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December 7, 2007

Kinder in Panama sollen in Zukunft Chinesisch lernen

Kinder in Panama sollen in Zukunft Chinesisch lernen

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Veröffentlicht: 01:58, 7. Dez. 2007 (CET)
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Panama-Stadt (Panama), 07.12.2007 – Ein Gesetz, das vorsieht, dass alle Schulkinder in Panama zukünftig Mandarin lernen müssen, wurde bereits in der ersten Lesung des Parlamentes angenommen.

Die Befürworter erhoffen sich davon eine bessere Ausgangslage in einer Zukunft, in der China immer wichtiger wird. „Wir können nicht ignorieren, dass eine Menge unseres Handels mit Asien abgewickelt wird. In 20 Jahren wird die Welt eine Andere sein“, sagte Arturo Arauz, der das Gesetz entworfen hatte. Es ist geplant, dass jedes Kind zehn Jahre Chinesischunterricht bekommt. Das Gesetz erlaubt weiterhin die Einwanderung von chinesischen Spezialisten, die einheimische Lehrer unterstützen sollen.

Mandarin ist die offizielle Sprache in Taiwan und auch in der Volksrepublik China, mit der Panama selbst keine diplomatischen Beziehungen unterhält. Dennoch hat Peking großes wirtschaftliches Interesse an Panama. Der jährliche Handel zwischen beiden Nationen beträgt etwa eine Milliarde US-Dollar, und die Volksrepublik ist auch der größte Nutzer des Panamakanals, der in Zukunft ausgebaut werden soll.

In Panama lebt bereits seit mehr als 100 Jahren eine beachtliche chinesische Gemeinde, die jedoch mehrheitlich Kantonesisch spricht.

Quellen

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August 23, 2005

Kuba nimmt diplomatische Beziehungen zu Panama wieder auf

Kuba nimmt diplomatische Beziehungen zu Panama wieder auf

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Havanna (Kuba) / Panama-Stadt (Panama), 23.08.2005 – Die beiden mittelamerikanischen Staaten Kuba und Panama haben wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Am vergangenen Samstag haben die Außenminister beider Länder, Felipe Perez Roque aus Kuba und der panamaische Vize-Außenminister Ricardo Duran, die erforderlichen Dokumente ausgetauscht. Auch die beiden Staatschefs von Kuba und Panama, Fidel Castro und Martín Torrijos, nahmen an der feierlichen Zeremonie teil.

Vor einem Jahr, im August 2004, hatte Kuba die Beziehungen abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die damalige Präsidentin von Panama, Mireya Moscoso, den in Panama inhaftierten Exilkubaner Luis Posada Carriles begnadigt. Carriles hatte während eines Gipfeltreffens in Panama-Stadt im November 2000 ein Attentat auf Fidel Castro geplant, das jedoch fehlgeschlagen war. Deswegen wurde Carriles zu acht Jahren Haft verurteilt.

Gemeinsam wollen die beiden mittelamerikanischen Länder nun, nach Aussagen beider Staatschefs, wieder eine Achse gegen die USA darstellen.

Quellen

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