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August 29, 2016

Nach Erdbeben in Italien verspricht Styliandies umfassende Hilfe

Nach Erdbeben in Italien verspricht Styliandies umfassende Hilfe

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Veröffentlicht: 22:37, 29. Aug. 2016 (CEST)
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EU-Kommissar für Krisenmanagement Christos Styliandis

Brüssel (EU), 29.08.2016 – Als Reaktion auf das Erdbeben am Morgen des 24.08.2016 in der italienischen Stadt Amatrice versprach der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides umfassende Unterstützung von der Europäischen Union und ihren Behörden. Laut Stylianides steht das Koordinationszentrum für Notfallmaßnahmen der EU-Kommission im engen Kontakt mit den Behörden vor Ort. Darüber hat der EU-Kommissar angekündigt, sofort Hilfsmaßnahmen für die betroffene Region zu organisieren, wenn diese von den dortigen Behörden benötigt werden.

Das Erdbebenbeobachtungsprogramm der EU, Copernicus, stellte Italien auf Anfrage hin bereits Satellitenkarten der Erdbebenregion zur Verfügung, damit die durch das Erdbeben verursachten Schäden abgeschätzt werden können.

Neben EU-Kommissar Stylianides sprach auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sein Beileid mit den Betroffenen aus.

Bei dem Erdbeben wurden nach bisherigen Angaben mindestens 120 Menschen getötet. Die betroffene Region befindet sich ca. 140 km nördlich von Rom in Zentralitalien.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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August 26, 2016

Erdbeben zerstört über 200 antike Tempel in Myanmar

Erdbeben zerstört über 200 antike Tempel in Myanmar

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Veröffentlicht: 21:23, 26. Aug. 2016 (CEST)
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Tempel von Bagan

Bagan (Myanmar), 26.08.2016 – Behörden aus Myanmar berichten, dass in der gesamten Region Mandalay drei Menschen ums Leben kamen und mindestens 228 Tempel und Pagoden beschädigt wurden, nachdem ein Erdbeben der Stärke 6,8 das Land am 24. August 2016 erschütterte.

Unter den zerstörten Gebäuden waren auch 187 Tempel aus Ziegelstein in der antiken Königsstadt Bagan. Dies bedeutet einen Rückschlag für die Bemühungen des Landes, Bagan als UNESCO-Welterbestätte anzuerkennen. Bagan gehört zu den wichtigsten archäologischen Stätten Südostasiens und wird häufig mit Angkor Wat in Kambodscha oder Borobudur in Indonesien verglichen.

Bagan gilt als beliebtes Urlaubsziel und hat fast 3.000 Pagodentempel. Das letzte größere Beben, bei dem Tempel in Bagan zerstört wurden, reicht ins Jahr 1975 zurück.

Das starke Erdbeben war nicht nur in Myanmar, sondern auch in den Nachbarländern Bangladesch und Thailand spürbar.

Mittlerweile ist man in Myanmar dabei, die vom Erdbeben hinterlassenen Trümmer wegzuräumen. Die zerstörten Tempel sollen schnellstmöglich wieder aufgebaut werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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August 25, 2016

Erdbeben in Südperu zerstört tausende Häuser

Erdbeben in Südperu zerstört tausende Häuser

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Veröffentlicht: 07:57, 25. Aug. 2016 (CEST)
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Chivay im Colca-Tal

Chivay (Peru), 25.08.2016 – Am Abend des 14. Augusts 2016 wurde der Süden Perus von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert. Das Zentrum des Bebens befand sich nahe des Dorfes Chivay in der Region Arequipa. Vier Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, viele weitere wurden verletzt.

Chivay liegt inmitten des Colca-Tals, das als beliebte Urlaubsregion gilt und jedes Jahr tausende von Touristen anzieht. Mehr als 60 Nachbeben mit wechselnder Stärke folgten dem Erstbeben.

Das Epizentrum lag auch unweit der Siedlung Maca, die sich auf schlammigem Boden zwischen geologischen Störungslinien befindet und schon des Öfteren von Erdstößen heimgesucht wurde.

Während des Erdbebens wurde in der Provinz Caylloma gerade das wichtige Mariä-Himmelfahrt-Fest gefeiert. Die christliche Webseite Aleteia berichtet, wie erfreut viele Teilnehmer des Festes darüber waren, dass sie sich zum Zeitpunkt des Bebens nicht in ihren Häusern aufhielten.

