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August 15, 2016

Hausdurchsuchung bei SPD-Politiker in Bremerhaven

Hausdurchsuchung bei SPD-Politiker in Bremerhaven

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Veröffentlicht: 20:01, 15. Aug. 2016 (CEST)
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Patrick Öztürk (SPD)

Bremerhaven (Deutschland), 15.08.2016 – Zwei Vereine in Bremerhaven, die sich angeblich um Integration kümmerten, haben Zuwanderer nach Deutschland geschleust und in Minijobs beschäftigt. Die aufstockenden Zahlungen vom Jobcenter sind zu Unrecht ausgezahlt worden und auf den Konten der Vereine gelandet. Nach bisherigen Erkentnissen sind Sozialleistungen von rund einer halben Million Euro zu Unrecht gezahlt worden. In mehr als 1000 Fällen wurde bulgarischen Zuwanderern fingierte Niedriglohn-Arbeitsverhältnisse bescheinigt.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen, weil der Verdacht besteht, dass die erwirtschafteten Gewinnen im Zusammenhang mit dem Sozialversicherungsbetrug in bar auf das Konto des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Patrick Öztürk aus Bremerhaven eingezahlt wurden. Er war bis 2015 ehrenamtlicher Vorstand des Vereins Agentur für Beschäftigung und Integration e.V. (ABI).

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Bremerhavener SPD-Politiker wegen Sozialbetrug unter Verdacht (29.06.2016)

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June 20, 2016

Orlando: Gewaltakt gegen Homosexuelle

Orlando: Gewaltakt gegen Homosexuelle – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Orlando: Gewaltakt gegen Homosexuelle

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Veröffentlicht: 22:22, 20. Jun. 2016 (CEST)
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Nachtclub „Pulse“ kurz nach der Tat

Florida (USA), 20.06.2016 – In der Nacht zum 12. Juni hat ein 29jähriger Mann gegen 2 Uhr morgens 49 Gäste während einer Tanzveranstaltung in Orlandos Club „Pulse“ erschossen. Der Täter stammt von afghanischen Eltern ab und arbeitete für einen privaten Wachdienst. Er war dem FBI als Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

Der Nachtclub ist in der Stadt als Treffpunkt für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender bekannt. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich dort über 300 Menschen. Nach der Schießerei nahm der Täter einige Geiseln. Er wurde einige Stunden später bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet. Außerdem gab es 53 Verletzte, die zum Teil noch ins Lebensgefahr schweben. Rund 100 Polizisten waren am Einsatz beteiligt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Nordamerika

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June 1, 2016

Dreister Diebstahl aus einem PKW in Bremen

Dreister Diebstahl aus einem PKW in Bremen

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Veröffentlicht: 18:04, 1. Juni 2016 (CET)
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Das vermutliche Tatfahrzeug

Bremen (Deutschland), 01.06.2016 – Am Abend des 19. Mai ereignete sich ein dreister Diebstahl in Bremen. Während der Fahrer eines schwarzen Mercedes an einer Ampel zur Bundesstraße 75 in Bremen halten musste, wurde plötzlich die Scheibe seiner Beifahrertür eingeschlagen. Eine unbekannte Person stahl die Aktentasche, die auf dem Beifahrersitz lag. Zum Einschlagen der Scheibe benutzte der Täter einen Hammer mit Holzgriff und ließ diesen im Innenraum des bestohlenen Fahrzeugs zurück. Nach der Tat fuhr der Täter in einem grauen Audi A 1 mit dem Kennzeichen M – MG 5112 davon, dessen Fahrer auf einem nahegelegenen Parkplatz gewartet hatte. Bei dem Audi handelte sich nach Angaben der Polizei um ein Mietfahrzeug.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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November 16, 2015

Drama in Bayern: Mutter tötete mehrere Kinder nach der Geburt

Drama in Bayern: Mutter tötete mehrere Kinder nach der Geburt

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Veröffentlicht: 20:31, 17. Nov. 2015 (CET)
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Katholische Kirche in Wallenfels

