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July 31, 2007

Taliban töten zweite südkoreanische Geisel

Taliban töten zweite südkoreanische Geisel

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Veröffentlicht: 21:09, 31. Jul. 2007 (CEST)
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Ghazni (Afghanistan), 31.07.2007 – Afghanischen Geiselnehmer töteten zwei Wochen nach der Entführung eine zweite ihrer ehemals 23 südkoreanischen Geiseln und verlängerten ein Ultimatum bis Mittwoch. Darin fordern sie unter anderem die Freilassung inhaftierter Kämpfer.

Die von Kugeln durchlöcherte Leiche des Mannes wurde am heutigen Morgen zehn Kilometer von der Stadt Ghazni entfernt von der Polizei gefunden. Gestern hatte ein Taliban-Sprecher namens Jussif Ahmadi mitgeteilt, eine weitere Geisel sei um 15.30 Uhr MESZ getötet worden. Die Tagesschau zitierte Ahmadi mit den Worten: „Wir haben verschiedene Fristen gesetzt, aber die afghanische Regierung hat sie nicht beachtet.“

Die Organisation der Islamischen Konferenz hat den Mord an der zweiten Geisel inzwischen als barbarisch verurteilt. Die in Saudi-Arabien ansässige Organisation 57 muslimischer Staaten hat die Freilassung der übrigen Geiseln gefordert.

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December 9, 2005

Iranischer Präsident leugnet den Holocaust

Iranischer Präsident leugnet den Holocaust

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Artikelstatus: Fertig 07:43, 9. Dez. 2005 (CET)
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Mekka (Saudi-Arabien), 09.12.2005 – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in einer Pressekonferenz in Mekka, Saudi-Arabien, den Holocaust geleugnet. Er befand sich auf einer Tagung der „Organization of the Islamic Conference“ (OIC).

Er würde nicht die Behauptung akzeptieren, Adolf Hitler hätte Millionen von Juden getötet. Als Lösung des Nahost-Konflikts schlug er vor, Deutschland und Österreich mögen Teile ihres Landes an die Juden abgeben und damit einen zionistischen Staat in Europa ermöglichen. Mit diesen Äußerungen wird er von der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zitiert.

Bereits in der Vergangenheit war der iranische Präsident durch antisemitische Äußerungen aufgefallen. So forderte er sinngemäß in einer Ansprache, den Staat Israel von der Landkarte auszulöschen.

Der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird von der Zeitung „Die Welt“ mit einer ersten Reaktion am Rande eines Treffens der NATO-Außenminister am Donnerstag in Brüssel mit den Wort zitiert: „Dies zeigt, mit wie wenig Ernsthaftigkeit oder mit wie viel Zynismus die Situation von der dortigen Regierung beurteilt wird.“

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