„Die Einwohner von Chivay danken ihrer Schutzherrin, dass sie sie [während des Erdbebens] von ihren Häusern fernhielt. Stunden vor der Erdbewegung […] wurde unter freiem Himmel mit Musik und Tanz gefeiert… [Für einige] war es überraschend mit anzusehen, dass die Dorfbewohner für kurze Zeit nicht an den Zustand ihrer Häuser dachten, sondern weiterhin versuchten ihren Glauben durch Tanzen auszudrücken.“

Nach Berichten in den sozialen Medien erlitten andere Nachbarorte wie Yanque und Ichupampa ebenfalls große Schäden. So wurden in Ichupampa die Kirche und fast 160 Häuser zerstört, mehr als 600 Betroffene mussten die Nacht bei frierenden Temperaturen überstehen.

Für die Unterstützung der Opfer wurden von der Regierung mehrere humanitäre Hilfsprogramme eingerichtet.

Viele wichtige Hauptstraßen waren durch Erdrutsche, die von den Beben ausgelöst wurden, versperrt. Wasser und Nahrung wurden knapp, der Zugang zu den Ortschaften gestaltete sich schwierig. Viele Betroffene mussten bei frierenden Temperaturen draußen schlafen; Familien standen hilflos neben den Überresten ihrer Häuser und warteten ungeduldig auf Hilfe.

Der geplante Wiederaufbau der zerstörten Städte wird voraussichtlich bis Ende diesen Jahres dauern. Insgesamt kamen 693 Häuser zum Einsturz, 1.358 wurden für unbewohnbar erklärt. Unter diesen sind auch viele Kolonialzeitbauten, die unter Denkmalschutz stehen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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April 21, 2013

Erdbeben in China – mindestens 150 Tote

Erdbeben in China – mindestens 150 Tote

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Veröffentlicht: 13:00, 21. Apr. 2013 (CEST)
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2013 April 20, Ya'an China Earthquake ShakeMap.jpg

Chengdu (Volksrepublik China), 21.04.2013 – Es war gestern kurz nach 8:00 Uhr Ortszeit (2:00 Uhr MESZ), als die Erde bebte, etwa 115 Kilometer west-südwestlich von Chengdu. Tausende von Häusern stürzten ein. Die Zahl der Opfer wurde schon rasch mit mindestens 150 angegeben, doch konnten die Helfer das Epizentrum bei der Stadt Ya’an in der Provinz Sichuan noch nicht erreichen, da viele Straßenverbindungen unterbrochen sind. Nachrichten aus dem Erdbebengebiet sind aufgrund ausgefallener Handynetze spärlich. 7.500 Hilfskräfte sowie 30.000 Zelte und 50.000 Decken hat die Pekinger Zentralregierung in die Region entsandt, um zu helfen.

Die Stärke des Erdbebens wurde vom United States Geological Survey mit 6,6 auf der Momenten-Magnituden-Skala angegeben, chinesische Seismologen gaben die Magnitude 7,0 an.

Aufgrund vieler Nachbeben besteht die Gefahr, dass weitere Häuser einstürzen. Viele Menschen halten sich deswegen im Freien auf. In der Region sind noch die Erinnerungen an das schwere Erdbeben vom 12. Mai 2008 wach, bei dem nach amtlichen Angaben rund 87.000 Menschen gestorben waren. Dessen Epizentrum lag nur etwa 85 Kilometer entfernt vom Epizentrum des jetzigen Erdbebens, beide im Bereich der seismisch aktiven Longmenshan-Verwerfung.

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Quellen

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May 21, 2012

Erdbeben in Norditalien: sechs Tote und erhebliche Schäden an Kulturdenkmälern

Erdbeben in Norditalien: sechs Tote und erhebliche Schäden an Kulturdenkmälern

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Veröffentlicht: 10:52, 21. Mai 2012 (CEST)
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Schäden durch herabfallende Ziegel in der Stadt Ferrara

Bologna (Italien), 21.05.2012 – Bei einem Erdbeben der Stärke 6 mit Epizentrum in San Felice sul Panaro, etwa 35 km nordwestlich der norditalienischen Industriestadt Bologna, sind sechs Personen ums Leben gekommen und mindestens fünfzig verletzt worden. Unter den Toten ist auch eine Deutsche, die infolge eines Schocks einem Herzstillstands erlag. Mindestens drei Arbeiter starben in Fabriktrümmern bei der Arbeit. Es entstand hoher Sachschaden, auch zahlreiche Kulturdenkmäler wurden durch die Erschütterungen erheblich beschädigt oder zerstört.

