WikiNews de

July 26, 2006

Vogelgrippeimpfung bereits 2007 verfügbar

Vogelgrippeimpfung bereits 2007 verfügbar

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:44, 26. Jul. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

London (Vereinigtes Königreich), 26.07.2006 – Die britische Pharmafirma GlaxoSmithKline hat angekündigt, bereits Anfang 2007 Bestellungen für ihren Vogelgrippe-Impfstoff entgegenzunehmen. Dieser habe bei klinischen Studien schon bei sehr geringen Mengen seine Wirksamkeit gezeigt. Damit sei die Produktion einer großen Anzahl Einzeldosen möglich. Notfallplanungen für einen früheren Einsatz existierten ebenso.

Wie die BBC berichtet, erwies sich der Impfstoff bei klinischen Studien in Belgien bereits nach zweimaliger Anwendung von 3,8 Milligramm als wirksam. Eine Massenproduktion sei daher schon im nächsten Jahr möglich, und Glaxo werde in den nächsten Monaten entsprechende Anträge stellen. Bestellungen von Regierungsseite könnten dann Anfang 2007 entgegengenommen werden. Die Ergebnisse der Studien werden in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Die Kosten einer Einzelimmunisierung sollen geringfügig über der einer üblichen Grippeimpfung liegen. Jedoch sei man bereits mit der Bill-Gates-Stiftung über den Einsatz in Entwicklungsländern im Gespräch. Auch die französische Firma Sanofi Aventis arbeitet an einem Impfstoff.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Vogelgrippe

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 28, 2006

Hermann-Josef Lamberti gab Aufsichtsratsposten bei Schering auf

Hermann-Josef Lamberti gab Aufsichtsratsposten bei Schering auf

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 10:17, 28. Mrz. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 28.03.2006 – Hermann-Josef Lamberti ist Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gleichzeitig im Aufsichtsrat der Schering AG vertreten. Jetzt verließ Lamberti den Aufsichtsrat der Schering AG. Er begründete diesen Schritt mit einem Interessenskonflikt. Die Deutsche Bank ist offizieller Berater der Merck KGaA. Der Rücktritt erfolgte bereits letzten Dienstag, am 21. März.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 25, 2006

Bayer sticht Merck im Kampf um Übernahme von Schering aus

Bayer sticht Merck im Kampf um Übernahme von Schering aus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:19, 25. Mrz. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Leverkusen (Deutschland), 25.03.2006 – Im Kampf um die Übernahme der im Pharmabereich tätigen Schering AG hat offenbar der Chemie- und Pharmakonzern Bayer aus Leverkusen mit einem Angebot von 16,3 Milliarden Euro den Mitbewerber Merck ausgestochen.

Wie die Geschäftsleitung der Merck KGaA mitteilte, ist die Firma nicht gewillt, über ihr Angebot von 77 Euro je Aktie hinauszugehen, und steigt somit aus dem Übernahmeverfahren aus. Das Angebot des Mitbewerbers Bayer lag bei 86 Euro pro Aktie.

Die Firma Merck hatte am 13. März 2006 einen Plan zur feindlichen Übernahme der Firma Schering in Höhe von 14,6 Milliarden Euro öffentlich bekannt gegeben. Mit der Annahme des Bayer-Angebots konnte Schering die feindliche Übernahme durch die Firma Merck abwenden, wenn auch für den Preis der Aufgabe der Selbstständigkeit.

Von Interessenvertretern der Aktionäre wurde die Übernahme unter diesen Bedingungen allgemein gelobt. Diese sichere die „Kontinuität und langfristige Strategie“ des Unternehmens, sagte der Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Landesgeschäftsführer Malte.

Wie der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Werner Wenning, mitteilte, wird mit Synergieeffekten auf der Personalebene dergestalt gerechnet, dass in den nächsten Jahren weltweit 6.000 Arbeitsplätze bei Schering wegfallen werden. Diese Zahl ergibt sich aus einer groben Schätzung, wonach das Einsparpotential in solchen Fällen bei etwa zehn Prozent des Gesamtpersonals liegt. Beide Firmen verfügen nach dem Zusammenschluss weltweit über 60.000 Beschäftigte. Die Synergieeffekte ergeben sich im Wesentlichen aus der Produktpalette beider Pharmaunternehmen, die sich im Bereich verschiedener Präparate gegenseitig ergänzen, die vor allem Fachärzten angeboten werden. Besonders im Bereich der Onkologie (Krebstherapie) gibt es Überschneidungen.

Der künftige Firmensitz des Pharmabereichs beider Firmen soll bem bisherigen Hauptsitz der Schering AG in Berlin bleiben. Der Schering-Vorstand empfahl seinen Anlegern die Annahme des Bayer-Angebots.

