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August 4, 2005

Neues Problem am Fenster des Spaceshuttle nach erfolgreicher Reparatur

Neues Problem am Fenster des Spaceshuttle nach erfolgreicher Reparatur

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Washington D.C. (USA), 04.08.2005 – Einen Erfolg konnte die Besatzung der Raumfähre Discovery vermelden. Am Mittwoch gelang es dem Astronauten Stephen Robinson, an einem Roboterarm der Internationalen Weltraumstation ISS zur Unterseite des Spaceshuttle zu gelangen, wo er die beiden herausragenden Füllstreifen zwischen Hitzekacheln schnell und problemlos herausziehen konnte.

Diese Reparatur stellte eine Premiere dar: Noch nie zuvor war eine solche Prozedur im All geprobt oder gar durchgeführt worden. Anschließend machte Robinson einige Fotos des Hitzeschildes und kehrte zusammen mit Soichi Noguchi um 16:49 Uhr MESZ zurück zum Spaceshuttle. Die für sieben Stunden geplante EVA dauerte somit sechs Stunden und eine Minute.

Der erfolgreichen Reparatur folgt ein neues Problem. Die Verantwortlichen stellten nunmehr eine Beschädigung der Shuttle-Isoliermatte unterhalb eines Fensters fest, die möglicherweise durch ein herabfallendes Schaumstoffteil beim Start entstand. Die NASA wolle nun in einem Windkanal die möglichen Auswirkungen der Schäden beim Wiedereintritt in die Atmosphäre testen, so Wayne Hale in einer Pressekonferenz. Durch die hohe Fluggeschwindigkeit könnten sich an dieser Stelle Teile lösen, die sich trotz eines Gewichts von etwa 23 Gramm zu einem Geschoss entwickeln und beispielsweise die Tragflächen treffen könnten.

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August 2, 2005

Astronauten der Discovery stehen vor schwierigem Reparatureinsatz

Astronauten der Discovery stehen vor schwierigem Reparatureinsatz

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Startvorbereitungen am 25. Juli 2005

Washington D.C. (USA), 02.08.2005 – Die Astronauten der Raumfähre Discovery stehen vor einem schwierigen und riskanten Reparatureinsatz im All. Die NASA hat sich entschieden, an der Unterseite des Spaceshuttle Ausbesserungen vorzunehmen. Aus den Fugen der Hitzekacheln des Raumfahrzeuges haben sich an zwei Stellen Füllstreifen gelöst. Diese sollen nun in einem Außeneinsatz von Stephen Robinson mit Hilfe des kanadischen Roboterarms der Raumstation gestutzt oder entfernt werden.

Der Grund für diese Entscheidung besteht in der Befürchtung, dass durch den jetzigen Zustand beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre Verwirbelungen entstehen, die zu einer lokalen Überhitzung der betroffenen Stellen führen könnten. Zwar führt dies bei der Rückkehr der Discovery nicht zu gefährlichen Umständen, die zur Katastrophe der Columbia führten, kann aber den in der Nähe liegenden Hitzekacheln schaden, die dann für spätere Einsätze möglicherweise ausgetauscht werden müssten.

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