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May 8, 2007

Regen in Deutschland: Waldbrandgefahr reduziert

Regen in Deutschland: Waldbrandgefahr reduziert

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Artikelstatus: Fertig 15:48, 8. Mai 2007 (CEST)
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Offenbach am Main (Deutschland), 08.05.2007 – Nach der langen Trockenheit haben Regenschauer die bis dahin hohe Waldbrandgefahr in Deutschland deutlich gesenkt. Zudem wurde es spürbar kühler. Der Regen ging teilweise als Starkregen nieder. Örtlich kam auch noch Sturm hinzu und gelegentlich gab es Gewitter. Die Situation bleibt vorerst so, zumindest bis zum Wochenende. Dies bestätigt der Deutsche Wetterdienst im hessischen Offenbach am Main.

Aufgrund der lange anhaltenden Trockenheit hatten viele Bauern große Ernteausfälle befürchtet. Vor allem Getreide und Weidegras waren von den schwachen Niederschlägen betroffen. Im April waren weniger als zehn Prozent der sonst üblichen Regenmenge gefallen. Auch waren steigende Getreidepreise befürchtet worden, da nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern wie Italien, Frankreich, Polen und der Ukraine Trockenschäden zu verzeichnen waren.

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July 20, 2005

Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona

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Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona

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Phoenix (USA), 20.07.2005 – Die momentane Hitzewelle wird für elf Todesfälle seit Samstag in Phoenix verantwortlich gemacht. Das ist fast ein Drittel der Zahl des gesamten letzten Jahres.

Neun Tage in Folge betrug die Temperatur in Phoenix mindestens 110°F (~43°C). Sonntag wurde mit 116°F (~ 47°C) ein Rekord aufgestellt. Neun der elf Toten waren Obdachlose, die restlichen zwei waren ältere Frauen.

Daraufhin wurde vom Bürgermeister um Wasserspenden gebeten, um den Obdachlosen wenigstens teilweise zu helfen, da die Wettervorhersagen weiterhin hohe Temperaturen von um die 105°F (~40,5°C) voraussagen.

Das Gesundheitsamt von Arizona sagte, dass bei körperlicher Betätigung im Freien bis zu einer Gallone (~3,8l) an Wasser benötigt würden. Selbst Sitzende würden im Schatten bis zu einer halben Gallone benötigen, um den Wasserhaushalt ihres Körpers im Gleichgewicht zu halten.

Quellen

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Heuschreckenplage in Südfrankreich

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Heuschreckenplage in Südfrankreich

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Saint Affrique (Frankreich), 20.07.2005 – Die anhaltenden außergewöhnlich hohen Temperaturen im Juni und Juli 2005 haben in der Gegend um St. Affrique im Süden des französischen Departement Aveyron eine Heuschreckenplage bisher unbekannten Ausmaßes ausgelöst. Bei den Plagegeistern handelt es sich um Unmengen von zwei bis dreieinhalb Zentimeter langen Rotflügligen Schnarrschrecken der Art Psophus stridulus.

Die zu den Kurzfühlerschrecken gehörenden dunklen Insekten fressen Felder und Wiesen verzweifelter Landwirte kahl und haben innerhalb von rund sechs Wochen die Landschaft in eine trostlose Steppe verwandelt. Beim Gang über ein befallenes Feld schreckt man bei jedem Schritt einen Schnarrschreckenschwarm auf. Wenn die Heuschrecken auffliegen, ist ein lautes Schnarrgeräusch zu hören und erblickt man leuchtend rote Hinterflügel.

Manche Experten vermuten, die Heuschreckenplage werde durch einen drastischen Klimawandel ausgelöst. Die damit verbundene Aufheizung mache Südeuropa immer „afrikanischer“. Ein deutscher Wissenschaftsautor wies kürzlich im Internet mehrfach darauf hin, dass es im Laufe der Erdgeschichte ständig einen Wechsel von Warmzeiten und Kaltzeiten gegeben habe, der keineswegs abgeschlossen sei. Zeitweise habe das Gebiet von Europa nahe dem Äquator gelegen.

So viele Heuschrecken wie im Sommer 2005 sind im Departement Aveyron noch nie beobachtet worden. Das letzte Heuschreckenjahr war vor 15 Jahren. Aus dieser Zeit wissen die betroffenen Landwirte, dass die Heuschrecken merklich reduziert werden, sobald es kühler wird.

