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December 7, 2007

Kinder in Panama sollen in Zukunft Chinesisch lernen

Kinder in Panama sollen in Zukunft Chinesisch lernen

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Veröffentlicht: 01:58, 7. Dez. 2007 (CET)
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Panama-Stadt (Panama), 07.12.2007 – Ein Gesetz, das vorsieht, dass alle Schulkinder in Panama zukünftig Mandarin lernen müssen, wurde bereits in der ersten Lesung des Parlamentes angenommen.

Die Befürworter erhoffen sich davon eine bessere Ausgangslage in einer Zukunft, in der China immer wichtiger wird. „Wir können nicht ignorieren, dass eine Menge unseres Handels mit Asien abgewickelt wird. In 20 Jahren wird die Welt eine Andere sein“, sagte Arturo Arauz, der das Gesetz entworfen hatte. Es ist geplant, dass jedes Kind zehn Jahre Chinesischunterricht bekommt. Das Gesetz erlaubt weiterhin die Einwanderung von chinesischen Spezialisten, die einheimische Lehrer unterstützen sollen.

Mandarin ist die offizielle Sprache in Taiwan und auch in der Volksrepublik China, mit der Panama selbst keine diplomatischen Beziehungen unterhält. Dennoch hat Peking großes wirtschaftliches Interesse an Panama. Der jährliche Handel zwischen beiden Nationen beträgt etwa eine Milliarde US-Dollar, und die Volksrepublik ist auch der größte Nutzer des Panamakanals, der in Zukunft ausgebaut werden soll.

In Panama lebt bereits seit mehr als 100 Jahren eine beachtliche chinesische Gemeinde, die jedoch mehrheitlich Kantonesisch spricht.

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September 5, 2007

Panamakanal wird ausgebaut

Panamakanal wird ausgebaut – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Panamakanal wird ausgebaut

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Veröffentlicht: 11:36, 5. Sep. 2007 (CEST)
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Panama

Panama-Stadt (Panama), 05.09.2007 – Eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, der Panamakanal, wird ausgebaut. Dies geschieht, indem eine dritte Fahrrinne gebaut wird. So soll es in Zukunft möglich sein, dass Schiffe die Verbindung passieren können, die 12.000 Container geladen haben. Bisher war die Durchfahrt nur für Schiffe möglich, die 5.000 Container transportieren können. Die Fertigstellung des 81,6 Kilometer langen Kanals ist für das Jahr 2014 geplant und soll 3,8 Milliarden Euro kosten. Zurzeit fahren jährlich 14.000 Schiffe über die künstliche Wasserstraße.

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November 7, 2006

Panama als Vertreter Lateinamerikas in den UN-Sicherheitsrat gewählt

Panama als Vertreter Lateinamerikas in den UN-Sicherheitsrat gewählt

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Artikelstatus: Fertig 22:47, 7. Nov. 2006 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 07.11.2006 – Mit einer Zustimmung von 164 der 192 Delegiertenstimmen der UNO-Vollversammlung nimmt Panama einen der fünf freigewordenen Sitze der nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates ein. Dies beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen am Dienstag. Der Sitz stand einem Land Lateinamerikas zu, nachdem Argentinien diesen Sitz im Januar geräumt hatte. Die Wahl fiel auf Panama, nachdem die Konkurrenzbewerbungen von Venezuela und Guatemala in 47 Wahlgängen zu keinem klaren Votum geführt hatten.

Als weitere neue nichtständige Mitglieder im Sicherheitsrat wurden bereits am 17. Oktober Belgien, Indonesien, Italien und Südafrika gewählt. Der nichtständige Sitz wird jeweils für zwei Jahre besetzt. Insgesamt sind 15 Länder in dem, neben der Vollversammlung, höchsten Gremium der UNO vertreten. Ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sind die ehemaligen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges: die Vereinigten Staaten, Russland, China, Großbritannien und Frankreich. Sie besitzen als besonderes Privileg das so genannte Vetorecht, mit dem sie jeden mehrheitlich gefassten Beschluss des Gremiums blockieren können.

Guatemala war von den Vereinigten Staaten gegen die Kandidatur Venezuelas unterstützt worden, dessen Präsident Hugo Chávez ein erklärter Gegner des US-Präsidenten George W. Bush ist. Vor der UN-Vollversammlung hatte Chávez den US-Präsidenten als „Teufel“ bezeichnet. Venezuela hatte seine Kandidatur in den Kampf gegen die USA und ihren Botschafter John Bolton eingeordnet.

Zur Kandidatur Panamas war es gekommen, nachdem Venezuela und Guatemala sich darauf geeinigt hatten, ihre Kandidatur zurückzuziehen.

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October 3, 2006

Nicaragua plant Kanalbau zwischen Atlantik und Pazifik

Nicaragua plant Kanalbau zwischen Atlantik und Pazifik

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Artikelstatus: Fertig 16:05, 3. Okt. 2006 (CEST)
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Lage Nicaraguas

Managua (Nicaragua), 03.10.2006 – Nicaragua plant offenbar den Bau einer weiteren Wasserstraße, die den Atlantischen und den Pazifischen Ozean miteinander verbinden soll. Die Länge des Kanals soll nach den gestrigen Worten des nicaraguanischen Präsidenten Enrique Bolaños auf einer Konferenz der Verteidigungsminister Amerikas 280 Kilometer betragen. Die zu erwartenden Baukosten wurden mit 18 Milliarden US-Dollar kalkuliert. Die Bauzeit wurde auf zwölf Jahre geschätzt. Durch den Kanal könnten später Schiffe mit einer Kapazität von 250.000 Tonnen fahren.