Nach der Übernahmenachricht stiegen die Kurse der Schering- und Bayer-Aktien an den Börsen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 18, 2006

Heftige Nebenwirkungen bei Medikamententest

Heftige Nebenwirkungen bei Medikamententest

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17:07, 18. Mrz. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

London (Vereinigtes Königreich), 18.03.2006 – Am Montag, den 13. März 2005 fand im Northwick Park Hospital in London ein Test mit einem Medikament mit dem Herstellernamen TGN 1412 statt. Es soll zur Behandlung von multipler Sklerose, Blutkrebs und Rheuma eingesetzt werden.

Insgesamt nahmen acht Personen an dem Test teil, zwei davon nahmen Placebos ein. Kurz nach der Einnahme des Medikamentes zeigten sich bei sechs Probanden starke Nebenwirkungen. Zwei Probanden aus dieser Gruppe befinden sich weiterhin in einem kritischen Zustand. Das Pharmaunternehmen TeGenero, in dessen Auftrag das Medikament durch das US-Forschungsunternehmen Parexel International erstmals an Menschen getestet wurde, gibt an, dass es keine Vorfälle bei den vorangehenden Tests an Versuchstieren gegeben haben soll, die auf das Medikament zurückzuführen seien.

Die Tests waren für die klinische Entwicklung des neuen Medikaments im Vorfeld des offiziellen Zulassungsverfahrens durchgeführt worden.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 11, 2005

KKW-Betreiber in Norddeutschland verteilen Jodtabletten an Anwohner

KKW-Betreiber in Norddeutschland verteilen Jodtabletten an Anwohner

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:03, 11. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Kiel / Hamburg (Deutschland), 11.10.2005 – Die Anwohner im Umland norddeutscher Kernkraftwerke erhalten von den Kraftwerksbetreibern per Post Bezugsscheine für die kostenlosen Zuteilung von Jodtabletten. Adressatenkreis sind Anwohner im Umkreis von zehn Kilometern um Kernkraftwerke. Dies teilten das Kieler Innenministerium und die Hamburger Innenbehörde gestern mit. Das Land Niedersachsen beteiligt sich ebenfalls an dieser „reinen Vorsichtsmaßnahme“.

Da Jod ein Spurenelement ist, an dem in der Ernährung in Deutschland ein ständiger Mangel herrscht, reichern sich im Falle eines atomaren Unfalls bzw. der Freisetzung radioaktiven Materials schnell die radioaktiven Iod-Isotope in der menschlichen Schilddrüse an. Die Einnahme von Jodtabletten soll diesem Risiko vorbeugen.

Die beiden Ministerien teilten mit, Anlass der Aktion sei eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die darauf abzielt, die Erreichbarkeit von Jodtabletten zu verbessern. Bund und Länder haben in der Umgebung der deutschen Atomkraftwerke Vorräte von insgesamt 137 Millionen Jodtabletten für den Fall eines Atomunfalls angelegt. Der Maßnahme liege keine neue Einschätzung der Sicherheitslage zugrunde.

Konkret erhalten die Anwohner folgender Kernkraftwerke die entsprechenden Bezugsscheine in den nächsten Wochen zugestellt: Atomkraftwerk Krümmel (Kreis Herzogtum Lauenburg), das KKW Brokdorf (Kreis Steinburg) sowie das KKW Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). Menschen mit einem höheren Lebensalter als 45 Jahren wird empfohlen, von der Einnahme von Jodtabletten Abstand zu nehmen, da die Einnahme in dieser Altersgruppe eher schädlich sei.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 14, 2005

Arzneimittelreport 2005 – Drei Milliarden Euro könnten gespart werden

Artikelstatus: Fertig 14. Jun. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 14.06.2005 – Der heute vorgestellte GEK-Arzneimittel-Report 2005 zeigt auf, dass Patienten und Krankenversicherungen für Medikamente mehr ausgeben müssen als notwendig. Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte bei der Vorstellung des Berichts auf einer Pressekonferenz in Berlin, es sei ein Irrglaube, dass ein Medikament um so besser wirke, je mehr es koste. Die Selbstverwaltung von Ärzten, Apothekern und Krankenkassen forderte sie auf, endlich ihre Hausaufgaben zu machen. Die vorhandenen Spielräume bei der Verschreibung von Arzneimitteln würden nicht konsequent genug genutzt. Wenn 20 Medikamente die gleiche Wirkung hätten, aber unterschiedlich viel kosteten, müsse das Billigste verschrieben werden, sagte die Ministerin im ARD-Morgenmagazin. Das Einsparpotenzial durch die Verschreibung kostengünstiger Medikamente mit gleichem Wirkstoff liege bei rund drei Milliarden Euro, betonte die Minsterin.

Der Bericht, der jährlich vorgelegt wird, wurde von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, dem Arzneimittelexperten Prof. Dr. Gerd Glaeske und dem Vorstandsvorsitzenden der Gmünder Ersatzkasse (GEK), Dieter Hebel, vorgestellt.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.