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January 24, 2012

Mexikanischer Präsident verkündet Notfallplan wegen extremer Trockenheit

Mexikanischer Präsident verkündet Notfallplan wegen extremer Trockenheit

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Veröffentlicht: 20:11, 24. Jan. 2012 (CET)
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Mädchen aus der indigenen Ethnie der Tarahumara

Mexiko-Stadt (Mexiko), 24.01.2012 – Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gab es in Mexiko nie eine so extrem langanhaltende Trockenperiode wie jetzt. Präsident Felipe Calderón will zwei Milliarden Euro (umgerechnet) für die Bekämpfung der Folgen ausgeben.

Betroffen sind 1300 Gemeinden in 19 mexikanischen Bundesstaaten; vor allem denen im Norden. Seit vielen Monaten fehlt der Regen in diesen Gebieten. Bei einem Besuch in Zacatecas verkündete er: „Keine Familie wird Wasser- oder Lebensmittelmangel erleiden“. In entlegenen Gebieten werden insbesondere indigene Völker durch die Regierung mit dem Notwendigen versorgt.

Das Jahr 2010 war eines der regenreichsten Jahre seit 1958, im letzten Jahr begann die extreme Trockenperiode.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Mexiko
  • Portal:Wetter
  • Portal:Naturkatastrophen

Quellen[Bearbeiten]

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February 12, 2009

Mindestens 181 Tote durch Waldbrände in Australien

Mindestens 181 Tote durch Waldbrände in Australien

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Veröffentlicht: 08:40, 12. Feb. 2009 (CET)
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Melbourne (Australien), 12.02.2009 – Buschfeuer und Waldbrände im australischen Bundesstaat Victoria haben zwischen dem 7. und 11. Februar mehrerere Hundert Menschenleben gefordert, 500 Personen sind zum Teil schwer verletzt worden. Nach Medienangaben brannten mehrere Dörfer völlig aus und es wurden über tausend Häuser zerstört, 5.000 Menschen wurden obdachlos. Das volle Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht absehbar. Die Brände wurden neuesten Erkenntnissen zufolge größtenteils durch Blitzschlag, aber leider auch Brandstiftung in einer aufgrund der schweren Hitzewelle ausgedörrten Steppenlandschaft verursacht und von orkanartigen Winden angefacht. Diese entstehen durch Eigendynamik aufgrund der großen durch Feuer verursachten Hitzewelle. Einem Bericht des Sydney Morning Herald zufolge wurde eine Fläche von ungefähr 365.000 Hektar ein Raub der Flammen, seit die Brände am Freitag begannen. Mitarbeiter der Staatspolizei gaben an, dass immer noch weitere Brände bekämpft werden und zu befürchten sei, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte, bis alle Glutnester gelöscht sind und die Ermittlungen beginnen können. Die Glutnester werden durch von der Hitze verursachte Winde immer wieder angefacht, so dass die Feuerwehrleute wieder mit den Löscharbeiten von vorne beginnen können. Verschärft wird die Situation durch neuerliche, vornehmlich nächtliche Brandstiftungen. Es sei nur sehr schwer, den Teufelskreis zu durchbrechen. Gleichzeitig wurde im Norden Australiens der Notstand ausgerufen, da große Teile von Ingham schweren Überschwemmungen nach tagelangen Regenfällen heimgesucht, rund eintausend Quadratkilometer vom Bundesstaat Queensland sind seit dem Samstag betroffen.

Waldbrand westlich von Bendigo.
Bild:Richmeister

Laut der australischen Wetterbehörde wurde am Freitag erwartet, dass die Hitzewelle über das Wochenende anhalten und ihren Höchststand im südöstlichen Teil des Landes erreichen werde. Außerdem gehe die Behörde davon aus, dass die Temperaturen bis Anfang nächster Woche nicht sinken werde. Nach Angaben des staatlichen Meterologen Terry Ryan entwickeln die Feuer ein eigenes Wetter: „Wir nennen das einen Pyrocumulus“, ließ er verlautbaren.

