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August 29, 2016

Nach Erdbeben in Italien verspricht Styliandies umfassende Hilfe

Nach Erdbeben in Italien verspricht Styliandies umfassende Hilfe

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Veröffentlicht: 22:37, 29. Aug. 2016 (CEST)
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EU-Kommissar für Krisenmanagement Christos Styliandis

Brüssel (EU), 29.08.2016 – Als Reaktion auf das Erdbeben am Morgen des 24.08.2016 in der italienischen Stadt Amatrice versprach der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides umfassende Unterstützung von der Europäischen Union und ihren Behörden. Laut Stylianides steht das Koordinationszentrum für Notfallmaßnahmen der EU-Kommission im engen Kontakt mit den Behörden vor Ort. Darüber hat der EU-Kommissar angekündigt, sofort Hilfsmaßnahmen für die betroffene Region zu organisieren, wenn diese von den dortigen Behörden benötigt werden.

Das Erdbebenbeobachtungsprogramm der EU, Copernicus, stellte Italien auf Anfrage hin bereits Satellitenkarten der Erdbebenregion zur Verfügung, damit die durch das Erdbeben verursachten Schäden abgeschätzt werden können.

Neben EU-Kommissar Stylianides sprach auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sein Beileid mit den Betroffenen aus.

Bei dem Erdbeben wurden nach bisherigen Angaben mindestens 120 Menschen getötet. Die betroffene Region befindet sich ca. 140 km nördlich von Rom in Zentralitalien.

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November 15, 2015

Großer Mafia-Prozess: Mehr als 40 Angeklagte stehen vor Gericht

Großer Mafia-Prozess: Mehr als 40 Angeklagte stehen vor Gericht

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Veröffentlicht: 18:55, 16. Nov. 2015 (CET)
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Flüchtlinge im Mittelmeer vor Italien, Juni 2015

Rom (Italien), 15.11.2015 – Am 5. November 2015 begann in der italienischen Hauptstadt ein großangelegter Prozess gegen die Mafia. Im Mittelpunkt steht Massimo Carminati, der im Dezember 2014 verhaftet worden war. Aus Sicherheitsgründen erscheint er nicht persönlich, sondern wird per Videoübertragung am Prozess teilnehmen. Die Angeklagten sollen Bestechungsgelder bezahlt haben, um staatliche Aufträge bei der Abfallbeseitigung, dem Betrieb von Flüchtlingsheimen, der Parkreinigung oder dem Straßenbau zu erhalten. Die Washingtonpost schrieb, dass die Mafia insbesondere an den Flüchtlingen, deren Zustrom in Italien in den vergangenen Jahren zugenommen habe, verdienen würde. Hierfür habe Massimo Carminati ein Netzwerk aufgebaut. So soll ein Politiker im italienischen Innenministerium 20 000 Euro im Monat erhalten haben, damit immer dieselbe Firma mit der Unterbringung und der Verpflegung der Flüchtlinge beauftragt wurde.

Italien ist das erste Ziel von zahlreichen Flüchtlingen, die über das Mittelmeer aus Nordafrika kommen. 2014 wurden in Italien mehr als 10% der Asylanträge in der EU gestellt. Aufgrund des großen Ansturms ließ der Staat im Laufe des Jahres die Flüchtlinge – ohne sie zu registrieren – in die Nachbarländer durchreisen. Dies führte – zusammen mit verstärkten kriegerischen Auseinandersetzung in Syrien – zur Flüchtlingskrise in Europa 2015.

Im Vorfeld des jetzigen Gerichtsprozesses waren seit Dezember 2014 zahlreiche Beschuldigte festgenommen worden. Auf der Angeklagebank sitzen nunmehr über 40 Personen. Sofern einem Anegklagten die Mitgliedschaft in der Mafia nachgewiesen werden kann, fällt die Strafe erheblich höher aus. Da einige bereits ein Geständnis abgelegt haben, kann das Verfahren in diesen Einzelfällen verkürzt werden. Es wird damit gerechnet, dass der Prozess bis Juli 2016 dauern wird.

