Internetinitiative für den Jugendschutz

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Berlin (Deutschland), 05.03.2005 – Im Rahmen der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) haben deutsche Suchmaschinenanbieter damit begonnen, sich verstärkt dem Jugendschutz zu widmen.

So werden die Suchmaschinen künftig jugendgefährdende Seiten aus ihren Trefferlisten streichen. Ziel ist es in den deutschen Varianten beim Aufruf der Worte „Sex“ oder „Porn“ leere Internetseiten aufzuzeigen. Auch kriegsverherrlichende Seiten werden ausgeschlossen. Desweiteren sollen für „Adult- oder Erwachsenensuchbegriffe“ keine Verträge mit Website-Inhabern mehr geschlossen werden. Auf Einnahmen aus diesem Geschäftsbereich wird in Zukunft verzichtet.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens wurde dieses freiwillige Selbstkontrollorgan FSM neu gegründet. Alle Mitglieder dieser Vereinigung verpflichten sich, die zirka 1.000 Internetseiten nicht anzuzeigen, welche auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) stehen. Gründer der FSM sind unter anderem die Suchmaschinenanbieter Yahoo! Deutschland, T-Online sowie Google-Deutschland.

Bereits am 11.11.2004 wurde die neue MSN-Suche mit der Jugendschutzvariante gestartet: „MSN Search“. Sie erfüllt bereits die Richtlinien des neuen Jugendschutzmedienstaatsvertrages.

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Quellen