Die Temperaturen in Victoria erreichten am Samstag Höchstwerte von 115° Fahrenheit (46° Celsius), was wegen des zeitlichen Zusammentreffens mit extremen Winden zahlreiche Buschfeuer verursachte. Die Brände bewegten sich Meldungen zufolge mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 40 Meilen pro Stunde (60 Kilometer pro Stunde). Zur Zahl der Todesopfer sagte Kieran Walshe, der stellvertretende Polizeipräsident des Bundesstaates Victoria am Samstag: „Das war eine absolute Tragödie für den Staat und wir denken, die Zahl könnte noch schlimmer werden. Wir fürchten, diese Zahl [der Toten] könnte sogar über 40 steigen“.

„Ganz Kinglake (Bezirk Murrindindi Shire) steht in Flammen, ich wohne ein paar Meilen außerhalb der Stadt, ich hörte Explosionen, nach einiger Zeit ging ich zur Straße, wo überall die Feuer waren. Flammen überall, explodierende Bäume, explodierende Gastanks, Gebäude in Flammen, es ist sehr, sehr, sehr ernst“, sagte ein Einwohner von Kinglake, einer kleinen Stadt nördlich von Melbourne, die von den Bränden komplett zerstört wurde. „Ich konnte kaum hinunter in die Hauptfläche der Stadt sehen, aber da sind viele Flammen, die von dort hier rauf kommen, deshalb nehme ich an, der größte Teil der Stadt brennt ab“, fügte er hinzu. Kinglake hat bisher die meisten Todesfälle bei diesem Brand, bei dem Angaben zufolge am Samstag sechs Personen, die in einem Auto unterwegs waren, getötet wurden, als dieses von auflodernden Flammen in Brand gesetzt wurde. Inzwischen hat sich die Zahl über die vom Sonntag (55) und Montag (170) Dienstag auf 181 erhöht, 750 Häuser wurden zerstört.

Stand der Buschbrände am 10. Februar 2009.

Über 30.000 Freiwillige bekämpften in den vergangenen Tagen die Brände im Land, unterstützt von Hubschraubern und Flugzeugen, die Chemikalien und Wasser abwerfen, in der Hoffnung das Feuer zu löschen. Greg Esnouf, stellvertretender Chef der Feuerwehrbehörde des Bundesstaates Victoria, gab an, dass die Bedingungen für die Feuerwehrmänner „maßlos“ gefährlich seien, und er sagte ebenfalls, dass die Vorhersage für folgende Tage nichts anderes sagen als an den vergangenen paar Tagen. Unterdessen wurden bei einem Feuer nahe Melbourne die Feuerwehrleute Samstagmittag (Ortszeit) abgezogen, weil die Lage zu gefährlich wurde. Die hohe Zahl der Opfer vom Sonntag läßt sich dadurch erklären, dass flüchtende Bewohner in ihren Autos durch Feuerwalzen überrascht worden sind und verbrannten. Wie viele letztlich auf diese Art umgekommen sind, ist zur Stunde noch nicht bekannt.

Die Polizei von Victoria berichtete, dass sie vermutet, einige der Feuer seien durch Brandstiftung entstanden, und dass sie momentan dabei seien, einen Einwohner über ein Feuer zu befragen, das außerhalb der Stadt begann. Ein weiterer Mann wurde wegen absichtlichen Legens von Feuer verhaftet, aber später von der Polizei freigelassen; die Anklage wegen Brandstiftung wurde fallen gelassen. Auch ein 15-Jähriger wurde vorübergehend festgenommen.
Nach Berichten der Onlineausgabe der österreichischen Zeitung Der Standard sollen aber auch zahlreiche Feuer aufgrund Blitzschlag entstanden sein, hieß es am Montagabend.

Inzwischen hat sich der australische Premier ein Bild von der Lage vor Ort gemacht und spricht fassungslos von Massenmord durch Brandstiftung. Die Kleinstadt Marysville nordöstlich von Melbourne ist komplett niedergebrannt mit einer nicht bekannten Zahl von Toten und wurde von der Polizei gesperrt. „Es dürfte Wochen und Monate dauern, bis wir die vielen Opfer identifiziert haben“, so Polizeisprecher Greg Hunt. Viele Opfer sind bis zur Unkenntichkeit verbrannt.