Bayreuth (Deutschland), 16.11.2015 – Nach dem grausigen Fund von acht toten Säuglingen in einem Wohnhaus im oberfränkischen Wallenfels hat eine 45jährige Frau gestanden, einige der Kinder lebend zur Welt gebracht und getötet zu haben. Die Motive der Taten sind bisher unklar. Aufgrund von rechtsmedizinischen Untersuchungen könnten sechs der Kinder bei der Geburt lebensfähig gewesen sein.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass die Frau aus psychiatrischer Sicht gestört ist. Sie ist verheiratet und hatte mit ihrem Mann 15 Jahre lang in dem Haus gewohnt. Unklar ist, wieviele der toten Kinder aus dieser Beziehung stammen und welche Rolle der Ehemann bei den Taten gespielt hat. Die Frau hatte sich vor einigen Wochen von ihm getrennt und war in eine nahegelegene Pension gezogen. Gegenwärtig lebt der Ehemann noch mit drei minderjährigen Kindern in dem Haus.

Der Tatort ist eine kleine Stadt in Oberfranken mit rund 2800 Einwohnern. Die meisten Menschen sind katholisch. Nach der katholischen Lehre gilt nicht nur die Abtreibung eines ungeborenen Kindes als Sünde, sondern auch die meisten Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung werden abgelehnt. Papst Franziskus hatte Anfang des Jahres zu einem verantwortlichen Umgang mit dem Thema Schwangerschaft aufgerufen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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July 27, 2015

Windparkprojektierer PNE will Aufsichtsratsvergütungen reduzieren

Windparkprojektierer PNE will Aufsichtsratsvergütungen reduzieren

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Veröffentlicht: 09:53, 30. Juli 2015 (CEST)
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Unternehmenszentrale PNE

Cuxhaven (Deutschland), 27.07.2015 – Nachdem der Machtkampf innerhalb des Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung von PNE am 16. Juni 2015 soweit eskaliert war, dass sogar die Polizei gerufen wurde, hat die Verwaltung nunmehr einige Vorschläge ausgearbeitet, um noch in diesem Jahr mehrheitsfähige Beschlüsse zu erreichen. Zuvor hatten die Untersuchungen aufgrund mehrerer Strafanzeigen ergeben, dass kein Ermittlungsverfahren gegen das Unternehmen eröffnet wurde. Unter anderem waren Vorwürfe wegen Manipulationen bei der Abstimmung erhoben worden.

Bei den Abstimmungen über die Entlastung des Aufsichtsrats, bei der über jede Person einzeln abgestimmt wurde, erhielt Großaktionär Volker Friedrichsen mit nur 11 Prozent der Stimmen das schlechteste Ergebnis. Sein Widersacher, Vorstandsvorsitzender Martin Billhardt, wurde mit 51 Prozent nur knapp für seine Tätigkeit im Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 entlastet.

Kritik hatte es auch an der Vergütung des Aufsichtsrates gegeben, dessen Gesamtbezüge im Jahre 2014 einen Betrag von fast 886.000 Euro erreicht hatten. Insbesondere war auffällig, dass die festen Bezüge nur rund ein Zehntel davon betrugen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Kuprian, der noch in vier weiteren Kapitalgesellschaften Mitglied eines Kontrollgremiums ist, bekam für das Jahr 2014 eine Vergütung von rund 229.000 Euro. Nach dem Aktiengesetz sind erfolgsabhängige Vergütungen in gewissem Umfang zulässig. Nunmehr will die Verwaltung vorschlagen, zukünftig die Bezüge des Aufsichtsrates zu verringern und nur noch feste Vergütungen zu zahlen. Darüber muss die Hauptversammlung der Aktionäre beschließen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Windenergiefirma PNE: Machtkampf im Aufsichtsrat (22.06.2015)

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June 19, 2015

Windenergiefirma PNE: Machtkampf im Aufsichtsrat

Windenergiefirma PNE: Machtkampf im Aufsichtsrat

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Veröffentlicht: 16:05, 22. Juni 2015 (CEST)
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Internationale Aktivitäten der PNE Wind AG im Jahre 2013

Cuxhaven (Deutschland), 19.06.2015 – Zur diesjährigen Hauptversammlung der norddeutschen Windenergiefirma PNE in Cuxhaven am 16. Juni bahnte sich bereits im Vorfeld ein Machtkampf im Aufsichtsrat an. Volker Friedrichsen, der 2014 neu in das Gremium gewählt wurde und früher Chef von Windkraft Nord AG (WKN) war, fühlt sich als Aktionär „oftmals schlecht informiert, manchmal gar benachteiligt“. Er besitzt rund 15 Prozent der Aktien. Außerdem kritisiert er die Vorgehensweise bei den Offshore-Projekten. Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender von PNE WIND AG wirft Friedrichsen eine falsche Bewertung der WKN AG vor, wodurch ein Schaden von 17 Millionen Euro entstanden sei. Der Aufsichtsrat ist gespalten, zwei seiner Mitglieder halten zu Friedrichsen, die anderen drei stehen auf Billhardts Seite.