Das Beben ereignete sich am Sonntagmorgen um 4:04 Uhr und überraschte die meisten Bewohner im Schlaf. Neben kleineren Nachbeben kam es am Nachmittag gegen 15:20 Uhr zu einem Nachbeben mit der Stärke 5,1.

Das Epizentrum des Bebens lag nordwestlich von Bologna

Kartographie: USGS

Besonders betroffen von dem Erdbeben war der Süden der Emilia-Romagna um die Stadt Modena. Es war eines der stärksten Beben, die in dieser Region gemessen wurden. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa zog einen Vergleich mit dem Erdbeben von Aquila, das am 6. April 2009 eine Stärke von 6,2 erreicht hatte.

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March 21, 2012

Starkes Erdbeben erschüttert Mexikos Süden

Starkes Erdbeben erschüttert Mexikos Süden

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Veröffentlicht: 20:53, 21. Mär. 2012 (CET)
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Epizentrum des Erdbebens

Acapulco / Mexiko-Stadt (Mexiko) / Denver (Colorado) (Vereinigte Staaten), 21.03.2012 – Ein starkes Erdbeben hat den Süden Mexikos erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) etwa 160 Kilometer west-südwestlich von Oaxaca und 185 Kilometer östlich von Acapulco in der Nähe von Ometepec im Bundesstaat Guerrero. Das Beben erreichte eine Momenten-Magnitude von 7,4 Mw, teilte der USGS in Denver mit. Durch die Auswirkungen des Erdbebens gab es offenbar keine Toten.

Der BBC-Korrespondent in Mexiko-Stadt, Will Grant, berichtete, dass in der Hauptstadt mehrere Minuten lang die Erde gewackelt habe. Sirenen heulten, Polizeihubschrauber kreuzten über der Stadt. Viele Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen. Mexiko-Stadt ist eine der größten Städte der Welt.

Marcelo Ebrard, der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, teilte über Twitter mit, dass die Wasserversorgung und andere Versorgungsleitungen nicht beeinträchtigt seien. Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke sei der Fahrer eines Kleinbusses leicht verletzt worden. Das völlig zerstörte Fahrzeug war zu dem Zeitpunkt unbesetzt. Im Bundesstaat Guerrero wurden in Nähe des Epizentrums etwa 500 Gebäude beschädigt, teilte Gouverneur Ángel Aguirre mit. Der Gouverneur des benachbarten Bundesstaates Oaxaca, Gabino Cué, sagte, in der Ortschaft Pinotepe an der Grenze zwischen den beiden Bundesstaaten seien fünf Personen verletzt worden.

Starke Erdbeben sind in Mexiko regelmäßig zu beobachten. Mindestens 9.000 Menschenleben, nach anderen Quellen bis zu 35.000 Opfer, forderte in Mexiko ein Erdbeben am 19. September 1985. Zuletzt hatte am 10. Dezember 2011 ein Erdbeben in Guerrero zu mehreren Toten geführt.

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October 23, 2011

Erdbeben in der Türkei – viele Tote befürchtet

Erdbeben in der Türkei – viele Tote befürchtet

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Veröffentlicht: 23:10, 23. Okt. 2011 (CEST)
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Die tektonische Situation am Erdbebenort

Ankara (Türkei) / Denver (Colorado) (Vereinigte Staaten), 23.10.2011 – Ein schweres Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 7,2 MW hat den Osten der Türkei erschüttert. Das meldete die Erdbebenwarte des United States Geological Survey (USGS). Nach Angaben türkischer Seismologen lassen die Intensität und die geringe Herdtiefe des Erdbebens von 20 Kilometern befürchten, dass die Zahl der Toten über 1.000 beträgt. Derzeit sind ersten Angaben zufolge bis zum Abend 77 Tote geborgen worden.

