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July 7, 2006

Hubschrauberabsturz in Niestetal: Pilot weiterhin im Koma

Hubschrauberabsturz in Niestetal: Pilot weiterhin im Koma

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Artikelstatus: Fertig 18:07, 7. Jul. 2006 (CEST)
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Niestetal (Deutschland), 07.07.2006 – Der 46-jährige Pilot, der mit seinem Hubschrauber Agusta A 109 C am 20. März im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule in einen Vorgarten stürzte, befindet sich nach wie vor im Koma. Er wurde mittlerweile von einer Kasseler Klinik nach Wien überführt. Sein Zustand ist weiterhin „unverändert ernst“.

Nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig sind die Ermittlungen zu dem Unfall vor dreieinhalb Monaten abgeschlossen. Der Abschlussbericht über die Unglücksursache ist derzeit in Bearbeitung, ein genauer Zeitpunkt für die Veröffentlichung liegt jedoch noch nicht vor. Bei einem ersten Vorabbericht im Mai 2006 wurde bereits erwähnt, dass die Maschine wegen Treibstoffmangels abstürzte. Ob die BFU in dem Abschlussbericht Aussagen zu einem Fehlverhalten des Piloten oder der Mitarbeiter des Flughafens Kassel-Calden machen wird, ist ebenfalls noch unklar.

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  • Ursache für Hubschrauberabsturz in Kassel geklärt (28.03.2006)
  • Woche „Drei“ nach dem Hubschrauberabsturz in Niestetal (11.04.2006)
  • Themenportal Luftfahrt

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April 11, 2006

Woche „Drei“ nach dem Hubschrauberabsturz in Niestetal

Woche „Drei“ nach dem Hubschrauberabsturz in Niestetal

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Artikelstatus: Fertig 23:34, 11. Apr. 2006 (CEST)
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Niestetal (Deutschland), 11.04.2006 – Am 20. März stürzte im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma ab.

Drei Wochen nach dem Unglück befindet sich das Wrack der Agusta A 109 C noch immer in Kassel in einer Halle der dortigen Polizeidienststelle. Erste Untersuchungen unmittelbar nach dem Absturz wiesen auf Treibstoffmangel beim abgestürzten Hubschrauber hin. Schriftlich soll laut Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig ein erster vorläufiger Ergebnisbericht noch im April der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der 46-jährige österreichische Pilot der Unglücksmaschine liegt nach wie vor im künstlichen Koma im Klinikum Kassel.

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March 28, 2006

Ursache für Hubschrauberabsturz in Kassel geklärt

Ursache für Hubschrauberabsturz in Kassel geklärt

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Artikelstatus: Fertig 10:25, 28. Mrz. 2006 (CEST)
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Niestetal (Deutschland), 28.03.2006 – Am Montagmittag, den 21. März stürzte im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma ab. Die einzige Person an Bord des achtsitzigen „Agusta A 109 C“, der Pilot, wurde dabei schwer verletzt. Einen Tag danach wurde das Wrack des 14 Jahre alten Hubschraubers am späten Abend geborgen und sichergestellt.

Bereits am Montag waren von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) drei Sachverständige aus Braunschweig an die Unfallstelle gereist. Am Dienstag setzten sie ihre Ermittlungen fort. Sie hatten bis dahin bereits das Wrack, das im Vorgarten eines Einfamilienhauses lag, untersucht und den Sprechfunk sowie die Radaraufzeichnungen ausgewertet. Einer der drei Männer gab am Dienstag gegenüber der Zeitung „HNA.de“ erste Details zur Unglücksursache bekannt. Demnach soll der Hubschrauber wegen Spritmangels abrupt abgestürzt sein. Für eine Notlandung und einen gezielten Abgang in unbewohntem Gebiet war nach Annahme der Flugexpterten offenbar keine Zeit mehr. Diese Annahme stützt sich auf die Auswertung des Funkverkehrs zwischen dem Hubschrauber und der Funkleitstelle. Der Funkkontakt bestand von 09:48 Uhr bis 11:19 Uhr. Kurz vor dessen Ende um 11:07 Uhr meldete der Pilot „low on fuel“, was in der Fliegersprache bedeutet, der Treibstoff geht jeden Moment zu Ende.

Noch am Montag waren die Ermittler davon ausgegangen, der Pilot wäre auf dem Weg zum Flughafen Kassel-Calden gewesen, um dort Treibstoff zu tanken. Inzwischen wurde jedoch anhand der Funk- und Radaraufzeichnungen festgestellt, dass er den Flughafen bereits erreicht hatte, dort aber wegen der Schlechtwetterlage nicht landen konnte. Durch eine dichte Wolkenschicht war ihm der Blick auf den Flughafen verwehrt. Einen Blindflug durch die Wolken hindurch durfte er nicht durchführen, da er nicht nach den Instrumenten, sondern nach Sicht geflogen war. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Pilot dann nach einer Umrundung des Flughafens auf dem Flug zum Hohen Meißner nach Thüringen befunden hatte, als der Treibstoff ausging.

Zur Identiät des Piloten wurde mittlerweile bekannt, dass es sich um einen 46-jährigen Österreicher handelt, der früher Flieger beim österreichischen Bundesheer war. Aussagen zum Unfall konnte er bisher nicht machen, da er von den Ärzten in einem künstlichen Koma gehalten wird. Sein Gesundheitszustand ist nach wie vor kritisch.

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March 23, 2006

Hubschrauberabsturz in Kassel weiterhin rätselhaft

Hubschrauberabsturz in Kassel weiterhin rätselhaft

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Artikelstatus: Fertig 17:57, 23. Mrz. 2006 (CET)
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Niestetal (Deutschland), 23.03.2006 – Am Montagmittag ist im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma abgestürzt. Auch einen Tag nach dem Absturz ist die Unglücksursache unbekannt. Der 46-jährige Pilot befindet sich nach wie vor in Lebensgefahr.

Wie die Polizei mittlerweile bekannt gab, gehörte der verunglückte Hubschrauber vom Typ „Agusta A 109 C“ der Firma „Sky Liner Helikopter Service“ aus Linz. Er sollte nach Venezuela überführt werden. Dort wartete sein Käufer auf ihn.

Flugexperten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen hatten noch am Montagnachmittag die Überreste der Maschine untersucht und konnten den Defekt dabei nicht lokalisieren. Der Hubschrauber wurde am Montagabend um 20:40 Uhr nach Kassel geschleppt. Dort wird er in einer Halle aufbewahrt. Nachdem die ersten Untersuchungen zu keinem Ergebnis geführt haben, müssen möglicherweise Teile des Wracks oder die gesamten Überreste nach Braunschweig transportiert werden.

Dass noch am Montagabend Drogenspürhunde der Polizei an der Unfallstelle eingesetzt wurden, begründete die Polizei damit, dass der Hubschrauber über die Grenze aus dem Ausland nach Deutschland geflogen sei.

Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen muss neben dem Defekt der Maschine auch klären, ob der Pilot richtig gehandelt hat. Er war weitergeflogen, obwohl er den Defekt der Maschine bemerkt hatte. Dies geht daraus hervor, dass er während des Fluges seine drei Passagiere im Alter von 20, 31 und 52 Jahren bei einem nicht geplanten Zwischenstopp am Hohen Meißner in Thüringen aussteigen ließ.

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