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October 23, 2006

Irakische Geistliche: Selbstmordattentate sind Sünde

Irakische Geistliche: Selbstmordattentate sind Sünde

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Artikelstatus: Fertig 21:39, 23. Okt. 2006 (CEST)
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Mekka (Saudi-Arabien), 23.10.2006 – Sunnitische und schiitische Religionsgelehrte haben sich von Donnerstag, den 19. Oktober bis Samstag, den 21. Oktober 2006 in Mekka getroffen und eine Erklärung verabschiedet, die Selbstmordattentate und Anschläge auf heilige Stätten zur Sünde erklärt. Die Erklärung umfasst insgesamt zehn Punkte und soll dazu beitragen, dem Blutvergießen im Irak ein Ende zu machen.

Die Erklärung wurde während eines Treffens der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) vom vergangenen Donnerstag bis zum Samstag vorbereitet und anschließend verabschiedet. Anschläge auf heilige Stätten werden darin als Sünde verurteilt. „Die Botschaft der Erklärung von Mekka soll auch von den Predigern im Irak weitergetragen werden“, sagte der Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, dem Fernsehsender Al-Arabiya. Außerdem werden die Iraker mit der Erklärung aufgefordert, daran zu arbeiten, ihr Land politisch, militärisch und wirtschaftlich selbst zu kontrollieren, „und somit die Besatzung zu beenden“.

Die OIC, in der 57 Staaten Mitglied sind, stellte jedoch klar, dass es sich bei der Erklärung um eine religiöse Initiative und nicht um einen politischen Vermittlungsversuch handele.

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January 22, 2006

Muslime feiern Opferfest nach Ende der Pilgerfahrt

Muslime feiern Opferfest nach Ende der Pilgerfahrt

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Artikelstatus: Fertig 08:13, 22. Jan. 2006 (CET)
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Mekka (Saudi-Arabien), 22.01.2006 – Muslime auf der ganzen Welt begingen kürzlich das islamische Fest Id ul-Adha, das zum Höhepunkt der Wallfahrt nach Mekka, der so genannten Hadsch, gefeiert wird. Im Jahr 2006 fiel es auf den 10. Thul Hijja und somit auf den 10. Januar.

An der Hadsch nahmen in diesem Jahr rund 2,5 Millionen Muslime teil. Rund 350 von ihnen starben im Gedränge bei der Wallfahrt. Sie wurden totgetrampelt. Dutzende weitere Pilger wurden in die umliegenden Kliniken Saudi-Arabiens eingeliefert. Sie fielen übereinander als die Menge von hunderttausenden Menschen zu den drei Teufels-Säulen drängten. Sie tun dies, da sich nach ihrem Brauch vor dem Sonnenuntergang drei Tage lang Steinchen auf die Säulen werfen müssen.

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January 5, 2006

Mehrere Tote beim Einsturz eines Hauses in Mekka

Mehrere Tote beim Einsturz eines Hauses in Mekka

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Riad (Saudi-Arabien), 05.01.2006 – Am heutigen Donnerstag sind bei einem Einsturz eines mehrstöckigen Gebäudes in der saudi-arabischen Stadt Mekka mindestens 15 Menschen gestorben und 49 verletzt worden. Zur Zeit des Unglückes bewohnten Pilger das Haus, die sich wegen des Haddschs, der Reise zu der heiligen Stadt Mekka, in dem Gebäude aufhielten.

Laut Aussage des saudi-arabischen Innenministeriums ist die genaue Anzahl der Verschütteten noch unklar. Ein französischer Pilger berichtete, es könnten sich durchaus noch mehr Menschen unter den Trümmern befinden. Die meisten der Opfer kommen aus Ägypten, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Für dieses dieses Jahr werden 2,5 Millionen Pilger aus aller Welt erwartet, von denen bisher eine Million eingetroffen sind. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu tragischen Unglücken während der Pilgerzeit in Mekka gekommen. Bei Massenpaniken wurden teilweise hunderte Menschen zu Tode getrampelt. Dieses Jahr versuchen 60.000 Sicherheitskräfte, solche Zwischenfälle zu verhindern.

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December 9, 2005

Iranischer Präsident leugnet den Holocaust

Iranischer Präsident leugnet den Holocaust

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Artikelstatus: Fertig 07:43, 9. Dez. 2005 (CET)
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Mekka (Saudi-Arabien), 09.12.2005 – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in einer Pressekonferenz in Mekka, Saudi-Arabien, den Holocaust geleugnet. Er befand sich auf einer Tagung der „Organization of the Islamic Conference“ (OIC).

Er würde nicht die Behauptung akzeptieren, Adolf Hitler hätte Millionen von Juden getötet. Als Lösung des Nahost-Konflikts schlug er vor, Deutschland und Österreich mögen Teile ihres Landes an die Juden abgeben und damit einen zionistischen Staat in Europa ermöglichen. Mit diesen Äußerungen wird er von der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zitiert.

Bereits in der Vergangenheit war der iranische Präsident durch antisemitische Äußerungen aufgefallen. So forderte er sinngemäß in einer Ansprache, den Staat Israel von der Landkarte auszulöschen.

Der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird von der Zeitung „Die Welt“ mit einer ersten Reaktion am Rande eines Treffens der NATO-Außenminister am Donnerstag in Brüssel mit den Wort zitiert: „Dies zeigt, mit wie wenig Ernsthaftigkeit oder mit wie viel Zynismus die Situation von der dortigen Regierung beurteilt wird.“

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