Abgebranntes Haus in Yarra Glen.
Foto: Nick Carson

Die Ermittler gehen davon aus, dass „mindestens ein Feuer mit 20 Todesopfern“ in Gippsland östlich von Melborne „absichtlich von Brandstiftern gelegt“ worden sei, eine Sonderkommission „Phönix“ wurde eingesetzt und ermittelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier haben Australien nach Angaben von Net Tribune zu der hohen Zahl der Toten kondoliert. Der australische Premier Kevin Rudd forderte vorm australischen Parlament lebenslang für die mutmaßlichen Brandstifter.

Brandstiftung kann laut Kölner Stadtanzeiger viele Gründe haben, an erster Stelle die Langeweile, an zweiter Sucht nach zweifelhafter Aufmerksamkeit, verschwindend gering ist der Anteil der Grundstücksspekulanten. In der Nacht zu Mittwoch sollen weitere Brandstifter am Werk gewesen sein. Es werde noch immer versucht, gegen nunmehr 23 Brände vorzugehen und es soll vermehrt zu Plünderungen gekommen sein. Der Schaden für die Artenvielfalt in Australien der dort lebenden, zum Teil vom Aussterben bedrohten Tiere ist ebenfalls noch nicht absehbar. Es wird befürchtet, daß eine Million einheimischer Tiere ums Leben gekommen seien. Außerdem wird geschätzt, dass die Löschung der Brandserie noch etwa eine Woche dauern könnte. Die Todeszahlen könnten laut Schätzung von Experten auf 300 steigen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist teilweise eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels vom 07.02.2009, 17:41 Uhr (Version)

Original Quellen:

Erweiterungs-Quelle:

Weblinks

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Buschfeuer in Victoria 2009“.

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July 23, 2007

Mazedonien erklärt Notstand wegen Hitzewelle

Mazedonien erklärt Notstand wegen Hitzewelle

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Veröffentlicht: 21:30, 23. Jul. 2007 (CEST)
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Lage Mazedoniens

Mazedonien, 23.07.2007 – Die Regierung Mazedoniens hat am Donnerstag landesweit den Notstand ausgerufen angesichts der Hitzewelle, die noch schlimmer werden soll.

Während Waldbrände durch das Land rasen, werden Temperaturen von 44 Grad Celsius (111 Grad Fahrenheit) für das Wochenende vorausgesagt. Der Notfallplan, der mindestens zwei Wochen lang ausgeführt werden wird, verringert die Arbeitszeit auf sechs Stunden je Tag, verlangt spezielle Schichten-Regelungen für Außenarbeiter und warnt die Menschen, nicht in die Sonne zu gehen und andere naheliegende Vorsichtsmaßnahmen vorzunehmen.

Die neuen Arbeitszeiten für staatliche und öffentliche Arbeiter sind von 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Haus, sowie zwei Schichten von 7:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 18:00 Uhr bis 20:00 draußen. Alle schwangeren Frauen haben bezahlten Urlaub erhalten. Obwohl diese Maßnahmen für den privaten Sektor nicht bindend sind, empfiehlt die Regierung, dass sie wo möglich übernommen werden. Es wird erwartet, dass die verlorene Zeit mit Arbeit am Sonnabend über das restliche Jahr wieder reingeholt wird.

Nach Aussage von Pande Lazarevski, dem Direktor des Krisenmanagementszentrums der Regierung, wurden über 200 Brände im Land registriert, die grob 2.500 Hektar Land verwüstet haben, hauptsächlich Wälder.

Gesundheitseinrichtungen beobachten einen Anstieg der Notrufe und das Rote Kreuz hält Teams in Bereitschaft.

Meteorologen erklären die Temperaturen mit verstärkter Heißluftzufuhr von Afrika und sagen voraus, dass die Temperaturen ab nächstem Wochenende wieder fallen.

