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January 2, 2006

Kleinflugzeug in Dingolfing abgestürzt

Kleinflugzeug in Dingolfing abgestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kleinflugzeug in Dingolfing abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig 19:47, 2. Jan. 2006 (CET)
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Piper

Dingolfing (Deutschland), 02.01.2006 – Ein Pilot aus Dingolfing erlitt am Silvestertag mit seiner Piper Tomahawk einen Flugunfall. Er war kurz vor 15:34 Uhr vom Flugplatz Dingolfing gestartet.

Der 47-Jährige wollte einen Übungsflug absolvieren. Unmittelbar nach dem Start riss die Strömung hinter dem Sportflugzeug ab und sackte durch. Dies hatte nach dem Ende der Startbahn zur Folge, dass die Maschine den Boden berührte. Dabei wurden am Flugzeug das Heck, das Leitwerk, der Propeller und das Bugrad beschädigt.

Es hätte nicht viel gefehlt, und die Maschine hätte sich überschlagen. Dadurch dass sie sich nicht mehr auf der geteerten Rollbahn befand, blieb sie in der Erde stecken.

Der Pilot erlitt bei dem Zwischenfall keine Verletzungen. Am Flugzeug entstand ein Schaden von über 17.000 Euro. Dies übersteigt den aktuellen Zeitwert der Maschine, so dass von einem Totalschaden gesprochen werden kann.

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Israel: Passagiermaschinen erhalten Raketenabwehrsystem

Israel: Passagiermaschinen erhalten Raketenabwehrsystem

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Jerusalem (Israel), 02.01.2006 – Künftig werden einige Passagiermaschinen der israelischen Fluggesellschaft El Al mit Raketenabwehrsystemen an Bord unterwegs sein.

Die Fluggesellschaft hat bereits eine Maschine mit dem Raketensystem „Flight Guard“ ausrüsten lassen, weitere fünf Maschinen werden folgen. „Flight Guard“ wurde vor zehn Jahren entwickelt. Seitdem ist es in israelischen Kampfflugzeugen der Luftwaffe im Einsatz, nun folgt auch der Einsatz in Passagiermaschinen. Das Projekt läuft unter der Verantwortung des israelischen Verkehrsministeriums.

Die Ausrüstung einer Maschine kostet rund 847.000 Euro. Das Abwehrsystem reagiert auf Raketen, die mit Wärmesensoren ausgerüstet sind. Befindet sich eine feindliche Rakete im Anflug, feuert „Flight Guard“ automatisch Leuchtsignale ab. Sie sollen die Rakete von der Passagiermaschine ablenken. Das System kommt bis zu einer Flughöhe von 3.600 Metern zur Wirkung.

Bisher gibt es zur Ausrüstung von Passagiermaschinen mit „Flight Guard“ nur Aussagen eines Sprechers des Verkehrsministeriums. Ein Sprecher von El Al, der zu diesem Thema gefragt wurde, wollte sich nicht dazu äußern.

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November 10, 2005

Nordhorn: Bundeswehr-Tornado verliert Übungsbombe

Nordhorn: Bundeswehr-Tornado verliert Übungsbombe

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Artikelstatus: Fertig 23:08, 10. Nov. 2005 (CET)
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Nordhorn (Deutschland), 10.11.2005 – In der Grafschaft Bentheim nahe der Kreisstadt Nordhorn hat am Dienstag ein Kampfjet der Bundeswehr eine Übungsbombe verloren.

Die Bombe schlug nur wenige Meter von einem Haus entfernt auf einer Wiese auf. An der Einschlagstelle entstand ein kleiner Krater. Etwa 60 Meter davon entfernt arbeitete gerade ein Mitarbeiter eines Schweinezuchtbetriebes. Er wurde nicht verletzt, der Bürgermeister Nordhorns, Meinhard Hüsemann, sagte jedoch: „Dem zittern jetzt noch die Knie.“

Tornado No2 (AC) Sqm.jpg

Der Sprecher der Luftwaffe, Hartmut Beilmann, hat mittlerweile zu dem Vorfall Stellung genommen. Er schloss einen Mangel am Tornado aus und führte den Abwurf auf menschliches Versagen zurück. Vermutlich habe der Pilot die Bombe 900 Meter zu früh ausgeklinkt. Das Luftwaffenübungsgelände Nordhorn Range befindet sich in etwa dieser Entfernung zur Stadt Nordhorn. Er bestätigte aber auch, dass es Glück gewesen sei, dass keine Personen getroffen wurden. Fahrlässigkeit oder Vorsatz schloss Beilmann aus, es sei rein menschliches Versagen gewesen.

Die Stadt Nordhorn möchte sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden geben. Die Lage sei sehr viel ernster. Zudem befindet sich im Abstand von 500 Metern zum Übungsgelände eine Grundschule. Bürgermeister Hüsemann wies darauf hin, welche Folgen der Fehlabwurf hätte haben können. Die Stadt verabschiedete daraufhin eine Protestnote an die Luftwaffe: „Die Unversehrtheit der Menschen in dieser Region darf nicht von einem ‚glücklichen‘ oder ‚unglücklichen‘ Verlauf eines Übungsflugs abhängig sein.“

Da es schon häufiger Zwischenfälle mit Bundeswehrjets gab, wurde in der Protestnote gleichzeitig die Schließung des Luftwaffenübungsgeländes gefordert. Selbstverständlich werde auch eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls vom Dienstag erwartet.

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