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December 29, 2014

Brennende Fähre in der Adria – mindestens ein Toter

Brennende Fähre in der Adria – mindestens ein Toter

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Veröffentlicht: 09:40, 29. Dez. 2014 (CET)
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Archivbild der Norman Atlantic

Bari (Italien), 29.12.2014 – Bei dem Brand einer Fähre in der südlichen Adria seit dem frühen Sonntagmorgen wurde mindestens eine Person getötet, mehrere hundert weitere Passagiere sitzen noch auf dem brennenden Schiff fest. Die 2009 gebaute „Norman Atlantic“ war auf dem Weg vom griechischen Hafen Patras über Igoumenitsa nach Ancona in Italien. Das Schiff trieb nach Ausbruch des Brandes manövrierunfähig etwa 20 Kilometer vor der albanischen Küste. Aufgrund starken Seegangs konnten die Passagiere weder in die Rettungsboote noch von anderen Schiffen übernommen werden und harrten bei Rauch, tiefen Temperaturen und gefrierendem Regen zum Teil auf dem Oberdeck der Fähre aus. Frühere Befürchtungen, die Fähre könnte kentern, erwiesen sich aber als unbegründet. Das Feuer brach im Autodeck aus. Dort sollen auch mehrere Laster mit Olivenöl beladen sein. Nach griechischen Medienberichten könnte die Fähre überladen gewesen sein.

Bevor die Bedingungen im Laufe des Sonntags zu schlecht wurden, konnten sich 150 Passagiere in Rettungsboote in Sicherheit bringen. Insgesamt befanden sich 478 Menschen an Bord, darunter auch 18 Deutsche. Eine Möglichkeit, die noch mehr als 300 sich an Bord befindlichen Personen von dem 187 Meter langen und 26 Meter breiten Schiff zu retten, war durch Hubschrauber, doch wurden diese Bemühungen durch dichte Rauchentwicklung und daraus resultierende schlechte Sicht behindert. Mit vier im Einsatz befindlichen Rettungshubschraubern konnten jeweils nur zwei Passagiere zu mehreren herbeigeeilten Schiffen geflogen werden. In der Nacht zum Montag gelang es nach Informationen des Magazins Focus, die Fähre ins Schlepptau zu nehmen. Ob sie an die italienische oder aber an die näherliegende albanische Küste geschleppt werden soll, war dabei umstritten. Die italienischen Behörden wollten das Schiff nach Brindisi bringen.

In der Nacht sind die Brände erneut aufgeflammt. Dabei qualmte es weiterhin. Außerdem sollen sich noch weitere Glutnester innerhalb des Schiffes befinden. Mittlerweile soll das Feuer jedoch unter Kontrolle sein. Auch sollen sich zwischenzeitlich Ärzte an Bord befinden.

  Weiteres Unglück bei Ravenna

Am Sonntag ereignete sich noch ein weiteres schweres Schiffsunglück in der Adria: Vor dem Hafen von Ravenna kollidierte bei dichtem Nebel ein türkisches Handelsschiff mit einem weiteren Frachter und sank. Von den elf Besatzungsmitgliedern wurden zwei tot geborgen, sie starben an Unterkühlung. Vier weitere wurden vermisst.

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July 29, 2013

Busunglück im Süden von Italien – Viele Tote

Busunglück im Süden von Italien – Viele Tote

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Veröffentlicht: 16:58, 29. Jul. 2013 (CEST)
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In der Region Kampanien kam es zum folgenschweren Verkehrsunfall

Avellino (Italien), 29.07.2013 – Bei einem Busunglück im Süden von Italien sind am Sonntagabend nach bisherigen Erkenntnissen 38 Menschen ums Leben gekommen und zehn weitere schwer verletzt worden.

Die Unfallursache ist noch nicht abschließend geklärt, nach bisherigen Angaben fuhr der Bus, der mit 50 Personen besetzt gewesen sein soll, auf einer abschüssigen Strecke in ein Stauende, bevor er von einer Brücke 30 Meter in die Tiefe stürzte. Sowohl Bremsprobleme als auch ein geplatzter Reifen sollen eventuell Ursache gewesen sein. Die Rettungskräfte waren nahe der Stadt Avellino in der Region Kampanien die ganze Nacht im Einsatz.

Unbestätigten Berichten zufolge soll es sich bei den Insassen um Pilger gehandelt haben, die von Pietrelcina kommend auf dem Nachhauseweg waren. Damit wäre es bereits innerhalb weniger Tage erneut zu einem schweren Unglück mit Pilgern in Südeuropa gekommen, nachdem letzten Mittwoch ein Schnellzug in Spanien, nahe Santiago de Compostela, entgleist war.