Der Einsatz von Gift gegen die Heuschrecken ist sehr riskant. Denn dabei darf nur ein Mittel verwendet werden, das für die Heuschrecken tödlich ist, nicht aber für Bienen und andere Insekten. Auch das Vieh der Bauern darf nicht durch verseuchtes Futter gefährdet werden.

Die Hitze der letzten Wochen hat auch in Italien negative Folgen. Über 100 Touristen sind nach dem Baden im Meer durch giftige Algen schwer erkrankt.

Quellen

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June 16, 2005

Asien: Mindestens 120 Tote durch Hitzewelle

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Neu-Delhi (Indien) / Dhaka (Bangladesch), 16.06.2005 – Eine Hitzewelle mit Temperaturen von fast 50 Grad Celsius hat in Asien zu katastrophalen Zuständen geführt. Besonders betroffen sind der Osten Indiens und Bangladesch.

In beiden Ländern gab es seit Beginn dieser außergewöhnlichen Temperaturen mindestens 120 Tote. Die Menschen können sich vor der Hitze nicht mehr schützen, sie trocknen aus oder sterben an Hitzschlag.

Nach Angaben des Nachrichtensender NDTV gab es Meldungen, Polizisten hätten im Nordwesten Indiens bei Ausschreitungen fünf Bauern erschossen und 25 verletzt. Ursache für die Ausschreitungen waren Streitigkeiten wegen Wassermangels. Rund 200 Landwirte hatten eine Fernstraße blockiert und daraufhin die Polizisten mit Steinen beworfen. Sie forderten, Wasser für die Bewässerung ihrer Felder zur Verfügung zu stellen.

In beiden südasiatischen Ländern versammeln sich nun Tausende von Menschen zum Gebet. Sie erhoffen sich dadurch den baldigen Beginn der Monsunregenfälle. Nach Angaben des Indischen Meteorologischen Instituts verspätet sich jedoch in diesem Jahr der Regen und Abkühlung bringende Monsun. Derzeit ist der Regen in Süd- und Westindien angekommen, er verharrt aber dort anstatt sich weiter nach Norden und Osten zu bewegen.

Wirtschaftlich bedeutet ein geringer oder verspäteter Monsunregen katastrophale Auswirkungen auf die Verhältnisse in den beiden Ländern. Insbesondere die indische Wirtschaft hängt maßgeblich vom Agrarsektor ab.

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June 8, 2005

Tierplage in Lettland

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Riga (Lettland), 08.06.2005 – Die momentan herrschenden extremen Wetterverhältnisse haben in Lettland zu einer Mückenplage geführt. Während der letzten zwei Wochen gingen heftige Regenfälle nieder, anschließend gab es für die Jahreszeit extrem hohe Temperaturen von über 30 Grad. Diese unnormalen Bedingungen haben in Ostlettland zu der Plage geführt.

Seit dem vergangenem Wochenende sind nach Angaben der Lettischen Lebensmittel- und Veterinärbehörde (PVD) etwa 500 Nutztiere, überwiegend Rinder, von schwärmenden Kriebelmücken (Simulium rostratum) getötet worden. Weitere Opfer der Plage waren elf Pferde, drei Schafe und ein Schwein.

Kristine Lejasmeiere, Chefin der Abteilung für die Überwachung tierischer Infektionskrankheiten bei der PVD, nannte das massenhafte Auftreten der Mücken ein außergewöhnliches Ereignis. Durch eine Wetterabkühlung in der sumpfigen Region zwischen Daugavpils und Jekabpils wurde die Plage bereits wieder gelindert.

Ähnliche Bedingungen gab es in Lettland bisher nur im Jahr 1999. Damals fielen rund 50 Rinder einer Mückenplage zum Opfer.

Quellen

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May 28, 2005

Hitzerekord in Deutschland

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Koblenz (Deutschland), 28.05.2005 – Gestern erlebte Deutschland den bisher heißesten Tag des Jahres.

Ein Hoch namens Rolena sorgte für diesen Rekord. Die Stadt Koblenz erreichte mit über 34 Grad die höchsten Termperaturen.

Für das kommende Wochenende werden noch höhere Temperaturen erwartet. Ostdeutschland und der Großraum Berlin können sich auf Spitzenwerte von 35 Grad und mehr einstellen. Am Montag kühlt es dann wieder ab.

