WikiNews de

May 26, 2007

Second Life: Virtueller Bombenanschlag auf ABC-Hauptquartier

Second Life: Virtueller Bombenanschlag auf ABC-Hauptquartier

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 14:59, 26. Mai 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

San Francisco (Vereinigte Staaten), 26.05.2007 – In der Online-Simulation „Second Life“ haben Hacker mit einer „virtuellen Bombe“ die Insel in die Luft gesprengt, auf der sich das Hauptquartier des US-Fernsehsenders ABC befand.

Die Second-Life-Betreiber von Linden Lab stellten die Insel und das Hauptquartier allerdings fast komplett wieder her, nachdem ihnen der virtuelle Schaden in den frühen Morgenstunden (nach australischer Zeit) aufgefallen war.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 11, 2007

Kinderpornodarstellungen in „Second Life“ aufgetaucht

Kinderpornodarstellungen in „Second Life“ aufgetaucht

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:47, 11. Mai 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

San Francisco (Vereinigte Staaten), 11.05.2007 – Am 7. Mai berichtete die ARD-Sendung „Report Mainz“ über die Online-Simulation „Second Life“ als „Tummelplatz für Kinderpornografie“. Inzwischen nahm auch der Entwickler und Betreiber von Second Life, das US-amerikanische Unternehmen Linden Lab, dazu Stellung.

Nach dessen Angaben traten ARD-Mitarbeiter am 3. Mai schriftlich an die Firma heran, wobei sie Bilder vorlegten, die zwei Avatare beim Darstellen sexueller Handlungen zeigten. Einer ähnelte einem erwachsenen Mann, der andere einem Kind. Das Unternehmen ermittelte einen 54 Jahre alten Mann und eine 27 Jahre alte Frau als Benutzer der Avatare. Die beiden wurden umgehend aus der Simulation ausgeschlossen.

Am 4. Mai konfrontierte Report Mainz Linden Lab mit Bildern, die sexuelle Handlungen realer Kinder darstellten. Report Mainz wurde nach eigenen Angaben während ihrer Recherchen von einem Mitspieler aus Deutschland angesprochen, der dann diese Bilder schickte. Die Staatsanwaltschaft Halle leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den noch unbekannten Täter ein. Linden Lab erklärte, nicht selbst in der Lage zu sein, die Bilder ausfindig zu machen, und teilte mit, dass sie von Report Mainz und der Staatsanwaltschaft Halle auch keine Informationen über den Ort, wo sie sich befinden, erhalten habe.

Es habe bisher nur wenige Hinweise auf Kinderpornografie in dem Programm gegeben, so Linden Lab. In solchen Fällen würden jedoch sofort die Behörden eingeschaltet. Auch mit dem US-amerikanischen National Center for Missing and Exploited Children kooperiert Linden Lab nach eigenen Angaben. Mit ähnlichen ausländischen Unternehmen werde ebenfalls eine Zusammenarbeit angestrebt.

Linden Lab baut derweil ein elektronisches Altersüberprüfungssystem ein, um den unerlaubten Zugang Minderjähriger effektiver zu verhindern.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.