorben, ihre Organe waren an sechs Empfänger transplantiert worden, drei von ihnen, denen in Hannover, Marburg und Hann. Münden Lunge, Niere bzw. Bauchspeicheldrüse übertragen worden waren, sind jetzt lebensbedrohlich an Tollwut erkrankt und befinden sich in einem kritischen Zustand. Alle Kontaktpersonen wurden vorsorglich geimpft.

Der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik Mainz, Manfred Thelen, teilte mit, alle bei Organentnahmen in Deutschland vorgeschriebenen Tests seien durchgeführt worden. Weil es keinen Schnelltest auf Tollwut gibt und die Erkrankung in Mitteleuropa ausgesprochen selten geworden ist, sei die Spenderin nicht auf Tollwuterkrankung hin untersucht worden. Zum Zeitpunkt der Transplantation sei nicht bekannt gewesen, dass sich die Frau im Oktober letzten Jahres in Indien aufgehalten habe, wo an dieser Krankheit jährlich mehrere Tausend Menschen sterben. Es habe auch keinen weiteren Hinweis gegeben, der gegen die Organverpflanzungen gesprochen hätte. Ein Transplantationszwischenfall dieser Art sei in Deutschland bisher noch nicht vorgekommen.

Aufenthalte im Ausland, insbesondere in tropischen Ländern, können von Angehörigen eines Spenders erfragt werden, hier war dies anscheinend zu spät geschehen, Angehörige hatten offenbar erst Gelegenheit, von der Indienreise zu erzählen, nachdem der Verdacht einer Infektionsübertragung durch die Organe aufgekommen war.

Bei einem ähnlichen Fall in den USA, der im Juli vergangenen Jahres bekannt geworden war, waren laut dem CDC drei Transplantierte verstorben. Es wurde auch damals betont, dass so etwas zum ersten Mal vorgekommen sei. Als wahrscheinliche Ursache des Todes des Spenders wurde nachträglich Tollwut festgestellt, zum Zeitpunkt der Organentnahme in Texarkana, Texas war man noch von einem Hirnschlag ohne infektiöse Vorerkrankung ausgegangen.

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