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April 21, 2013

Italiens Präsident Napolitano wiedergewählt

Italiens Präsident Napolitano wiedergewählt

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Veröffentlicht: 23:30, 21. Apr. 2013 (CEST)
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Giorgio Napolitano, Aufnahme von 2006

Rom (Italien), 21.04.2013 – Der amtierende italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano wurde vom italienischen Parlament mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Der 87-Jährige hatte sich nach fünf ergebnislosen Wahlgängen, in denen keiner der Kandidaten die notwendige Mehrheit auf sich vereinigen konnte, bereiterklärt, für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Er erhielt 738 der 1.007 abgegebenen Stimmen, Gegenkandidat Stefano Rodotà von der Protestbewegung „Fünf Sterne“ des Komikers Beppe Grillo erhielt 217 Stimmen.

„Ich erachte es für notwendig, meine Kandidatur anzubieten“, sagte Napolitano nach dem fünften Wahlgang. „Ich kann mich meiner Verantwortung für die Nation nicht entziehen.“ Ursprünglich hatte Napolitano wegen seines hohen Alters auf eine Wiederwahl verzichten wollen. Die Wahlversammlung konnte sich in den ersten Wahlgängen weder für Franco Marini noch für Romano Prodi entscheiden. Pier Luigi Bersani, der Vorsitzende des Mitte-Links-Bündnisses, und der rechtskonservative ehemalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatten ebenso wie der amtierende Ministerpräsident Mario Monti an Napolitano appelliert, doch noch für eine zweite Amtszeit zu kandidieren.

Es ist das erste Mal in der italienischen Nachkriegsgeschichte, dass ein amtierender Staatspräsident in seinem Amt bestätigt wird. „Napolitano hat bereits seinen Umzug vorbereitet, er hat allen Nein gesagt – öffentlich und privat. Aber er musste erleben, dass das System versagt und dass die Politik keine Institutionen besetzen kann. Wir sind an einem sehr heiklen Punkt. Es ist eine schwere Krise unserer repräsentativen Demokratie“, kommentierte Ezio Mauro, der Chefredakteur der Zeitung „La Repubblica“, die Kandidatur Napolitanos. Für Beppe Grillo handelt es sich bei der Wahl Napolitanos um einen „Staatsstreich“.

Beobachter gehen davon aus, dass Napolitano keine vollständige siebenjährige Amtszeit anstrebt, sondern zurücktritt, sobald die derzeitige poltische Pattsituation überwunden ist. Seit der Parlamentswahl Ende Februar blockieren sich die beiden Kammern des Parlaments gegenseitig. Napolitano, der maßgeblich an der Umwandlung der Kommunistischen Partei Italiens (PCI) in die Demokratische Linke (SD) beteiligt und in den letzten Jahren Mitglied der Demokratischen Partei (PD) war, gilt als Drahtzieher des Regierungswechsels von Silvio Berlusconi zu Mario Monti.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Italien

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February 28, 2013

Italien: Ein Kabarettist feiert politischen Erfolg

Italien: Ein Kabarettist feiert politischen Erfolg

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Veröffentlicht: 18:02, 28. Feb. 2013 (CET)
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Beppe trifft einen Nerv bei den politikmüden Italienern

Rom (Italien), 28.02.2013 – Der italienische Kabarettist Giuseppe Piero Grillo – kurz Beppe genannt – kann einen großen politischen Erfolg für sich verbuchen: Bei der Parlamentswahl in Italien erhielt er nach ersten Hochrechnungen im Senat 25 Prozent und im Abgeordnetenhaus rund 26 Prozent. Damit ist die von ihm gegründete Bürgerbewegung MoVimento 5 Stelle – kurz M5S – stärkste Einzelpartei in Italien. Der aus Ligurien stammende 64-jährige Komiker und Schauspieler wurde in den letzten Jahren zum erfolgreichen Blogger.

