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March 16, 2006

Irak: US-Luftwaffe startet größten Luftangriff seit 2003

Irak: US-Luftwaffe startet größten Luftangriff seit 2003

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Artikelstatus: Fertig 00:29, 17. Mrz. 2006 (CET)
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Lage der Stadt Samarra

Samarra (Irak), 16.03.2006 – US-amerikanische und irakische Streitkräfte starteten heute eine Großoffensive gegen Ziele in und um Samarra. Es handelt sich um den größten Luftangriff seit dem Irakkrieg vor drei Jahren.

Operation „Swarmer“, Bild: US-Verteidigungsministerium

Bei der Operation „Swarmer“ sind über 50 Flugzeuge und Kampfhubschrauber, etwa 1500 Soldaten der US-Armee sowie irakischer Einheiten aus der Provinz Salah ad-Din sowie 200 weitere Militärfahrzeuge im Einsatz. Ziel des Angriffs sind Stellungen von Aufständischen in der Stadt Samarra in der Provinz Salah ad-Din 121 Kilometer nördlich Bagdads.

In Samarra befindet sich die so genannte Goldene Moschee, ein religiöses Heiligtum der schiitischen Muslime, die im Februar von sunnitischen Rebellen zerstört worden war. Dadurch waren die Spannungen zwischen beiden Religionsgruppen stark angestiegen. Beobachter sprachen sogar von der Möglichkeit eines Bürgerkrieges. Wie der irakische Außenminister Hoschyar Zebari mitteilte, war die Offensive seit längerem geplant, weil die Region als Stützpunkt oder Zwischenlager zur Durchführung von Anschlägen in der irakischen Hauptstadt benutzt worden sein soll.

Die vorwiegend von Sunniten bewohnte Region ist bereits häufig Schauplatz blutiger Attentate gewesen. Unter den Opfern sollen laut CNN auch drei Journalisten von Al-Arabiya (einem arabischen Fernsehsender mit Sitz in Dubai) sein, die über die Zerstörung der Goldenen Moschee berichtet hatten. Es wird erwartet, dass die Offensive mehrere Tage andauert.

Der Angriff begann am Tag der offiziellen Konstituierung des irakischen Parlaments in Bagdad.

Quellen

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November 25, 2005

Irakischer Außenminister besucht Japan – Schuldenerlass von 6,1 Milliarden US-Dollar

Irakischer Außenminister besucht Japan – Schuldenerlass von 6,1 Milliarden US-Dollar

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Artikelstatus: Fertig 13:05, 25. Nov. 2005 (CET)
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Tōkyō (Japan), 25.11.2005 – Am Mittwoch, dem 23. November, ist der irakische Außenminister Hoschyar Zebari zu einem viertägigen Besuch in Japan eingetroffen. Am Donnerstag traf er in Tōkyō seinen japanischen Amtskollegen Tarō Asō, heute soll er mit Ministerpräsident Junichirō Koizumi zusammentreffen.

Am Donnerstag wurde aus Kreisen des japanischen Außenministeriums bekannt, dass Japan dem Irak 6,1 Milliarden seiner 7,6 Milliarden US-Dollar Schulden erlassen wird. Der Rest soll über einen Zeitraum von 23 Jahren zurückgezahlt werden. Damit setzt Japan einen Beschluss des „Pariser Clubs“ um, dem Irak 80 Prozent seiner insgesamt 38,9 Milliarden US-Dollar Auslandsschulden zu erlassen.

Zebari hofft auf eine Verlängerung der japanischen Hilfe im Irak, die am 14. Dezember ausläuft. Seit 2003 sind etwa 600 Soldaten der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte in Samawa im Südirak stationiert, wo sie Aufbauhilfe leisten. Ob die Mission weitergeführt wird, ist noch nicht entschieden. Der Einsatz ist in Japan nicht unumstritten, nach der Verfassung darf das Land keinen Krieg führen. Ministerpräsident Koizumi hat aber angedeutet, dass die Bemühungen Japans im Irak noch nicht beendet seien.

Themenverwandte Artikel

  • Japanische Medien berichten von Abzugsplänen aus dem Irak (01.10.2005)

Quellen

  • Aljazeera.net: „Japan waives $6.1bn of Iraqi debt“ (englischsprachige Quelle) (24.11.2005, 11:38 Uhr (UTC))
  • Mainichi Daily News Online: „Iraqi foreign minister arrives in Japan to discuss Tokyo’s support for reconstruction“ (englischsprachige Quelle) (23.11.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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