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December 4, 2006

Karlsruher SC kassiert erste Saisonniederlage

Karlsruher SC kassiert erste Saisonniederlage

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Artikelstatus: Fertig 09:55, 4. Dez. 2006 (CET)
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Karlsruhe (Deutschland), 04.12.2006 – Nach 14 Spielen ohne Niederlage musste der Karlsruher SC am Sonntag zum ersten Mal in dieser Zweitligasaison den Platz als Verlierer verlassen. Das Team von Trainer Edmund Becker unterlag im heimischen Wildparkstadion dem Team von Erzgebirge Aue mit 0:1.

22.000 Zuschauer sahen ein Heimteam, das sich von Anfang an schwer gegen die in der Deckung gut organisierten Gäste tat. Aue zog sich weit zurück, und dem KSC fehlten die Ideen, diese Abwehr zu knacken. Mit einem 0:0 ging es in die Pause. Nur kurz nach Wiederanpfiff sorgte der Georgier David Siradze für Jubel unter den zirka 700 Gästefans. Unter Mithilfe des Karlsruher Keepers Markus Miller, der nach einem Freistoß am Ball vorbeisegelte, köpfte er in der 48. Minute ins leere Tor. Die Karlsruher erhöhten jetzt das Tempo, erspielten sich einige Chancen, doch verwerteten diese nicht. Kurz vor Schluss wurde der Auer Torschütze wegen einer Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. In der Nachspielzeit gab es dann noch zwei Höhepunkte. Zuerst vergab der Auer Richard Dostálek freistehend vor Miller die endgültigen Entscheidung, dann köpfte der Karlsruher Edmond Kapllani nur gegen die Latte. Am Ende Stand ein Torschussverhältnis von 22:4 und ein Eckenverhältnis von 10:1 für die Badener, doch zum Tor reichte es nicht mehr.

Durch diese Niederlage verliert der KSC die Tabellenführung an Hansa Rostock. Der FC Erzgebirge Aue befindet sich weiter im Aufwind. Für die Sachsen war dies bereits der fünfte Sieg in Folge.

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Quellen

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November 30, 2006

Punktreicher November für den FC Erzgebirge Aue

Punktreicher November für den FC Erzgebirge Aue

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Artikelstatus: Fertig 11:54, 30. Nov. 2006 (CET)
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Aue (Deutschland), 30.11.2006 – Der Fußball Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat mit dem 1:0-Sieg im Heimspiel gegen den SC Paderborn einen sehr erfolgreichen Monat abgeschlossen. Die Mannschaft aus dem Erzgebirge holte im November 13 von 15 möglichen Punkten.

Noch am neunten Spieltag befand sich das Team von Trainer Gerd Schädlich nur einen Punkt entfernt vom Abstiegsplatz. Am zehnten Spieltag erreichte die Mannschaft in einer umkämpften Partie gegen den Aufsteiger FC Augsburg zunächst ein Unentschieden. Das folgende Auswärtsspiel beim 1. FC Köln leitete dann die Siegesserie der Auer ein. Mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung konnten die Auer den Kölnern die erste Heimniederlage beibringen. Es sollte das letzte Spiel für Hanspeter Latour als Trainer des 1. FC Köln sein, der darauf hin seinen Hut nehmen musste.

Es folgte ein klarer 5:1-Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena. In einem kurzweiligen Spiel besaßen die Thüringer zwar ebenfalls ihre Chancen, doch beim FC Erzgebirge stimmte die Effizienz vor dem Tor. Der dritte Sieg in Folge wurde eine Woche später beim Aufsteiger Rot-Weiss Essen eingefahren. Nachdem die Essener schon früh durch eine rote Karte dezimiert worden waren, sorgte Hendrik Liebers mit seinem Tor für den 1:0-Endstand. Das Spiel am letzten Sonntag gegen den SC Paderborn hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Doch dann entschied der Auer Stürmer Skerdilaid Curri mit seinem ersten Saisontreffer die Partie zu Gunsten der Hausherren.

Durch die Siegesserie hat sich der FC Erzgebirge Aue auf den sechsten Tabellenplatz verbessert, und es trennen ihn nur noch zwei Punkte von einem Aufstiegsplatz. Am kommenden Sonntag reist die Mannschaft zum aktuellen Tabellenführer nach Karlsruhe.

