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May 12, 2006

Jena ist dem Aufstieg ein Stück näher

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Jena ist dem Aufstieg ein Stück näher

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Artikelstatus: Fertig 00:58, 12. Mai 2006 (CEST)
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Jena (Deutschland), 12.05.2006 – Der FC Carl Zeiss Jena, welcher erst letztes Jahr aus der Oberliga aufgestiegen ist, spielte am Samstag den 8. April vor heimischen Publikum gegen den FC St. Pauli. Durch einen 1:0-Sieg konnte der Thüringer Verein seinen zweiten Platz in der Liga verteidigen. Die ersten beiden Vereine haben die Möglichkeit, in diesem Jahr in die zweite Liga aufzusteigen. Den ersten Platz hält nach wie vor Rot-Weiss Essen.

Überschattet wurde die Begegnung durch die Aufforderung des St.-Pauli-Präsidenten an seine heimatliche Fangemeinde, nicht in den bösen Osten zu fahren, denn er meinte: „Da seid ihr nicht sicher!“ Er war am Samstag nicht in Jena, wo er gesehen hätte, wie sich die Jenaer Fans verhalten. Die 800 angereisten St.-Pauli-Fans zogen gemeinsam mit den Jenaern vom Stadtzentrum zum Stadion. Hier öffnete die Polizei den Gastspielerfanblock, um Jenaer Fans, die keine Karten erhalten konnten, noch einen Platz bieten zu können. Das Stadion war am Ende mit 11.000 Zuschauern ausverkauft. Das Spiel selbst war friedlich und wurde von allen Seiten gelobt. Nur am Abend kam es zu kleineren Sachbeschädigungen in der Stadt.

Nun steht der FC Carl Zeiss Jena noch vor acht Punktspielen. Davon sind fünf Spiele Spiele in der Regionalliga und eines das Thüringenderby gegen Erfurt. Es wird nun mit Spannung erwartet, ob es am 27. Mai in Jena eine große Aufstiegsparty geben wird. Dass Jena als Aufsteiger aber jetzt schon den zweiten Platz inne hat, nennt Präsident Rainer Zipfel „eine kleine Sensation“.

Quellen

  • Michael Ulbrich: Elfmeter.Friedlich In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.
  • Michael Ulbrich: „Wir bleiben ganz ruhig“. FC Carl Zeiss Jena: „Noch fünf Siege bis zum Aufstieg“, meint Holger Hasse. In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.
  • Thomas Czekalla: Das blau-gelb-weiße Märchen geht weiter im „Paradies“. FC Carl Zeiss: Nach dem 1:0 gegen St. Pauli haben die Jenaer den Aufstieg selbst in der Hand. In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.
  • tlz/tb: St.-Pauli-Fans trauern auch um die Fahne. Fanblock-Außenstelle bei der JG-Stadtmitte. In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.

—- Hinweis: Obige Quellen wurden von Andreas Neumann verwendet.


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October 29, 2005

Rot-Weiß Erfurt verliert gegen den FC Carl Zeiss Jena 0:2

Rot-Weiß Erfurt verliert gegen den FC Carl Zeiss Jena 0:2

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Artikelstatus: Fertig 20:08, 29. Okt. 2005 (CEST)
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Erfurt / Jena (Deutschland), 29.10.2005 – Am Samstag, dem 15. Spieltag, spielten die alten Rivalen FC Carl Zeiss Jena und FC Rot-Weiß Erfurt im ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld vor 12.000 Zuschauern. Während des Spiels gab es einige kleinere Zwischenfälle, so wurde zum Beispiel der Gäste-Fanblock eingenebelt. Ansonsten lief das Spiel relativ ruhig ab. Das erste Tor wurde in der zwölften Minute von Tobias Werner aus 14 Meter Entfernung geschossen. Allein Sebastian Hähnge hatte später drei Chancen ein Tor für Jena zu schießen, die er jedoch vergab. Erfurt versuchte zwar engagiert entgegenzuhalten, doch blieb die Offensive sehr schwach. Mit diesem Eins zu Null gingen beide Mannschaften in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit wurde Erfurt durch den Austausch von Angreifer Mensah durch Onwuzuruike stärker. Schon in der 53. Minute stand Erfurt kurz vor einem Ausgleich, als Person (Jena) den Ball fallen ließ, doch Werner konnte noch bereinigen. In der 60. Minute schoss der Jenaer Torjäger Sebastian Hähnge einen von Tobias Werner vorgelegten Ball zum 2:0. Auch während der restlichen Zeit lieferten sich beide Mannschaften ein gutes Duell, und beide konnten gute Chancen auf weitere Tore nicht umwandeln. So blieb es bei einem Endstand von 2:0.

Zwischen den Fußballvereinen von Erfurt und Jena besteht schon eine alte Feindschaft. Deshalb ist zu den Spielen zwischen beiden immer eine überdimensionaler Sicherheitsaufwand notwendig. In den letzten Jahren haben Jena und Erfurt in verschiedenen Ligen gespielt. Dadurch trafen beide Mannschaften in diesem Jahr zu ersten Mal seit Langem wieder aufeinander. Jena spielte bisher in der tieferen Oberliga und ist in diesem Jahr ín die Regionalliga Nord aufgestiegen. Erfurt spielte im letzten Jahr in der 2. Bundesliga und ist in diesem Jahr abgestiegen. Durch eine kurzfristige Finanzspritze durch die Stadt Erfurt konnte auch genügend Geld aufgebracht werden, um nicht direkt um zwei Klassen abzusteigen, da durch den Abstieg aus der 2. Bundesliga Sponsorengelder verloren gingen. Nun hat Jena den 3. Platz und Erfurt den 11. Platz inne, womit Jena kurz vor den Aufstiegsplätzen zur 2. Bundesliga steht.

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.
  • MDR: „Jena beherrscht Erfurt“ (29.10.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • MDR: „LIVE-Statistik“ (29.10.2005)
  • FC Carl Zeiss Jena: „Liveticker“ (29.10.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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