Mindestens 35.000 Menschen starben in Europa bei der Hitzewelle im Jahre 2003.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 22.07.2007

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August 19, 2005

Der österreichische Neusiedlersee wird ab 2010 austrocknen

Der österreichische Neusiedlersee wird ab 2010 austrocknen

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Artikelstatus: Fertig 13:19, 2. Nov. 2005 (CET)
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Neusiedl am See (Österreich), 19.08.2005 – Eine Expertenrunde präsentierte die Ergebnisse zweier Studien der Universität für Bodenkultur Wien. Diese prognostizieren eine weitestgehende Austrocknung des Neusiedlersees ab 2010 bis 2050. Damit kämen Tourismus und Landwirtschaft der Region zum erliegen.

Die Studien wurden im Jahr 2003 aufgrund der herrschenden Trockenheit von der burgenländischen Landesregierung in Auftrag gegeben und sollten Prognosen und Lösungsvorschläge liefern. Dabei wurde von einer durchschnittlichen Temperaturerhöhung durch Globale Erwärmung von 2,5 Grad Celsius bis zum Jahr 2050 ausgegangen, was eine Steigerung der Verdunstung um 23,3 Prozent bedeuten würde. Heute sinkt der Wasserstand des seichten Steppensees in den Sommermonaten um 60 bis 80 Zentimeter durch Verdunstung auf etwa 100 Zentimeter Wassertiefe. Daneben konnte ein Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Niederschlagsmenge in der Region festgestellt werden. Demnach ist die nächste Trockenperiode in der Region bereits ab 2010/2012 zu erwarten, was in Kombination mit der steigenden Temperatur eine sukzessive Austrocknung des Sees in den kommenden Jahrzehnten zur Folge haben kann. Was an sich nicht aussergewöhnlich wäre, der Neusiedlersee ist in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder ausgetrocknet.

Die Auswirkungen auf Tourismus und Landwirtschaft im nördlichen Burgenland wären katastrophal, dem Großteil der Bevölkerung rund um den Neusiedlersee wäre die Existenzgrundlage entzogen. In einer Umfrage sprachen sich deshalb auch zwei Drittel der Betroffenen für ein künstliches Befüllen des Sees aus.

Derzeit wird untersucht, ob die Schwellwerte der Flutschleusen erhöht werden können, ohne Überflutungen auszulösen. Damit könnte der See mit Hochwasser längere Trockenphasen besser überstehen. Langfristig ist aber eine Zuleitung von Donauwasser erforderlich. Durch den slowakischen Stausee von Gabčíkovo ist flußaufwärts der Grundwasserspiegel in den letzten Jahren stark angestiegen. Ein Druckrohrsystem von einem Meter Durchmesser und 50 Kilometer Länge soll von Wolfsthal und Kittsee Brunnenwasser vom Donauufer in den Norden des Neusiedlersees einleiten. Mit einem Durchsatz von einem Kubikmeter pro Sekunde soll der Wasserstand pro Jahr um zehn Zentimeter angehoben werden können.

Obwohl Ökologen grundsätzlich einen hohen Wasserstand für die einzigartige Fauna und Flora des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel begrüssen würden, besteht doch die Gefahr der Ausdünnung des Salzssees wenn durch sommerliche Regenfälle die Schleusen geöffnet werden müssen. Auch Nitrate, Phosphate und bakterielle Verunreinigungen werden als Risikofaktor gesehen. Der See würde vom Schilf zugewachsen werden. Darum wird im Hinblick auf die Natura 2000 Übereinkommen eine künstliche Dotation des Sees über ein Minimum hinaus abgelehnt. Als Lösung des Problems der Verunreinigungen wird eine Zuleitung in den Schilfgürtel untersucht, dieser könnte als natürlicher Filter funktionieren. Und um die Gefahr der Ausdünnung zu reduzieren wird eine dynamische angepasste Wasserstandsregulierung erforderlich werden.

Frühstens ab 2010 kann das 50 bis 70 Millionen Euro teure Projekt fertiggestellt werden. Nach Abschluss der laufenden Untersuchungen will die in Koalition regierende ÖVP einen entsprechenden Antrag im burgenländischen Landtag einbringen.