Nach dem Wahlergebnis, das in der Nacht zum 26. Februar 2013 vom italienischen Innenministerium bekanntgegeben wurde, erhält die Partei M5S mit 25,55 Prozent der Stimmen im Abgeordnetenhaus 108 von 630 Sitzen und mit 23,79 Prozent im Senat 54 von 315 Sitzen. Stärkste politische Kraft im Parlament ist das Wahlbündnis Italia. Bene Comune, eine Koalition von Mitte-links-Parteien unter der Führung von Pier Luigi Bersani von der Partito Democratico. Diese Koalition erhielt 29,54 Prozent der Stimmen und damit automatisch die absolute Mehrheit mit 340 Sitzen im Abgeordnetenhaus. Aufgrund des Systems bei der Sitzverteilung auf die einzelnen Parteien erhielt die Mitte-Rechts-Koalition unter Silvio Berlusconi zwar zusammen 29,18 Prozent der Stimmen, aber nur 124 Sitze.

Etwas anders sieht es bei den Wahlen zum Senat aus, bei denen nur mindestens 25 Jahre alte Italiener aktiv wahlberechtigt sind und die Sitze nach Regionen vergeben werden. Hier erhält keines der Wahlbündnisse die absolute Mehrheit. Berlusconis Koalition kommt auf 30,71 Prozent der Stimmen und erhält 116 der insgesamt 315 Sitze, während Bersanis Wahlbündnis zwar mit 31,63 Prozent der Stimmen rechnerisch eine relative Mehrheit hätte, aber nur 113 Sitze bekommt.

Ein Kommentator der Süddeutschen Zeitung bezeichnete sowohl Silvio Berlusconi als auch Beppe Grillo als „Komiker“.

Die Börsen reagierten unterschiedlich. Während die Aktienmärkte in Europa sich wegen des ungewissen Ausgangs der Wahl in Italien und der noch ausstehenden Regierungsbildung teilweise chaotisch verhielten, stand an der Wall Street in den Vereinigten Staaten ein ganz anderes Thema auf der Tagesordnung welches die Geschehnisse in Europa unwichtig erscheinen ließ: US-Notenbankchef Ben Bernanke verteidigte in einer Rede vor dem Bankenausschuss des Senats die niedrigen Zinsen, die oft als „Null-Zins-Politik“ bezeichnet würden. Kommentatoren in Washington sehen in der gegenwärtigen Schwäche von Bersanis Wahlbündnis Vorteile und Chancen für die Politik in Europa.

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  • Portal:Politik in Italien

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August 26, 2012

Terracina in Süditalien: Mord an einem ehemaligen Camorra-Chef am Strand

Terracina in Süditalien: Mord an einem ehemaligen Camorra-Chef am Strand

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Veröffentlicht: 21:48, 26. Aug. 2012 (CEST)
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Der Strand von Terracina (Archivbild)

Terracina (Italien), 26.08.2012 – Gaetano Marino, der Boss einer Gruppe von Mafiosi, die sich vom mächtigen Di-Lauro-Clan losgesagt hatten, wurde am Strand von Terracina vor den Augen seiner Familie und vieler Touristen erschossen. Dem Opfer wurde mit einer halbautomatischen Pistole ins Gesicht geschossen.

Einem der Mörder gelang die Flucht in einem grauen Fiat Punto, der zweite Täter konnte festgenommen werden. Am Strand brach Panik aus. Gaetano Marino, auch „Spalter“ genannt, hat bei einer Sprengstoffexplosion beide Hände verloren. Dies brachte ihm einen weiteren Spitznamen ein: „Moncherino” (Armstumpf). Der Machtkampf im Di-Lauro-Clan hat in den Straßen von Neapel schon viele Todesopfer gefordert. Der Clan gehört zur Mafiaorganisation Camorra.

Ein Auftritt der 12-jährigen Tochter des Ermordeten in einer Neujahrssendung des staatlichen Rai-Fernsehens hatte erst vor kurzem zu herber Kritik geführt. Sie hatte das Lied ihrem Vater gewidmet, der sich unter den Zuschauern befand.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Organisierte Kriminalität

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May 21, 2012

Erdbeben in Norditalien: sechs Tote und erhebliche Schäden an Kulturdenkmälern

Erdbeben in Norditalien: sechs Tote und erhebliche Schäden an Kulturdenkmälern

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Veröffentlicht: 10:52, 21. Mai 2012 (CEST)
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Schäden durch herabfallende Ziegel in der Stadt Ferrara

Bologna (Italien), 21.05.2012 – Bei einem Erdbeben der Stärke 6 mit Epizentrum in San Felice sul Panaro, etwa 35 km nordwestlich der norditalienischen Industriestadt Bologna, sind sechs Personen ums Leben gekommen und mindestens fünfzig verletzt worden. Unter den Toten ist auch eine Deutsche, die infolge eines Schocks einem Herzstillstands erlag. Mindestens drei Arbeiter starben in Fabriktrümmern bei der Arbeit. Es entstand hoher Sachschaden, auch zahlreiche Kulturdenkmäler wurden durch die Erschütterungen erheblich beschädigt oder zerstört.