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May 24, 2005

Hitzerekord in Moskau

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Moskau (Russland), 24.05.2005 – In der russischen Hauptstadt Moskau haben die Einwohner gestern eine neuen Temperaturrekord erlebt. Um 16:00 Uhr Moskauer Zeit wies das Hauptthermometer im Norden der Stadt auf dem Gelände des Allrussischen Ausstellungszentrums im Schatten 29,3 Grad über Null auf.

Der bisherige Rekord für diesen Tag aus den Jahren 1921 und 1939 wurde damit nach Angaben des Hydrometeorologischen Büros von Moskau um 0,3 Grad überschritten.

Russische Metereologen rechnen mit einem weiteren Anstieg der Temperaturen in den nächsten Tagen.

Quelle

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May 1, 2005

Rekordtemperaturen in Deutschland

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Offenbach / Bochum / Freiburg im Breisgau (Deutschland), 01.05.2005 – An vielen Orten Deutschlands stieg heute zum ersten Mal in diesem Jahr das Thermometer über die 30-Grad-Marke. Im Westen und Südwesten wurden die höchsten Werte gemessen. Spitzenreiter war mit 30,8 Grad der Kölner Stadtteil Porz. Damit wurde in Nordrhein-Westfalen der bisherige Temperaturrekord für einen 1. Mai von 1952 um mehr als fünf Grad übertroffen. In Freiburg erreichte das Thermometer 30,7 Grad.

Auch die nächtlichen Tiefstwerte blieben vielerorts deutlich über den für die Jahreszeit normalen Werten. In Geilenkirchen bei Aachen wurden noch um 01:00 Uhr nachts tropische 23 Grad gemessen.

Warme Luft aus Südwesten und kräftige Sonnenstrahlung haben die Termperaturen so stark ansteigen lassen. An den Küsten blieb es mit rund 15 Grad jedoch deutlich kühler.

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December 8, 2004

Deutsche Wälder stark geschädigt

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Deutsche Wälder stark geschädigt

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Teutoburger Wald

Berlin (Deutschland), 08.12.2004 – Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Die Grünen) veröffentlichte in Berlin den Waldzustandsbericht 2004. Dieser wird seit Anfang der 1980er-Jahre nach Beginn der Diskussion um das so genannte Waldsterben erhoben. Danach ist der deutsche Wald so stark geschädigt wie nie zuvor. Nur noch 28 Prozent der Wälder wurden als nicht geschädigt eingestuft.

Hauptgrund für die Verschlechterung des Zustandes sei der heiße und trockene Sommer 2003 mit hohen Ozonwerten. Die unter der hohen Schadstoffbelastung der Böden leidenden Bäume sind nicht mehr in der Lage, sich dem Klimawandel ausreichend anzupassen. Besonders Fichten leiden zunehmend unter dem seit dem Sommer 2003 sich stark vermehrenden Borkenkäfer.

Besonders der Buche geht es so schlecht wie nie zuvor, 55 Prozent der Kronen weisen hier starke Schäden auf. Aber auch bei Eiche und Fichte sind die Schäden mit 45 beziehungsweise 35 Prozent besorgniserregend. Im Schnitt stieg der Anteil der an den Kronen stark geschädigten Bäume um acht Prozent auf eine neue Höchstmarke von 31 Prozent.

Besonders stark betroffen sind die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Berlin. Auf der anderen Seite steigt die Holzmasse in Kubikmeter pro Hektar seit Jahren kontinuierlich an.

Künast forderte als Konsequenz eine Reduzierung der Ozonbelastung und eine Verjüngung des Waldbestands. An die Verbraucher appellierte sie verstärkt Energie zu sparen und vermehrt einheimische Hölzer zu verwenden.

Mit der „Charta für Holz“ will Künast die Nutzung von Holz in den nächsten zehn Jahren um 20 Prozent erhöhen. Die Stiftung „Wald in Not“, die sich nach eigenem Bekunden als private Initiative zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes versteht, plädiert trotz negativem Bericht für eine stärkere Nutzung und hält den Aufbau von Mischbeständen für wichtig.

Naturschutzverbände wie BUND und Deutscher Naturschutzring kritisieren die Ankündigungen Künasts und fordern Maßnahmen zur Reduzierung der Luftschadstoffe und eine stärkere Bejagung des Wildes.

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