Containerschiff (Panamax)

Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass der nahe Panamakanal an seine Kapazitätsgrenzen stößt, weil der internationale Containerschiffsverkehr zunehme. In Panama selbst wird zurzeit über eine Erweiterung des Kanals diskutiert. Am 22. Oktober soll zu diesem Thema in Panama ein Referendum abgehalten werden. Umweltschützer hatten sich gegen den Plan ausgesprochen. Adolfo Ahumada, einer der Direktoren der panamaischen Kanalgesellschaft, warnte nach der Ankündigung Bolanos vor einer Ablehnung der Erweiterung des Panamakanals. Dies würde zu wirtschaftlichen Nachteilen für Panama führen.

Auf der Grundlage von Daten der Clarksons Research Studies „Container Intelligence Monthly 08/2005“, London, rechnen Marktanalysten mit einem ungefähren jährlichen Zuwachs des Containerverkehrs auf den Weltmeeren von zehn Prozent. Für 2005 und 2006 lagen die erwarteten Wachstumsraten bei 12,3 beziehungsweise 15,2 Prozent. Nach den Schätzungen stieg der weltweite Containerumschlag zwischen 2005 und 2006 von 382 Millionen TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) auf 421 Millionen TEU. Bis Ende des Jahrzehnts wird mit einem Umschlag von 552 Millionen TEU gerechnet.

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  • Referendum über den Ausbau des Panamakanals geplant (15.07.2006)

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July 15, 2006

Referendum über den Ausbau des Panamakanals geplant

Referendum über den Ausbau des Panamakanals geplant

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Artikelstatus: Fertig 18:02, 15. Jul. 2006 (CEST)
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Panama-Stadt (Panama), 15.07.2006 – Der panamaische Kongress hat am Freitag einem Gesetz zugestimmt, wonach es ein Referendum über den Ausbau des Panamakanals geben wird. Die größte Erweiterung der Wasserstraße seit ihrer Eröffnung im Jahr 1914 soll 5,3 Milliarden US-Dollar kosten. Das bindende Referendum über den Ausbau des Kanals soll noch in diesem Jahr abgehalten werden, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest. Der Termin soll bekanntgegeben werden, nachdem Präsident Martín Torrijos das Gesetz unterzeichnet hat. Der panamesische Parlamentspräsident Elias Castillo nannte die Entscheidung laut Nachrichtenagentur Associated Press einen historischen Moment, weil die Bevölkerung des Landes zum ersten Mal über die Zukunft der Wasserstraße entscheiden dürfe. Das Gesetz passierte am Freitag die dritte und letzte Abstimmung. Sowohl die regierende „Partei der Demokratischen Revolution“ als auch Vertreter von Oppositionsparteien stimmten dem Gesetz zu.

Containerschiff an einer Schleuse des Panamakanals

Nach seinem Ausbau soll der Panamakanal für größere Schiffe passierbar sein. Zur Zeit kann der Kanal nur von Panamax-Containerschiffen, die bis zu 4.000 Container transportieren können, beschifft werden. Der Ausbau würde Schiffen, die bis zu 10.000 Container transportieren können, die Durchfahrt durch den 80 Kilometer langen Kanal ermöglichen, der bis 1999 unter US-amerikanischer Kontrolle stand. 1999 endete die US-amerikanische Militärpräsenz in Panama. Die Zeitung „Der Standard“ schreibt in einem Artikel ihrer Onlineausgabe, dass auch Flugzeugträger und riesige Tanker den Kanal nach seinem Ausbau passieren könnten. Geplant ist vor allem die Vergrößerung der Schleusen von 33 Metern Breite auf 50 Meter Breite. Auch soll es eine dritte Fahrspur für den Schiffsverkehr geben.

Laut Umfragen unterstützt eine Mehrheit von 65 Prozent der Panamesen die Pläne zum Ausbau des Kanals. Es gibt aber auch Kritik an den Plänen. Die eine Seite der Kritiker ist der Meinung, dass der geplante Ausbau den Anforderungen der Schifffahrt nicht genüge. Etwa fünf Prozent des Welthandels werden über den Panamakanal abgefertigt. Das andere Lager der Kritiker hält den Ausbau des Kanals für ein finanzielles Risiko, weil die Pläne seiner Meinung nach auf unsicheren Prognosen zum Welthandel und zur Zukunft der Weltwirtschaft beruhten. Auch Gewerkschaftsmitglieder lehnen den Ausbau ab. Um für ihre Position zu werben, haben sie die „Nationale Union für ein Nein“ gegründet. Die Gewerkschafter befürchten, dass sich das Land durch das Bauvorhaben verschulden werde, und kritisieren, dass es keinen Plan für die soziale Entwicklung in Panama gebe. Die Regierung will das Bauvorhaben durch die Aufnahme von Krediten sowie durch höhere Gebühren für passierende Schiffe finanzieren. Einen Kredit in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar will die Regierung bei einer Privatbank aufnehmen. Der Kanal wird hauptsächlich von den USA, China, Japan und Chile genutzt.

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