Jena gewinnt gegen Erfurt im Thüringenpokal 2005 4:2 n.E.

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Erfurt / Jena (Deutschland), 15.11.2005 – Zwei Wochen nach dem Ligenspiel zwischen Jena und Erfurt im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena trafen beide Rivalen FC Carl Zeiss Jena und FC Rot-Weiß Erfurt im Viertelfinale zum Thüringenpokal im Erfurter Steigerwaldstadion (20.000 Plätze) aufeinander. Insgesamt sahen das Spiel 10.926 Zuschauer, davon ca. 1500 aus Jena.

Der FC Carl Zeiss Jena, der heute das Spiel gewonnen hat, wird als Favorit die nächsten Spiele bestreiten. Der Gewinner des Thüringenpokals ist automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert.

Jena und Erfurt haben vor zwei Wochen in Jena ein Ligaspiel ausgetragen, welches Jena 2:0 gewann. In der Tabelle der Regionalliga liegt Jena 16 Punkte vor Erfurt.

Das Spiel


Erfurt Jena
  • Dirk Orlishausen
  • Jörn Nowak, Tom Bertram (117. Paulo Henrique Scherer), Matthias Holst, Justus Six
  • Björn Brunnemann, Silvio Pätz
  • Andreas Anicic (76. Rico Kühne), Ronny Hebestreit, Alexander Schnetzler
  • Sokol Kacani (80. Caysa da Silva)
  • Christian Person
  • Faruk Hujdurovic, Holger Hasse, Krzysztof Kowalik (46., Felix Holzner)
  • Ronny Thielemann, Alexander Maul, Ralf Schmidt, Tobias Werner (78. Carsten Paulick)
  • Torsten Ziegner
  • Sebastian Hähnge, Mark Zimmermann (53. Kais Manai)

In der ersten Halbzeit fiel kein Tor. Jena spielte anfangs recht schwach, steigerte sich aber zum Ende der Halbzeit hin. Erfurt dagegen war, im Vergleich zu dem Spiel vor zwei Wochen, nicht wiederzuerkennen. Die Angriffe beider Mannschaften konnten aber jedesmal erfolgreich abgewendet werden. Es wurden zwei gelbe Karten verteilt. Eine ging an den Erfurter Kapitän Ronny Hebestreit, der den Jenaer Kapitän Torsten Ziegner gleich am Anfang fällte. Die andere ging an Krzysztof Kowalik. Zwei Freistöße der Erfurter landeten am Pfosten bzw. an der Latte.

In der zweiten Halbzeit spielten beide Mannschaften sehr stark. Jena verlagerte das Spiel immer mehr in die Erfurter Spielhälfte, dennoch hatte auch Erfurt gute Chancen, zum Beispiel in der 54. Minute, die Christian Person gut parieren konnte. Beide Mannschaften vergaben mehrere Chancen und spielten sehr aggressiv. Zur 70. Minute beruhigte sich das Spiel wieder. Auch im weiteren Verlauf verspielten beide Seiten gute Chancen, bzw. wurden die Angriffe erfolgreich abgewehrt. Das Spiel ging in die Verlängerung.

In der 96. Minute versuchte Kais Manai einen Alleingang, scheiterte aber am Erfurter Torwart Dirk Orlishausen. Beide Mannschaften bauten zunehmend ab, sodass auch in der Verlängerung kein Tor mehr fiel und es nun ans Elfmeterschießen ging. Torsten Ziegner und Björn Brunnemann scheiterten jeweils am generischen Torhüter, der Elfmeter von Alexander Schnetzler landete an der Unterlatte. Jena gewann somit das Viertelfinale mit 4:2 n.E. und zieht damit ins Halbfinale ein.

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Quellen