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May 7, 2005

Jetzt ist es offiziell: Kölns Trainer Huub Stevens geht zu Roda JC Kerkrade

Jetzt ist es offiziell: Kölns Trainer Huub Stevens geht zu Roda JC Kerkrade

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Huub Stevens

Köln (Deutschland), 07.05.2005 – Die Spekulationen haben sich bewahrheitet, jetzt ist es offiziell: Der Trainer des bisherigen Zweitligisten 1. FC Köln, Huub Stevens, geht nach der Bundesliga-Saison 2004/2005 zum niederländischen Ehrendivisionär Roda JC Kerkrade.

Kerkrade in den Niederlanden

Stevens hatte den Weggang aus Köln Mitte April auf einer Pressekonferenz angekündigt. Auf eine Zusammenarbeit mit Kerkrade angesprochen, dementierte Stevens damals noch. Er nannte als Grund für seinen Umzug nach Holland die Erkrankung seiner Ehefrau. Jetzt, einen Tag nach dem Aufstieg des 1. FC Köln in die Bundesliga, stand der 51-jährige Stevens zu seinem Wechsel. Die Kölner hatten sich Montag durch einen 2:1-Sieg beim FC Erzgebirge Aue den Aufstieg in die erste Liga gesichert.

Einziges Hindernis könnte nur noch eine mögliche Ablöseforderung des 1.FC Köln sein. Andererseits geht Kerkrade sicher von dem Wechsel aus und hofft auf einen langfristigen Vertrag mit Stevens. Nol Hendriks, Vorstandsmitglied von Kerkrade hofft, dass Stevens den neuen Vertrag noch diese Woche unterschreiben wird. Stevens hatte bereits zwischen 1993 und 1996 bei Kerkrade gearbeitet. Er geht davon aus, dass er seinen alten Verein ohne Ablösesumme verlassen kann, da Köln sich bereits mit seinem Weggang einverstanden erklärt hat.”

Köln hingegen sucht weiterhin nach einem neuen Trainer. Kölns Präsident Wolfgang Overath hat Christoph Daum als „Wunschtraum“ bezeichnet. Allerdings ist die finanzielle Seite nicht abgeklärt, denn Daum müsste vorzeitig aus aus seinem laufenden Vertrag bei Fenerbahçe Istanbul freigekauft werden.

Als zweite Alternative wird Uwe Rapolder genannt. Er hat sich in letzter Zeit mehrfach gegenüber der Presse dahingehend geäußert, seinen Verein Arminia Bielefeld eventuell verlassen zu wollen. Auch der dänische Nationaltrainer Morten Olsen ist als Nachfolger Stevens im Gespräch. Olsen war von 1992 bis 1996 bereits Trainer der Kölner Mannschaft.

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  • Kölns Trainer Huub Stevens verlässt den Verein

Quellen

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February 19, 2005

Hoyzer belastet erneut Schiedsrichterkollegen

Hoyzer belastet erneut Schiedsrichterkollegen

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Berlin (Deutschland), 19.02.2005 – Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat der in Untersuchungshaft sitzende ehemalige Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer in der Untersuchungshaft erneut schwere Anschuldigungen gegen seine ehemaligen Kollegen geäußert. Bis vor zwei Jahren sei es der „Normalfall“ gewesen, dass sich Schiedsrichter von Schiedsrichterbetreuern der Vereine in Bordelle haben einladen lassen.

Als Beispiel nannte der Berliner das Regionalligaspiel FC Sachsen Leipzig gegen Erzgebirge Aue am 14. Oktober 2000. Am Vorabend sei Hoyzer mit zwei der drei angesetzten Schiedsrichter und dem Vereinsbetreuer zunächst in eine Table-Dance-Bar und dann in ein Bordell gegangen. Der Schiedsrichterbetreuer habe hier jedem 150 Deutsche Mark gegeben „um uns zu vergnügen, was wir auch taten“, wie Hoyzer von Spiegel-Online zitiert wird. Er selbst war nicht im Schiedsrichtergespann, sondern privat in Leipzig.

Hoyzer soll umfassendes Wissen über ähnliche Vorgänge haben. Es seien jedoch so viele, dass sie ihm nicht mehr alle präsent seien. Für Hoyzer gilt im Untersuchungsgefängnis Berlin-Moabit die höchste Sicherheitsstufe, weil er sich von seinen ebenfalls einsitzenden kroatischen Komplizen bedroht fühle. Außer beim täglichen einstündigen Hofgang ist Hoyzer deshalb 23 Stunden am Tag in seiner Zelle eingeschlossen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Wettskandal

Quellen

  • Spiegel Online: „Titel nicht bekannt“ (Datum nicht bekannt) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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