Hauptversammlung der PNE 2014

Die Hauptversammlung zog sich bis Mitternacht hin. Als Erfolg wurde der Verkauf des Projektgeschäfts in Großbritannien gefeiert. Nach Darstellung der Geschäftsleitung waren dann „umfangreiche Wortmeldungen und Geschäftsordnungsanträge von Aktionären“ die Ursache für die ungewöhnlich lange Dauer der Sitzung. Streitpunkt waren die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die mögliche Abberufung von Aufsichtsräten. Bei einer Abstimmung kam es zu einem derartigen Aufruhr, dass der Vorstand die Sitzung abbrechen musste. Es wurden Zweifel an den Abstimmungsergebnissen laut, und schließlich wurden Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Jetzt wird wegen Verdachts der Urkundenunterdrückung ermittelt. Das Ergebnis wird erst in einigen Tagen vorliegen. Möglicherweise werden Abtimmungsvorgänge für ungültig erklärt. Zu den entsprechenden Tagesordnungspunkten müsste dann erneut eine Hauptversammlung einberufen werden. Das Aktiengesetz schreibt vor, dass die Abstimmungen von einem Notar überwacht werden müssen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Wirtschaft

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October 26, 2013

Bulgarien: Wahre Eltern im Fall „Maria“ entdeckt

Bulgarien: Wahre Eltern im Fall „Maria“ entdeckt

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Veröffentlicht: 26.10.2013, 10:24 (CEST)
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Stara Sagora (Bulgarien), 26.10.2013 – Wie das bulgarische Innenministerium angab, war zunächst eine Probe für eine DNA-Analyse von einer Frau und einem Mann genommen worden, die sich auf Berichte über die Suche nach den Eltern dem in Griechenland bei einer Romafamilie entdeckten Mädchen mit Namen Maria gemeldet hatten. Die Ergebnisse dieser Analyse bestätigten jetzt die Angaben, dass es sich bei den beiden Personen in Bulgarien um die Eltern des in Griechenland aufgefundenen Mädchens mit dem Namen Maria handelt.

Das Mädchen war der griechischen Polizei bei einer Razzia auf der Suche nach Drogen und Waffen aufgefallen, weil das blonde Mädchen keine Ähnlichkeit zu den angeblichen Eltern aufwies. Das Paar konnte keine glaubhaften Angaben zur Herkunft von Maria machen, und DNA-Proben bestätigten, dass sie nicht die biologischen Eltern sind. Das Kind wurde einer Wohltätigkeitsorganisation übergeben und das Paar wegen Kindesentführung angeklagt.

Interpol gab eine weltweite Fahndung nach den Eltern des Kindes heraus. Auf diese von den Medien aufgegriffene Fahnung hin meldeten sich nun ein Mann und eine Frau aus Bulgarien mit der Angabe, Maria sei ihre Tochter. Das Mädchen weist eine Ähnlichkeit im Aussehen zu anderen Kindern der Familie auf. Die Mutter sagte dazu, sie habe das Mädchen nach der Geburt auf das Versprechen hin, dass man sich gut um es kümmern werde, abgegeben. Geld sei ihr dafür nicht gezahlt worden, sagte die Frau. Vor zwei Jahren wurde jedoch ein Kinderhändlerring der zwischen Bulgarien und Griechenland tätig war, von den Behörden entdeckt.

Das Mädchen wäre nach den Angaben offizieller Papiere, die den Behörden nun vorliegen, am 31. Januar 2009 in Larissa in Griechenland geboren worden, wo die nun identifizierten Eltern damals arbeiteten. Das Datum stimmt dabei mit den Angaben des griechischen Paares überein. Aufgrund zahnärztlicher Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass Maria fünf bis sechs Jahre alt ist. Auch zu der Behauptung, es sei kein Geld gezahlt worden, gibt es widersprüchliche Angaben, und die bulgarischen Behörden untersuchen eine mögliche Anklage wegen Menschenhandels.