Das Beben ereignete sich am Sonntagmorgen um 4:04 Uhr und überraschte die meisten Bewohner im Schlaf. Neben kleineren Nachbeben kam es am Nachmittag gegen 15:20 Uhr zu einem Nachbeben mit der Stärke 5,1.

Das Epizentrum des Bebens lag nordwestlich von Bologna

Kartographie: USGS

Besonders betroffen von dem Erdbeben war der Süden der Emilia-Romagna um die Stadt Modena. Es war eines der stärksten Beben, die in dieser Region gemessen wurden. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa zog einen Vergleich mit dem Erdbeben von Aquila, das am 6. April 2009 eine Stärke von 6,2 erreicht hatte.

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May 3, 2012

Camorra stellt nahezu perfektes Falschgeld her

Camorra stellt nahezu perfektes Falschgeld her

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Veröffentlicht: 08:30, 3. Mai 2012 (CEST)
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Einer Frau werden von einer Mitarbeiterin der Österreichischen Nationalbank die Sicherheitsmerkmale eines Euro-Scheins erklärt.

Giugliano in Campania (Italien), 03.05.2012 – Die Europäische Zentralbank (EZB) ist besorgt: In Italien expandiert die Camorra in Sachen Falschgeldherstellung. Inzwischen kommen nahezu perfekt nachgemachte Euro-Scheine auf den Markt.

Rund um die Gemeinde Giugliano nördlich von Neapel gibt es die meisten Werkstätten zur Herstellung von Eurofalsifikaten in Europa. Nach italienischen Medienberichten will die Regierung Monti einen Schwerpunkt in der Bekämpfung dieser Kriminalität setzen. Besondere Besorgnis lösen die hervorragenden Reproduktionstechniken aus, die zur Produktion eingesetzt werden. Mehr als die Hälfte der falschen Banknoten, die in den Ländern der Eurozone angehalten werden, stammen aus der Region um Giugliano. Als „angehalten“ gilt Falschgeld, das sich im Zahlungsverkehr befunden hat, erkannt und sichergestellt wurde. Das Gebiet wird durch die Camorra kontrolliert.

Den Fälschern in der Region ist es gelungen, die Sicherheitselemente der Scheine nachzuahmen. Diese sollen dem Spezialisten, dem Warenhaus und auch dem Verbraucher ermöglichen, falsche von echten Scheinen zu unterscheiden.

Gefälschte Scheine im Millonenwert wurden durch die Organisationen der Mafia insbesondere in Nordafrika, Kolumbien und in Nahost in Umlauf gebracht.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität

Videobericht[Bearbeiten]

Video in italienischer Sprache über die Aushebung von Fälscherwerkstätten der Camorra & ‘Ndrangheta italienischsprachige Quelle

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April 14, 2012

Italien: \’Ndrangheta Boss Presta verhaftet

Italien: ‘Ndrangheta Boss Presta verhaftet

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Veröffentlicht: 09:04, 15. Apr. 2012 (CEST)
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Cosenza (Italien), 14.04.2012 – Franco Presta ist einer der großen Bosse der ’Ndrangheta. Seit dem Jahr 2009 steht er weit oben auf den italienischen Fahndungslisten. Ihm wird vorgeworfen drei Mitglieder eines rivalisierenden Clans getötet zu haben. Jetzt ging er den Ermittlern in Cosenza ins Netz.

Der Mafiaboss hatte sich in einer Wohnung nahe der Universität versteckt gehalten, dort gelang die Festsetzung. Er wird zu den 100 gefährlichsten Verbrechern Italiens gezählt.

Die ’Ndrangheta ist in Kalabrien beheimatet und gilt derzeit als die aktivste unter den Mafiaorganisationen. Sie agiert heute in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie Russland und Australien. Die Einnahmen werden unter anderem im Drogen-, Waffenhandel, mit Geldwäsche und durch Erpressungen erzielt.

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