Das Erdbeben, welches bis in den Nachbarstaat Armenien zu spüren war, ereignete sich um 13.41 Uhr Ortszeit (12.41 Uhr MESZ). Das Epizentrum liegt in der Nähe der iranischen Grenze in der Nähe von Tabanli. Dort wurden zahlreiche Häuser zerstört.

Besonders betroffen ist auch die Umgebung von Erciş in der Provinz Van. „Es sind so viele tot. Mehrere Gebäude sind eingestürzt, da ist zuviel Zerstörung“, sagte Zulfikar Arapoglu, der Bürgermeister der 70.000 Einwohner zählenden Stadt dem türkischen Fernsehsender NTV. Mindestens zwei mehrstöckige Häuser sind eingestürzt. Viele Menschen rannten auf die Straßen und liefen umher. Panik brach aus. Bis zum Abend wurden dort 50 Leichen gefunden und nach Angaben des staatlichen Krankenhauses der Stadt sind 1.000 Verletzte eingeliefert worden. Einwohner warfen der Regierung vor, dass sie nicht schnell genug helfe. In der Provinzhauptstadt Van wurden durch das Beben 10 Gebäude dem Erdboden gleichgemacht, darunter auch ein siebenstöckiges Schülerheim.

Die Türkei liegt in einer seismisch aktiven Zone zwischen der Afrikanischen und Eurasischen Platte und ist häufig Schauplatz von Erdbebenkatastrophen. 95 Prozent der Türken leben in erdbebengefährdeten Gebieten. 1976 hatte ein Erdbeben mit Zentrum in der Provinz Van rund 4.000 Opfer gefordert. Das heutige Erdbeben ereignete sich allerdings in einer Gegend, in der die Arabische Platte mit der Eurasischen Platte kollidiert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Erdbeben in Van 2011“.
  • Portal:Türkei
  • Portal:Erdbeben

Quellen[Bearbeiten]

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September 20, 2011

Erdbeben erschüttert Teile von Indien, Nepal, Tibet und Bangladesch

Erdbeben erschüttert Teile von Indien, Nepal, Tibet und Bangladesch

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Veröffentlicht: 23:58, 20. Sep. 2011 (CEST)
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Neu-Delhi (Indien), 20.09.2011 – Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im nordostindischen Bundesstaat Sikkim ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 83 Personen sind durch die Auswirkungen des Erdbebens gestorben, die meisten davon in Sikkim. In West-Bengalen und Bihar wurden weitere 18 Menschen getötet. Opfer durch das Beben registrierten auch die Behörden in der autonomen Region Tibet und in Nepal. In der britischen Botschaft in Kathmandu kam es zum Einsturz einer Wand, wodurch drei Personen getötet wurde. 59 Tote wurden bislang geborgen.

Das Erdbeben in der Nacht zum vergangenen Sonntag (Ortszeit) hat nicht nur Häuser zum Einsturz gebracht, sondern auch mehrere Erdrutsche verursacht. Dadurch sind Teile des Erdbebengebietes nicht erreichbar. Sobald die entlegeneren Gebiete erreicht werden, könnten die Opferzahlen noch steigen. Heftige Monsunregenfälle erschweren die Rettungsarbeiten. Tiefhängende Wolken verhindern teilweise den Einsatz von Hubschraubern. Die Regierung schickte mehr als 5000 Soldaten mit dem Auftrag in die Region, Straßenverbindungen befahrbar zu machen und sich an den Rettungsarbeiten zu beteiligen.

Die Erschütterungen des Erdbebens wurden bis in die etwa 1000 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernte indische Hauptstadt Neu-Delhi gespürt. Die Stärke des Bebens wird mit 6,9 angegeben. Weitere Nachbeben werden befürchtet, deshalb übernachten verängstigte Anwohner im Freien.