Von der Seite der bulgarischen Mutter heißt es dazu, sie hätte das Kind ihrer damaligen Arbeitskollegin übergeben, die ihr gesagt habe, sie könne das Kind jederzeit wieder zurücknehmen. Augenblicklich bahnt sich aber ein Rechtsstreit über die Vormundschaft für das Kind an, denn sowohl in Griechenland als auch in Bulgarien gibt es Bestrebungen von den Eltern bzw. Anwälten, Entsprechendes zu erreichen. In griechischen Medien wird dabei bereits davor gewarnt, dass am Ende die griechische Polizei als Verlierer dastehen könne, denn sie habe den ursprünglichen Vorwurf der Kindesentführung aufgebracht.

Vertreter der Roma beklagen unterdessen weiter, dass sich hier eine Kampagne gegen ihre Bevölkerungsgruppe fortsetze, die viele Jahre Arbeit der Integretation zerstöre. Kinderhandel sei keine typische Handlung von Roma, betonten sie. Die Gegend, aus der das bulgarische Ehepaar stammt, gehört zu den ärmsten des ansich bereits armen Bulgarien; die Menschen leben dort von Saisonarbeit in der Landwirtschaft, und dies sei ein Problem für alle Menschen dort. Griechische Medien bezweifeln auch, ob der Fall des Kindes ähnliches Aufsehen erregt hätte, wenn es nicht eben blonde Haare, eine helle Haut und grüne Augen hätte, sondern im Gegenteil mit dunkler Haut und dunklen Haaren eher dem Stereotyp eines Romakindes entsprochen hätte. Sie weisen darauf hin, dass hier nur der Anfang für eine neue Kampagne gegen die Roma sein könne.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Griechenland: Möglicher Fall von Kindesentführung durch die Polizei aufgedeckt (24.10.2013)

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October 24, 2013

Griechenland: Möglicher Fall von Kindesentführung durch die Polizei aufgedeckt

Griechenland: Möglicher Fall von Kindesentführung durch die Polizei aufgedeckt

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Veröffentlicht: 16:10, 24 Oktober 2013 (CEST)
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Thessaloniki (Griechenland), 24.10.2013 – Gegenwärtig fahndet die Polizei weltweit nach den leiblichen Eltern eines kleinen blonden Mädchens, das zeitweise bei einer Roma-Familie in Griechenland lebte. Ein 39jähriger Mann und eine 40jährige Frau bekamen für insgesamt 14 Kinder Sozialleistungen in Höhe von monatlich 2500 Euro, doch bei einer behördlichen Nachforschung wurden nur vier Kinder gefunden. Unter diesen vier Kindern befand sich auch ein Mädchen namens Maria, über dessen Herkunft sich die Pflegeeltern in widersprüchliche Aussagen verstrickten. Aufgrund von DNA-Tests und zahnärztlicher Untersuchungen konnte bisher nur festgestellt werden, dass Maria fünf bis sechs Jahre alt und nicht mit ihren Pflegeeltern verwandt ist. Der Fall wurde zunächst als „illegale Adoption“ eingestuft. Gegen das Roma-Paar wurde inzwischen Anklage wegen Kindesentführung erhoben. Die Polizei, die das Romalager ursprünglich wegen des Verdachts auf Drogen und Waffenhandel durchsuchte hatte und dabei auf das Mädchen gestoßen war, das keine Ähnlichkeit zu seinen angeblichen Eltern aufweist, entdeckte auch Waffen im Wohnumfeld des Kindes und geht daher von einer zielgerichteten kriminellen Energie des Roma-Paares aus.

