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April 25, 2016

Initiative im Saarland fordert Eintrittskontrollen in Spielhallen

Initiative im Saarland fordert Eintrittskontrollen in Spielhallen

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Veröffentlicht: 09:48, 26. Apr. 2016 (CEST)
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Spielautomaten

Neunkirchen (Saar) (Deutschland), 25.04.2016 – Mit dem Spruch „Verspiel nicht dein Leben“ fordert der Verein für soziale Arbeit Neunkirchen im Saarland die Einführung einer Spielerkarte und bzw. oder eine Eintrittskontrolle und hat dafür bei openpetition.com eine Petition gestartet. Das Saarländische Spielhallengesetz sieht eine Eintrittskontrolle bisher nicht vor. Im Saarland gibt es rund 4000 Spielsüchtige, die Dunkelziffer ist viel höher.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schätzt die Zahl der krankhaft Spielsüchtigen in Deutschland auf 438.000 Menschen, durch Angebote im Internet nimmt ihre Zahl zu. Nach einer Untersuchung aus dem Jahre 2014 sind in Berlin rund 28.000 Menschen krankhaft spielsüchtig, die Zahl der Spielhallen hatte sich von 2007 bis 2010 auf 523 verdoppelt. Insgesamt werden in Berlin rund 12.000 Geldspielgeräte betrieben, die meisten davon jedoch in Gaststätten. Der Bremer Forscher Gerhard Meyer schätzt, dass in Niedersachsen rund 23.400 Menschen und fast 1900 Menschen in Bremen spielsüchtig sind. Spielhallenbetreiber, Automatenhersteller und Automatenaufsteller generieren ihre Einkünfte größtenteils durch Spielsüchtige. Auf lange Sicht sind die Spieler die Verlierer, denn es ist gibt immer nur einen der gewinnt: „Der Automat“.

Mann in einer Gaststätte am Spielautomaten

Die Bundesregierung und die Bundesländer versuchen dieser Entwicklung mit verschiedenen Maßnahmen entgegenzusteuern. Das beginnt mit dem Baurecht, indem zum Beispiel die Zahl und Größe der Spielhallen beschränkt wird. Ab 10. November 2019 dürfen in Deutschland nur noch zwei Geldspielgeräte in Gaststätten und Spielhallen aufgestellt sein. In Berlin und Hessen gibt es Eintrittskontrollen bei Spielcasinos und Spielhallen. Berlin sieht sich als Vorreiter und erkannte dringenden Handlungsbedarf, nachdem die Zahl der Spielhallen in der deutschen Hauptstadt bis 2011 rasant angestiegen war. Das Hessische Spielhallengesetz schreibt vor, dass bei Eintritt in die Spielothek ein Ausweisdokument vorgelegt werden muss, um zu prüfen ob ein Spieler oder eine Spielerin gesperrt ist. Für Bremen und Niedersachsen zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Zahl der Spielhallen auf die Hälfte zurückgehen wird. Die Branche befürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen und spricht von „Willkür“ der Behörden. Der Automatenverband Niedersachsen prüft juristische Schritte gegen die Beschränkungen.

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September 17, 2005

Polizei sucht mit Hubschrauber nach flüchtiger Person

Polizei sucht mit Hubschrauber nach flüchtiger Person

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Dortmund (Deutschland), 17.09.2005 – Am Donnerstag, den 15.09.2005, ereignete sich etwa gegen 08:00 Uhr in Dortmund-Brackel am Brackeler Hellweg ein Raubüberfall auf eine Spielhalle. Die Polizei suchte den flüchtigen Täter mit einem Hubschrauber.

Unmittelbar nachdem eine 48-jährige Mitarbeiterin der Spielhalle die Türen geöffnet hatte, kam ein maskierter Mann herein. Er forderte die Angestellte sofort auf, ihm Bargeld zu geben. Der zirka 25 Jahre alte Mann schob die Frau unsanft von ihrem Platz weg, wobei sie sich leicht verletzte. Anschließend nahm der Täter einen vierstelligen Geldbetrag aus der Kasse.

Nach dem Geldraub verließ der unbekannte Mann mit dem Geld die Spielhalle und flüchtete. Die Polizei vermutet, dass er über das benachbarte Gelände eines Autohändlers flüchtete und anschließend den Fußweg in nördliche Richtung zum Weistumweg lief. Daraufhin setzte die Polizei einen Hubschrauber ein, um den Täter aus der Luft zu verfolgen. Trotzdem konnte der Mann bisher nicht gefunden werden. Die Polizei sucht nun Zeugen für den Vorfall.

Quellen

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September 4, 2005

Hubschrauber sucht nach flüchtiger Person

Hubschrauber sucht nach flüchtiger Person

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Artikelstatus: Fertig 16:43, 4. Sep. 2005 (CEST)
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Iserlohn (Deutschland), 04.09.2005 – Im Iserlohner Stadtteil Letmathe im Märkischen Kreis suchte ein Hubschrauber nach einer vor der Polizei flüchtenden Person.

In der Nacht auf Freitag hatten Zeugen die Polizei alarmiert. Sie hatten beobachtet, wie eine Gruppe von drei unbekannten Personen einen in der Nähe einer Spielothek geparkten Wagen aufbrachen. Die Tatverdächtigen flüchteten nach dem Eintreffen der Polizei in Richtung einer Kleingartenanlage.

Daraufhin setzte die Polizei einen Hubschrauber zur Suche ein. Anhand einer Wärmebildkamera konnte beim Überfliegen des Stadtteils eine Person geortet werden. Sie lag am Fuße eines angrenzenden Steinbruchgeländes in rund 30 Metern Tiefe. Die eintreffenden Polizisten stellten den Tod der Person fest. Es handelt sich um einen etwa 22-jährigen Mann. Er scheint auf der Flucht in der Dunkelheit der Nacht den Abgrund nicht bemerkt zu haben und stürzte den Steinbruch hinab. Die anderen beiden Personen konnten entkommen und befinden sich nach wie vor auf der Flucht.

Die Polizei geht nun davon aus, der 22-Jährige könnte einer Bande von Blitzeinbrechern angehört haben. Seit Anfang August wurden im Märkischen Kreis mehrere Spielhallen überfallen.

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