Dabei haben österreichische und ungarische Experten eine weitaus günstigere Variante empfohlen. Die Umleitung der Raab über Rabnitz und ein bestehendes Kanalsystem würde nur 13 bis 24 Millionen Euro kosten. Diese Lösungvariante wurde aber nach Bürgerprotesten der flussabwärts gelegenen Gemeinden in Ungarn aufgegeben. Die von der oppositionellen FPÖ vorgeschlagene Einleitung von Wasser aus der Leitha wurde wegen der zu geringen Wassermengen des Flusses verworfen.

Quellen


  • Hinweis nach Veröffentlichung: Der Artikeltext der oben angegebenen Quelle NATURSCHUTZBUND Österreich wurde inzwischen unter web.archive.org archiviert[1]

Fußnote

  1. web.archive.org

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July 20, 2005

Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona

Filed under: Hitze,Hitzewelle,Phoenix,Themenportal Nordamerika — admin @ 5:00 am

Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona

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Phoenix (USA), 20.07.2005 – Die momentane Hitzewelle wird für elf Todesfälle seit Samstag in Phoenix verantwortlich gemacht. Das ist fast ein Drittel der Zahl des gesamten letzten Jahres.

Neun Tage in Folge betrug die Temperatur in Phoenix mindestens 110°F (~43°C). Sonntag wurde mit 116°F (~ 47°C) ein Rekord aufgestellt. Neun der elf Toten waren Obdachlose, die restlichen zwei waren ältere Frauen.

Daraufhin wurde vom Bürgermeister um Wasserspenden gebeten, um den Obdachlosen wenigstens teilweise zu helfen, da die Wettervorhersagen weiterhin hohe Temperaturen von um die 105°F (~40,5°C) voraussagen.

Das Gesundheitsamt von Arizona sagte, dass bei körperlicher Betätigung im Freien bis zu einer Gallone (~3,8l) an Wasser benötigt würden. Selbst Sitzende würden im Schatten bis zu einer halben Gallone benötigen, um den Wasserhaushalt ihres Körpers im Gleichgewicht zu halten.

Quellen

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June 16, 2005

Asien: Mindestens 120 Tote durch Hitzewelle

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Neu-Delhi (Indien) / Dhaka (Bangladesch), 16.06.2005 – Eine Hitzewelle mit Temperaturen von fast 50 Grad Celsius hat in Asien zu katastrophalen Zuständen geführt. Besonders betroffen sind der Osten Indiens und Bangladesch.

In beiden Ländern gab es seit Beginn dieser außergewöhnlichen Temperaturen mindestens 120 Tote. Die Menschen können sich vor der Hitze nicht mehr schützen, sie trocknen aus oder sterben an Hitzschlag.

Nach Angaben des Nachrichtensender NDTV gab es Meldungen, Polizisten hätten im Nordwesten Indiens bei Ausschreitungen fünf Bauern erschossen und 25 verletzt. Ursache für die Ausschreitungen waren Streitigkeiten wegen Wassermangels. Rund 200 Landwirte hatten eine Fernstraße blockiert und daraufhin die Polizisten mit Steinen beworfen. Sie forderten, Wasser für die Bewässerung ihrer Felder zur Verfügung zu stellen.

In beiden südasiatischen Ländern versammeln sich nun Tausende von Menschen zum Gebet. Sie erhoffen sich dadurch den baldigen Beginn der Monsunregenfälle. Nach Angaben des Indischen Meteorologischen Instituts verspätet sich jedoch in diesem Jahr der Regen und Abkühlung bringende Monsun. Derzeit ist der Regen in Süd- und Westindien angekommen, er verharrt aber dort anstatt sich weiter nach Norden und Osten zu bewegen.

Wirtschaftlich bedeutet ein geringer oder verspäteter Monsunregen katastrophale Auswirkungen auf die Verhältnisse in den beiden Ländern. Insbesondere die indische Wirtschaft hängt maßgeblich vom Agrarsektor ab.

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