Maria kam vermutlich – wie in ähnlichen Fällen anderer Kinder – bereits im Säuglingsalter zu der Familie, die Personenstandspapiere waren gefälscht. Aufgrund ihres Aussehens und der von ihr entwickelten tänzerischen Fähigkeiten wurde sie in der Pflegefamilie bevorzugt behandelt: Sie hatte im Unterschied zu den anderen Kindern ein eigenes Zimmer. Kinder wie Maria sind in Griechenland als sogenannte Verkehrsampel-Kinder bekannt und keine Seltenheit. Die meisten dieser Kinder, die zum Betteln, Stehlen und auch in die Kinderprostitution gezwungen werden, werden dabei nicht entführt, sondern wie eine Ware verkauft. Viele der geschätzt etwa 3000 vom Menschenhandel in Griechenland betroffenen Kinder stammen von osteuropäischen Müttern, die teilweise extra nach Griechenland kommen, um ihr Kind dort zur Welt zu bringen und es dann gleich an Kriminelle weiterzugeben. Die offiziell bekannte Zahl in Griechenland gehandelter Kinder wurde für das Jahr 2012 mit 94 angegeben, der aktuelle Fall offenbart aber auch erhebliche Probleme im griechischen Meldewesen, die es der Frau ermöglichten, die Geburt von angeblich sechs Kindern in zehn Monaten bei verschiedenen regionalen Behörden anzuzeigen. Die griechische Romagemeinde, deren Zahl sich auf bis zu 300.000 Menschen beläuft, fühlt sich durch die Vorgänge in ein falsches Licht gerückt und betont, dies sei nur ein Einzelfall und keineswegs symptomatisch für die Roma in Griechenland. Maria wird bis auf weiteres von einer Wohlfahrtsorganisation betreut.

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March 9, 2013

Birmingham: 16-jähriges Mädchen im Bus durch Messerstich getötet

Birmingham: 16-jähriges Mädchen im Bus durch Messerstich getötet

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Veröffentlicht: 15:00, 9. Mär. 2013 (CET)
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Bus in Birmingham

Birmingham (Vereinigtes Königreich), 09.03.2013 – Die 16-jährige Christina E. wurde am Donnerstagmorgen in einem Bus, der im öffentlichem Nahverkehr in Birmingham eingesetzt ist, durch einen Messerstich getötet.

Schon Wochen vor der Tat hatte die 16-jährige Schülerin ein ungutes Gefühl, wenn sie mit dem Bus unterwegs war. Bei Twitter schrieb sie: „Da ist ein Mann im Bus, der aufsteht und sich wieder hinsetzt, die Treppen hoch- und runterläuft und ständig seinen Sitzplatz wechselt.“ Am Tag des Verbrechens war die beliebte 16-Jährige wie gewöhnlich mit dem Bus zur Schule unterwegs. In dem Transportmittel befanden sich viele Fahrgäste, die Zeugen der Messerattacke auf E. wurden. Sie sagten später bei der Polizei aus, ein junger Mann habe hinter dem Mädchen gesessen und wie aus dem Nichts ein Messer gezückt, das er von hinten in den Brustkorb der Schülerin rammte. Dem Täter gelang es, unerkannt zu flüchten, wenig später wurde jedoch ein 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Das Opfer des Angriffs erlag nur kurze Zeit nach dem Messerstich ihrer Verletzung. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war E. ein Zufallsopfer, welches den Tatverdächtigen nicht kannte. Dies spräche für einen willkürlichen Gewaltakt aus reiner Mordlust.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte

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February 24, 2013

Oldenburg: Riesenbetrug mit Bio-Eiern

Oldenburg: Riesenbetrug mit Bio-Eiern – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Oldenburg: Riesenbetrug mit Bio-Eiern

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Veröffentlicht: 13:48, 24. Feb. 2013 (CET)
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Hahn an einem Misthaufen

Oldenburg (Deutschland), 24.02.2013 – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg führt Ermittlungen gegen Landwirte. Diese stehen im Verdacht, Millionen von Hühnereiern als Bio-Eier in den Handel gebracht zu haben, die nicht als solche hätten deklariert werden dürfen. Hunderte Eierproduzenten sollen betroffen sein, 150 davon allein in Niedersachsen. Zahlreiche Verfahren wurden bereits an andere Staatsanwaltschaften, insbesondere nach Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, abgegeben. Betroffen seien auch Eierproduktionsstätten in Belgien und den Niederlanden.

Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel fanden hunderte von Durchsuchungen statt. Entgegen den Vorschriften waren zu viele Hühner in den Ställen untergebracht worden. Die Ermittlungen werden wegen Betruges und Verstößen gegen das Lebensmittel- und das Öko-Landbaugesetz durchgeführt. Auch Umwelt- und Tierschutzvorschriften sind möglicherweise nicht beachtet worden. Die niedersächsische Landesregierung hatte sich bislang nicht geäußert, um das Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen kündigte an: „Wir prüfen, ob man den überführten Betrieben die Zulassung entziehen kann.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Landwirtschaft

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