Das Epizentrum liegt bei Mangan in der Region Gangtok, in der sich die Indische Platte mit einer Geschwindigkeit von etwa 45 Millimeter pro Jahr unter die Eurasische Platte schiebt. Sie ist nur mäßig seismisch aktiv, das letzte größere Erdbeben ereignete sich 1980 etwa 85 Kilometer weiter südöstlich.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Erdbeben
  • Portal:Indien

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August 25, 2011

Überraschendes Erdbeben an der Ostküste der Vereinigten Staaten

Überraschendes Erdbeben an der Ostküste der Vereinigten Staaten

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Veröffentlicht: 04:35, 25. Aug. 2011 (MESZ)
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Virginia earthquake, Aug 23.jpg

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 25.08.2011 – Ein überraschend heftiges Erdbeben hat am Dienstag, 23. August 2011 um 13:51 Uhr Ortszeit (19:51 Uhr MESZ) an der Ostküste der Vereinigten Staaten für Angst und Schrecken gesorgt. Das Erdbeben erreichte die Magnitude 5,8 auf dem Momenten-Magnituden-Skala. Die Auswirkungen waren spürbar von Georgia bis Maine, weswegen selbst in New York City zahlreiche Menschen besorgt ins Freie liefen und einige Hochhäuser evakuiert wurden. Meldungen darüber, dass Erschütterungen verspürt wurden, kamen jedoch auch aus weiter entfernten Gegenden wie Ottawa, Montreal und Toronto in Kanada sowie aus Alabama. Nach Angaben des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg kam es in der Metropole jedoch zu keinen Sach- oder Personenschäden. In Washington D.C. wurden das Kapitol, das Pentagon und einige andere Regierungsgebäude vorübergehend evakuiert.

Das Hypozentrum des Erdbebens lag in nur sechs Kilometern Tiefe in der Nähe der Orte Louisa und Mineral, etwa 60 Kilometer nordwestlich von Richmond und 135 Kilometer südwestlich von Washington, D.C. Erdbeben dieser Stärke sind östlich der Rocky Mountains eher selten. Das bisher stärkste beobachtete Erdbeben in Virginia wurde im Jahr 1897 mit einer Momenten-Magnitude von 5,9 im Giles County aufgezeichnet. Das stärkste Erdbeben an der US-Ostküste überhaupt hatte 1886 mit einer Magnitude von 7,3 Charleston in South Carolina verwüstet.

Die beiden Reaktoren des Kernkraftwerks North Anna in der unmittelbaren Nähe des Erdbebenzentrums wurden automatisch heruntergefahren und auf Notstromversorgung umgeschaltet.

In der US-amerikanischen Hauptstadt wurden mehrere Gebäude beschädigt. Drei der vier Spitzen der Turmecken der Nationalkathedrale brachen ab und stürzten herunter, auch der Turm selbst scheint Schäden davongetragen zu haben. Die Kirche ist bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Beschädigt wurde offenbar auch das Washington Monument. Nach Angaben der Nationalparkverwaltung weist die Spitze des aus weißen Marmor bestehenden Obelisken durch das Erdbeben hervorgerufene Risse auf. Ziegel und Backsteine fielen von zahlreichen Häusern herab, so etwa von der Botschaft Ecuadors, wodurch mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Zu ähnlichen Gebäudeschäden kam es auch in Baltimore und weiteren Städten in der Hauptstadtregion.

Weil viele besorgte Menschen telefonieren wollten, brach in mehreren Städten das Mobiltelefonnetz zusammen. Amtrak hielt mehrere Züge vorübergehend an.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Naturkatastrophen

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July 24, 2011

Norden Japans von Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert

Norden Japans von Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert

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Veröffentlicht: 23:35, 24. Jul. 2011 (CEST)
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Tōkyō (Japan), 24.07.2011 – Am Samstag, dem 23. Juli gegen 13:34 Uhr Ortszeit (6:34 Uhr MESZ) ist der Norden Japans ein weiteres Mal von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Hypozentrum des Bebens der Stärke 6,4 auf der Momenten-Magnitude-Skala habe vor der Pazifikküste der Präfektur Miyagi in einer Tiefe von etwa 36 Kilometern gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Das Epizentrum lag demnach 125 Kilometer nordöstlich von Sendai, der Hauptstadt von Miyagi. Die japanische Meteorologie-Behörde gab die Stärke des Bebens mit 6,5 an, die Herdtiefe mit 40 Kilometern. Das in Folge der Katastrophe vom 11. März 2011 havarierte Atomkraftwerk Fukushima I, bei dem letztlich rund 20.000 Menschen den Tod fanden, wurde durch das erneute Erdbeben nach Angaben des Betreibers Tepco nicht weiter beschädigt. Schäden oder Opfer sind zur Stunde nicht bekannt. Eine lokale Tsunamigefahr bestand laut Tsunami-Warnzentrum, jedoch blieb dieser bislang aus.

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